Der Dunkelsteinerwald im Würgegriff


Rettet den  Dunkelsteinerwald

Informationsveranstaltung  „Rettet den  Dunkelsteinerwald“  am 25. Juni 2011 in Krems
Bürgerinitiativen informieren  über  den  geplanten Horrorsteinbruch  in Paudorf/Hörfarth-
graben sowie über andere Bedrohungen des Dunkelsteinerwalds, des Naherholungsge-
bietes von Krems und St. Pölten.

Die Bürgerinitiativen  „Lebenswertes Paudorf“  und  „Freunde des  Dunkelsteinerwalds“  ver-
anstalten am  25. Juni 2011 in  Krems,  am „Täglichen Markt“,  in der  Zeit von  8.00 – 14.00
Uhr,  eine Bürgerinformation.  Ziel der Veranstaltung  in den Kremser Fußgängerzone  ist es,
die Kremser Bevölkerung über  die tatsächlichen Auswirkungen des geplanten Riesenstein-
bruches vor  ihrer Haustüre sowie  über andere Bedrohungen  des Dunkelsteinerwalds (z.B.
die geplanten Kükenmast in Wetzlarn) zu informieren.

Der Informationsstand ist mit Schautafeln, Informationsblättern und Unterschriftenlisten aus-

gestattet.  Weiters werden  Flugzettel verteilt  und damit auf  die generationenübergreifende
Gefährdung des Kremser Naherholungsgebietes Dunkelsteinerwald aufmerksam gemacht.

Hintergrundinformation

Trotz seiner  einmaligen Lage  und Schönheit  und seiner  enormen Bedeutung für die Ge-
sundheit der  Menschen und  für die  Biodiversität wird  der niederösterreichische  Dunkel-
steinerwald von Größenwahn,  Profitgier und Verantwortungslosigkeit  der Entscheidungs-
träger bedroht.

Hochspannungsleitungen, zu viele und überbreite „Forststraßen“,  Tierfabriken (Kükenmast-
hallen), Klärschlamm-Kompostieranlagen, ineffiziente Windparks ,  mittelalterliche  Treibjag-

den und  der geplante Riesensteinbruch  Paudorf/Hörfarthgraben  bedrohen die  schützens-
werte Landschaft Dunkelsteinerwald. Mit fadenscheinigen wirtschaftlichen Argumenten und
die  Klimaveränderung  gänzlich außer  Acht lassend,  soll wertvoller  Naturraum  unwieder-
bringlich zerstört werden.

Anstatt die Gesundheit der Menschen, die Biodiversität und die lokale Infrastruktur der Dun-

kelsteiner Gemeinden  zu fördern,  versucht man  in Niederösterreich  einen der  schönsten
Wälder Österreichs  zu industrialisieren  und zu kapitalisieren.  Da ein großer  Teil des Dun-
kelsteinerwalds zum   UNESCO-Weltkulturerbe   Wachau  zählt  (Das Unesco-Schutzgebiet
Stift Göttweig  liegt in  Sichtweite zum  geplanten Steinbruchprojekt!),  gefährden die Verant-
wortlichen auch den Status der Wachau.

Die  naturvernichtende  Politik  zugunsten  von  Wirtschaftslobbys  sowie  subventionierten

Großwald- und  Tierfabrikbesitzern  muss  beendet werden.  Der Dunkelsteinerwald  muss – 
noch im Jahr des Waldes – ein Schutzgebiet werden!

Rückfragehinweis:

Walter Kosar                                                      Wolfgang Janisch                                                           

Bürgerinitiative                                                  Bürgerinitiative
Freunde des Dunkelsteinerwalds”               „Lebenswertes Paudorf“

Neudeggergasse 14                                       Schlossstraße 7                                
1080 Wien                                                        3508 Meidling

+ 43 (0) 1 4084662                                       + 43 (0) 650 710 24 99
+ 43 (0) 676 3018459                                   wmjanisch@a1.net
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org

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2011-06-08
 

Mit der EU in die Pleite


Geldhahn zudrehen

Kein österreichisches  Steuergeld darf  mehr nach Griechenland fließen.  Die österreich-
ischen Milliarden  versickern dort  vollständig.  Weder für  Österreich noch  für  Griechen-
land machen diese Transferleistungen Sinn. Dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler
Hans Werner Sinn ist zuzustimmen,  wenn er laut gestrigem Bericht in der Tageszeitung
„Die Presse“ fordere, „den Griechen den Geldhahn langsam zuzudrehen.“

Sollte die nächste Tranche der Hilfskredite für Griechenland freigegeben werden, müsste
Österreich eine weitere Milliarde an Griechenland überweisen. Dies gilt es zu verhindern.
Es ist verständlich, dass die Slowakei nicht für Griechenland haften möchte und Wider-
stand gegen weitere Hilfszahlungen leistet.

Laut Medienberichte  im Handelsblatt,  denen zu  Folge die  Slowakei nicht  bereit ist,  Haft-
ungen für Griechenland zu übernehmen. Die Bundesregierung sollten endlich anerkennen,
dass der  Eurorettungsschirm gescheitert  ist und über eine neue österreichische und euro-
päische Währungspolitik nachdenken.

Der nächste Pleitekanditat wartet schon

Die Bundesregierung sollte endlich im Interesse  Österreichs handeln und keine weiteren
Finanzhilfen leisten. Leider sind Rot und Schwarz nur darauf bedacht, der EU zu gefallen
und einfach zu feige, um sich für die Interessen Österreichs einzusetzen.  Dies kommt die
Österreicher sehr  teuer zu stehen.  Es ist auch zu bedenken,  dass mit Slowenien bereits
der nächste  Anwärter für Finanzhilfe  vor der Türe stehe.  Das Eurorettungspaket erweist
sich immer mehr als Fass ohne Boden.

Ist ein Superstaat EU geplant?

Ein europäisches  Finanzministerium ist  strikt abzulehnen.  Dies wäre die vollständige Auf-
gabe jeglicher Souveränität der europäischen Nationalstaaten und damit auch Österreichs.
Eine solche Entwicklung werden muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft
werden.

