Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Durch einen unbekannten Programmfehler oder unbeabsichtigten Bedienungsfehler wurden
im Beitrag „Autoren gesucht“ einige Kommentare gelöscht. In den Beiträgen „Drogenfrei-
gabe gefordert“ und „Arbeitslos – was nun?“ wurden sämtliche Kommentare gelöscht.
Sobald wir ein Backup der Datenbank von AON erhalten haben, wird unser Programmierer
versuchen, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Wir entschuldigen uns für
diesen Fauxpas und danken für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Das Team von ERSTAUNLICH
2010-04-22
Datenbankserver abgestürzt
Vorerst wollen wir uns bei unseren Leser(innen) für die mehrstündige Nichterreichbar-
keit entschuldigen. Das Problem lag bei AON deren Datenbankserver abgestürzt war,
auf dem auch die Datenbank dieses Online-Magazins liegt.
Technisches Probleme können immer wieder auftreten, allerdings wie diese bei AON
behandelt werden ist in der Tat erstaunlich. Da in diesem Fall auch ERSTAUNLICH ein
erstaunliches Erlebnis hatte, wollen wir Ihnen dies nicht vorenthalten.
9.April 2010 gegen 22:30 Uhr
Der Herausgeber dieses Magazins erhält zahlreiche E-Mails in denen angefragt wird,
was mit ERSTAUNLICH los sei, da die Webseite nicht erreichbar ist. Es erfolgt eine
sofortige Nachschau mit folgendem Ergebnis.
Nachdem die Webseite aufgerufen wird, erscheint am Monitor folgende Fehlermeldung:
Database Error: Unable to connect to the database:Could not connect to MySQL
Auch der mittlerweile informierte Programmierer versucht sein Glück, indem er direkt
in die PHP-Datenbank einsteigen will, allerdings ebenfalls eine Fehlermeldung erhält:
#1040-too many connections . Damit ist die Fehlerursache klar. Der Datenbankserver
war abgestürzt.
9.April 2010 gegen 22:45 Uhr
Anruf bei der AON-Business-Hotline. Der völlig unfreudliche AON-Mitarbeiter Herr E.
(Namen der Red. bekannt) nimmt den Anruf entgegen. Offensichtlich wurde er beim
TV schauen oder sonstiger Freizeitbeschäftigung gestört.
Dass dieser Mann nicht nur unfreundlich, sondern auch völlig ahnungslos ist stellt sich
unter Beweis, als er mit dem technischen Problem konfrontiert wird. Ihm wird dezetiert
mitgeteilt, dass bei AON der betreffende Datenbankserver abgestürzt ist.
Er bietet an Rooter- und Internetverbindung zu überprüfen. Als ihm in etwa fünf mal
erklärt wird, dass die Internetverbindung in Ordnung sei und das Problem beim Server
liegt, verlangt er plötzlich alle AON-Daten von ERSTAUNLICH.
Da diese Datenblätter, vom Herausgeber verständlicherweise nicht in der Jackentasche
mitgeführt, sondern im Büro aufbewahrt werden, kann diese Auskunft nicht erteilt werden.
Das Einzige was mitgeteilt werden kann ist, dass ERSTAUNLICH auf einem AON-Business-
Server liegt und einen VIP-Vermerk hat.
Die Daten sind ohnehin bei AON gespeichert und auf diesen Umstand wird Herr E. auch
aufmerksam gemacht. Nach längerer Diskussion bequemt sich der AON-Mitarbeiter die
Daten von sich aus abzufragen.
Die nächste Frage von diesem Mann fällt dann unter die Rubrik „Erstaunliches“, denn
diese lautet: „Warum haben Sie nicht vor 22:00 Uhr angerufen, da wäre alles viel ein-
facher gewesen?“
Der AON-Mitarbeiter fragt also allen Ernstes, warum das Problem nicht um eine Zeit
gemeldet wurde, als dieses noch gar nicht bestand. Da fragen wir uns schon, mit
welcher Qualifikation dieser Mann seinen Job ausübt.
Herrn E. wird wiederholt mitgeteilt, dass www.erstaunlich.at Business-Kunde mit VIP-Status
ist und eine schnelle Lösung des Problems optimal wäre. Den VIP-Status hatte dieses
Online-Magazin von einem leitenden Angestellten der AON-Direktion erhalten, nachdem
AON schon in der Vergangenheit ein derart ähnlich gelagertes Problem hatte und der
Server 17(!) Stunden offline war.
