Noble Treibjagd
Alle Jahre wieder! Am 9. Dezember 2011 lädt Felix Montecuccoli seine noble Jagdgesell-
schaft zur vorweihnachtlichen Tierhetze im Dunkelsteinerwald. Treffpunkt ist die romant-
ische Burgruine Hohenegg. Wie jedes Jahr wird das Gebiet hermetisch abgeriegelt, um
Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben, zu protestieren.
Vierzig bis fünfzig betuchte Jäger werden sich am frühen Morgen des 9. Dezember 2011
im Dunkelsteinerwald einfinden, um Tiere völlig unkontrolliert zu ermorden. Im Jahr 2009
wurde – allerdings erfolglos – versucht, Bürgerinitiativen einzuschüchtern.
Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter
Lebersorger drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgehaltener Tatbestand: Ankündigung
der gräflichen Treibjagd auf unserer Website. Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings
seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbe-
stand dar!
Montecuccolis anachronistische Tierhetze muss sogar, wie jede andere Jagd auch,
angekündigt werden! Die Ankündigung wird deshalb am Gemeindeamt Hafnerbach
öffentlich angeschlagen.
NEIN zu Treibjagden in Österreich
Wir fordern hiermit:
1) Verbot von Treib- und Hetzjagden in Österreich
2) Verbot der Hobbyjagd in Österreich
3) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald
Der Dunkelsteinerwald im Würgegriff
Trotz seiner einmaligen Lage und Schönheit und seiner enormen Bedeutung für die
Gesundheit der Menschen und für die Biodiversität wird der niederösterreichische
Dunkelsteinerwald von Spekulantentum, Größenwahn und Profitgier bedroht. Der Dunkel-
steinerwald muss deshalb rasch unter Landschaftsschutz gestellt werden!
Walter Kosar
Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org
2011-12-04
Stress durch Humor lockern
Haben Sie noch eine stressige Vorweihnachtswoche vor sich? Dann wollen wir versuchen,
diesen Stress etwas zu lockern. Unser Gastautor Daniel Kreuzer hat uns ein erstaunliches
Dokument zugesandt, welches wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Herr Kreuzer hat einen Bekannten namens Franz B., welcher das Privileg geniesst in den
Eigenjagden der Natur- und Tierschutzorganisation „WWF-Österreich“ , Wildtiere zu ermor-
den zu dürfen.
Tiermord auch in WWF-Jagdevieren
Kreuzer wurde von seinem Bekannten aufgefordert den Jagdschein zu machen, um ihn bei
seinen mörderischen Streifzügen durch die WWF-Eigenjagdreviere zu begleiten. Gleichzei-
tig übergab er ihm ein Dokument, in welchen die grundlegenden Verhaltensregeln für die
Jagd festgehalten sind.
Diese Regeln gelten natürlich auch in den Eigenjagden der Natur- und Tierschutzorgani-
sation WWF. Viel Spaß beim Lesen.

Politisch nicht ganz korrekt, aber lesenswert!
Daniel Kreuzer verzichtet nun auf den Jagdschein und geht weiterhin Billard spielen. Aller-
dings verzichtet er auch zukünftig, dem WWF wieder eine Geldspende zu überweisen. Dies
sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, an eine Non-Profit-Organisation Ihrer Wahl zu
spenden.
*****
2010-12-19
Seine Exzellenz hat gesprochen
Wörtliches Zitat des türkischen Botschafters in Wien, Kadri Ecved Tezcan, bei seinem um-
strittenen Interview in der Tageszeitung „Die Presse“ am 9.November 2010:
Es geht um etwas anderes: um Toleranz. Jedes Jahr bekommen die Türken einen öffent-
lichen Ort, einen Park etwa, zugeteilt, um ihr Kermes-Fest zu feiern. Sie kochen, spielen,
tanzen, zeigen ihre eigene Kultur. Die einzigen Österreicher, die Kermes besuchen, sind
Politiker auf der Jagd nach Wählerstimmen. Wählen geht trotzdem nur die Hälfte der Tür-
ken.
