Datenbankserver abgestürzt
Vorerst wollen wir uns bei unseren Leser(innen) für die mehrstündige Nichterreichbar-keit entschuldigen. Das Problem lag bei AON deren Datenbankserver abgestürzt war, auf dem auch die Datenbank dieses Online-Magazins liegt.
Technisches Probleme können immer wieder auftreten, allerdings wie diese bei AON
behandelt werden ist in der Tat erstaunlich. Da in diesem Fall auch ERSTAUNLICH einerstaunliches Erlebnis hatte, wollen wir Ihnen dies nicht vorenthalten.
9.April 2010 gegen 22:30 Uhr
Der Herausgeber dieses Magazins erhält zahlreiche E-Mails in denen angefragt wird,was mit ERSTAUNLICH los sei, da die Webseite nicht erreichbar ist. Es erfolgt eine
sofortige Nachschau mit folgendem Ergebnis.
Nachdem die Webseite aufgerufen wird, erscheint am Monitor folgende Fehlermeldung:
Database Error: Unable to connect to the database:Could not connect to MySQL
Auch der mittlerweile informierte Programmierer versucht sein Glück, indem er direkt
in die PHP-Datenbank einsteigen will, allerdings ebenfalls eine Fehlermeldung erhält:
#1040-too many connections . Damit ist die Fehlerursache klar. Der Datenbankserver
war abgestürzt.
9.April 2010 gegen 22:45 Uhr
Anruf bei der AON-Business-Hotline. Der völlig unfreudliche AON-Mitarbeiter Herr E.(Namen der Red. bekannt) nimmt den Anruf entgegen. Offensichtlich wurde er beim TV schauen oder sonstiger Freizeitbeschäftigung gestört.
Dass dieser Mann nicht nur unfreundlich, sondern auch völlig ahnungslos ist stellt sich unter Beweis, als er mit dem technischen Problem konfrontiert wird. Ihm wird dezetiert mitgeteilt, dass bei AON der betreffende Datenbankserver abgestürzt ist.
Er bietet an Rooter- und Internetverbindung zu überprüfen. Als ihm in etwa fünf mal
erklärt wird, dass die Internetverbindung in Ordnung sei und das Problem beim Server
liegt, verlangt er plötzlich alle AON-Daten von ERSTAUNLICH.
Da diese Datenblätter, vom Herausgeber verständlicherweise nicht in der Jackentasche
mitgeführt, sondern im Büro aufbewahrt werden, kann diese Auskunft nicht erteilt werden.
Das Einzige was mitgeteilt werden kann ist, dass ERSTAUNLICH auf einem AON-Business-
Server liegt und einen VIP-Vermerk hat.
Die Daten sind ohnehin bei AON gespeichert und auf diesen Umstand wird Herr E. auch
aufmerksam gemacht. Nach längerer Diskussion bequemt sich der AON-Mitarbeiter die
Daten von sich aus abzufragen.
Die nächste Frage von diesem Mann fällt dann unter die Rubrik „Erstaunliches“, denn
diese lautet: „Warum haben Sie nicht vor 22:00 Uhr angerufen, da wäre alles viel ein-
Der AON-Mitarbeiter fragt also allen Ernstes, warum das Problem nicht um eine Zeit
gemeldet wurde, als dieses noch gar nicht bestand. Da fragen wir uns schon, mit
welcher Qualifikation dieser Mann seinen Job ausübt.
Herrn E. wird wiederholt mitgeteilt, dass www.erstaunlich.at Business-Kunde mit VIP-Status
ist und eine schnelle Lösung des Problems optimal wäre. Den VIP-Status hatte dieses Online-Magazin von einem leitenden Angestellten der AON-Direktion erhalten, nachdem AON schon in der Vergangenheit ein derart ähnlich gelagertes Problem hatte und der Server 17(!) Stunden offline war.Obwohl allein schon die Tatsache Business-Kunde zu sein eine rasche Abwicklung
gewährleisten sollte, gibt der AON-Mitarbeiter wieder erstaunliches von sich.
„Business-Kunde zu sein ist für AON kein Grund aktiv zu werden“, so Herr E. von
der AON-Business-Hotline. „Ausserdem könne er keinen VIP-Vermerk feststellen“,
meint der überforderte AON-Mitarbeiter weiter.
