Steuergeldverschwendung für Kreisverkehr


1,8 Millionen Euro ist reinster Wucher

Wenn  es  um  irgendwelche  und  sei es noch so unnötige Ideen der rot-grünen Stadt-
regierung geht, ist nichts zu teuer.  So wurde zwar der Heizkostenzuschuss gestrichen,
eine  Maßnahme  die  die  Ärmsten der  Armen  trifft,  gleichzeitig fand man aber nichts
dabei,  die  Mariahilfer Straße  um  30 Millionen Euro  umzubauen.   Die Errichtung der
gewünschten  Fußgängerzone  hätte,   wie  der   Probebetrieb  gezeigt  hat,  auch  mit
neuen Bodenmarkierungen und Verkehrstafeln durchgeführt werden können.
Nun  steht  im  21. Bezirk in Wien, die Verschwendung von 1,8 Mio. Euro für die Erricht-
ung  eines  Kreisverkehrs an.   An sich ist gegen Kreisverkehre nichts einzuwenden, der
in  diesem  Fall  veranschlagte  Kostenaufwand ist allerdings inakzeptabel.  Abgesehen
davon  ist  die betroffene  Kreuzung   Leopoldauer Straße/Angerer Straße/Patrizigasse/
Freytaggasse  verhältnismäßig unbedeutend.   Bisher gab es auch keinerlei Probleme,
geschweige denn Unfälle oder Staus.
Die Vorschläge der FPÖ-Floridsdorf auf dieses Vorhaben zu verzichten und stattdessen
den fehlenden Lärmschutz an der Julius-Ficker-Straße zu errichten oder zumindest den
baulichen  Aufwand  für den zu errichtenden Kreisverkehr wesentlich zu verringern, um
auf  einen  verträglichen  Kostenaufwand  zu  kommen,  wurde  seitens Rot-Grün abge-
schmettert.   An  diesen Verhaltensweisen  erkennt  man,  wie  das soziale Denken von
Rot-Grün in der Realität aussieht.
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2015-02-03