Sind dem SPÖ Vize-Kanzler Frauenfeindlichkeit und sexuelle Gewalt eigentlich egal?

Babler kritisiert zwar TV-Trashformat, ist gleichzeitig aber Bewunderer von RAF Camora - das passt nicht zusammen

Rund um die Diskussionen betreffend eine TV-Unterhaltungssendung richtet sich FPÖ-Frauensprecherin NAbg. heute mit einem “Offenen Brief“ an SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler. Hier der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Vizekanzler!

In den letzten Wochen gab es große Aufregung rund um die Fernsehsendung „Das Geschäft mit der Liebe“ auf ATV. Darin kam es zu frauenfeindlichen Aussagen. In diese Diskussion haben auch Sie sich eingeschaltet und damals gemeint: „Dieses offene Zurschaustellen von sexueller Ausbeutung von Frauen hat weder medial im TV noch sonst irgendwo in unserer Gesellschaft etwas zu suchen.“ Sie haben damals auch klargestellt, dass Sie diesen Umstand „persönlich und als Medienminister nicht einfach zur Kenntnis nehmen“ wollen und haben angekündigt, „an die Geschäftsführung von ATV heranzutreten, um die Inhalte dieser Sendung zu thematisieren“.

Gleichzeitig hat ihre Frauensprecherin einen „Offenen Brief“ an ATV initiiert, an dem ich mich als FPÖ-Frauensprecherin bewusst nicht beteiligt habe. Aus meiner Sicht haben die Frauenvorsitzenden jener Parteien, die durch ihr Fördern beziehungsweise Zulassen einer Massenzuwanderung aus islamischen Ländern unzählige Frauen in Österreich massiver Gewalt und vielen bestialischen Verbrechen ausgesetzt. Diese Politikerinnen sollten lieber bei der von ihnen geschaffenen Realität ansetzen, anstatt Frauenfeindlichkeit im Fernsehen zu kritisieren.

Ich nehme dennoch positiv zur Kenntnis, dass Sie, Herr Vizekanzler, das „offene Zurschaustellen von sexueller Ausbeutung von Frauen“ ablehnen. Umso erstaunter war ich dann, als ich kurz später in Ihrem Interview mit der „Kronen Zeitung“ gelesen habe, dass Sie offenbar ein Fan des österreichischen Rappers RAF Camora sind. Die Frage, ob Sie lieber RAF Camora oder Gabalier hören, haben Sie mit RAF Camora beantwortet. Sie zeigten sich auch von seinem Aufstieg beeindruckt und haben sich darüber gefreut, dass Sie ihn schon live gesehen und jetzt beim Amadeus-Award auch kennenlernen durften.

Ich bin ehrlich gesagt schockiert, als ich mir ein bisschen die Texte dieses Rappers durchgelesen habe, in denen es an manchen Stellen vor Frauenverachtung und sexueller Gewalt nur so strotzt. Wie können Sie, Herr Babler, einerseits gegen eine TV-Sendung so entschlossen vorgehen und andererseits „Fanboy“ von einem Musiker sein, der in manchen seiner Songs derart abschätzig über Frauen spricht? Ich erspare Ihnen an dieser Stelle das Wiedergeben von Zitaten der RAF-Camora-Lieder, weil das wirklich teilweise unterste Schublade ist.

Ihr Verhalten zeigt aber, wie heuchlerisch Sie an dieses Thema herangehen. Ein TV-Unterhaltungsformat wird von Ihnen groß bekämpft und kritisiert, und gleichzeitig finden Sie einen Rapper gut, der sich noch verächtlicher gegenüber Frauen äußert als die Darsteller in dieser TV-Sendung.

Wenn Ihnen Glaubwürdigkeit und Geradlinigkeit auch nur im Ansatz wichtig sind, dann erwarte ich mir von Ihnen eine Klarstellung in dieser Angelegenheit, denn sonst muss ich davon ausgehen, dass Ihnen Frauenfeindlichkeit und sexuelle Gewalt eigentlich egal sind und Sie nur dann auf diesen Zug aufspringen, wenn Sie glauben, damit in den Medien Punkte sammeln zu können.

