Rettet den Dunkelsteinerwald
Informationsveranstaltung „Rettet den Dunkelsteinerwald“ am 25. Juni 2011 in Krems
Bürgerinitiativen informieren über den geplanten Horrorsteinbruch in Paudorf/Hörfarth-
graben sowie über andere Bedrohungen des Dunkelsteinerwalds, des Naherholungsge-
bietes von Krems und St. Pölten.
Die Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „Freunde des Dunkelsteinerwalds“ ver-
anstalten am 25. Juni 2011 in Krems, am „Täglichen Markt“, in der Zeit von 8.00 – 14.00
Uhr, eine Bürgerinformation. Ziel der Veranstaltung in den Kremser Fußgängerzone ist es,
die Kremser Bevölkerung über die tatsächlichen Auswirkungen des geplanten Riesenstein-
bruches vor ihrer Haustüre sowie über andere Bedrohungen des Dunkelsteinerwalds (z.B.
die geplanten Kükenmast in Wetzlarn) zu informieren.
Der Informationsstand ist mit Schautafeln, Informationsblättern und Unterschriftenlisten aus-
gestattet. Weiters werden Flugzettel verteilt und damit auf die generationenübergreifende
Gefährdung des Kremser Naherholungsgebietes Dunkelsteinerwald aufmerksam gemacht.
Hintergrundinformation
Trotz seiner einmaligen Lage und Schönheit und seiner enormen Bedeutung für die Ge-
sundheit der Menschen und für die Biodiversität wird der niederösterreichische Dunkel-
steinerwald von Größenwahn, Profitgier und Verantwortungslosigkeit der Entscheidungs-
träger bedroht.
Hochspannungsleitungen, zu viele und überbreite „Forststraßen“, Tierfabriken (Kükenmast-
hallen), Klärschlamm-Kompostieranlagen, ineffiziente Windparks , mittelalterliche Treibjag-
den und der geplante Riesensteinbruch Paudorf/Hörfarthgraben bedrohen die schützens-
werte Landschaft Dunkelsteinerwald. Mit fadenscheinigen wirtschaftlichen Argumenten und
die Klimaveränderung gänzlich außer Acht lassend, soll wertvoller Naturraum unwieder-
bringlich zerstört werden.
Anstatt die Gesundheit der Menschen, die Biodiversität und die lokale Infrastruktur der Dun-
kelsteiner Gemeinden zu fördern, versucht man in Niederösterreich einen der schönsten
Wälder Österreichs zu industrialisieren und zu kapitalisieren. Da ein großer Teil des Dun-
kelsteinerwalds zum UNESCO-Weltkulturerbe Wachau zählt (Das Unesco-Schutzgebiet
Stift Göttweig liegt in Sichtweite zum geplanten Steinbruchprojekt!), gefährden die Verant-
wortlichen auch den Status der Wachau.
Die naturvernichtende Politik zugunsten von Wirtschaftslobbys sowie subventionierten
Großwald- und Tierfabrikbesitzern muss beendet werden. Der Dunkelsteinerwald muss –
noch im Jahr des Waldes – ein Schutzgebiet werden!
Rückfragehinweis:
Walter Kosar Wolfgang Janisch
Bürgerinitiative Bürgerinitiative
Freunde des Dunkelsteinerwalds” „Lebenswertes Paudorf“
Neudeggergasse 14 Schlossstraße 7
1080 Wien 3508 Meidling
+ 43 (0) 1 4084662 + 43 (0) 650 710 24 99
+ 43 (0) 676 3018459 wmjanisch@a1.net
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org
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2011-06-08
Geldhahn zudrehen
Kein österreichisches Steuergeld darf mehr nach Griechenland fließen. Die österreich-
ischen Milliarden versickern dort vollständig. Weder für Österreich noch für Griechen-
land machen diese Transferleistungen Sinn. Dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler
Hans Werner Sinn ist zuzustimmen, wenn er laut gestrigem Bericht in der Tageszeitung
„Die Presse“ fordere, „den Griechen den Geldhahn langsam zuzudrehen.“
Sollte die nächste Tranche der Hilfskredite für Griechenland freigegeben werden, müsste
Österreich eine weitere Milliarde an Griechenland überweisen. Dies gilt es zu verhindern.
Es ist verständlich, dass die Slowakei nicht für Griechenland haften möchte und Wider-
stand gegen weitere Hilfszahlungen leistet.
Laut Medienberichte im Handelsblatt, denen zu Folge die Slowakei nicht bereit ist, Haft-
ungen für Griechenland zu übernehmen. Die Bundesregierung sollten endlich anerkennen,
dass der Eurorettungsschirm gescheitert ist und über eine neue österreichische und euro-
päische Währungspolitik nachdenken.
Der nächste Pleitekanditat wartet schon
Die Bundesregierung sollte endlich im Interesse Österreichs handeln und keine weiteren
Finanzhilfen leisten. Leider sind Rot und Schwarz nur darauf bedacht, der EU zu gefallen
und einfach zu feige, um sich für die Interessen Österreichs einzusetzen. Dies kommt die
Österreicher sehr teuer zu stehen. Es ist auch zu bedenken, dass mit Slowenien bereits
der nächste Anwärter für Finanzhilfe vor der Türe stehe. Das Eurorettungspaket erweist
sich immer mehr als Fass ohne Boden.
Ist ein Superstaat EU geplant?
Ein europäisches Finanzministerium ist strikt abzulehnen. Dies wäre die vollständige Auf-
gabe jeglicher Souveränität der europäischen Nationalstaaten und damit auch Österreichs.
Eine solche Entwicklung werden muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft
werden.