Offensichtlich weiß bei AON die Linke nicht, was die Rechte tut und das veranlasst den
Herausgeber von ERSTAUNLICH mitzuteilen, sollten sich seine Angaben als unrichtig herausstellen, könne man ihm die Rechnung für den Einsatz schicken. Herr E. von der AON-Business-Hotline verspricht einen Rückruf.9.April 2010 gegen 23:45 Uhr
Herr E. ruft tatsächlich zurück, hat aber die nächste Erstaunlichkeit auf Lager. Dem zu-
ständigen Techniker sei das Problem bekannt, weigere sich aber dieses zu beheben.
Nun wird es dem Herausgeber dieses Magazins zuviel und stellt rechtliche Schritte
in Aussicht. Der AON-Mitarbeiter verspricht einen neuerlichen Rückruf.
10.April 2010 gegen 00:10 Uhr
Herr E. von der AON-Bus.-Hotline ruft neuerlich an und teilt folgende Daten mit:
Störungsaufnahme Aktenzahl: 3039 78 11. Weitergabe an Folgesystem F99210Allerdings könne er nicht sagen, wann das Problem behoben wird. Laut seiner eigenen Aussage ist für die Problembehebung eine Zeitdauer von zehn bis zwan- zig Minuten nötig.
Aber es wäre nicht Herr E., wenn dieser nicht eine neuerliche Überraschung auf
Lager hätte. Plötzlich befindet sich der Serverplatz von ERSTAUNLICH auf einem
ganz normalen AON-Basis-Account. Erstaunlich, denn auf der monatlichen Rechnung
steht ganz was anderes und auch die Kosten betragen ein Vielfaches.
Ausserdem kann auf einem Basis-Account nicht mit der aktuellsten PHP-Version gear-
beitet werden, stellt dieser gar nicht den von uns benötigten Speicherplatz zur Verfüg-
Als Herr E. mit diesen Argumenten konfrontiert wird, ist er planlos. Völlig unmotiviert
beginnt er zu erzählen, dass er kommenden Mittwoch einen „Este Hilfe Kurs“ absol- viere, den er eventuell zur „Selbstwiederbelebung“ benötigen werde, da ihn der Job so fordere.Ausserdem sei er ein beamteter Mitarbeiter von AON, dem schon mehrmals angeboten wurde in den Polizeidienst zu wechseln, was er jedoch bis dato strikt abgelehnte. Ob
es da wohl einen besonderen Grund gibt, warum AON diesen Mann loswerden will?
Möglicherweise war der Kaffee oder sonstiges Getränk das der AON-Mitarbeiter im Nachdienst zu sich genommen hatte zu stark. Das Telefongespräch wird beendet. Es wurde mittlerweile 01:05 Uhr und das Problem besteht nach wie vor.
Unser Motiv
Warum erzählen wir Ihnen diese Geschichte die sicherlich nicht weltbewegend ist? Weil
sie garantiert unter „Erstaunliches“ fällt, wir ein wenig Frust ablassen wollten und vor-
allem Personen zum Nachdenken anregen wollen, die unter Umständen beabsichtigen
bei AON einen Webspace anzumieten.
Das uns angebotene Kundenservice entsprach nicht annähernd dem Standard eines
professionellen Webspace-Anbieters und war unter jeder Kritik. Vielmehr erinnert es an
Von so einem Unternehmen wäre man von einem derart letztklassigen Service und einer unprofessionellen Gangart nicht überrascht. AON hat uns bewiesen, dass man in ihrem Unternehmen ebenfalls diese erstaunliche Kundenbetreuung beherrscht.
Jeder private Anbieter, welcher derart schwache Leistungen abliefert, würde in kürzester
Zeit pleite sein. Darüber sollte man in der Direktion bei AON nachdenken. Die Kunden- zahlen sind bei diesem Unternehmen ohnehin stark rückläufig.
Wir haben jedenfalls von diesem Staatsbetrieb genug und beabsichtigen einen Wechsel.
Diesbezüglich haben wir an unsere Leser(innen) ein Anliegen. Sollten Sie einen verläss- lichen Webspace-Anbieter kennen, mit dem Sie persönlich gute Erfahrungen gemacht haben, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail unter office@erstaunlich.at mit.
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2010-04-10