Der Vorschlag  des Chefs der Europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet, ein Europä-
isches  Finanzministerium  zu  schaffen  und  den  Euroländern teilweise  die Souveränität
zu entziehen,  ist ein  weiterer Versuch die EU in einen Superstaat zu verwandeln,  in dem

Brüssel alles diktiere. Österreich steht zuerst und nicht die Europäische Union.

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2011-06-07
 

Homophobe Türkei


Grüne für EU-Beitritt der Türkei

Die Grünen waren die einzige österreichische  Parlamentspartei,  die für die Aufnahme der
Beitrittsverhandlungen  in der EU eintrat,  so steht es zumindest  in einem heutigen Web-
seiteneintrag der Grünen. Den gesamten Beitrag, für den die grüne Nationalratsabgeord-
nete Ulrike Lunacek verantwortlich zeichnet, können Sie unter diesem LINK nachlesen.
Wenn sich eine demokratische  Partei in Österreich für den  EU-Beitritt eines Landes ein-
setzt darf man zur Annahme gelangen,  dass in diesem Land völkerrechtlich alles in Ord-
nung ist.   Es darf also  keinen Grund geben,  dass Personen aus  diesem Land flüchten
müssen weil  sie wegen  ihrer politischen Gesinnung,  ihres Glaubens oder ihrer sexuellen
Ausrichtung von den Machthabern des Systems verfolgt werden.

Gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen funktioniert nicht

Nach einer heutigen Presseausendung der Grünen verstehen wir deren Welt nicht mehr,
sofern  man  diese überhaupt  verstehen  kann.  Die selbe  Grünpolitikerin,  nämlich Frau
Ulrike Lunacek,  welche sich  für einen  EU-Beitritt der Türkei stark  macht,  fordert  für
den transsexuellen  Türken Yasar Öztürk ein Bleiberecht in Österreich. Dieser Mann soll
nämlich in die Türkei abgeschoben werden, da er sich illegal in Österreich aufhält.
„Der  Schutz  von Transsexuellen  sowie  Lesben  und Schwulen  vor Verfolgung  in ihren
Herkunftsstaaten muss im Asylrecht europaweit ohne Wenn und Aber gewährleistet sein.
Aufgrund leider regelmäßig verübter transphober Hassverbrechen in der Türkei ist Trans-
sein in  der Türkei   lebensgefährlich. Yasar darf daher nicht  abgeschoben  werden“,  so
Lunacek.
Da  stellt  sich  die  berechtigte Frage  warum  sich  die Grünen  für den  EU-Beitritt  eines
Landes einsetzen,  in dem derartige Zustände an der Tagesordnung stehen.  Nun sollten
die Grünen  schön langsam  erkennen,  dass man  nicht gleichzeitig  auf zwei  Hochzeiten
tanzen kann.

In Wirklichkeit familiäres Problem

Auf der Webseite  „transx.at“  gibt es detailliertere Angaben zum Fall Yasar Öztürk. Dieser
hatte auf  Grund seiner  sexuellen Orientierung  massive Probleme  mit seiner  Familie und
flüchtete deswegen im September 2009 nach Österreich, wo er einen Asylantrag stellte.
Laut „transx.at“  betrachtet die Familie von  Öztürk dessen Transsexualität als Blutschande
und hat  Auftrags-Mörder auf ihn angesetzt.  Außerdem wurde  er in  der Türkei  mehrmals
von der Polizei und von transphoben Schlägern misshandelt, weil er transsexuell ist. Diesen
Angaben schenken wir sogar Glauben.
Allerdings sehen wir nicht ein, dass familiäre Probleme ein Asylrecht in Österreich rechtfert-
igen.  Die Türkei  ist groß genug  und Herrn Yasar Öztürk  wird daher nichts anderes übrig
bleiben als sich in einer türkischen Stadt niederzulassen, wo er seiner Familie aus dem Weg
gehen kann.
Aus dem offenbar türkischen Problem um Öztürk ergibt sich allerdings eine neue und recht
interessante Frage.  Wo flüchten eigentlich  die in Österreich und im restlichen Westeuropa
angesiedelten Türk(innen),  wenn sie wie Yasar Öztürk  familiäre Probleme haben,  die nicht
selten mit einem sogenannten „Ehrenmord“ enden.
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2011-06-06
 

Zwergerlpolizei


Erscheinungsbild ist wichtig

Wir sind der Meinung, dass Polizisten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung
und  Sicherheit,  sowie zur  Verbrechensaufklärung  benötigt werden.  Dazu ist ein gewisses
körperliches Erscheinungsbild  von Nöten.  Der Auftritt eines Polizeibeamten soll zumindest
einen gewissen visuellen Respekt verschaffen.

Dieser Auftritts-Respekt leidet ohnehin schon, seit Frauen in den uniformierten Polizeidienst

aufgenommen wurden.  Zarte Frauen die kaum in der Lage sind ihr umgeschnalltes Waffen-
arsenal problemlos  durch die  Gegend zu tragen,  lösen beim Einschreiten  (z.B. Wirtshaus-
raufereien) immer wieder Heiterkeit aus.

Was früher  mit ermahnenden  Worten eines  gestandenen Polizisten  erledigt wurde,  endet

heutzutage meist mit Festnahmen. Diese werden dann von den männlichen Beamten durch-
geführt,  weil sie  unfreiwillig in die  Beschützerrolle gedrängt werden und zwangsweise den
Respekt vor der Uniform aufrecht erhalten müssen.

Auswirkungen des Genderwahns

Aber im  allgemeinen Genderwahn  ist  es offensichtlich  egal ob  eine Frau  für einen Job die
erforderlichen  Voraussetzungen  überhaupt  erbringen  kann.  Wir  sind  der  Meinung,  dass
Frauen im kriminalpolizeilichen Bereich (z.B. Kindesmißhandlungen, Vergewaltigungen, etc.)
wertvolle Arbeit leisten. In diesen Bereichen gehören sie auch eingesetzt.