Der Vorschlag des Chefs der Europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet, ein Europä-
isches Finanzministerium zu schaffen und den Euroländern teilweise die Souveränität
zu entziehen, ist ein weiterer Versuch die EU in einen Superstaat zu verwandeln, in dem
Brüssel alles diktiere. Österreich steht zuerst und nicht die Europäische Union.
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2011-06-07
Grüne für EU-Beitritt der Türkei
Die Grünen waren die einzige österreichische Parlamentspartei, die für die Aufnahme der
Beitrittsverhandlungen in der EU eintrat, so steht es zumindest in einem heutigen Web-
seiteneintrag der Grünen. Den gesamten Beitrag, für den die grüne Nationalratsabgeord-
nete Ulrike Lunacek verantwortlich zeichnet, können Sie unter diesem LINK nachlesen.
Wenn sich eine demokratische Partei in Österreich für den EU-Beitritt eines Landes ein-
setzt darf man zur Annahme gelangen, dass in diesem Land völkerrechtlich alles in Ord-
nung ist. Es darf also keinen Grund geben, dass Personen aus diesem Land flüchten
müssen weil sie wegen ihrer politischen Gesinnung, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen
Ausrichtung von den Machthabern des Systems verfolgt werden.
Gleichzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen funktioniert nicht
Nach einer heutigen Presseausendung der Grünen verstehen wir deren Welt nicht mehr,
sofern man diese überhaupt verstehen kann. Die selbe Grünpolitikerin, nämlich Frau
Ulrike Lunacek, welche sich für einen EU-Beitritt der Türkei stark macht, fordert für
den transsexuellen Türken Yasar Öztürk ein Bleiberecht in Österreich. Dieser Mann soll
nämlich in die Türkei abgeschoben werden, da er sich illegal in Österreich aufhält.
„Der Schutz von Transsexuellen sowie Lesben und Schwulen vor Verfolgung in ihren
Herkunftsstaaten muss im Asylrecht europaweit ohne Wenn und Aber gewährleistet sein.
Aufgrund leider regelmäßig verübter transphober Hassverbrechen in der Türkei ist Trans-
sein in der Türkei lebensgefährlich. Yasar darf daher nicht abgeschoben werden“, so
Lunacek.
Da stellt sich die berechtigte Frage warum sich die Grünen für den EU-Beitritt eines
Landes einsetzen, in dem derartige Zustände an der Tagesordnung stehen. Nun sollten
die Grünen schön langsam erkennen, dass man nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten
tanzen kann.
In Wirklichkeit familiäres Problem
Auf der Webseite „transx.at“ gibt es detailliertere Angaben zum Fall Yasar Öztürk. Dieser
hatte auf Grund seiner sexuellen Orientierung massive Probleme mit seiner Familie und
flüchtete deswegen im September 2009 nach Österreich, wo er einen Asylantrag stellte.
Laut „transx.at“ betrachtet die Familie von Öztürk dessen Transsexualität als Blutschande
und hat Auftrags-Mörder auf ihn angesetzt. Außerdem wurde er in der Türkei mehrmals
von der Polizei und von transphoben Schlägern misshandelt, weil er transsexuell ist. Diesen
Angaben schenken wir sogar Glauben.
Allerdings sehen wir nicht ein, dass familiäre Probleme ein Asylrecht in Österreich rechtfert-
igen. Die Türkei ist groß genug und Herrn Yasar Öztürk wird daher nichts anderes übrig
bleiben als sich in einer türkischen Stadt niederzulassen, wo er seiner Familie aus dem Weg
gehen kann.
Aus dem offenbar türkischen Problem um Öztürk ergibt sich allerdings eine neue und recht
interessante Frage. Wo flüchten eigentlich die in Österreich und im restlichen Westeuropa
angesiedelten Türk(innen), wenn sie wie Yasar Öztürk familiäre Probleme haben, die nicht
selten mit einem sogenannten „Ehrenmord“ enden.
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2011-06-06
Erscheinungsbild ist wichtig
Wir sind der Meinung, dass Polizisten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung
und Sicherheit, sowie zur Verbrechensaufklärung benötigt werden. Dazu ist ein gewisses
körperliches Erscheinungsbild von Nöten. Der Auftritt eines Polizeibeamten soll zumindest
einen gewissen visuellen Respekt verschaffen.
Dieser Auftritts-Respekt leidet ohnehin schon, seit Frauen in den uniformierten Polizeidienst
aufgenommen wurden. Zarte Frauen die kaum in der Lage sind ihr umgeschnalltes Waffen-
arsenal problemlos durch die Gegend zu tragen, lösen beim Einschreiten (z.B. Wirtshaus-
raufereien) immer wieder Heiterkeit aus.
Was früher mit ermahnenden Worten eines gestandenen Polizisten erledigt wurde, endet
heutzutage meist mit Festnahmen. Diese werden dann von den männlichen Beamten durch-
geführt, weil sie unfreiwillig in die Beschützerrolle gedrängt werden und zwangsweise den
Respekt vor der Uniform aufrecht erhalten müssen.
Auswirkungen des Genderwahns
Aber im allgemeinen Genderwahn ist es offensichtlich egal ob eine Frau für einen Job die
erforderlichen Voraussetzungen überhaupt erbringen kann. Wir sind der Meinung, dass
Frauen im kriminalpolizeilichen Bereich (z.B. Kindesmißhandlungen, Vergewaltigungen, etc.)
wertvolle Arbeit leisten. In diesen Bereichen gehören sie auch eingesetzt.
