EU-Wahl Kandidatur der EU-Austrittspartei


Stellungnahme zum Beitrag – „Kuriosum:

EU-Austrittspartei tritt zur EU-Wahl 2014 an“

S.g. Herr Reder,
Das Hauptziel der EU-Austrittspartei ist der EU-Austritt Österreichs,
ganz gleich ob wir in einem Parlament drinnen sitzen oder nicht !!!
Die EU-Austrittspartei tritt bei der EU-Wahl 2014 an,
1. Um für die Freiheit Österreichs und den EU-Austritt Österreichs im EU-Parlament unsere Stimme
zu erheben.  Wir wollen keine Fremdbestimmung aus Brüssel, der 15.000 dortigen EU-Lobbyisten
oder der Bankkonzerne.
2. Um  EU-Erweiterungen  zu  verhindern,  solange Österreich EU-Mitglied ist.  (geplant sind EU-
Erweiterungen um Serbien, Bosnien, Albanien, Türkei, usw.). Das würde mehr Zuwanderer und
mehr Steuerzahlungen für Österreich bedeuten.
3. Um  anderen EU-Mitgliedsländern bei der Wiedererlangung ihrer Freiheit mittels EU-Austritt zu
helfen, sobald diese einen Antrag im EU-Parlament stellen.   Großbritannien wird vermutlich das
erste Land sein, das aus der EU austreten wird.   Eine Volksabstimmung ist bereits vom dortigen
Premierminister angekündigt.
4. Um  weitere Fehlentwicklungen in der EU zu stoppen,  z.B. Subventionen für Atomkraftwerke,
weitere  Bankensubventionen,  Erlaubnis  zum  Import  von gentechnisch verunreinigten Lebens-
mitteln,  geplante  Saatgutverordnung,  geplante  Trinkwasserprivatisierung  permanente Bürger-
überwachung im Internet, Banküberweisungen, Fluggastdaten und beim Telefonieren.
5. Um gemeinsam mit anderen eu-kritischen Parteien die Mehrheit im EU-Parlament zu erreichen.
Dann  würde  die  EU wieder schrittweise auf eine Freihandelszone  – so wie es der EWR war –
reduziert  werden.   Österreich  könnte  seine  Neutralität behalten und sogar wieder die eigene
Landeswährung Schilling einführen.
6. Um mehr mediale Aufmerksamkeit zu erlangen.
Bei der EU-Wahl wird es in der Wahlauseinandersetzung – anders als bei der Nationalratswahl –
nur  um  das  Thema  EU  gehen.   Um  hierbei als Partei mit ihrem Programm maximal medial
berücksichtigt  zu  werden,  muß  man  als  Partei  kandidieren.   Das heißt,  schon alleine der
Wahlantritt der EU-Austrittspartei bei der EU-Wahl 2014 wird für erheblichen Diskussionsstoff
sorgen. Das zeigt ja auch dankenswerter Weise Ihre Website www.erstaunlich.at ,  wo wir es
am 18.10.2013 sogar auf die Titelseite geschafft haben.
7. Um EU-Gegnern die Teilnahme an der EU-Wahl zu ermöglichen.
Aber auch der Wahlantritt selbst macht für die EU-Austrittspartei einen Sinn.
Erstens  haben  EU-Gegner  nun  die Möglichkeit am Stimmzettel den EU-Austritt ankreuzen zu
können und brauchen nicht wie bisher die EU-Wahl boykottieren. (Hinweis: Bei der letzten EU-
Wahl  lag die Wahlbeteiligung in Österreich bei nur 47%. => http://www.wahlbeteiligung.at
/europa-wahlen.html )   D.h. die Mehrheit der Wahlberechtigten nahm an der letzten EU-Wahl
gar nicht teil.)

Zweitens  kann  man  auch  als  EU-Abgeordneter sehr viel für den EU-Austritt seines Landes er-
reichen.   Ein  exzellentes  Beispiel  ist  der  EU-Abgeordnete  Nigel Farage.   Er ist Obmann der
„United Kingdom Independance“ Party (UKIP)  und hat es über seine Reden (am besten Videos
auf  www.youtube.com ansehen)  im  EU-Parlament  geschafft  den britischen Premierminister
Cameron derartig unter Druck zu bringen, dass der konservative Premierminister David Cameron
nun  sogar  ein  Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens zugesagt hat !!!   Wenn uns
das auch für Österreich gelingt, dann wäre unser „Auslandseinsatz“ in Brüssel für unser Heimat-
land Österreich ein grandioser Erfolg.
Aber so weit sind wir noch nicht.
Zunächst  müssen  wir  die  Kandidatur  zur  EU-Wahl  2014 schaffen.  Dafür benötigen wir
2600  Unterstützer.   Wer  uns  unterstützen  will,  der  kann  sich schon jetzt  auf  ====>
http://www.euaustrittspartei.at/euwahl2014/unterstuetzungserklaerung/ eintragen.    Dann
schicken  wir  Ihnen – sobald  die  sehr  kurze amtliche Eintragungsfrist beginnt – ein Unter-
stütz- ungserklärungsformular zu. Vielen Dank für Ihre Unterstützung schon im Voraus.
Grundsätzliches & weitere Details: => http://www.euaustrittspartei.at/euwahl2014/#32863
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Robert Marschall
Obmann der EU-Austrittspartei (Österreichs)
2013-10-22