Die Wiener schauen bei solchen Festen nicht einmal aus dem Fenster. Außer im Urlaub
interessieren sich die Österreicher nicht für andere Kulturen. Österreich war ein Imperium
mit verschiedenen ethnischen Gruppen. Es sollte gewohnt sein, mit Ausländern zu leben.
Was geht hier vor?
Tierabschlachtungsfest
Vom 16. bis 19.November wird das alljährliche islamische Opferfest „Kurban Bayrami“
gefeiert, bei dem vermutlich wieder Hunderttausende Schafe, Ziegen oder Kälber oft von
Laien ohne Betäubung per Halsschnitt umgebracht werden.
Man kann nur hoffen, dass für dieses grausige Ritual keine öffentlichen Flächen in Parks
zur Verfügung gestellt werden und die Österreicher zwecks Kulturbereicherung nicht ge-
zwungen werden, aus dem Fenster zu schauen.
Wieder Desinteresse an türkischer Kultur?
In unserem Kulturkreis ist es eben nicht üblich, lebenden Tieren den Hals durchzuschnei-
den und diese ausbluten zu lassen. Hoffentlich ortet hier seine Exzellenz, Kadri Ecved
Tezcan, nicht wieder ein Desinteresse der österreichischen Bevölkerung an der türkischen
Kultur.
Abgesehen davon, dass diese Art der Tiertötung gegen das Bundestierschutzgesetz ver-
stösst, ist diese grausam und barbarisch und hat unserer Meinung nach, nichts mit Kultur zu
tun. Und sollte dieses grausame Abschlachten von Tieren tatsächlich türkische Kultur sein,
wäre es angebracht, dass sich in Österreich lebende türkische Mitbürger, besser unserer
Kultur anpassen.
Was geht hier vor?
Um die Worte des türkischen Botschafters zu gebrauchen: „Es sollte gewohnt sein, mit Aus-
ländern zu leben. Was geht hier vor?“ Da wir Österreicher für die Türken Ausländer sind,
sollten sich Integrationsunwillige wirklich schleunigst daran gewöhnen, mit uns Ausländern
zu leben und unsere Sitten und Gebräuche zu respektieren und nicht umgekehrt. Sonst
könnte man wirklich die berechtigte Frage stellen: „Was geht hier vor“.
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2010-11-16
Politik reagiert auf unseren gestrigen Beitrag
Unser gestriger Beitrag „WWF bläst zum Hallali“ löste „Reaktionen“ bis in die hohe Politik
aus. Als Musterbeispiel für Bigotterie bezeichnete der freiheitliche Vize-Parteiobmann
NAbg. Norbert Hofer, die Natur- und Tierschutzorganisation WWF.
Hofer ging mit dem WWF hart ins Gericht und meinte, dass diese zwar der Jagd eine sehr
kritische Haltung gegenüber bringen, aber selbst vier Eigenjagden unterhalten. „Hier hat
der WWF jede Glaubwürdigkeit verloren und liefere damit ein ungustiöses Musterbeispiel
für gewissenlose Abzocke gutgläubiger Spender und bestätige einmal mehr, dass es der
NGO-Industrie ausschließlich um die Selbsterhaltung und Selbstbedienung gehe“, so Nat.
Abg. Norbert Hofer und kündigte gleichzeitig an, gegebenenfalls parlamentarische Initia-
tiven zu setzen.
Feuer am Dach und jede Menge Polemik
Nun war aber Feuer am Dach der Natur- und Tierschutzorganisation WWF und diese ant-
wortete postwendend mit einer Presseausendung, in der vorerst festgehalten wurde,
dass nachhaltige Jagd eine legitime Form der Landnutzung sei. Dass sehen wir auch so,
sofern der Eigenjagdinhaber nicht eine Organisation ist, welche sich den Tierschutz auf
seine Fahnen geheftet hat.
Jedenfalls sah sich der WWF-Naturschutzexperte Bernhard Kohler zur Polemik veranlasst
und meinte: „Dem WWF zu unterstellen, dass die Natur- und Klimaschutzorganisation
auf eigenen Grundstücken, die für den Zweck des Naturschutzes erworben wurden,
selbst jagen würde, ist in etwa so abstrus wie der FPÖ vorzuwerfen, für die Rechte von
Ausländern und Flüchtlingen einzutreten.“
Begehen die Tiere Selbstmord?