In einer Uniform im Streifendienst wirken normal gebaute Frauen eher lächerlich als Respekt
einflößend. Dabei geht es gar nicht um geistige Fähigkeiten, sondern um das körperliche
Erscheinungsbild. Dies soll sich allerdings nun auch bei den Männern ändern. Das Mindest-
maß von 1,68 Meter soll fallen. Diesbezüglich haben wir einen typisch wienerisch verfassten
Beitrag auf der Webseite „Unautorisiertes Amt“ gefunden.

Screen: Unautorisiertes Amt
Da bleibt nur mehr zu hoffen, dass sich die zukünftige Polizistengeneration bei Schulhof-
raufereien unter 14-Jährigen auch wirklich durchsetzen kann, ohne zum Pfefferspray oder
gar zur Glock greifen zu müssen.
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2011-06-05
Aus gehabten Schaden nichts gelernt
Im Beitrag „Völkeraustausch“ haben wir unsere Verwunderung ausgedrückt, dass die SPÖ
für die Wien-Wahl 2010 eine Gebrauchsanweisung in türkischer Sprache auflegte, um
Wähler(innen) welche der deutschen Sprache nicht mächtig waren zu erklären, dass er/sie
am 10.10.10 sein Kreuzchen im SPÖ-Kästchen hinzusetzen hat.

Dass eine derartige Gebrauchsanweisung in Türkisch, die Deutsch sprechende Wiener
Bevölkerung brüskierte, interessierte die SPÖ zum damaligen Zeitpunkt nicht. Der Katzen-
jammer kam dann erst beim Wahlergebnis, denn bekanntlicherweise ist der Wahltag zu-
gleich Zahltag. Die SPÖ verlor in Wien ihre Absolute mit Pauken und Trompeten und
mußten um um Futtertrog zu bleiben, eine Koalition mit den Grünen eingehen.
Aber die Wiener Rathaus-Roten dürften aus gehabten Schaden nicht klug geworden sein.
Jetzt fahren sie wieder einen erstaunlichen Gebrauchsanweisungs-Kurs, allerdings in um-
gekehrter Reihenfolge.
Fehlendes pragmatisches Denken
In den Wiener Linien wird seit geraumer Zeit mit Lautsprecherdurchsagen auf das be-
stehende Bettelverbot hingewiesen. An und für sich hätte das Sinn, wenn diese Durch-
sagen nicht in deutscher Sprache erfolgen würden. Denn 95 Prozent der bei uns
ansässigen Bettler(innen) sprechen nämlich kein Wort Deutsch.
Dieses Klientel kommt vorzugsweise aus Rumänien oder Bulgarien. Das einzig Deutsch-
sprachige was sie vorweisen können ist ein Plakat, welches ihnen von ihrem Bettelzu-
hälter vor „Arbeitsbeginn“ in die Hand gedrückt wird. Auf diesem, welches den vorbei-
gehenden Passanten vorgehalten wird, wird in deutscher Sprache um Geld geschnorrt.
Dass pragmatisches Denken bei Gemeindebetrieben nicht im Vordergrund steht ist kein
Geheimnis. Allerdings ist es dennoch erstaunlich, dass selbst die simpelsten Dinge
nicht erkannt werden. Ein Hinweis auf das geltende Bettelverbot wäre daher nur dann
zielführend, wenn die Durchsagen zusätzlich in rumänischer und bulgarischer Sprache
erfolgen würden.
Also sollten sich die Genossen und Genossinen im Rathaus dazu aufraffen, Rumänisch
und Bulgarisch zu erlernen. Möglicherweise könnten diese Sprachkenntnisse bei der
nächsten Wien-Wahl sehr nützlich sein, wenn zusätzlich Gebrauchsanweisungen für
die kommende Wahl in rumänischer und bulgarischer Sprache benötigt werden.
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2011-06-04
SOS-Mitmensch misst Demokratiereife
Einen erstaunlichen Gradmesser für Demokratiereife wendet die Menschenrechtsorgani-
sation SOS-Mitmensch in ihrem heutigen Webseiteneintrag an, denn dort meint man: „Der
Reifegrad einer Demokratie lässt sich sehr gut am Umgang des Staates mit kritischen Stim-
men und Organisationen messen.“
Grund dafür ist, dass das Innenministerium den NGOs den Zutritt ins Erstaufnahmelager
Traiskirchen verweigert. Dies hat auch einen guten Grund, denn die zum Teil realitätsfrem-
den Gutmenschen könnten die Erstermittlungsarbeiten der Behörden gefährden. Dass dies
nicht von der Hand zu weisen ist geht schon aus der Anmerkung von SOS-Mitmensch her-
vor, welche die Asylanlaufstelle als Arrestanstalt bezeichnet.
Ab 1.Juli tritt das neue Fremdenrecht in Kraft und damit dürfen neuankommende Flücht-
linge das Lager während der ersten 5 bis 7 Tagen nicht mehr verlassen. Dieser Aufent-
halt hat mit einem Gefängnisaufenthalt nicht das Geringste zu tun. Während dieser Zeit
hat die Behörde zumindest Gelegenheit, die Angaben des Asylwerbers zu überprüfen und
bei eventuellen Rückfragen, diesen gleich zur Hand zu haben.
Dies wäre nicht möglich, wenn sich der Flüchtling unbekannten Aufenthaltortes befinden
würde. Durch diese Anhaltung im Lager können die Behörden effektiver arbeiten und so-
mit rascher zu einem Ergebnis kommen.
Verbrecher von echten Flüchtligen aussortieren
Asylwerber welche sich nicht an die 5 bis 7-tätige Aufenthaltspflicht halten, drohen zu
Recht rechtliche Sanktionen bis hin zur Schubhaft. Denn wie es sich in letzter Zeit
immer wieder bestätigte, suchen Schwerverbrecher aus aller Herren Länder Zuflucht in
Österreich und geben sich hier als politisch Verfolgte aus.