Kuriosum: EU-Austrittspartei tritt zur EU-Wahl 2014 an


Verlust der Glaubwürdigkeit und

eigenes politisches Grab geschaufelt

Screen: euaustrittspartei.at
Die  EU-Austrittspartei  hat  mittlerweile  in  Österreich einen bestimmten Bekanntheitsgrad er-
reicht. Nachdem sich die EU nicht als das erwies was sie vorgab zu sein, konnte diese Partei
unter der Führung ihres Obmanns, Mag. Robert Marschall, immer mehr Sympathien einheim-
sen.
Nachfolgend  präsentieren  wir unserer Leserschaft das Parteiprogramm zum EU-Austritt und
für ein besseres Österreich. Die Hauptziele sind laut der EU-Austrittspartei nur durch den EU-
Austritt Österreichs erreichbar.
Screen: euaustrittspartei.at
Mit  ihrem  Parteiprogramm  und dessen Ziele hat die EU-Austrittspartei bis dato klare Fronten
bezogen. Dafür gebührt diesen Frauen und Männern Respekt. Dieser wird jedoch schlagartig
verschwinden,  denn heute erschien eine Presseaussendung,  die sich wie ein verfrühter April-
scherz liest.
Die  EU-Austrittspartei  wird  bei  der  EU-Wahl  2014  antreten,  so  stand es heute in deren
eigenen  Presseaussendung  zu  lesen.   Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Eine Partei deren primäres Ziel der EU-Austritt ist, bewirbt sich um Mandate im EU-Parlament.
Dieser  Schritt  ist  weder schlüssig noch nachvollziehbar.   Es sei denn,  man will die EU infilt-
rieren  und  von innen heraus zerstören.   Von ERSTAUNLICH dazu befragt, konnte Parteiob-
mann  Mag.  Robert  Marschall  keine  klare  Antwort  geben und  redete  nur  im Kreis herum.
Allerdings versprach er eine schriftliche Stellungnahme zu unserem Beitrag.
Für uns entsteht hier unweigerlich der Eindruck, dass Marschall in die Fußstapfen des selbst
ernannten  EU-Rebell   Dr. Hans-Peter Martin  treten will.   Dieser machte immer vor Wahlen
von  sich reden  – in dem er die EU anschwärzte –  um seinen Sitzplatz im EU-Parlament für
die nächste Legislaturperiode zu sichern.   Erstaunlicherweise gelang im dies bis dato. Aller-
dings war er nicht so unverfroren,  sich für einen EU-Austritt auszusprechen.
Mit  der  Kandidatur  zur  EU-Wahl 2014  hat  die  EU-Austrittspartei für uns jede Glaubwürdig-
keit verloren.  Mit diesem Schritt wurde das eigene politische Grab geschaufelt. Auch sind wir
der  Meinung,  dass die meisten Personen  – die bis dato Sympathien für Marschall und seine
Partei gehegt haben – genauso denken.
*****
2013-10-18

Wien – Teheran

 

Stimmenauszählung

Was unterscheidet die ÖVP von der Partei des Herrn Ahmadinejad, wenn es um den
Wählerwillen geht.
Im Prinzip sehr Grundsätzliches würden wir sagen. Im Iran wurde bei der Stimmenaus-
zählung betrogen und so der Wille des Wählers negiert.
In Österreich kann so etwas nicht passieren, den die Parteien schauen sich bei der
Stimmenauszählung gegenseitig auf die Finger.

Wählerwille uninteressant

Die Stimmen wurden korrekt ausgezählt und das ist der grundsätzliche Unterschied
zwischen der ÖVP und der Partei des Herrn Ahmadinejad.
Allerdings legt man bei der ÖVP, auch keinen besonderen Wert auf den Wählerwillen.
<<
Herr Karas bekam bei der EU-Wahl 97.000 Vorzugsstimmen, während es Herr Strasser
nur auf 32.000 schaffte. Also ein klares Wählervotum, sollte man zumindest glauben.
Da ist es doch mehr als erstaunlich, dass jetzt Herr Strasser als Delegationsleiter der ÖVP
in das EU-Parlament einziehen wird.
Jazz Gitti würde jetzt singen „Ein Wunder, ein Wunder, es ist ein Wunder g´scheh`n…“

Freiwilliger Verzicht

Herr Karas hat plötzlich „freiwillig“ auf diesen Posten verzichtet. Fragt sich nur, warum
er sich überhaupt als Kandidat aufstellen hat lassen.
Soviel zum Demokratieverständnis und zur Akzeptanz eines Wahlergebnisses, seitens
der ÖVP.
     Ein Bild sagt mehr als tausen Worte !  (Weil er sich durchsetzt !)
Stauni
  
2009-06-18  
  

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten