Ein Fahndungsmerkmal: Vergewaltiger
sprach gebrochenes Englisch
„Ein Gefühl der Sicherheit ist vor allem für Frauen und Mädchen ein wichtiges Kriterium
bei der Nutzung des öffentlichen Raums“, so ist es auf der offiziellen Webseite der Stadt
Wien zu lesen.
Dass es dieses Sicherheitsgefühl – geschweige denn wirkliche Sicherheit – schon geraume
Zeit nicht mehr gibt, wird durch die täglichen Meldungen in den Tageszeitungen bewiesen.
Auch die spärlich veröffentlichten Presseaussendungen der Polizei (vor noch gar nicht
langer Zeit gab es diese wegen eines Maulkorberlasses überhaupt nicht) dokumentieren
wie unsicher Wien in letzter Zeit geworden ist.
Neben Eigentumsdelikten haben Vergewaltigungen von Kindern und Frauen zugenommen.
Scheinbar ist es nicht mehr ratsam, Kinder in einem öffentlichen Bad auch nur für einen
Moment aus den Augen zu lassen. Aber auch Frauen sollten sich ernsthaft überlegen, ob
sie mit ihrem vierbeinigen Liebling in einer öffentlichen Parkanlage spazieren gehen sollen.
Nachfolgend eine gestrige Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien:
*****
2016-10-02
Werden Apps zukünftig Verbrechen verhindern?
Um der ausufernden Kriminalität – die vorwiegend durch die Öffnung der Grenzen zu den
ehemaligen Ostblockstaaten entstanden ist – entgegenzutreten und den Bürger(innen) ein
wenig Sicherheitsgefühl zu geben, versprechen uns zahlreiche Politiker(innen) immer wieder,
die Polizei bürgernah zu gestalten. Das scheint offenbar eine glatte Lüge zu sein, wenn man
einer heutigen Meldung auf „orf.at“ Glauben schenken darf.
Screen: Google-News
Screen: orf.at
Also sollten sich die in Österreich lebenden Menschen keine Hoffnungen machen und selbst
geeignete (natürlich legale) Maßnahmen ergreifen, um sich nicht als ungeklärte Fälle in der
Kriminalstatistik wiederzufinden.
*****
2013-07-21
Angsthase Gudenus
Herr Gudenus von der FPÖ scheint ein sehr ängstlicher Mensch zu sein. In mindestens
jeder zweiten Aussendung von ihm, fordert er mehr Polizei um das „Verbrechen“ endlich
einzudämmen.
Fürchtet er sich vor seinem eigenen Schatten ?
In einer APA – Aussendung von gestern, wirft er dem Wiener Bürgermeister Häupl vor,
in der Kriminalitätsentwicklung derart untätig zu sein, dass es bereits unerträglich ist.
Ununterbrochen versuchen seine Gefolgsleute die Schuld auf andere zu schieben, um das
„Nichtstun“ der Roten Stadtregierung in Sicherheitsangelegenheiten zu vertuschen.
Im Sumpf des Verbrechens
Die Kriminalität in Wien eskaliere derartig, dass unsere Bundeshauptstadt bereits in einem
schiefen Licht dastehe, so Gudenus.
Morde und andere kriminellen Auswüchse haben ein noch nie da gewesenes Ausmaß ange-
nommen, sodass in der Bevölkerung kaum noch Sicherheitsgefühl vorhanden ist.
All dem zum Trotz sperren sich die Verantwortlichen, etwas gegen den Personalnotstand
bei der Polizei zu unternehmen, empört sich der FPÖ Politiker weiter.
Die FPÖ fordere daher eine eigene Magistratsdienststelle, sowie einen eigenen Sicherheits-
stadtrat für Wien, um auf die ausufernde Kriminalität offensiv zu reagieren.
Weiters fordert Gudenus die Rathaussozialisten auf, eine Personalaufstockung von
mindestens 1500 Polizisten in Wien durchzuführen.
Mehr Kriminalität
Es kann nicht in Abrede gestellt werden, dass seit der Öffnung der Ostgrenzen die
Kriminalität gestiegen ist, ab was Herr Gudenus hier abzieht ist reine Polemik.
Er will der Wiener Bevölkerung glaubhaft machen, dass sie in „Chicago 1930 “ leben.
Durch die Konzentration von Menschen gibt es in großen Städten, naturgemäß immer
mehr Kriminalität als in der Provinz.
Wien ist trotzdem noch sicher
Allerdings scheint der FPÖ-Mann vergessen zu haben, dass Wien noch immer einer der
sichersten Metropolen der Welt ist.
Glaubt er wirklich, dass durch die Aufstockung der Polizei nur ein einziger Mord, Bankraub
oder sonstiges Verbrechen verhindert werden kann ?
Straftäter haben nämlich die Eigenschaft, ihre kriminellen Taten nicht unbedingt vor den
Augen des Gesetzes zu verüben.
Minority Report
Herr Gudenus sollte sich lieber ins Jahr 2054 versetzen lassen, den dort ist es, zumindest in
dem Science Fiction Film „Minority Report“ möglich, Verbrechen zu erkennen bevor sie
noch getätigt werden und die zukünftigen Täter dingfest zu machen.
Speziell für die FPÖ wäre es wahrscheinlich ohnehin wünschenswert, die Gedanken anderer
lesen zu können. Dann könnte Herr Strache den Leuten schön nach dem Mund reden und
bräuchte nicht immer akrobatische Wendehalsmanöver durchführen.
Herrn Gudenus dürfte folgendes nicht bewusst sein. Umso schwächer ein System ist, desto
mehr Zweifel hat es am eigenen Selbstbewusstsein und um dieses zu kompensieren, ruft
man lauthals um mehr Polizei.
Bei Herrn Häupl dürfte es sich offensichtlich um einen starken und selbstbewussten Mann
handeln.
Stauni
2009-04-21