Mit besten Grüßen,

Rosa Ecker, Abgeordnete zum Nationalrat und FPÖ-Frauensprecherin

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Lausbubenstreiche?


Erstaunliche Ansicht eines ATV-Journalisten

Ein sehr aufschlussreicher Tweet von Martin Thür,  ATV-Journalist,  an Isabelle Daniel,
Journalistin bei der Tageszeitung ÖSTERREICH.
Fehlt nur noch,  dass die Terroranschläge von Paris als „Lausbubenstreiche“ bezeichnet
werden.
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2015-11-15

U P D A T E

am:  2015-11-15  um: 13:30 Uhr

Martin Thür, setzte seinem vorigen Tweet noch ein Sahnehäubchen auf und twitterte
(unsere Antwort haben wir gleich integriert)  wie folgt:


Auch  diesen Eintrag teilte wir auf Twitter.   Da dürfte dem ATV-Journalisten scheinbar
ein Lichtlein aufgegangen sein und dieser suchte virtuellen Kontakt mit uns.   Es ent-
stand daraus folgende Kommunikation:



Jedenfalls  dürfte sich Thür unseren Rat mit dem sinnerfassenden Lesen seiner beiden
Tweets  zu Herzen genommen haben und löschte diese.   Es freut uns,  dass wir einem
ATV-Journalisten bei seiner journalistischen Tätigkeit ein wenig behilflich sein konnten.

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2015-11-15

Wiener Wohnen bei Betriebskosten um ein Viertel teurer als Private


ATV, DOSSIER und NZZ.at präsentieren den “Ersten

Betriebskostenspiegel für Städtischen Wohnbau in Wien“

Nachfolgender Text  stammt  etwa  nicht  aus  einer Wahlwerbeaussendung der FPÖ, son-
dern aus einer heutigen Presseaussendung des Privatsenders ATV.   Wie ist dies wohl mit
dem ständigen Ruf des Wiener Bürgermeisters und seiner Polit-Genoss(innen), nach leist-
baren Wohnungen vereinbar? Weiß Michael Häupl nicht was um ihn herum vorgeht, oder
will er es nicht wissen?
Die Presseaussendung von ATV im Originalwortlaut:
„2,24 Euro  pro m2  und  Monat  machen  die  Betriebskosten in Wiener Gemeindebauten
ohne  Lift  im  Schnitt  aus.   Damit liegt man etwa ein Viertel über den Betriebskosten von
privaten Mietern in Wien. Bei den privaten Anbietern belaufen sich die Kosten laut Mieter-
vereinigung  nur  auf  1,78 Euro pro m2 pro Monat.“   Im  Vergleich  mit  den  von Statistik
Austria  erhobenen Zahlen  (2,40 Euro pro m2 pro Monat laut Mikrozensus 2014)  hat der
Wiener Gemeindebau sogar die höchsten Betriebskosten in ganz Österreich.
„Erster Betriebskostenspiegel“ für Wiener Gemeindebauten

Seit  August 2015  untersuchen  ATV,  DOSSIER und  NZZ.at  die  Betriebskosten in Wiener
Gemeindebauten.  Dazu  wurden  Mieterinnen und  Mieter  aufgerufen,  ihre Abrechnungen
zu übermitteln. Florian Skrabal und sein Team von DOSSIER haben 32 Wiener Gemeinde-
bauten  mit  insgesamt  662.671,54 m2  Nutzfläche  anhand der Betriebskostenabrechnun-
gen  aus  dem   Jahr 2014  analysiert.    Gemeinsam  mit  ATV  und   NZZ.at  hat  man  über
Wochen  hinweg  Abrechnungen  gesammelt,  ausgewertet  und  Zwischenergebnisse  ver-
öffentlicht.   Nun  präsentieren  die  drei Medien den  1. Betriebskostenspiegel für städtische
Wohnhausanlagen.
Beispiel zu den Betriebskosten:

Mieterinnen  und  Mieter  einer  50 m2 großen Gemeindewohnung zahlen im Schnitt 112
Euro  für  Betriebskosten  im  Monat oder 1.344 Euro im Jahr.   Zum Vergleich:  Bei einer
50 m2  großen  Privatwohnung zahlen Mieter 89 Euro im Monat oder 1.068 Euro im Jahr.
Die Betriebskosten in einer gleich großen Gemeindewohnung sind also um 276 Euro im
Jahr  oder  um  rund  26 Prozent  teurer.  Wiener Wohnen  vermietet in Wien rund 12 Mil-
lionen Quadratmeter Nutzfläche.