Obwohl allein schon die Tatsache Business-Kunde zu sein eine rasche Abwicklung
gewährleisten sollte, gibt der AON-Mitarbeiter wieder erstaunliches von sich.
„Business-Kunde zu sein ist für AON kein Grund aktiv zu werden“, so Herr E. von
der AON-Business-Hotline. „Ausserdem könne er keinen VIP-Vermerk feststellen“,
meint der überforderte AON-Mitarbeiter weiter.
Offensichtlich weiß bei AON die Linke nicht, was die Rechte tut und das veranlasst den
Herausgeber von ERSTAUNLICH mitzuteilen, sollten sich seine Angaben als unrichtig
herausstellen, könne man ihm die Rechnung für den Einsatz schicken. Herr E. von der
AON-Business-Hotline verspricht einen Rückruf.
9.April 2010 gegen 23:45 Uhr
Herr E. ruft tatsächlich zurück, hat aber die nächste Erstaunlichkeit auf Lager. Dem zu-
ständigen Techniker sei das Problem bekannt, weigere sich aber dieses zu beheben.
Nun wird es dem Herausgeber dieses Magazins zuviel und stellt rechtliche Schritte
in Aussicht. Der AON-Mitarbeiter verspricht einen neuerlichen Rückruf.
10.April 2010 gegen 00:10 Uhr
Herr E. von der AON-Bus.-Hotline ruft neuerlich an und teilt folgende Daten mit:
Störungsaufnahme Aktenzahl: 3039 78 11. Weitergabe an Folgesystem F99210
Allerdings könne er nicht sagen, wann das Problem behoben wird. Laut seiner
eigenen Aussage ist für die Problembehebung eine Zeitdauer von zehn bis zwan-
zig Minuten nötig.
Aber es wäre nicht Herr E., wenn dieser nicht eine neuerliche Überraschung auf
Lager hätte. Plötzlich befindet sich der Serverplatz von ERSTAUNLICH auf einem
ganz normalen AON-Basis-Account. Erstaunlich, denn auf der monatlichen Rechnung
steht ganz was anderes und auch die Kosten betragen ein Vielfaches.
Ausserdem kann auf einem Basis-Account nicht mit der aktuellsten PHP-Version gear-
beitet werden, stellt dieser gar nicht den von uns benötigten Speicherplatz zur Verfüg-
ung und bietet keine Datenbanken an.
Als Herr E. mit diesen Argumenten konfrontiert wird, ist er planlos. Völlig unmotiviert
beginnt er zu erzählen, dass er kommenden Mittwoch einen „Este Hilfe Kurs“ absol-
viere, den er eventuell zur „Selbstwiederbelebung“ benötigen werde, da ihn der Job
so fordere.
Ausserdem sei er ein beamteter Mitarbeiter von AON, dem schon mehrmals angeboten
wurde in den Polizeidienst zu wechseln, was er jedoch bis dato strikt abgelehnte. Ob
es da wohl einen besonderen Grund gibt, warum AON diesen Mann loswerden will?
Möglicherweise war der Kaffee oder sonstiges Getränk das der AON-Mitarbeiter im
Nachdienst zu sich genommen hatte zu stark. Das Telefongespräch wird beendet. Es
wurde mittlerweile 01:05 Uhr und das Problem besteht nach wie vor.
Unser Motiv
Warum erzählen wir Ihnen diese Geschichte die sicherlich nicht weltbewegend ist? Weil
sie garantiert unter „Erstaunliches“ fällt, wir ein wenig Frust ablassen wollten und vor-
allem Personen zum Nachdenken anregen wollen, die unter Umständen beabsichtigen
bei AON einen Webspace anzumieten.
Das uns angebotene Kundenservice entsprach nicht annähernd dem Standard eines
professionellen Webspace-Anbieters und war unter jeder Kritik. Vielmehr erinnert es an
einen Auto-Eckhändler, bei dem ein Kunde zu reklamieren versucht.
Von so einem Unternehmen wäre man von einem derart letztklassigen Service und
einer unprofessionellen Gangart nicht überrascht. AON hat uns bewiesen, dass man
in ihrem Unternehmen ebenfalls diese erstaunliche Kundenbetreuung beherrscht.
Jeder private Anbieter, welcher derart schwache Leistungen abliefert, würde in kürzester
Zeit pleite sein. Darüber sollte man in der Direktion bei AON nachdenken. Die Kunden-
zahlen sind bei diesem Unternehmen ohnehin stark rückläufig.
Wir haben jedenfalls von diesem Staatsbetrieb genug und beabsichtigen einen Wechsel.