In einer Uniform im Streifendienst wirken normal gebaute Frauen eher lächerlich als Respekt
einflößend.  Dabei  geht  es gar  nicht  um  geistige Fähigkeiten,  sondern um  das körperliche
Erscheinungsbild.  Dies soll sich allerdings nun auch bei den Männern ändern. Das Mindest-
maß von 1,68 Meter soll fallen.  Diesbezüglich haben wir einen typisch wienerisch verfassten
Beitrag auf der Webseite „Unautorisiertes Amt“ gefunden.


Screen: Unautorisiertes Amt

Da bleibt nur mehr zu hoffen,  dass sich die zukünftige  Polizistengeneration bei  Schulhof-
raufereien unter 14-Jährigen auch wirklich durchsetzen kann,  ohne zum Pfefferspray oder
gar zur Glock greifen zu müssen.

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2011-06-05
 

Nur deutschsprachige Bettler?


Aus gehabten Schaden nichts gelernt

Im Beitrag „Völkeraustausch“ haben wir unsere Verwunderung ausgedrückt, dass die SPÖ
für die  Wien-Wahl 2010  eine  Gebrauchsanweisung  in  türkischer  Sprache  auflegte,  um
Wähler(innen) welche der deutschen Sprache nicht mächtig waren zu erklären, dass er/sie
am 10.10.10 sein Kreuzchen im  SPÖ-Kästchen hinzusetzen hat.



Dass  eine  derartige Gebrauchsanweisung  in Türkisch,  die Deutsch  sprechende Wiener

Bevölkerung brüskierte, interessierte die SPÖ zum damaligen Zeitpunkt nicht. Der Katzen-
jammer kam  dann erst  beim Wahlergebnis,  denn bekanntlicherweise ist der Wahltag zu-
gleich  Zahltag.  Die SPÖ  verlor  in  Wien ihre  Absolute  mit  Pauken und  Trompeten und
mußten um um Futtertrog zu bleiben, eine Koalition mit den Grünen eingehen.

Aber die Wiener Rathaus-Roten dürften aus gehabten Schaden nicht klug geworden sein.
Jetzt fahren sie wieder einen erstaunlichen Gebrauchsanweisungs-Kurs, allerdings in um-
gekehrter Reihenfolge.

Fehlendes pragmatisches Denken

In den  Wiener Linien  wird seit  geraumer Zeit mit  Lautsprecherdurchsagen auf das be-
stehende  Bettelverbot hingewiesen.  An und für sich hätte das Sinn, wenn diese Durch-
sagen  nicht   in  deutscher Sprache  erfolgen  würden.  Denn  95 Prozent  der  bei  uns
ansässigen Bettler(innen) sprechen nämlich kein Wort Deutsch.

Dieses Klientel kommt vorzugsweise aus Rumänien oder Bulgarien. Das einzig Deutsch-

sprachige was  sie vorweisen  können ist ein Plakat,  welches ihnen  von ihrem  Bettelzu-
hälter vor „Arbeitsbeginn“  in die Hand gedrückt wird.  Auf diesem,  welches den vorbei-
gehenden Passanten  vorgehalten wird,  wird in deutscher Sprache um Geld geschnorrt.

Dass pragmatisches Denken bei Gemeindebetrieben nicht im Vordergrund steht ist kein
Geheimnis.  Allerdings  ist  es  dennoch  erstaunlich,  dass selbst  die simpelsten  Dinge
nicht  erkannt werden. Ein Hinweis  auf  das geltende Bettelverbot  wäre daher nur dann

zielführend,  wenn die Durchsagen zusätzlich in rumänischer und bulgarischer Sprache
erfolgen würden.

Also sollten sich die Genossen und Genossinen im Rathaus dazu aufraffen, Rumänisch
und Bulgarisch  zu erlernen.  Möglicherweise könnten  diese Sprachkenntnisse  bei der
nächsten  Wien-Wahl sehr  nützlich sein,  wenn zusätzlich  Gebrauchsanweisungen  für
die kommende Wahl in rumänischer und bulgarischer Sprache benötigt werden.

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2011-06-04
 

SOS-Mitmensch ist beleidigt


SOS-Mitmensch misst Demokratiereife

Einen  erstaunlichen  Gradmesser für  Demokratiereife  wendet  die Menschenrechtsorgani-
sation SOS-Mitmensch in ihrem heutigen Webseiteneintrag an,  denn dort meint man:  „Der
Reifegrad einer Demokratie lässt sich sehr gut am Umgang des Staates mit kritischen Stim-
men und Organisationen messen.“

Grund dafür ist,  dass das  Innenministerium  den NGOs  den  Zutritt  ins Erstaufnahmelager
Traiskirchen verweigert.  Dies hat auch einen guten Grund, denn die zum Teil realitätsfrem-

den Gutmenschen könnten die Erstermittlungsarbeiten der Behörden gefährden. Dass dies
nicht von der Hand zu weisen ist geht schon aus der Anmerkung von  SOS-Mitmensch her-
vor, welche die Asylanlaufstelle als Arrestanstalt bezeichnet.

Ab 1.Juli  tritt das  neue Fremdenrecht  in Kraft und  damit  dürfen  neuankommende Flücht-
linge das  Lager während  der ersten  5 bis 7 Tagen  nicht mehr  verlassen.  Dieser  Aufent-
halt  hat  mit einem  Gefängnisaufenthalt nicht  das Geringste  zu tun.  Während dieser  Zeit
hat die Behörde zumindest Gelegenheit, die Angaben des Asylwerbers zu überprüfen und

bei eventuellen Rückfragen, diesen gleich zur Hand zu haben.

Dies wäre nicht möglich,  wenn sich der Flüchtling unbekannten  Aufenthaltortes befinden
würde.  Durch diese Anhaltung im Lager können  die Behörden effektiver arbeiten und so-

mit rascher zu einem Ergebnis kommen.