Mietervereinigung ist bisher nur an
Betriebskosten bei Privatvermietern interessiert

Bis  heute  war es unmöglich,  Betriebskosten zwischen privaten und Gemeindewohn-
ungen  bzw.  Gemeindebauten  miteinander zu vergleichen.   Die größte Interessens-
vertretung  für  Mieter  in  Österreich,  die  SPÖ-Vorfeldorganisation  Mietervereinigung
Österreich,  veröffentlicht  seit  2009  jährlich einen Betriebskostenspiegel,  jedoch nur
für private Mietzinshäuser.   Der aktuelle Betriebskostenspiegel der Mietervereinigung
bezieht sich auf rund 400.000 m2 Nutzfläche.

Im  Zuge  der  Recherchen sind Rechen-,  Vermessungs- und  Vergesslichkeitsfehler in
den  Abrechnungen  von  Wiener Wohnen  offensichtlich geworden,  die oft zu Gunsten
von  Wiener Wohnen  ausfielen.   Einige  dieser  Fehler  wurden immer wieder gemacht.
Der Rechnungshof hatte schon im Jahr 2012 die Undurchsichtigkeit der Abrechnungen
von Wiener Wohnen kritisiert.

Kein Interesse an Transparenz

Wohnbau-Stadtrat  Michael  Ludwig  (SPÖ)  war  ebenso  wie  Wiener-Wohnen-Direktor
Josef Neumayer gegenüber ATV, DOSSIER und NZZ.at nicht zu einem Interview bereit.
Auch  Anfragen  an Wiener Wohnen blieben weitgehend unbeantwortet.  Das Interesse
der Verantwortlichen an mehr Transparenz bei Wiener Wohnen scheint nicht gegeben.
Alle  Informationen  zum  Ersten Betriebskostenspiegel für Wiener Gemeindebauten
finden  Sie  am  Sonntag,  den 4. Oktober  ab 19.20  auf dossier.at http://abo.nzz.at/
wienerwohnen/ und auf ATV – Sonntag, 4. Oktober, ATV Aktuell, 19.20 Uhr. (Ende)
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2015-10-04

Zurück in die Zukunft


Ist man beim Privatsender ATV zeitlich nicht orientiert?

Bleibt nur zu hoffen,  dass die Wahlforscher(innen)  der ARGE Wahlen,  beim „Liefern“
der Hochrechnungen,  erfahrener sind als die Verfasser(innen) der Presseaussendung
und die richtigen Zahlen präsentieren werden.
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2015-09-25

Was sind das für Männer?


