FPÖ – Schnedlitz: „Zwei Abschiebungen als Erfolg zu verkaufen, ist eine erbärmliche PR-Show der ÖVP!“

Marchetti-Jubel über Einzelabschiebungen belegt einmal mehr, dass die ÖVP das von ihr verursachte Asylchaos nicht in den Griff bekommt

Als „lächerliche und peinliche PR-Aktion“ bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz die Jubelmeldung des ÖVP-Generalsekretärs Marchetti über die Abschiebung eines zweiten syrischen Straftäters. Für Schnedlitz sei dies ein weiterer Beweis für die totale Realitätsverweigerung der Volkspartei.

„Wenn die ÖVP die Abschiebung von zwei Straftätern als riesigen Erfolg feiert, während sich hunderttausende illegale Einwanderer und abgelehnte Asylwerber in unserem Land aufhalten, dann ist das keine Politik, sondern eine erbärmliche PR-Show. Das ist ein neuerlicher Beweis dafür, die ÖVP das von ihr verursachte Asylchaos nicht in den Griff bekommt. Die ÖVP versucht verzweifelt, freiheitliche Positionen zu kopieren, aber das Original bleibt eben unerreicht – und vor allem glaubwürdig!“, so Schnedlitz und weiter: „Anstatt endlich die wahren Ursachen wie die unkontrollierte Massenmigration und das eigene Totalversagen bei Abschiebungen von kriminellen Asylwerbern zu bekämpfen, versucht man mit billigen Scheindebatten über eine Verschärfung des Waffenrechts von der eigenen Verantwortungslosigkeit abzulenken und gesetzestreue österreichische Bürger zu kriminalisieren.“

Die Volkspartei ist der Brandstifter, der sich jetzt als Feuerwehrmann aufspielt. Jahrzehntelang hat sie, gemeinsam mit SPÖ und Grünen, die Massenzuwanderung befeuert, unsere Sozialsysteme an den Rand des Kollapses gebracht und die Sicherheit im Land aufs Spiel gesetzt. Jetzt, wo ihnen die Felle davonschwimmen und die Bevölkerung einen Volkskanzler Herbert Kickl will, werden plötzlich zwei Straftäter abgeschoben und das als ‚strikte Asylpolitik‘ verkauft? Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Wo war diese ‚Striktheit‘ in den letzten Jahren, als wir Freiheitliche konsequent vor diesem Desaster gewarnt und unzählige Anträge für eine echte Abschiebeoffensive eingebracht haben, die von der ÖVP regelmäßig blockiert wurden?“, fragte Schnedlitz.

„Wir brauchen keine peinlichen Show-Abschiebungen, sondern die Umsetzung des freiheitlichen Konzepts der ‚Festung Österreich‘. Null-Asyl, konsequente Remigration und ein Ende der finanziellen Anreize für illegale Einwanderer. Nur ein Volkskanzler Herbert Kickl wird diesem Spuk ein Ende bereiten und wieder für echte Sicherheit in unserer Heimat sorgen!“, betonte Schnedlitz.

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Kopftücher und Kruzifixe

H.C. Lagerfeld

Nun scheint H.C. Strache unter die Modefreaks gegangen zu sein. Gepaart hat er seine
neues Hobby mit religiöser Berufung.
Er forderte allen Ernstes ein generelles Kopftuchverbot für Schulen und den öffent-
lichen Dienst.

Erstaunliche Logik

Der FPÖ-Obmann verbindet das Tragen eines Kopftuches mit blutigen Auseinander-
setzungen zwischen verschiedenen Zuwanderergruppen in der Bundeshauptstadt.
Fehlende Deutschkenntnisse, daraus resultierende Arbeitslosigkeit und oftmals die
schier unlösbaren Konflikte in den Heimatländern werden immer öfters bei uns ausge-
tragen,so der FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock, der seinem Chef bei einer Presse-
konferenz am Donnerstag den Rücken stärkt.

Frauenkenner Strache

Strache gibt sich noch zusätzlich als Frauenkenner, den er sieht im Tragen des Kopf-
tuches ein politisches Symbol des Islamismus und ein Zeichen der Unterdrückung der Frau.
Ja, Frauenrechte und Gleichberechtigung werden in der FPÖ grossgeschrieben und darum
haben sie auch so gut wie keine Frauen in ihren politischen Spitzenfunktionen.

Wenn man bedenkt wieviele Frauen bei uns, vorallem im ländlichen Raum ein Kopftuch
tragen, müßte Österreich eigentlich schon längst eine Provinz der Türkei sein.
Schleichende Islamisierung bei christlichen Gottesdiensten ?
Diese meist älteren Damen „wagen“ es auch, mit einem Kopftuch bedeckten Haupt den
Gottesdienst in einer Kirche zu besuchen.

Polemischer Kreuzzug

Damit sind wir schon beim nächsten Anliegen der blauen Kreuzritter und ihrem Anführer.
Als Retter des christlichen Abendlandes, fordert Strache die sofortige Wiederein-
führung des „Kreuzes“ in den Schulklassenzimmern.
Die blauen Ritter sind unterwegs !
Er begründet dies damit, dass den christlich-kulturellen Wurzeln wieder Ausdruck zu
verleihen sind.
Um es nun mit der Polemik von Strache auszudrücken, sieht es für uns so aus:
Ein Waffenbesitzer, der auch für die Liberalisierung des Waffengesetzes eintritt,
fordert ein christliches Symbol der Nächstenliebe in allen Schulklassen aufzuhängen.
Einen schöneren Widerspruch in sich, haben wir in letzter Zeit nicht gefunden.
Stauni
  
2009-05-01
  

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