Wir haben dem WWF nie unterstellt „selbst zu jagen“, sondern folgende Frage gestellt:
„Wer sind die „Glücklichen“ die in den Eigenjagden des WWF-Österreich, wehrlose
Tiere ermorden dürfen?
Es bestünde rein theoretisch auch die Möglichkeit, dass der WWF die jährlich amtliche
Abschussverordnung im Wald plakatiert und die betreffenden Tiere daraufhin Selbst-
mord begehen. Damit würde in den Eigenjagden des WWF natürlich nicht gejagt wer-
den.
Dass sich diese Story nicht einmal dem naivsten Spender verkaufen lässt, liegt klar auf
der Hand. Also ist noch immer nicht geklärt, wer in den Eigenjagden des WWF, die Tiere
abschießt. Nun, dies ließe sich aber einwandfrei feststellen, indem man die Kennzeichen
der dicken SUV notiert, welche am Waldesrand der betreffenden Reviere geparkt sind.
Florianiprinzip
Der WWF hat allerdings schon vorgesorgt, dass wir uns diese Arbeit ersparen können
und meint: „Die jagdliche Nutzung wird dort von der Mitbesitzerin des Marchegger Reser-
vats ausgeübt.“ Wer ist nun diese Mitbesitzerin, auf welche sich die Natur- und Tierschutz-
organisation beruft?
Laut Amtsblatt der BH Gänserndorf, handelt es sich um eine gewisse Karin Gorton. Da ist
es wahrscheinlich purer Zufall, dass es sich bei jener Dame um die Gattin des „Landesjäger-
meisters“ von Kärnten, „Ferdinand Gorton“ handelt.
Weitere erstaunliche Zufälle
Und wie es der Zufall weiter will, ist Ferdinand Gorton mit den Abschüssen der Jäger(innen)
in Kärnten höchst unzufrieden. Seiner Meinung nach, werden zu wenig Rehböcke und Gei-
ßen abgeschossen. Dies kann man zumindest der Webseite „jagd-wien.at“ entnehmen. Na
ja, vielleicht funktioniert es in den Eigenjagden des WWF besser, ist doch die Gattin dort
Mitbesitzerin.
Herr Ferdinand Gorton ist auch Ökonom und vertritt seine Meinung gegenüber Leuten,
die dem Abschießen von Tieren nicht sonderlich zugeneigt sind. „Kritikern der Jagd hielt
Gorton den wirtschaftlichen Aspekt gegenüber, wonach im gesamten europäischen Wirt-
schaftsraum jährlich über 15 Milliarden Euro durch die Jagd und der mit ihr verbundenen
Teilbereiche umgesetzt werden.“ (Quelle: Wikipedia)
Nun, wenn eine derartige Summe nicht genug Motivation für die Unterhaltung einer oder
mehrerer Eigenjagden sind, wissen wir nicht mehr weiter. Wir haben ebenfalls schon über-
legt, uns ein solches Revier anzueignen. Allerdings haben wir keine Ahnung, wie wir zu
einer Eigenjagd kommen. Ob uns der WWF Auskunft erteilen wird, wenn wir höflich bei
ihm anfragen?
*****
2010-11-09
Jagd ist die Ermordung von Tieren
Fotocredit: www.abschaffung-der-jagd.at
Über die Aussagen der Herren Dr. Theodor Heuss und Konrad Lorenz sollte nachgedacht
werden, denn das Abschlachten von Waldtieren mittels Präzisionsgewehr mit Zielfernrohr
ist sicherlich keine sportliche Betätigung, auch wenn der Tiermord immer wieder als sol-
cher bezeichnet wird. Aber mit der Jagd lässt sich eben dementsprechender Profit erzie-
len, der allerdings zu Lasten dieser Tiere geht.
Fotocredit: www.abschaffung-der-jagd.at
Das sind nur zwei Bilder die beweisen, dass Jagd „Mord an Tieren“ ist. Sollten Sie über
einen starken Magen verfügen, klicken Sie diesen „Link“ an um einen Einblick in das Tier-
massaker „Jagd“ zu gewinnen.
Wie steht der WWF zur Jagd?