Wehrlose Kinder und Frauen werden dem Feind überlassen

Was sind das für Männer,  die sich im gesunden und wehrfähigen  Alter befinden und aus
ihrem Heimatland in dem angeblich Krieg herrscht flüchten, um sich ins westeuropäische
Ausland  abzusetzen?   In  sichereren  Gefilden angekommen posieren sogar welche vor
der  Kamera  mit einem  Plakat auf dem zu lesen ist: „Wir machen uns Sorgen um unsere
Kinder im Krieg in Syrien.“ ..Dabei halten sie mit (künstlich?) besorgter Miene ihre Smart-
phones vor ihrer Brust, auf denen Kinderfotos zu sehen sind.
Was sind das für Männer, die ihre Frauen und Kinder nicht verteidigen sondern dem Feind
überlassen,  nur  um  sich  selbst  in Sicherheit zu bringen?   Solche Zeitgenossen haben
wir  in   Österreich  zuhauf  und  sie  werden  hier  als   Kriegsflüchtlinge  bezeichnet.  Egal
was  immer  sie auch in der Alpenrepublik anstellen,  man darf sie keineswegs kritisieren,
um  nicht  als Hetzer,  Rechter oder gar als Nazi dazustehen. Denn sie sind ja schrecklich
traumatisiert.
Traumatisiert sind zwischenzeitlich aber auch zahlreiche Österreicher(innen), die in der
Nähe  von  Flüchtlingslagern  wohnen.  Traiskirchen in Niederösterreich dient in diesem
Fall als klassisches Beispiel.
Traumatisiert  ist  vielleicht  nicht  der  richtige  Ausdruck  für  die  betroffene  einheimische
Bevölkerung.   Richtiger  wäre  „angefressen“!   Diese  Erfahrung  musste  vor  zwei  Tagen
der österreichische Privatsender ATV machen, als dieser via Facebook zu einer Spenden-
aktion  für  Flüchtlinge  aufrief  und  damit  einen heftigen Shitstorm einfuhr.  Hier der LINK
für Facebook-User(innen).
Der Tenor  der  Kommentare  lag darin,  dass es unter der einheimischen Bevölkerung aus-
reichend hilfsbedürftige Personen gäbe, denen man Sachspenden zukommen lassen solle.
Damit  hatte  man  bei  ATV  nicht  gerechnet  und machte gestern den Versuch eines Rück-
ziehers.
Was  allerdings  der  US-Schauspieler  Cuck Norris  mit der ganzen Sache zu tun haben soll,
erschließt  sich  uns  nicht.   Jedenfalls  hat der Spendenaufruf von ATV etwas Gutes,  er zeigt
nämlich die Stimmung in der Bevölkerung auf.
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2015-07-16

ATV lädt Frank Stronach aus


„ATV Meine Wahl“ –  22. September 2013, ab 20.15 Uhr live bei ATV

Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass Zusagen von Frank Stronach an TV-Diskussionen
teilzunehmen,  nicht für bare Münze genommen werden können. ATV hat zwar ein schriftliches
Versprechen des Team Stronach,  dass der Spitzenkandidat zur Diskussionsrunde am 22. Sep-
tember erscheint, doch negative Anzeichen verdichten sich.   Um dem Zuseher eine politische
Diskussion  mit  ernsthaften  Politikern  bieten  zu  können,  hat  sich  ATV  entschlossen Frank
Stronach aus der Diskussionssendung „ATV Meine Wahl“ am 22. September 2013 auszuladen.
ATV hat mit Frank Stronach schon im Juni dieses Jahres die Erfahrung gemacht, dass Zusagen
ohne  Angabe von Gründen kurzfristig revidiert werden.   Doch ATV will seinen Sehern im Wahl-
kampf  keine  falschen  Versprechungen  machen,  sondern  politische  Diskussion  auf hohem
Niveau bieten.
Um die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der ATV-Nachrichtenredaktion zu wahren, wurde
beschlossen,  Frank Stronach aus der Diskussionssendung  „ATV Meine Wahl“ auszuladen. So-
mit  werden  zuerst  Kanzler  Werner  Faymann  und  Vize-Kanzler  Michael  Spindelegger  und
danach  Heinz-Christian  Strache,  Eva Glawischnig  und  Josef Bucher  live in der Sendung dis-
kutieren,  ihre  Wahlprogramm  darlegen  und  um  Wählerstimmen  kämpfen.   Es werden den
Zusehern in der Sendung weder leere Plätze, noch Ersatzkandidaten präsentiert.
ATV  Chefredakteur  Alexander Millecker:   „Das  Team Stronach  hat  in  der Vergangenheit auf
fragwürdige Weise versucht, Sendezeit im Privatfernsehen zu bekommen.   Damit ist Stronach
bei  ATV  allerdings  abgeblitzt,  denn politische Unabhängigkeit ist für uns nicht nur ein Schlag-
wort. Unser Angebot an einer seriösen politischen Diskussionssendung teilzunehmen, hat Herr
Stronach  wiederholt  ausgeschlagen.   Wir  können  und  wollen natürlich niemanden zwingen,
aber auch Frank Stronach muss klar sein: hier machen wir die Regeln.“
ATV-Geschäftsführer  Martin  Gastinger:  „Privatfernsehen  ist  unabhängig –  wir  müssen nicht
alleine Parteien teilnehmen lassen, können uns aussuchen wer kommen darf.  Wir sind nicht
käuflich  und  nur  wir  selbst entscheiden, wer bei ATV zu sehen ist.   Auf keinen Fall werden
wir uns auf der Nase herumtanzen lassen.“   (Quelle: APA/OTS)
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2013-09-16