Verbrecher von echten Flüchtligen aussortieren

Asylwerber welche  sich nicht  an die 5 bis 7-tätige  Aufenthaltspflicht halten,  drohen zu
Recht  rechtliche  Sanktionen bis  hin  zur  Schubhaft.  Denn  wie  es sich  in letzter  Zeit
immer wieder bestätigte, suchen Schwerverbrecher aus aller Herren Länder Zuflucht in
Österreich und geben sich hier als politisch Verfolgte aus.

Diese Personen  werden zwar in ihrer Heimat verfolgt,  allerdings sind in diesen Fällen
keine politischen Motive der Grund, sondern dass diese in ihren Heimatländern gegen
bestehende Gesetze verstoßen haben.

Kaum ein Tag vergeht,  dass nicht derart kriminelle Subjekte in der Alpenrepublik beim
Drogenhandel, nach Einbrüchen oder gar  Raubüberfällen festgenommen werden. Bei

ihrer Festnahme  sind diese  auch nicht  gerade zimperlich.  Dies mußten schon etliche
Polizeibeamte am eigenen Körper schmerzvoll erfahren.

Daher ist  es die Pflicht  und das  Recht  des Staates Österreich,  einen Vorab-Check zu
machen und die Angaben von angeblichen Asylwerbern zu überprüfen. Dies geschieht

auch zum  Schutz der in Österreich lebenden Menschen.  Diesen Grund sollte man sich
bei SOS-Mitmensch einmal gründlich vor Augen führen.

Was will SOS-Mitmensch eigentlich beobachten?

Liest sich ein Unbedarfter den Beitrag auf der Webseite von SOS-Mitmensch aufmerksam
durch,  könnte er  zur Annahme kommen,  dass in  Traiskirchen Asylwerber  unkorrekt be-
handelt oder  gar deren  Menschrechte nicht beachtet werden. Dies schließen wir aus der
Anmerkung der NGOs,  dass die Menschenrechtsorganisation  vom Innenministerium mit
haltlosen Argumenten  davon abgehalten wird,  ihrer Kontroll- und Beobachtungsfunktion
nachzukommen.

Wir meinen, dass sich der Reifegrad einer Demokratie auch daran messen läßt, sich nicht
von  jedem  X-beliebigen Horrorgeschichten  aufs  Auge drücken zu lassen,  die Angaben

eines  angeblichen  Asywerbers  so  gründlich  wie  möglich zu  überprüfen und  damit die
eigene Bevölkerung zu schützen.

Denn eines  finden wir erstaunlich,  nämlich dass  SOS-Mitmensch noch  nie für Schäden
an Verbrechensopfer aufgekommen ist, welche durch angebliche Asylwerber (in Wirklich-
keit Verbrecher)  verursacht wurden.  Ein „echter“ Flüchtling welcher aus politischen oder
religiösen Gründen  in seiner Heimat  verfolgt wurde,  hat sicher  Ärgeres mitgemacht als
dass er einen 7-tägigen Aufenthalt im Erstaufnahmelager Traiskirchen mit einem Gefäng-

nisaufenthalt vergleichen würde.

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2011-06-03
 

Inflation bei McDonald’s?


Das „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot

Bislang dachten wir,  dass bei McDonald’s Österreich  ein Euro wirklich einen Euro wert
ist. Zu dieser Annahme kamen wir, da im  bekannten McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ –
Angebot bislang alle Speisen und Getränke tatsächlich um einen Euro erhältlich waren.



Screen: mcdonalds.at

Ferner sind  im  McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot die  Speisen bzw.  Getränke
Kaffee Classico,  o,25l Shake, Fruchttüte, Schoko Donut,  McSundae enthalten. Über den
Nährwert dieser kann man geteilter Meinung sein, aber für den kleinen Hunger zwischen-
durch reicht es allemal.

Rechenfehler bei McDonald’s?

Außerdem wo  bekommt man  schon für einen Euro einen Burger oder Softdrink,  denn dies
ist  nämlich  die  Aussage  des  McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebots.  Nun  scheint
beim Fastfood-Riesen eine Inflation ausgebrochen zu sein oder man ist dort des Rechnens
nicht mehr mächtig.

Den im 1 Euro Angebot von McDonald’s fanden wir folgende Speisen,  für die allerdings
1,30 Euro zu berappen sind.


Screen: mcdonalds.at

Aber McDonald’s kann es noch besser. Der Veggie Burger im „1 Euro-Angebot“, kostet in
Wirklichkeit 1,50 Euro.


Screen: mcdonalds.at

Kein Druckfehler

Dass die obig angeführten 1 Euro-Produkte, die tatsächlich zwischen 1,30 und 1,50 Euro
kosten, kein Druckfehler in der Webseite des Fastfood-Riesen sind, stellt McDonald’s mit
einer gestrigen APA-OTS-Aussendung selbst unter Beweis.

Die neueste Kreation, der Snack Wrap, ergänzt laut McDonald’s Österreich die beliebte
„1 Plus“ Linie des McDonald’s „Ein mal Eins“, um ein weiteres attraktives Angebot. Aller-
dings zu einem Preis von 1,50 Euro.

Der Snack Wrap

Fotocredit: McDonald’s Österreich

Ein Produkt um einen Euro, so sagt es die Werbung

Wie bereits  eingangs erwähnt,  kann man über den  Nährwert der bei McDonald’s erhält-
lichen Speisen und Getränke geteilter Meinung sein. Beim „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot
ist es jedoch  recht eindeutig.  Das Angebot  suggeriert dem Kunden,  dass alle angebot-
enen Produkte  um einen Euro  erhältlich sind.  Bei den von uns aufgezeigten Produkten
steht dann  ganz klein und kaum leserlich,  dass für das jeweilige Produkt 1,30 bzw. 1,50
Euro zu bezahlen sind.

Da stellt sich die berechtigte Frage ob ein Konzern wie McDonald’s es notwendig hat,  sich

den Werbemethoden eines Eck-Autohändlers zu bedienen? Wie erklären deren Verkäufer
-(innen)  Kindern die mit einem Euro aus dem  „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot  ein Produkt
erwerben wollen, dass bei McDonald’s 1 Euro nicht immer 1 Euro ist? Der potentielle Kun-
dennachwuchs des  Fastfood-Riesen wird deren  Rechenkünste jedenfalls nicht nachvoll-
ziehen können,  denn aus dem  lapidaren und  nichtssagenden Hinweis  „1 PLUS“  ist der
erhöhte Verkaufspreis nicht abzuleiten.