Diese Personen werden zwar in ihrer Heimat verfolgt, allerdings sind in diesen Fällen
keine politischen Motive der Grund, sondern dass diese in ihren Heimatländern gegen
bestehende Gesetze verstoßen haben.
Kaum ein Tag vergeht, dass nicht derart kriminelle Subjekte in der Alpenrepublik beim
Drogenhandel, nach Einbrüchen oder gar Raubüberfällen festgenommen werden. Bei
ihrer Festnahme sind diese auch nicht gerade zimperlich. Dies mußten schon etliche
Polizeibeamte am eigenen Körper schmerzvoll erfahren.
Daher ist es die Pflicht und das Recht des Staates Österreich, einen Vorab-Check zu
machen und die Angaben von angeblichen Asylwerbern zu überprüfen. Dies geschieht
auch zum Schutz der in Österreich lebenden Menschen. Diesen Grund sollte man sich
bei SOS-Mitmensch einmal gründlich vor Augen führen.
Was will SOS-Mitmensch eigentlich beobachten?
Liest sich ein Unbedarfter den Beitrag auf der Webseite von SOS-Mitmensch aufmerksam
durch, könnte er zur Annahme kommen, dass in Traiskirchen Asylwerber unkorrekt be-
handelt oder gar deren Menschrechte nicht beachtet werden. Dies schließen wir aus der
Anmerkung der NGOs, dass die Menschenrechtsorganisation vom Innenministerium mit
haltlosen Argumenten davon abgehalten wird, ihrer Kontroll- und Beobachtungsfunktion
nachzukommen.
Wir meinen, dass sich der Reifegrad einer Demokratie auch daran messen läßt, sich nicht
von jedem X-beliebigen Horrorgeschichten aufs Auge drücken zu lassen, die Angaben
eines angeblichen Asywerbers so gründlich wie möglich zu überprüfen und damit die
eigene Bevölkerung zu schützen.
Denn eines finden wir erstaunlich, nämlich dass SOS-Mitmensch noch nie für Schäden
an Verbrechensopfer aufgekommen ist, welche durch angebliche Asylwerber (in Wirklich-
keit Verbrecher) verursacht wurden. Ein „echter“ Flüchtling welcher aus politischen oder
religiösen Gründen in seiner Heimat verfolgt wurde, hat sicher Ärgeres mitgemacht als
dass er einen 7-tägigen Aufenthalt im Erstaufnahmelager Traiskirchen mit einem Gefäng-
nisaufenthalt vergleichen würde.
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2011-06-03
Das „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot
Bislang dachten wir, dass bei McDonald’s Österreich ein Euro wirklich einen Euro wert
ist. Zu dieser Annahme kamen wir, da im bekannten McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ –
Angebot bislang alle Speisen und Getränke tatsächlich um einen Euro erhältlich waren.

Screen: mcdonalds.at
Ferner sind im McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot die Speisen bzw. Getränke
Kaffee Classico, o,25l Shake, Fruchttüte, Schoko Donut, McSundae enthalten. Über den
Nährwert dieser kann man geteilter Meinung sein, aber für den kleinen Hunger zwischen-
durch reicht es allemal.
Rechenfehler bei McDonald’s?
Außerdem wo bekommt man schon für einen Euro einen Burger oder Softdrink, denn dies
ist nämlich die Aussage des McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebots. Nun scheint
beim Fastfood-Riesen eine Inflation ausgebrochen zu sein oder man ist dort des Rechnens
nicht mehr mächtig.
Den im 1 Euro Angebot von McDonald’s fanden wir folgende Speisen, für die allerdings
1,30 Euro zu berappen sind.

Screen: mcdonalds.at
Aber McDonald’s kann es noch besser. Der Veggie Burger im „1 Euro-Angebot“, kostet in
Wirklichkeit 1,50 Euro.

Screen: mcdonalds.at
Kein Druckfehler
Dass die obig angeführten 1 Euro-Produkte, die tatsächlich zwischen 1,30 und 1,50 Euro
kosten, kein Druckfehler in der Webseite des Fastfood-Riesen sind, stellt McDonald’s mit
einer gestrigen APA-OTS-Aussendung selbst unter Beweis.
Die neueste Kreation, der Snack Wrap, ergänzt laut McDonald’s Österreich die beliebte
„1 Plus“ Linie des McDonald’s „Ein mal Eins“, um ein weiteres attraktives Angebot. Aller-
dings zu einem Preis von 1,50 Euro.
Der Snack Wrap

Fotocredit: McDonald’s Österreich
Ein Produkt um einen Euro, so sagt es die Werbung
Wie bereits eingangs erwähnt, kann man über den Nährwert der bei McDonald’s erhält-
lichen Speisen und Getränke geteilter Meinung sein. Beim „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot
ist es jedoch recht eindeutig. Das Angebot suggeriert dem Kunden, dass alle angebot-
enen Produkte um einen Euro erhältlich sind. Bei den von uns aufgezeigten Produkten
steht dann ganz klein und kaum leserlich, dass für das jeweilige Produkt 1,30 bzw. 1,50
Euro zu bezahlen sind.
Da stellt sich die berechtigte Frage ob ein Konzern wie McDonald’s es notwendig hat, sich
den Werbemethoden eines Eck-Autohändlers zu bedienen? Wie erklären deren Verkäufer
-(innen) Kindern die mit einem Euro aus dem „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot ein Produkt
erwerben wollen, dass bei McDonald’s 1 Euro nicht immer 1 Euro ist? Der potentielle Kun-
dennachwuchs des Fastfood-Riesen wird deren Rechenkünste jedenfalls nicht nachvoll-
ziehen können, denn aus dem lapidaren und nichtssagenden Hinweis „1 PLUS“ ist der
erhöhte Verkaufspreis nicht abzuleiten.