Team Stronach besteht fast nur aus Ex-en


Erneuerung findet nur für eigene Posten statt

Wenn man sich die Liste des Team Stronach ansehe, stoße man fast ausschließlich auf Ex-en,
merkt  der  freiheitliche  Generalsekretär  NAbg.  Herbert Kickl an.   Ex-ORF-Generaldirektorin
Monika   Lindner,   Ex-Miss-World   Ulla  Weigerstorfer,  Ex-Ö3-Moderator  Hary  Raithofer,  Ex-
ATV-Chef  Tillmann  Fuchs,  Ex-Sicherheitsbürochef  Max  Edelbacher  und natürlich auch die
ganzen BZÖ-Ex-en, so Kickl.
Damit  sei  klar,  dass  die Erneuerung die das Team Stronach predige in erster Linie auf die
neuen  Jobs  der  Ex-en  zutreffe,  aber  keinesfalls  für  Österreich anwendbar sei,  so Kickl.
„Offenbar haben all diese Stronach Ex-en ein persönliches Problem damit, dass die einmal
etwas  gewesen  sind  und  nun  kein Hahn mehr nach  ihnen  kräht“,  so  Kickl,  der  in der
Stronach-Liste  eine   Selbstwert-Therapiegruppe  gescheiterter  Ex-Prominenter  sieht,  die
endlich wieder etwas sein wollen.
„Für  die  Österreicher bringt das gar nichts“,  betonte Kickl, der vor Mitleidsstimmen für die
gescheiterten  Ex-Promis warnte  . Da jeder einzelne dieser Ex-en mit einem unbegründet
starken  Ego  und einem gehörigem Geltungsbewusstsein ausgestattet sein dürfte,  sei zu
erwarten,  dass  sich  diese  Damen- und  Herrschaften  nach ihrer Wahl zu Nationalratsab-
geordneten ausschließlich um die eigene Karriere kümmern und sich im Lichte der neuen
Prominenz sonnen würden, so Kickl.   „Jede Stimme für das Team Stronach ist daher eine
verlorene Stimme – um nicht zu sagen eine Ex-Stimme“, so Kickl abschließend.
(Quelle: APA/OTS)
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2013-08-13

Von Mohren und Negern


ATV-Sendung mit Unterhaltungswert

In der gestrig ausgestrahlten Sendung „Am Punkt“ auf ATV, blieb ein gewisser Unterhalt-
ungswert  nicht verborgen.   Da wurden Speisen wie etwa  „Negerbrot“  oder  „Mohr im
Hemd“ als böse und rassistisch gewertet. Alexander Pollak, Sprecher des mit Steuergeld
subventionierten Vereins SOS-Mitmensch, ortete in den Süßspeisen puren Rassismus.
 
Unterstützung  erhielt  der  selbsternannte  Sprachpolizist A. Pollak  von Clara Akinyosoye,
Chefredakteurin  der  interkulturellen Redaktion M-Media. Beide waren sich einig, dass die
Worte „Neger“ und „Mohr“ rassistisch und diskriminierend sind. Akinyosoye sah sich sogar
durch diese beiden Worte persönlich verletzt.
 
Nun, wenn die beiden im Recht sind, dann haben zahlreiche Österreicher(innen) ein mas-
sives  Problem  mit ihren Namen.   Denn  „Neger“  und  „Mohr“  sind in der Alpenrepublik
durchaus  geläufige  Nachnamen.   Dies wird durch eine kurze Nachschau im „Herold“ be-
stätigt.  Dabei handelt es sich hier nur um Personen mit Festnetzanschlüssen.  Also ledig-
lich um  die Spitze des Eisbergs jener Personen, die diese Namen tragen.
 