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2011-06-02
 

Biowahn


Die Abzocke mit dem Bioschmäh

Die vegetarische  Fraktion der Grünen,  die trotz EHEC-Skandal in  ihrem Biowahn weiterhin
alles  was  aus biologischen  Anbau stammt bis  aufs Messer  verteidigt,  darf  jetzt  aufatmen.
Denn nun  wurde auch  in einem  Fleischprodukt der  Krankheitserreger „EHEC“  festgestellt.
Der Wermuthstopfen bei der Angelegenheit ist  jedoch,  dass das Tier (Hirsch) mit Sicherheit
biologischen Ursprungs war.

Allerdings sind wir der Meinung,  dass das ganze Bio-Getue ohnehin nur ein groß angelegter
Betrug ist. Wir vermuten dass eine nicht unerhebliche Anzahl von angeblichen Bio-Produkten
nur auf  der Verpackung  biologischen Ursprungs  sind.  Denn mit  dem Aufdruck „aus biolog-

ischem Anbau“  lässt sich beim Kunden bis zu  50 Prozent mehr, als vom normalen Kaufpreis
abkassieren.

AGES: Produktwarnung „Hirsch Salami“

Die AGES gibt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit bekannt, dass im Produkt
„Hirsch Salami“  des italienischen  Herstellers  Norc Toscana s.r.I.ineria  eine Kontamination
mit Shigatoxin  bildenden Escherichia coli  festgestellt  wurde.  Das Produkt  wurde somit als
gesundheitsschädlich beurteilt; vor einem Verzehr der Ware wird ausdrücklich gewarnt.

Die Probe  wurde im  Rahmen der amtlichen  Routinekontrolle gezogen. Shigatoxin bildende
E. Coli  (STEC,  Synonym EHEC,  VTEC)  sind  Keime,  die  zu  schweren  Durchfällen  und in

Folge zu  Nierenversagen führen können.  Infektionen erfolgen meist über rohe Lebensmittel,
die nicht mehr erhitzt werden,  wie z. B. rohes Rinderfaschiertes, Mettwurst, Salami oder Roh-
milch. Die Probe steht in keinem Zusammenhang mit dem gegenwärtigen EHEC-Ausbruch in
Deutschland.

Bezeichnung der Ware: „Hirsch Salami“
Chargennummer: 1003
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2011
Hersteller: Norc Toscana s.r.I.ineria IT 52048 Monte S. Savino Via delleMacine
Vertreiber: Mazza Domenico, Linz

Diese Warnung  besagt nicht,  dass die Gesundheitsschädlichkeit  der Ware  vom Erzeuger,
Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht worden ist. Die AGES ersucht Verbraucher-

Innen,  noch vorhandene  betroffene Produkt keinesfalls zu verzehren,  sondern umgehend
zu entsorgen bzw.  in der Verkaufsstelle zu reklamieren.  Die amtliche Lebensmittelaufsicht
der Länder überwacht die Rückholaktion und setzt erforderlichenfalls weitere Maßnahmen.

Patriotismus bei den Grünen?

Im  Zuge  der  Aufdeckung der  EHEC-Hirschsalami  ließ der Grüne  Landesrat  (OÖ) Rudi
Anschober  unverzüglich folgendes  verlautbaren:  „Aufgefunden wurde das Produkt nicht
in  einem Geschäft,  sondern bei  einem mobilen  italienischen Direktverkäufer  auf einem
Markt in Linz.“ Soviel Ausländerfeindlichkeit oder besser gesagt Patriotismus sind wir von
den Grünen gar nicht gewohnt.

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2011-06-01
 

Neues von der ASFINAG


ASFINAG will Verkehrssicherheit erhöhen

Eine heutige Presseaussendung und Webseiteneintrag der ASFINAG lässt aufhorchen.
Dem staatlichen  Autobahnbetreiber ist die Verkehrssicherheit  ein prioritäres Anliegen.
Deshalb werden  die internationalen Aktivitäten erhöht,  was immer das auch bedeuten
mag.

Die ASFINAG hat das Ziel, vor allem die Unfälle mit Personenschäden und Todesfolgen

zu  senken.  So ist  es zumindest  in  deren  heutigen Publikationen  zu lesen.  Vielleicht
sollte der  Autobahnbetreiber zuerst  national tätig  werden und  seine Mautkontrolleure
in Sachen Verkehrssicherheit ausreichend schulen.

Denn Unfälle  passieren meist in  Gefahrensituationen.  Da ist  es  unbestritten  jeglicher
Verkehrssicherheit abträglich, wenn diese noch künstlich geschaffen werden. Wie nach-
folgendes  Bild beweist,  ist es  zur Erhöhnung  der Sicherheit  im Verkehr  nicht dienlich,
wenn Mautkontrollen in gefährlichen Kurven durchgeführt werden.


Foto: (c)erstaunlich.at

Zusätzlich  sollten  zuständige ASFINAG-Mitarbeiter  dazu angehalten werden  Verordnun-

gen zu lesen. Denn wer sich auf die im Beitrag „Ungültige Mautkontrolle“ angeführte Maut-
ordnung  berufen hat,  ist entweder  des  sinnerfassenden  Lesens nicht  mächtig oder  hat
in diese Verordnung noch nie einen Blick geworfen.

Ratlosigkeit in der BH/Neusiedl

Bezüglich unseres Beitrags „Gefährliche Mautkontrolle TEIL2“ warten wir noch immer auf
eine schriftlich  zugesagte Stellungsnahme der BH Neusiedl/See.  Offenbar ist  auf Grund
unserer Berichterstattung in dieser Behörde Ratlosigkeit ausgebrochen.