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2011-06-02
Die Abzocke mit dem Bioschmäh
Die vegetarische Fraktion der Grünen, die trotz EHEC-Skandal in ihrem Biowahn weiterhin
alles was aus biologischen Anbau stammt bis aufs Messer verteidigt, darf jetzt aufatmen.
Denn nun wurde auch in einem Fleischprodukt der Krankheitserreger „EHEC“ festgestellt.
Der Wermuthstopfen bei der Angelegenheit ist jedoch, dass das Tier (Hirsch) mit Sicherheit
biologischen Ursprungs war.
Allerdings sind wir der Meinung, dass das ganze Bio-Getue ohnehin nur ein groß angelegter
Betrug ist. Wir vermuten dass eine nicht unerhebliche Anzahl von angeblichen Bio-Produkten
nur auf der Verpackung biologischen Ursprungs sind. Denn mit dem Aufdruck „aus biolog-
ischem Anbau“ lässt sich beim Kunden bis zu 50 Prozent mehr, als vom normalen Kaufpreis
abkassieren.
AGES: Produktwarnung „Hirsch Salami“
Die AGES gibt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit bekannt, dass im Produkt
„Hirsch Salami“ des italienischen Herstellers Norc Toscana s.r.I.ineria eine Kontamination
mit Shigatoxin bildenden Escherichia coli festgestellt wurde. Das Produkt wurde somit als
gesundheitsschädlich beurteilt; vor einem Verzehr der Ware wird ausdrücklich gewarnt.
Die Probe wurde im Rahmen der amtlichen Routinekontrolle gezogen. Shigatoxin bildende
E. Coli (STEC, Synonym EHEC, VTEC) sind Keime, die zu schweren Durchfällen und in
Folge zu Nierenversagen führen können. Infektionen erfolgen meist über rohe Lebensmittel,
die nicht mehr erhitzt werden, wie z. B. rohes Rinderfaschiertes, Mettwurst, Salami oder Roh-
milch. Die Probe steht in keinem Zusammenhang mit dem gegenwärtigen EHEC-Ausbruch in
Deutschland.
Bezeichnung der Ware: „Hirsch Salami“
Chargennummer: 1003
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.10.2011
Hersteller: Norc Toscana s.r.I.ineria IT 52048 Monte S. Savino Via delleMacine
Vertreiber: Mazza Domenico, Linz
Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger,
Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht worden ist. Die AGES ersucht Verbraucher-
Innen, noch vorhandene betroffene Produkt keinesfalls zu verzehren, sondern umgehend
zu entsorgen bzw. in der Verkaufsstelle zu reklamieren. Die amtliche Lebensmittelaufsicht
der Länder überwacht die Rückholaktion und setzt erforderlichenfalls weitere Maßnahmen.
Patriotismus bei den Grünen?
Im Zuge der Aufdeckung der EHEC-Hirschsalami ließ der Grüne Landesrat (OÖ) Rudi
Anschober unverzüglich folgendes verlautbaren: „Aufgefunden wurde das Produkt nicht
in einem Geschäft, sondern bei einem mobilen italienischen Direktverkäufer auf einem
Markt in Linz.“ Soviel Ausländerfeindlichkeit oder besser gesagt Patriotismus sind wir von
den Grünen gar nicht gewohnt.
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2011-06-01
ASFINAG will Verkehrssicherheit erhöhen
Eine heutige Presseaussendung und Webseiteneintrag der ASFINAG lässt aufhorchen.
Dem staatlichen Autobahnbetreiber ist die Verkehrssicherheit ein prioritäres Anliegen.
Deshalb werden die internationalen Aktivitäten erhöht, was immer das auch bedeuten
mag.
Die ASFINAG hat das Ziel, vor allem die Unfälle mit Personenschäden und Todesfolgen
zu senken. So ist es zumindest in deren heutigen Publikationen zu lesen. Vielleicht
sollte der Autobahnbetreiber zuerst national tätig werden und seine Mautkontrolleure
in Sachen Verkehrssicherheit ausreichend schulen.
Denn Unfälle passieren meist in Gefahrensituationen. Da ist es unbestritten jeglicher
Verkehrssicherheit abträglich, wenn diese noch künstlich geschaffen werden. Wie nach-
folgendes Bild beweist, ist es zur Erhöhnung der Sicherheit im Verkehr nicht dienlich,
wenn Mautkontrollen in gefährlichen Kurven durchgeführt werden.

Foto: (c)erstaunlich.at
Zusätzlich sollten zuständige ASFINAG-Mitarbeiter dazu angehalten werden Verordnun-
gen zu lesen. Denn wer sich auf die im Beitrag „Ungültige Mautkontrolle“ angeführte Maut-
ordnung berufen hat, ist entweder des sinnerfassenden Lesens nicht mächtig oder hat
in diese Verordnung noch nie einen Blick geworfen.
Ratlosigkeit in der BH/Neusiedl
Bezüglich unseres Beitrags „Gefährliche Mautkontrolle TEIL2“ warten wir noch immer auf
eine schriftlich zugesagte Stellungsnahme der BH Neusiedl/See. Offenbar ist auf Grund
unserer Berichterstattung in dieser Behörde Ratlosigkeit ausgebrochen.