 
Screens: herold.at
 

Sind betroffene Namensträger Rassisten?

Hätten nun Pollak und Akinyosoye Recht,  dann wären all jene Personen Rassisten, die
die  betreffenden Namen nicht ändern haben lassen oder diese sogar mit Stolz tragen.
Wir könnten diese Theorie sogar weiterspinnen und behaupten, dass auch Verwandte
und Bekannte dieser Personen Rassisten wären, sofern sie sich nicht von den Namens-
trägern distanzieren.
 
Das  ist natürlich absoluter Nonsens,  genau so wie die  Behauptung das  „Mohr“  oder
„Neger“  rassistische Ausdrücke sind.   Es sind althergebrachte Bezeichnungen, die nur
dann diskriminierend sind, wenn sie diskriminierend verwendet werden.  Dazu benötigt
man aber nicht unbedingt die Worte „Mohr“ oder „Neger“,  sondern könnte sich zahl-
reicher anderer Ausdrücke bedienen.
 
Das Prädikat  „Wertvoll“  haben die geistigen  Ergüsse von Pollak und Akinyosoye nicht
verdient,  man  muss  ihnen  aber  zugestehen,  dass sie mit ihren Aussagen sicher zur
Erheiterung der Zuseher(innen) beigetragen haben.
 
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2012-03-15
 

Spritpreis-Wahnsinn


Profitgier lässt Treibstoffpreise steigen

Pünktlich zum Semester-Ferienbeginn  schnellten die Treibstoffpreise gewaltig in die Höhe,
obwohl in den vergangenen Monaten die Preise für Heizöl und Treibstoff ohnehin drastisch
angestiegen sind.  So verteuerte  sich innerhalb  eines Jahres,  Heizöl um  30 Prozent  und
Diesel um mehr als 20 Prozent.  Grund für diesen exorbitanten Preisanstieg sind nicht etwa
gestiegene Rohölpreise oder sonstige Aufwände, sondern lediglich die Profitgier der Miner-
alölwirtschaft.

Dabei ist dieser Wirtschaftszweig an Ausreden nicht verlegen. Sei es eine Magenverstimm-
ung des  amerikanischen Präsidenten  oder die  zur Zeit  anhaltenden Unruhen in Ägypten,
alles dient als Vorwand zur Erhöhung der Treibsotffpreise.  Interessant sind auch die Preis-

steigerungen  zu den  Wochendbeginnen  oder  Ferienstarts.  Da kostet  der bereits  in den
Tankstellen-Tanks, ein und derselbe abgefüllte Treibstoff, mit einem Schlage mehr.

Augenauswischerei

Da gleicht es auch einer Verhöhnung der Bevölkerung, wenn die novellierte Spritpreis- Ver-
ordnung des Wirtschaftsministeriums, voll Stolz präsentiert und als Erfolg verkauft wird. Seit
1. Jänner 2011  dürfen die  Tankstellen die  Spritpreise  nur mehr  um zwölf Uhr  mittags er-
höhen.  Mit  dieser  Maßnahme  soll der  Wettbewerb  angekurbelt und  mehr  Transparenz
geschaffen  werden.  Wenn diese  Jubelmeldung nicht so traurig wäre,  könnte man  direkt
darüber lachen.

Als Animation zur geistigen Selbstbefriedigung, versucht das Bundesministerium für Wirt-
schaft, Familie und Jugend, mittels einer wöchentlichen APA-OTS Aussendung die Bevöl-

kerung zu beruhigen, in dem jedesmal erklärt wird, dass die Treibstoffpreise in Österreich
billiger als im EU-Schnitt liegen.

Das heisst, dass immerhin knapp die Hälfte der EU-Länder billigeren Treibstoff haben, als

der in Österreich erhältliche. Da stellt sich die berechtigte Frage,  warum wir nicht zu jenen
Ländern gehören, in denen die Preise für Treibstoff weit unter dem EU-Schnitt liegen.