Diesbezüglich haben wir an unsere Leser(innen) ein Anliegen. Sollten Sie einen verläss-
lichen Webspace-Anbieter kennen, mit dem Sie persönlich gute Erfahrungen gemacht
haben, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail unter office@erstaunlich.at mit.
*****
2010-04-10
Werte Leserin, werter Leser!
Unsere Webseite wurde nicht gehackt, obwohl die Brisanz etlicher Beiträge sicherlich
schon einige Leute zum Nachdenken angeregt hat. AON hatte seit gestern massive
Serverprobleme und daher waren wir offline.
Seit einigen Minuten funktioniert wieder alles und wir stellen noch heute einen sehr
interessanten Beitrag online.
Stauni
2009-11-19
17:03:27
Das Superangebot
Herr Huber (wirkl. Namen der Red. bek.) hat uns folgende Story zugesandt. Er hat uns
auch gebeten, seinen Namen und Daten zu anonymisieren, was wir auch tun.
Im Jänner hatte die Telekom Austria das Angebot „Telefon/AON-Super Kombi“ zum
monatlichen Preis von 25,30 Euro inklusvie Steuern. In diesem Paket sind die Grundge-
bühr für einen Telefonanschluss, einen Internetanschluss ohne Limit, sowie einen TV-
Kabelanschluss enthalten.
Das erste Problem
Herr Huber hat in Wien zwei Wohnungen. In beiden hat er Telefon, Internet und Kabel-TV.
Als er im Jänner dieses Angebot von der Telekom erhielt, schloss er einen Vertrag darüber ab.
Grund dafür war, dass die bisherigen Kosten weitaus höher waren. Er sparte mit diesem
Telekomangebot rund 50,- Euro im Monat, pro Wohnung.
Das erste Problem gab es mit den Telefonnummern. Obwohl Huber versprochen wurde,
dass er seine alten Nummern behalten könne, wurden diese jedoch geändert. Pech gehabt
dachte sich der Mann, es soll nichts Ärgeres passieren.
Rechnungen nicht kontrolliert
In der Folge machte Huber einen schwerwiegenden Fehler, indem er sich die Abrechnungen
von der Telekom nicht genau ansah. Die Erlagscheine kamen und er bezahlte diese ein.
Das wäre wahrscheinlich auch so weitergegangen, wenn nun nicht die Telekom ihrerseits
auch einen Fehler begangen hätte.
Das zweite Problem
Sie stellte die Verrechnung von Huber einfach auf Online um, ohne diesen zu fragen. Die
Erlagscheine blieben natürlich ab diesem Zeitpunkt aus. Huber urgierte bei der Telekom und
wie es bei einem Staatsbetrieb so üblich ist, wusste die Linke nicht was die Rechte tat.
Während Huber auf seine Erlagscheine wartete, flatterte ihm eine Mahnung der Telekom ins
Haus. Diese schaute er sich jedoch etwas genauer an und stellte fest, dass ihm ein Anschluss
verrechnet wurde, den er gar nicht mehr hatte.
Doppelt abkassiert
Während man den alten Anschluss in der Xstrasse 3 ordnungsgemäß umgewandelt hatte,
wurde in der Ystrasse 2 zwar das „Telefon/AON-Super Kombi-Paket“ installiert und
zusätzlich die alte Nummer 607…….. weiter abkassiert und das seit Monaten.
Herr Huber rief nun bei der Telekom an und bat um Aufklärung dieser Vorgangsweise.
Er landete, wie kann es sonst anders sein, natürlich in deren Callcenter. Er hatte zwar eine
Dame mit einer „netten“ Stimme am Hörer, die sonst aber ahnungslos war.
Bitte warten, bitte warten……
Auf jeden Fall versprach sie, die Angelegenheit an die zuständige Abeilung weiter zu geben.
Es kam ihr nämlich auch etwas erstaunlich vor, dass sich jemand ein Kombi-Paket bestellt
und den alten teuren Festnetzanschluss bestehen lässt.
Man darf gespannt sein, wie lange die Telekom für die Aufklärung brauchen wird und ob
Herr Huber sein zuviel einbezahltes Geld zurück erhält.
Man muss dazu sagen, dass Herrn Huber eine gewisse Mitschuld trifft, weil er nicht von
Beginn an die Rechnungen genau überprüft hat. Allerdings kann von einem Anbieter wie
der Firma Telekom, schon etwas mehr Genauigkeit bei der Verrechnung erwartet werden.
Stauni
2009-07-22