Aber zurück zur ASFINAG und ihrem Anliegen der Verkehrssicherheit. Vielleicht könnte
der Autobahnbetreiber seine Mautkontrolleure dahingehend schulen, Verkehrstrichter
zwecks Durchführung einer Mautkontrolle auf geraden und übersichtlichen Straßenab-
schnitten zu errichten. Damit wäre ein großer Schritt in Richtung Verkehrssicherheit
getan.
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2011-05-31
„Blut und Ehre“-Tatoo: Leitmann tritt zurück
Der wegen seiner „Blut und Ehre“-Tätowierung auf dem Unterarm in Kritik geratene FPK-
Gemeinderat aus Ebenthal, Gerry Leitmann, tritt zurück. Das wurde am Montagabend
bekannt gegeben (Quelle:kaernten.orf.at). Zu diesem Erkenntnis sind wir bereits im
gestrigen Beitrag gekommen.
Das muß aber nicht das politische Aus für den FPK-Politiker sein. Wenn er in die Türkei
auswandert, hätte er ungeahnte Möglichkeiten sich zu entfalten. Denn dort darf er seiner
Gesinnung ohne Tadel und Reue fröhnen.

Beitrag unter diesem LINK
Die richtige Partei ist wichtig
Wenn ihm dann nach einigen Jahren die Zeit ohne Kinder,- Mietzinsbeihilfe und Mindest-
sicherung abgeht, kann er zurück nach Österreich immigrieren. Als Österreicher mit
türkischem Migrationshintergrund oder umgekehrt (egal – wie auch immer), sollte er sich
dann einer türkenfreundlichen Partei in Österreich anschließen.
Der Vorteil wäre nämlich, dass er sich seine Tätowierung nicht weglasern lassen muß
und ungestraft an antisemitischen Demonstrationen teilnehmen kann. Wenn er dabei ein
Transparent mit der Aufschrift „Wach auf Hitler“ trägt, ist das auch nicht so schlimm.
Hauptsache er hat sich vorher einer Partei angeschlossen, die alles akzeptiert was
türkische Immigranten in Österreich aufführen. Als Draufgabe darf er noch ungestraft
„Wer Österreich liebt muss Scheiße sein“ rufen, sofern er der richtigen Partei angehört.
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2011-05-30
Schwachsinnige Tätowierung
„Gegen Blödheit ist kein Kraut gewachsen“, sagt der Volksmund. Zu diesem Erkenntnis
muß man gelangen, wenn sich ein Politiker den Spruch „Blut und Ehre“ tätowieren lässt.
Diesen hatte sich nämlich der FPK-Gemeinderat, Gerry Leitmann, auf seinem rechten
Unterarm verewigen lassen.
Diese Tätowierung war während einer Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche
aufgefallen, da Leitmann wegen der sommerlichen Temperaturen ein kurzärmliges Leiberl
getragen hatte. Nun will der FPK-Politiker die Bedeutung des Spruchs nicht gekannt haben
und sich die Tätowierung wieder weglasern lassen.
Wir sind der Meinung dass dieser Mann aus seinen politischen Ämtern gefeuert gehört,
denn eine Gesinnung kann man nicht weglasern. Und sollte Leitmann tatsächlich nicht
über die Bedeutung dieses Spruchs in Kenntnis gewesen sein, gehört er erst recht hinaus-
geschmissen. Denn von einem Politiker kann man sich zumindest erwarten, dass er über
die jüngst vergangene Geschichte von Österreich informiert ist.
FPK zum Handeln aufgefordert
Und sollten sich noch einige FPK-Politiker in Unkenntnis über die Bedeutung des Aus-
spruchs üben, empfehlen wir diesen bei Wikipedia nachzuschlagen. Blut und Ehre war
zwischen 1926 und 1945 Motto und Grußformel der nationalsozialistischen Jugendorgani-
sation Hitlerjugend.
Jede Partei hat radikalen Elemente in ihren Reihen. Im Gegenteil zu den Linken sind wir
aber überzeugt, dass man bei der FPK derartige Leute nicht in politischen Funktionen
dulden wird.
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2011-05-29
Nachrechnen empfohlen!
Nachfolgendes Video wurde uns von einem treuen ERSTAUNLICH-Leser zugesandt.
{avi img=“videos/rechpol01.jpg“ showstop=“true“}rechpol{/avi}
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass der amtshandelnde Gesetzes-
hüter den Rechenunterricht in der Polizeischule geschwänzt hat.
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2011-05-28
Selbstversuch
Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) spricht sich schon längere Zeit gegen Kastenstände
aus. Ein Kastenstand ist eine Vorrichtung, in der Muttersauen zum angeblichen Schutz der
Ferkel eingesperrt werden. Diese Vorrichtung hat folgende Abmessungen: „1,90 m lang,
65 cm breit und weniger als 1 m hoch.“
Einer ausgewachsene Muttersau ist es in so einem Kastenstand nicht einmal möglich sich
umzudrehen. Wie klein dieser Platz tatsächlich ist, demonstrierte der VGT-Obmann Martin
Balluch. Er ließ am 4. Mai 2011 für die Dauer von 24 Stunden, am Wiener Stephansplatz
in eine derartige Vorrichtung einsperren.

Quelle: vgt.at
Martin Balluch, der nicht einmal annähernd das Gewicht und den Umfang einer ausgewach-
senen Zucht-Muttersau aufweist, konnte das Martyrium eines in so einem Kastenstand ein-
gepferchten Schweines, am eigenen Leib erfahren. Bedenkt man, dass der VGT-Obmann
nur 24 Stunden in dieser Vorrichtung verbrachte, braucht man nicht viel Fantasie aufbringen
um zu erahnen wie es dem „armen“ Schwein ergeht, welches fünf Wochen am Stück sein
ganzes Zuchtleben lang, in so einem Kastenstand verbringen muß.