Höchstpreisverordnung erforderlich

Am  20. Jänner  2011,  kritisierte  der  Nationalratsabgeordneten  Dr.  Martin Strutz (FPÖ),  im
Rahmen der  aktuellen Stunde  des österreichischen  Parlaments,  den Preiswucher  und die
unverschämte  Ausbeutung der  Autofahrer an  Österreichs Tankstellen.  Er brachte ein Maß-
nahmenpaket der Freiheitlichen ein, das einen gesetzlichen Preisstopp für Benzin sowie die
Festsetzung eines Höchstpreises für die  Dauer von sechs Monaten vorsieht.  Ein derartiges
Gesetz gibt es in Luxenburg und dieses verhindert einen übermäßigen und ungerechtfertig-
ten Preisanstieg.

Das von Strutzt eingebrachte  Maßnahmenpaket wird  vermutlich in  irgend einem Schreib-

tisch verschwinden, denn der Finanzminister hat an einer Höchstpreisgrenze für Treibstoff
kein Interesse. Verdient er doch an jedem verkauften Liter gut die Hälfte mit.

Der Finanzminister hat andere Sorgen

Erstaunlich ist es allerdings, wenn Josef Pröll (ÖVP) in der heutig ausgestrahlten ATV-Soap
„Die Fahnder“,  ein offenbar gefälschtes Mobiltelefon gekünstelt in seinen Händen hält und
erklärt, dass Fälschungen ein Schaden für die Volkswirtschaft sind.

Offenbar hat der Finanzminister noch nicht begriffen, dass ein überhöhter Treibstoffpreis in

Wirklichkeit  ein rigoroser  volkswirtschaftlicher  Schaden ist.  Denn jede  Semmel  wird per
Kraftfahrzeug befördert und dabei schlägt sich der Spritpreis auch auf den Preis dieses Ge-
bäcks nieder.

Auch verursacht  der hohe  Heizölpreis nicht  nur soziale Kälte,  sondern lässt  so manche

Räume kalt bleiben und einkommensschwache Personen und Mindestrentner frieren, die
sich aus  finanziellen Gründen  einen Literpreis  von knapp einem Euro nicht mehr leisten
können.

Angesichts dieser  Tatsachen werden  gefälschte Markenhandys  wohl das geringste Prob-

lem in Österreich sein. Es sei denn, der Finanzminister ist ein Vertreter dieser Markenlobby
und deren Sorgen liegen ihm mehr am Herzen, als jene der österreichischen Bevölkerung.

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2011-02-06
 

Ein erstaunlicher Moslem

 

Wahlkampf-Konfrontation

Haben Sie am Sonntag, dem 3. Oktober 2010 um 20:15, die Sendung des Privat-Senders
ATV visuell verfolgt?  ATV  brachte eine  Wahlkampf-Konfrontation  in der  Wiener   Stadt-
halle, zwischen den Spitzenkandidaten der SPÖ, ÖVP, FPÖ und der Grünen.

Zum Thema “Islam”, wurde eine Video-Anfrage eines etwas orientalisch gekleideten Mann
eingespielt.  Dieser wandte sich an den FPÖ-Kandidaten H.C. Strache mit der Frage:  „Ob
er ihn auch weghaben wolle.“

Wir wollen und können zu dieser Sendung, beziehungsweise zu diesem Mann leider kei-

nen Beitrag schreiben, da uns der Autor der Webseite  „Zwischenruf.at“  zuvorgekommen
ist.
 
Zu diesem Thema hat dieser einen wirklich lesenswerten Artikel verfasst, den wir Ihnen
guten Gewissens empfehlen können.


(Screen: Zwischenruf.at)

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2010-10-05
 

Männliches Stubenmädchen gesucht


Ein sonderbares Gesetz

Wir haben im März dieses Jahres den Beitrag „Geschlechtsneutral“ verfasst. In diesem geht
es um das erstaunliche Gesetz der geschlechtsneutrale Stellenausschreibung. Mit diesem
Gesetz werden Unternehmer daran gehindert, rasch und zielgerecht geeignetes Personal
für ihre Betriebe zu suchen.