Aber zurück zur ASFINAG  und ihrem Anliegen der Verkehrssicherheit. Vielleicht könnte
der Autobahnbetreiber  seine Mautkontrolleure  dahingehend schulen,  Verkehrstrichter
zwecks Durchführung  einer Mautkontrolle  auf geraden und übersichtlichen Straßenab-
schnitten  zu errichten.  Damit wäre  ein großer  Schritt  in  Richtung  Verkehrssicherheit
getan.

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2011-05-31
 

Wach auf Hitler – Straffrei


„Blut und Ehre“-Tatoo: Leitmann tritt zurück

Der wegen seiner „Blut und Ehre“-Tätowierung auf dem Unterarm in Kritik geratene FPK-
Gemeinderat  aus Ebenthal, Gerry Leitmann,  tritt zurück.  Das wurde am Montagabend
bekannt  gegeben  (Quelle:kaernten.orf.at).  Zu  diesem  Erkenntnis sind  wir  bereits  im
gestrigen Beitrag gekommen.

Das muß  aber nicht das politische Aus für den FPK-Politiker sein.  Wenn er in die Türkei
auswandert, hätte er ungeahnte Möglichkeiten sich zu entfalten. Denn dort darf er seiner
Gesinnung ohne Tadel und Reue fröhnen.


Beitrag unter diesem LINK

Die richtige Partei ist wichtig

Wenn ihm dann nach einigen Jahren die Zeit ohne Kinder,- Mietzinsbeihilfe und Mindest-
sicherung  abgeht,  kann  er  zurück  nach  Österreich  immigrieren.  Als  Österreicher  mit
türkischem Migrationshintergrund oder umgekehrt (egal – wie auch immer),  sollte er sich
dann einer türkenfreundlichen Partei in Österreich anschließen.

Der Vorteil  wäre nämlich,  dass er sich  seine Tätowierung  nicht weglasern  lassen muß
und ungestraft an antisemitischen Demonstrationen teilnehmen kann. Wenn er dabei ein
Transparent  mit  der  Aufschrift  „Wach auf Hitler“ trägt,  ist  das  auch  nicht  so schlimm.

Hauptsache  er  hat  sich  vorher  einer  Partei angeschlossen,  die  alles  akzeptiert  was
türkische  Immigranten  in  Österreich  aufführen.  Als Draufgabe  darf er  noch ungestraft
„Wer Österreich liebt muss Scheiße sein“ rufen, sofern er der richtigen Partei angehört.

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2011-05-30
 

Blut und Ehre


Schwachsinnige Tätowierung

„Gegen Blödheit ist kein Kraut gewachsen“, sagt der Volksmund. Zu diesem Erkenntnis
muß man gelangen,  wenn sich ein Politiker den Spruch „Blut und Ehre“ tätowieren lässt.
Diesen  hatte  sich  nämlich  der FPK-Gemeinderat,  Gerry Leitmann,  auf  seinem  rechten
Unterarm verewigen lassen.

Diese  Tätowierung  war während  einer Gemeinderatssitzung  in der  vergangenen Woche

aufgefallen, da Leitmann wegen der sommerlichen Temperaturen ein kurzärmliges Leiberl
getragen hatte. Nun will der FPK-Politiker die Bedeutung des Spruchs nicht gekannt haben
und sich die Tätowierung wieder weglasern lassen.

Wir sind  der Meinung  dass dieser  Mann aus  seinen  politischen  Ämtern gefeuert gehört,
denn eine  Gesinnung kann  man nicht  weglasern.  Und sollte  Leitmann tatsächlich  nicht
über die Bedeutung dieses Spruchs in Kenntnis gewesen sein, gehört er erst recht hinaus-

geschmissen.  Denn von  einem Politiker kann man sich zumindest erwarten, dass er über
die jüngst vergangene Geschichte von Österreich informiert ist.

FPK zum Handeln aufgefordert

Und  sollten  sich noch  einige FPK-Politiker  in Unkenntnis  über die  Bedeutung des  Aus-
spruchs üben,  empfehlen wir  diesen bei  Wikipedia nachzuschlagen.  Blut und Ehre  war
zwischen 1926 und 1945 Motto und Grußformel der nationalsozialistischen Jugendorgani-
sation Hitlerjugend.

Jede Partei  hat radikalen Elemente in ihren Reihen.  Im Gegenteil zu den  Linken sind wir
aber  überzeugt,  dass man  bei der FPK  derartige Leute  nicht in  politischen  Funktionen
dulden wird.

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2011-05-29
 

Polizeiliche Rechenkünste


Nachrechnen empfohlen!

Nachfolgendes Video wurde uns von einem treuen ERSTAUNLICH-Leser zugesandt.

{avi img=“videos/rechpol01.jpg“ showstop=“true“}rechpol{/avi}
 
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass der amtshandelnde Gesetzes-
hüter den Rechenunterricht in der Polizeischule geschwänzt hat.

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2011-05-28
 

Profitgier vor Tierschutz


Selbstversuch

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT)  spricht sich schon längere Zeit  gegen Kastenstände
aus. Ein Kastenstand ist eine Vorrichtung, in der Muttersauen zum angeblichen Schutz der
Ferkel  eingesperrt werden.  Diese Vorrichtung  hat folgende Abmessungen:  „1,90 m lang,
65 cm breit und weniger als 1 m hoch.“

Einer ausgewachsene Muttersau ist es in so einem Kastenstand nicht einmal möglich sich
umzudrehen. Wie klein dieser Platz tatsächlich ist, demonstrierte der VGT-Obmann Martin
Balluch. Er ließ am  4. Mai 2011  für die Dauer von 24 Stunden, am Wiener Stephansplatz

in eine derartige Vorrichtung einsperren.


Quelle: vgt.at

Martin Balluch, der nicht einmal annähernd das Gewicht und den Umfang einer ausgewach-
senen  Zucht-Muttersau aufweist,  konnte das Martyrium eines in so einem  Kastenstand ein-
gepferchten  Schweines,  am eigenen Leib erfahren.  Bedenkt man,  dass der  VGT-Obmann

nur 24 Stunden in dieser Vorrichtung verbrachte, braucht man nicht viel Fantasie aufbringen
um zu  erahnen wie  es dem  „armen“ Schwein ergeht,  welches fünf  Wochen am Stück sein
ganzes Zuchtleben lang, in so einem Kastenstand verbringen muß.

