Regierung setzt Sparstift nur bei den Bürgern an


Ministerien geben rund 233.000 Euro pro Jahr für Taxifahrten aus

Eine Anfragenserie des freiheitlichen NAbg. Walter Rauch bringt die verschwenderische
Praxis  einzelner  Ministerien ans Licht.   „Ich finde es in Zeiten wie diesen,  in denen die
Bevölkerung  unter  einem  Sparpaket und einer Belastungswelle leidet,  einfach unver-
antwortlich,  dass man sich trotz  Chauffeuren und Luxusdienstwägen um 233.000 Euro
mit dem Taxi herumkutschieren lässt“, so Rauch.
Rauch verschaffte sich durch eine Anfragenserie an alle Bundesministerien Klarheit über
die  Kosten  für   Taxifahrten  der  einzelnen  Ressorts.    Herausgekommen  ist  ein  sehr
ernüchterndes  Ergebnis:  Im Jahr 2014 gaben die Ministerien  232.885,39 Euro  alleine
für Taxifahrten aus.
„In Zeiten eines Budgetlochs und einer Rekordverschuldung ist es absolut unverständ-
lich, dass man dafür Unsummen von Geld ausgibt“, ist Rauch verärgert.  So wurden im
Bundeskanzleramt  im  Jahr 2014  über 40.000 Euro für Taxifahrten ausgegeben, was
ein Plus von 4.000 Euro gegenüber dem Jahr 2013 bedeutet.  Im Bundesministerium
für  Finanzen schlugen die Kosten mit fast 37.000 Euro zu Buche.   Auch hier sind die
Kosten um rund 16.000 Euro im Vergleich zum Jahr 2013 gestiegen.
Laut Rauch sind in sieben von 14 Ministerien die Taxikosten gegenüber dem Jahr 2013
gestiegen.   „Die  Bundesregierung  sieht  scheinbar keinen Grund,  bei sich selbst den
Sparstift  anzusetzen.   Dabei  sehe  ich hier sehr großes Einsparungspotential“,  meint
Rauch.
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2015-03-24