Aus gegebenem Anlass haben wir uns mit dem WWF und seiner Rolle als Tierschützer, so-
wie seiner Einstellung zur Jagd beschäftigt und festgestellt, dass diese Non-Profit- Organi-
sation der Jagd nicht unbedingt positiv gegenübersteht, sofern man diversen Einträgen auf
deren Webseite „www.wwf.at“ Glauben schenken darf.
Zum Bespiel meinte der WWF zur Greifvogelverordnung wörtlich: „Land NÖ erlaubt Töten
als Freizeitvergnügen“ und protestierte gegen die Abschuss-Verordnung der Niederöster-
reichischen Landesregierung. Auch von einer Freizeitbeschäftigung für Jagdausübungsbe-
rechtigte ist die Rede.
Screen: www.wwf.at
Auch wird der Jagd die Hauptursache für den Rückgang vieler Tierarten in den vergangen-
en Jahrhunderten zugeschrieben. Laut WWF befindet sich in der langen Liste der Ursachen
für die Zerstörung der Artenvielfalt, ebenfalls die Ausübung der Jagd wieder.
Screen: www.wwf.at
Screen: www.wwf.at
Diese Einstellung ist ja auch verständlich, handelt es sich doch beim WWF um eine Natur-
und Tierschutzorganisation, dachten wir zumindest bis wir ein wenig tiefer recherchierten
und zu folgendem Ergebnis kamen.
Eine erstaunliche Überraschung
Im Zuge der Recherchen für den angedachten Nationalpark March-Thaya-Auen und
des ausserordentlichen Interesses des WWF-Österreich an diesem Projekt, stöberten wir in
auch amtlichen Lektüren. Denn wir haben immer wieder festgestellt, dass jeder eine Lei-
che im Keller hat. Diese zu finden hängt nur davon ab, wie tief man zu graben gewillt ist.
Und die Leichen des WWF-Österreich waren zwar bald gefunden, doch hätten wir uns der-
en Art, in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können, Unterhält doch die Natur- und
Tierschutzorganisation vier Eigenjagden und zwar in der KG Marchegg, KG Baumgarten an
der March, KG Zwerndorf und KG Eckartsau.


Eine Eigenjagd ist ein Jagdbezirk, in dem der Eigentümer oder alleinige Nutznießer nicht nur
das Jagdrecht besitzt, sondern auch das Jagdausübungsrecht unmittelbar selbst besitzt.
Grundstücke für Eigenjagden müssen eine Mindestgröße von 115 Hektar aufweisen.
Das Jagdausübungsrecht umfasst die ausschließliche Befugnis zur Jagdausübung im engeren
Sinne, also dem eigentlichen Jagen, zur Hege und zum Aneignen von Wild. Das eigentliche
Jagen umfasst das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen und Erlegen von Wild. Das Aneignen
umfasst nicht nur erlegtes Wild, sondern auch Geweihe, etwa des Rotwildes, und Eier des
sogenannten Federwildes.
Tierschützer blasen zu Hallali
Na, da hat sich der WWF-Österreich ein schönes Hobby zugelegt. Anstatt dass diese Orga-
nisation, welche sich den Tierschutz auf ihre Fahnen geschrieben hat, das sinnlose Abknall-
en von Wildtieren verhindert, wird auf dessen Grund und Boden zum „fröhlichen Hallali“
geblasen.
Interessant wäre auch zu wissen, wieviele Eigenjagden der WWF in Österreich noch unter-
hält? Zu gegebener Zeit, werden wir dies auch noch recherchieren. Angesichts dieser
neuen Erkenntnisse stellen sich jedoch einige berechtigte Fragen.
Wer sind die glücklichen Tiermörder?
Weiß man im Dachverband des WWF über das erstaunliche Hobby des WWF-Österreich?
Kann der Tierschutzgedanken von dieser Organisation überhaupt noch ernst genommen
werden? Wer sind die „Glücklichen“ die in den Eigenjagden des WWF-Österreich, wehr-
lose Tiere ermorden dürfen? Wie werden die Mitglieder und Spender(innen) nun reagieren,
wenn diese von dem seltsamen Hobby des WWF-Österreich erfahren?