Für uns  ist die Haltung  eines Schweines im Kastenstand,  Tierquälerei im Reinformat. Die
professionellen  Schweinebauern  sehen dies  naturgemäß anders.  Deswegen waren  wir

über eine  heutige Aussendung des  „Verbandes Österreichischer Schweinebauern“  nicht
sonderlich verwundert, obwohl diese im höchsten Maß erstaunlich war.

Anonyme Exeperten und Fantasiezahlen

Zwecks Verniedlichung der Tierquälervorrichtung werden  Kastenstande verharmlosend als
Ferkelschutzkästen bezeichnet. Damit soll wohl der Eindruck vermittelt werden, dass es sich
um eine Vorrichtung  handelt,  in der die Ferkel  Schutz finden.  Nicht näher bezeichnete Ex-
perten sind sich einig, dass ein Verbot dieser Vorrichtungen Tierleid verursachen würde.
 
Dabei wird die Zahl von 643.000 erdrückte  Ferkel angegeben, welche von den Muttersauen
erdrückt würden, wenn diese nicht in einem  Kastenstand eingesperrt wären. Allerdings wur-
den für diese Zahl keinerlei Berechnungsgrundlagen vorgelegt.

Bei den sogenannten  Experten dürfte es sich  ausschliesslich um Schweinebauern handeln
und die kolportierte Zahl von 643.000 erdrückte Ferkel dürfte eine Fantasiezahl sein, welche

sich die Schweinezucht-Experten aus den Fingern gesogen haben.

Tierquälerei als Tierschutz verkaufen

Fast lächerlich mutet es an, wenn der „Verband Österreichischer Schweinebauern“ (VÖS)
den tierquälerischen Kastenstand als  Verhinderung von Tierleid verkaufen will. Der VÖS
argumentiert, dass  „Ferkelschutzkästen“ den Positionswechsel der Muttersauen verlang-
samen, welche für Ferkel oft tödlich enden.  Dies sei nicht nur ethisch,  sondern auch tier-
schutzrechtlich problematisch, so der VÖS.

Gegen die  Erdrückungsgefahr von  Ferkel gäbe  es eine  einfache  und sehr  wirksame

Methode. Nämlich nicht unzählige Zuchtsauen auf kleinstem Platz einzusperren.  Wenn
einzelne Muttersauen genügend Freiraum hätten, würde auch keine Gefahr für die Fer-
kel bestehen.

Umstrukturierung erforderlich

Würde jede Muttersau ausreichend Platz haben, bestünde auch keine Gefahr für ihren
Nachwuchs.  Allerdings  hätte  dies  den  Nachteil,  dass  die  subventionsverwöhnten
Schweinebauern nicht mehr soviel Profit machen würden. Denn sie müßten aus ihren
Schweinezucht-Fabriken, tierhaltungsgerechte Bauernhöfe machen.

Der Versuch  in einem Umkehrschluss aus Tierquälerei einen Tierschutz zu kreieren

ist mehr als lächerlich und wird  bei normal denkenden Menschen, die ein wenig Mit-
gefühl für  die geschundenen  Kreaturen hegen,  keinen Glauben  finden. Mit  den er-
staunlichen Tierschutz-Argumenten zur Verteidigung des Kastenstandes, der eigent-
lich nur  vom Profitgedanken  getragen wird,  hat sich  der VÖS  bis auf  die Knochen
blamiert.

*****

2011-05-17
 

Hanfwandertag


Grüne werben für Drogen

Die grüne Sozialsprecherin  Birgit Hebein fordert im Rahmen des heurigen internationalen
Hanfwandertages eine  Enttabuisierung  und  sachliche Diskussion  um tatsächliche  Wirk-
ungen und Folgen von Cannabis. So steht es wörtlich auf der Webseite von „DIE GRÜNEN
WIEN“.

Dass die grüne Sozialsprecherin Hebein die Demonstration von Drogenbefürwortern unter-
stützt, ist nicht weiter verwunderlich.  Immerhin fordern die Grünen  ja schon seit langer Zeit

die Gleichstellung  von Cannabis mit legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin.  Verwunder-
lich ist allerdings  die Tatsache,  dass sich  die Grünen  nun plötzlich  für Drogenprävention
einsetzen wollen. Das glaubt ihnen nämlich keiner.

Erstaunlich dass  Birgit Hebein  nicht  über  die  tatsächlichen  Wirkungen  und  Folgen von

Cannabis informiert ist. Dies schliessen wir aus der Tatsache, dass sie in der selbigen Aus-
sendung die Freigabe von Cannabis als Ziel nennt. Diese erstaunliche Aussage begründet
sie damit, dass durch die Freigabe eine Trennung des Cannabis-Handels von den Märkten
für andere Drogen sowie die Eindämmung der Beschaffungskriminalität stattfinden soll.

Ein derartig  unsinniges Plädoyer für die Freigabe von Cannabis haben wir noch nie gelesen.

Die Droge Cannabis ist am Markt derart günstig erhältlich, sodass diese mit einer eventuellen
Beschaffungskriminalität nicht in Verbindung gebracht werden kann. Allerdings richtet die an-
geblich so harmlose Droge,  schwere gesundheitliche Schäden an. Falls Frau Hebein nicht in
Kenntnis deren ist, wollen wir sie hiermit über die Auswirkungen des Genusses von Cannabis
informieren.

Die chronische Wirkung von Marihuana auf die Denkleistung

Die akute  Wirkung von Marihuana auf  Denkfunktionen ist bekannt  und in ihren wesentlichen
Ausprägungen  in  der wissenschaftlichen  Cannabisforschung unumstritten.  Anders  sieht es
aus mit möglichen langzeitigen Beeinträchtigungen der Wahrnehmungs- und Denkfunktionen
durch einen langzeitigen Konsum.