Für uns ist die Haltung eines Schweines im Kastenstand, Tierquälerei im Reinformat. Die
professionellen Schweinebauern sehen dies naturgemäß anders. Deswegen waren wir
über eine heutige Aussendung des „Verbandes Österreichischer Schweinebauern“ nicht
sonderlich verwundert, obwohl diese im höchsten Maß erstaunlich war.
Anonyme Exeperten und Fantasiezahlen
Zwecks Verniedlichung der Tierquälervorrichtung werden Kastenstande verharmlosend als
Ferkelschutzkästen bezeichnet. Damit soll wohl der Eindruck vermittelt werden, dass es sich
um eine Vorrichtung handelt, in der die Ferkel Schutz finden. Nicht näher bezeichnete Ex-
perten sind sich einig, dass ein Verbot dieser Vorrichtungen Tierleid verursachen würde.
Dabei wird die Zahl von 643.000 erdrückte Ferkel angegeben, welche von den Muttersauen
erdrückt würden, wenn diese nicht in einem Kastenstand eingesperrt wären. Allerdings wur-
den für diese Zahl keinerlei Berechnungsgrundlagen vorgelegt.
Bei den sogenannten Experten dürfte es sich ausschliesslich um Schweinebauern handeln
und die kolportierte Zahl von 643.000 erdrückte Ferkel dürfte eine Fantasiezahl sein, welche
sich die Schweinezucht-Experten aus den Fingern gesogen haben.
Tierquälerei als Tierschutz verkaufen
Fast lächerlich mutet es an, wenn der „Verband Österreichischer Schweinebauern“ (VÖS)
den tierquälerischen Kastenstand als Verhinderung von Tierleid verkaufen will. Der VÖS
argumentiert, dass „Ferkelschutzkästen“ den Positionswechsel der Muttersauen verlang-
samen, welche für Ferkel oft tödlich enden. Dies sei nicht nur ethisch, sondern auch tier-
schutzrechtlich problematisch, so der VÖS.
Gegen die Erdrückungsgefahr von Ferkel gäbe es eine einfache und sehr wirksame
Methode. Nämlich nicht unzählige Zuchtsauen auf kleinstem Platz einzusperren. Wenn
einzelne Muttersauen genügend Freiraum hätten, würde auch keine Gefahr für die Fer-
kel bestehen.
Umstrukturierung erforderlich
Würde jede Muttersau ausreichend Platz haben, bestünde auch keine Gefahr für ihren
Nachwuchs. Allerdings hätte dies den Nachteil, dass die subventionsverwöhnten
Schweinebauern nicht mehr soviel Profit machen würden. Denn sie müßten aus ihren
Schweinezucht-Fabriken, tierhaltungsgerechte Bauernhöfe machen.
Der Versuch in einem Umkehrschluss aus Tierquälerei einen Tierschutz zu kreieren
ist mehr als lächerlich und wird bei normal denkenden Menschen, die ein wenig Mit-
gefühl für die geschundenen Kreaturen hegen, keinen Glauben finden. Mit den er-
staunlichen Tierschutz-Argumenten zur Verteidigung des Kastenstandes, der eigent-
lich nur vom Profitgedanken getragen wird, hat sich der VÖS bis auf die Knochen
blamiert.
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2011-05-17
Grüne werben für Drogen
Die grüne Sozialsprecherin Birgit Hebein fordert im Rahmen des heurigen internationalen
Hanfwandertages eine Enttabuisierung und sachliche Diskussion um tatsächliche Wirk-
ungen und Folgen von Cannabis. So steht es wörtlich auf der Webseite von „DIE GRÜNEN
WIEN“.
Dass die grüne Sozialsprecherin Hebein die Demonstration von Drogenbefürwortern unter-
stützt, ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin fordern die Grünen ja schon seit langer Zeit
die Gleichstellung von Cannabis mit legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin. Verwunder-
lich ist allerdings die Tatsache, dass sich die Grünen nun plötzlich für Drogenprävention
einsetzen wollen. Das glaubt ihnen nämlich keiner.
Erstaunlich dass Birgit Hebein nicht über die tatsächlichen Wirkungen und Folgen von
Cannabis informiert ist. Dies schliessen wir aus der Tatsache, dass sie in der selbigen Aus-
sendung die Freigabe von Cannabis als Ziel nennt. Diese erstaunliche Aussage begründet
sie damit, dass durch die Freigabe eine Trennung des Cannabis-Handels von den Märkten
für andere Drogen sowie die Eindämmung der Beschaffungskriminalität stattfinden soll.
Ein derartig unsinniges Plädoyer für die Freigabe von Cannabis haben wir noch nie gelesen.
Die Droge Cannabis ist am Markt derart günstig erhältlich, sodass diese mit einer eventuellen
Beschaffungskriminalität nicht in Verbindung gebracht werden kann. Allerdings richtet die an-
geblich so harmlose Droge, schwere gesundheitliche Schäden an. Falls Frau Hebein nicht in
Kenntnis deren ist, wollen wir sie hiermit über die Auswirkungen des Genusses von Cannabis
informieren.
Die chronische Wirkung von Marihuana auf die Denkleistung
Die akute Wirkung von Marihuana auf Denkfunktionen ist bekannt und in ihren wesentlichen
Ausprägungen in der wissenschaftlichen Cannabisforschung unumstritten. Anders sieht es
aus mit möglichen langzeitigen Beeinträchtigungen der Wahrnehmungs- und Denkfunktionen
durch einen langzeitigen Konsum.