Da die Stellenausschreibungen geschlechtsneutral und ohne spezielle Anforderungen, wie
Höchst- oder Mindestalter oder eventuelle körperliche Voraussetzungen udgl. mehr ausge-

schrieben werden müssen, erschwert dieses Gesetz auch den Arbeitssuchenden die Suche
nach einer geeigneten Stelle und erweckt vielleicht Hoffnungen, die dann nicht erfüllt werden
können.

Verwarnung für Schneidermeister

Welche seltsame Blüten dieses Gesetz nun hervorgebracht hat, war gestern auf „salzburg.orf.
at“ zu lesen. Ein Schneidermeister aus Salzburg suchte per Inserat eine Damenschneiderin
für seine Maßschneiderei.

Das bescherte ihm eine Verwarnung der Gleichbehandlungsanwältin Monika Groser, da der

Unternehmer die Stelle auch männlichen Bewerbern anbieten hätte müssen. Der Schneider-
meister wollte aber keinen Mann für die Damenabteilung seiner Maßschneiderei.

Weibliche Kundschaft will weibliche Bedienung

Als Begründung führte er an, dass seine weibliche Kundschaft keinen Wert darauf lege, wenn
ein Mann im Damenschritt Maß nehme. Eine völlig einleuchtende Begründung finden wir. Als
Kunde muß es wohl jedem Einzelnen überlassen sein, von wem er bedient werden will.

Unterschied zwischen Frauenarzt und Schneiderei

Die Frauenanwältin Monika Groser sah dies jedoch anders und begründete ihre Verwarnung
damit, dass auch 80 Prozent der Gynäkologen Männer sind. Aus diesem Satz schliessen wir,
dass Frau Groser entweder noch nie beim Frauenarzt oder nie in einer Maßschneiderei war,
denn sonst würde sie den Unterschied kennen.

Gesetzestreues Inserat

Für diese Dame haben wir heute in der Kronen Zeitung, auf Seite 36 unter der Rubrik Touristik-
Hotellerie/Gastgwerbe folgendes Inserat gefunden, welches wir wörtlich wiedergeben.

SUCHEN Stubenmädchen (m/w) für 3*** Hotel in Wien, Montag bis Freitag, geringfügig. Tel:
0650/……

Mit diesem Text hat der Hotelunternehmer dem Gesetz der geschlechtsneutralen Stellenaus-

schreibung voll genüge getan. Da wird sich auch eine Frau Groser die Zähne daran ausbeißen,
wenn sie hier eine Verwaltungsstrafe verhängen oder eine Verwarnung aussprechen will.

Lügen oder sich zum Affen machen

Allerdings hat sich dieser Unternehmer aus der Not heraus zum Affen gemacht. Denn ein männ-
liches Stubenmädchen gibt es nicht. Das ergibt sich schon allein aus dem femininen Wort „Stu-
benmädchen“.

Dieses erstaunliche Gesetz, dass völlig praxisfremd und unlogisch ist, zwingt Unternehmer zum
Lügen oder sich als Trottel darzustellen.

Nachdenken wäre erwünscht

Vielleicht sollte Frau Groser in einer besinnlichen Stunde in sich gehen und darüber nachdenken.
Laut ihrer eigenen Aussage ist jedes vierte Inserat nicht geschlechtsneutral und das werte Frau
Gleichbehandlungsanwältin hat auch seinen guten Grund.

Wenn Frau Groser einmal nach Wien kommt, sollte sie unbedingt die nach einer Oper benannten
Konditoreikette besuchen. Obwohl diese Firma ihre Stellenausschreibungen gemäß dem Gesetz

geschlechtsneutral verfasst, haben wir noch in keiner einzigen Filiale eine männliche Bedienung
gesehen.

Bauer sucht…..

Aber wir können Frau Groser noch einen Tip geben. Die im „ATV“ laufende Sendung „Bauer
sucht Frau“, wäre eigentlich auch nicht gesetzeskonform. Zum Ersten weil die Suche nicht
geschlechtsneutral ausgeschrieben ist und zum Zweiten weil dadurch Schwule diskriminiert
werden.
 
Also folgt man den Buchstaben des Gesetzes, müsste es heißen „Bauer sucht Frau oder
Mann“.

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2009-12-29
  

Inhalts-Ende

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