Bisher  gibt es  erst eine  Längsschnittuntersuchung zu diesem  Thema aus dem Jahre 1999,
daneben eine Anzahl von Querschnittstudien, durch die man sich Antworten auf diese Frage
erhofft.

Zu den bekannten Erfahrungen des Cannabisrausches zählen Effekte auf Wahrnehmungs-
und Denkfunktionen.  Dazu gehören  Störungen des  Kurzzeitgedächtnisses,  der Konzent-
rationsfähigkeit  und  Aufmerksamkeit,  Veränderungen der Denkprozesse mit assoziativer
Lockerung,  Veränderung der  Wahrnehmung  sensorischer Reize  (Schmecken, Riechen,
Sehen, Hören, Tasten) und der Zeitwahrnehmung.

Diese Effekte  zählen zum  Teil zu den vom  Cannabiskonsumenten  erwünschten  Aspekten
des  Cannabisrausches  und  führen andererseits dazu,  dass  die Fähigkeit zur  Ausführung
von Tätigkeiten,  welche Konzentration,  Aufmerksamkeit und zielgerichtetes Denken erford-

ern,  wie beispielsweise  Autofahren oder  die  Bewältigung  anspruchsvoller  mentaler  Auf-
gaben, während des akuten Rausches herabgesetzt ist.
Quelle: Dr. Franjo Grotenhermen

Lungenschäden durch Cannabis

Langjähriger Cannabis-Konsum kann die Lunge schwer schädigen. Dies ist das Fazit
einer Studie des Universitätsspitals Bern.

Unter den Patienten, die in den letzten Jahren am Inselspital wegen Lungenkollaps (symp-
tomatischer spontaner Pneumothorax, SSP) und Lungenemphysem operiert werden muss-
ten,  befanden sich etliche junge  Menschen mit  fortgeschrittener Zerstörung  des Lungen-
gewebes.

Die Lunge bildet zuerst große Blasen,  danach platzt eine  dieser Blasen und die Lunge kol-

labiert,  weil sie wegen der ausgetretenen Luft nicht mehr genug Platz zum Atmen hat.  Die-
ses bullöse Lungenemphysem kam in dieser ausgeprägten Form früher bei jungen Patien-
ten nicht vor.

Prof. Ralph Schmid, Chefarzt und Direktor der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie am Insel-
spital Bern, ging mit  seinem Team über zweieinhalb Jahren diesem Phänomen nach.  Seine
Studie  wird in diesen Tagen im European Journal of  Cardio-thoracic Surgery  (Europäische
Zeitschrift für Herz- und Thoraxchirurgie) veröffentlicht.

102 Patienten untersucht

17 der jungen SSP-Patienten – 16 Männer und eine Frau,  Durchschnittsalter 27,  alles Can-
nabis-Konsumenten – wurden  im Rahmen  der  Berner Studie  systematisch untersucht. Die
Forscher  sprachen  mit  den  Patienten,  durchleuchteten  den  Brustkorb  mit  Röntgen  und
Computertomographie,  studierten die  Krankengeschichte,  prüften die Lungenfunktion und
untersuchten Gewebeproben der Lunge im Labor.

Die gleichen Untersuchungen wurden an einer Kontrollgruppe von 85 Nicht-Cannabiskon-
sumenten  (Durchschnittsalter 24 Jahre)  durchgeführt.  Die Resultate  wurden danach  mit
jenen einer früheren Untersuchung an 75 SSP-Patienten verglichen.

 

Regelmässiger Cannabis-Konsum

Die  17 Untersuchten  hatten im  Schnitt während   8,8 Jahren  täglich 6 Joints  und  während
durchschnittlich  11,8 Jahren täglich  Zigaretten  geraucht.  Welche  der  inhalierten  schädig-
enden  Substanzen  im Rauch  für den  ausgeprägten Lungenschaden  verantwortlich ist,  ist
bisher unklar.  Nachgewiesen wurden  von den  Wissenschaftern  Cannabis-Fasern, die aus
den ungefilterten Joints direkt in die Lunge gelangen und dort als Entzündungsherde wirken.
In der  Kontrollgruppe mit  Patienten im  gleichen  Alter  trat kein  Lungenemphysem auf,  ob-
schon sich in dieser Gruppe 74 regelmäßige Tabak-Raucher befanden.
 
Prof. Schmids Fazit: „Die Dosis macht das Gift:  Wer jahrelang regelmäßig, insbesondere täg-
lich, Cannabis konsumiert, muss mit schweren Lungenschädigungen und Atembehinderung-
en rechnen. “ Angesichts der Verbreitung des  Cannabis-Konsums  warnt der Berner Thorax-
chirurg auch vor den gesundheitspolitischen bzw. finanziellen Folgen.
Quelle: Universitätsspital Bern

Informieren statt Drogenfreigabe fordern

Diese zwei Berichte, wie wir sie im Original (mit Quellenangabe) in unseren Beitrag kopiert
haben,  stammen von einem  namhaften  Arzt und  einer bekannten Klinik. Solche medizin-
ischen  Aussendungen  finden sich zahlreich  im  Internet.  Wir können  der  grünen Sozial-
sprecherin Birgit Hebein nur anraten, sich diese aufmerksam durchzulesen.

Auch allen  anderen grünen Politikern  oder sonstigen Volksvertretern dieses Couleurs, wel-

che dieses Rauschgift so verharmlosen und eine Legalisierung dafür fordern, kann ebenfalls
nur ans  Herz gelegt werden  sich mit  der Materie eingehend  auseinander zu  setzen.  Es ist
absolut verantwortungslos Werbung für Cannabis und Marihuana zu betreiben.

Eine Freigabe  der verbotenen  Droge Cannabis  würde zu einem sprunghaften Konsuman-

stieg führen  und hätte  fatale volksgesundheitliche  Schäden zur  Folge.  Angesichts der er-
staunlichen Drogenpolitik der Grünen fragen wir uns schon, wie regierungsfähig diese sind.
Denn die  Verharmlosung von Drogen und  deren Freigabeforderung  ist verantwortungslos
und kontraproduktiv.

*****

2011-05-05
 

Inhalts-Ende

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