Bisher gibt es erst eine Längsschnittuntersuchung zu diesem Thema aus dem Jahre 1999,
daneben eine Anzahl von Querschnittstudien, durch die man sich Antworten auf diese Frage
erhofft.
Zu den bekannten Erfahrungen des Cannabisrausches zählen Effekte auf Wahrnehmungs-
und Denkfunktionen. Dazu gehören Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzent-
rationsfähigkeit und Aufmerksamkeit, Veränderungen der Denkprozesse mit assoziativer
Lockerung, Veränderung der Wahrnehmung sensorischer Reize (Schmecken, Riechen,
Sehen, Hören, Tasten) und der Zeitwahrnehmung.
Diese Effekte zählen zum Teil zu den vom Cannabiskonsumenten erwünschten Aspekten
des Cannabisrausches und führen andererseits dazu, dass die Fähigkeit zur Ausführung
von Tätigkeiten, welche Konzentration, Aufmerksamkeit und zielgerichtetes Denken erford-
ern, wie beispielsweise Autofahren oder die Bewältigung anspruchsvoller mentaler Auf-
gaben, während des akuten Rausches herabgesetzt ist.
Quelle: Dr. Franjo Grotenhermen
Lungenschäden durch Cannabis
Langjähriger Cannabis-Konsum kann die Lunge schwer schädigen. Dies ist das Fazit
einer Studie des Universitätsspitals Bern.
Unter den Patienten, die in den letzten Jahren am Inselspital wegen Lungenkollaps (symp-
tomatischer spontaner Pneumothorax, SSP) und Lungenemphysem operiert werden muss-
ten, befanden sich etliche junge Menschen mit fortgeschrittener Zerstörung des Lungen-
gewebes.
Die Lunge bildet zuerst große Blasen, danach platzt eine dieser Blasen und die Lunge kol-
labiert, weil sie wegen der ausgetretenen Luft nicht mehr genug Platz zum Atmen hat. Die-
ses bullöse Lungenemphysem kam in dieser ausgeprägten Form früher bei jungen Patien-
ten nicht vor.
Prof. Ralph Schmid, Chefarzt und Direktor der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie am Insel-
spital Bern, ging mit seinem Team über zweieinhalb Jahren diesem Phänomen nach. Seine
Studie wird in diesen Tagen im European Journal of Cardio-thoracic Surgery (Europäische
Zeitschrift für Herz- und Thoraxchirurgie) veröffentlicht.
102 Patienten untersucht
17 der jungen SSP-Patienten – 16 Männer und eine Frau, Durchschnittsalter 27, alles Can-
nabis-Konsumenten – wurden im Rahmen der Berner Studie systematisch untersucht. Die
Forscher sprachen mit den Patienten, durchleuchteten den Brustkorb mit Röntgen und
Computertomographie, studierten die Krankengeschichte, prüften die Lungenfunktion und
untersuchten Gewebeproben der Lunge im Labor.
Die gleichen Untersuchungen wurden an einer Kontrollgruppe von 85 Nicht-Cannabiskon-
sumenten (Durchschnittsalter 24 Jahre) durchgeführt. Die Resultate wurden danach mit
jenen einer früheren Untersuchung an 75 SSP-Patienten verglichen.
Regelmässiger Cannabis-Konsum
Die 17 Untersuchten hatten im Schnitt während 8,8 Jahren täglich 6 Joints und während
durchschnittlich 11,8 Jahren täglich Zigaretten geraucht. Welche der inhalierten schädig-
enden Substanzen im Rauch für den ausgeprägten Lungenschaden verantwortlich ist, ist
bisher unklar. Nachgewiesen wurden von den Wissenschaftern Cannabis-Fasern, die aus
den ungefilterten Joints direkt in die Lunge gelangen und dort als Entzündungsherde wirken.
In der Kontrollgruppe mit Patienten im gleichen Alter trat kein Lungenemphysem auf, ob-
schon sich in dieser Gruppe 74 regelmäßige Tabak-Raucher befanden.
Prof. Schmids Fazit: „Die Dosis macht das Gift: Wer jahrelang regelmäßig, insbesondere täg-
lich, Cannabis konsumiert, muss mit schweren Lungenschädigungen und Atembehinderung-
en rechnen. “ Angesichts der Verbreitung des Cannabis-Konsums warnt der Berner Thorax-
chirurg auch vor den gesundheitspolitischen bzw. finanziellen Folgen.
Quelle: Universitätsspital Bern
Informieren statt Drogenfreigabe fordern
Diese zwei Berichte, wie wir sie im Original (mit Quellenangabe) in unseren Beitrag kopiert
haben, stammen von einem namhaften Arzt und einer bekannten Klinik. Solche medizin-
ischen Aussendungen finden sich zahlreich im Internet. Wir können der grünen Sozial-
sprecherin Birgit Hebein nur anraten, sich diese aufmerksam durchzulesen.
Auch allen anderen grünen Politikern oder sonstigen Volksvertretern dieses Couleurs, wel-
che dieses Rauschgift so verharmlosen und eine Legalisierung dafür fordern, kann ebenfalls
nur ans Herz gelegt werden sich mit der Materie eingehend auseinander zu setzen. Es ist
absolut verantwortungslos Werbung für Cannabis und Marihuana zu betreiben.
Eine Freigabe der verbotenen Droge Cannabis würde zu einem sprunghaften Konsuman-
stieg führen und hätte fatale volksgesundheitliche Schäden zur Folge. Angesichts der er-
staunlichen Drogenpolitik der Grünen fragen wir uns schon, wie regierungsfähig diese sind.
Denn die Verharmlosung von Drogen und deren Freigabeforderung ist verantwortungslos
und kontraproduktiv.
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2011-05-05