Kann eine Tierschutzorganisation welche Eigenjagden unterhält, überhaupt noch als Ver-
handlungspartner in Tierschutzfragen respektiert werden? Wie kann der WWF-Österreich,
welcher sich auch zum Tierschutz bekennt auf die perverse Idee kommen, Eigenjagden zu
unterhalten. Wir denken, hier hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht.
*****
2010-11-08
UVS-Richterin erfährt die Macht der Tierquälerlobby
Beamte die in Österreich öffentlich eine eigene Meinung vertreten und nicht mit den Wölfen
heulen, laufen in Gefahr vom Rudel zerfleischt zu werden. Diese Erfahrung musste kürzlich
eine UVS-Richterin machen, die einige Tierschützer im Jahre 2007 freigesprochen hatte.
Eine Jagdgesellschaft konnte die Tierschutzaktivisten nicht identifizieren, welche angeb-
lich eine Jagdstörung, sprich Tierermordung gestört hatten. Laut einer heutigen APA-OTS
Aussendung, erscheint in der Montagausgabe des Nachrichtenmagazins „Profil“ ein Bei-
trag in dem berichtet wird, dass es bei der Richterin des UVS-Niederösterreich, kürzlich
zu einer Hausdurchsuchung gekommen sei.
Loser Kontakt begründeten Verdachtsmomente
Im Justizministerium heisst es, wenn es den Verdacht einer strafbaren Handlung gebe,
müsse man ihm nachgehen, egal ob Richter oder nicht. Da ist es schon erstaunlich, dass
es gerade eine Richterin betrifft, die im Sinne des Tierschutzes geurteilt hatte.
Der VGT-Obmann DDr. Balluch hatte die Richterin nach dem Urteil einige Male tele-
fonisch kontaktiert und sie in einem Internetforum lobend erwähnt. Das brachte ihr nun
den Verdacht des Amtmissbrauches ein.
Die betroffene UVS-Richterin dürfte die wichtigste Turnübung im Staatsdienst vergessen
haben. Nach oben bücken und nach unten treten. Wer dieses akrobatische Talent nicht
beherrscht, wird im Staatsdienst nicht alt werden oder maximal Aktenschlichter.
Viele Angeklagte sprechen mit den Richtern
Viele Angeklagte kontaktieren ihren Richter vor und nach dem Prozess, ungeachtet einer
Verurteilung oder eines Freispruches. Würden alle diese Richter(innen) nun angeklagt
oder mit Hausdurchsuchungen „belohnt“ werden, müsste das Justizministerium eine
eigene Abteilung für Richterverfolgung schaffen.
Allerdings dürfte die Lobby der Tierquäler, Legebatterienbesitzer und Tierfabrikeneigner
so stark sein, dass diese vermutlich soviel Einfluss ausüben können, sogar eine Richterin
abzuschiessen, wenn diese nicht in ihrem Sinne urteilt.
Bericht über Tierquäler-Politiker
Wir haben 2.November 2009 den Livebericht „Der Eiermann“, in telefonischer Zusammen-
arbeit mit DDr. Balluch verfasst. Aus diesem Beitrag ist es ersichtlich, wie sich professionelle
Tierquäler, in besagten Fall ein Politiker, über bestehende Gesetze hinwegsetzen können,
ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.
Gefährlicher Kontakt
Obwohl es aus „juristischen“ Gründen eher nicht ratsam ist, mit dem VGT-Obmann Kontakt
zu haben oder gar zu sprechen, haben wir am 11.November 2009 ein „Interview“ mit ihm ge-
führt. Wir waren von unserem Interviewpartner angenehm überrascht, da wir von diesem
eigentlich eine militante Einstellung erwartet hatten.

DDr. Balluch. Ist er der österreichische Osama Bin Laden?
Sind Tierschützer die Mafia?
Wir vertreten weiterhin den Standpunkt, dass es sicher nicht die feine englische Art ist
seinem Ansinnen mit dem Versprühen von Buttersäure Nachdruck zu verleihen, aber
Tierschützer mit einer krimninellen Organisation zu vergleichen und sie nach Paragraf
278a Strafgesetzbuch (Prozess beginnt am 2.März) anzuklagen, ist in der Tat mehr
als erstaunlich.
*****
2010-02-06