Zum Schweinefleischverzehr gezwungen?
In der türkischen Gemeinde in Wien herrscht helle Aufregung. Laut der Gratiszeitung „Yeni
Vatan“ – eine Art Kopie der SPÖ-nahen Tageszeitung „Heute“ – erlaubt sich McDonalds,
den Burger „MC Leberkäse“ zu verkaufen ohne darauf hinzuweisen, dass dieser Schweine-
fleisch enthält.
Screen: Ausgabe 128 – November 2011
In der im obigen Foto gezeigten Zeitung wird in scharfer Form angeprangert, dass tausende
von Immigranten oder andere Muslime, sowie türkische Touristen bei McDonalds Schweine-
fleisch verzehren, ohne darüber informiert zu werden.
Nun kann man über den Nährwert der Speisen bei McDonalds geteilter Meinung sein. Aus
zahlreichen medizinischen Untersuchungen geht eindeutig hervor, dass Fastfood ohnehin
nicht zu den gesündesten Lebensmitteln zählt. Also wer zu McDonalds essen geht, ist quasi
selbst daran schuld.
Bei McDonalds in Europa gibt es kein Halal-Fleisch
Allerdings müssen wir den Fastfood-Riesen ausnahmsweise in Schutz nehmen, denn wir ver-
stehen die gekünstelte Aufregung in der Gratiszeitung „Yeni Vatan“ nicht. Hätte der Autor der
türkischen Gratiszeitung gründlich recherchiert und einen Blick auf unseren Beitrag „Halal bei
McDonalds?“ riskiert, dann wäre ihm klar geworden, dass Muslime innerhalb Europas alle
Filialen des Fastfood-Riesen meiden müssten oder zumindest dort keine Fleischprodukte ver-
zehren dürfen.
Denn McDonalds bietet nur in einigen Ländern außerhalb Europas wie etwas in Marokko
Produkte, die den Halal-Anforderungen entsprechen, an. Damit hat sich die Diskussion ob
Schweinefleisch oder nicht, ganz von selbst erledigt.
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2011-12-01
Das „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot
Bislang dachten wir, dass bei McDonald’s Österreich ein Euro wirklich einen Euro wert
ist. Zu dieser Annahme kamen wir, da im bekannten McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ –
Angebot bislang alle Speisen und Getränke tatsächlich um einen Euro erhältlich waren.

Screen: mcdonalds.at
Ferner sind im McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot die Speisen bzw. Getränke
Kaffee Classico, o,25l Shake, Fruchttüte, Schoko Donut, McSundae enthalten. Über den
Nährwert dieser kann man geteilter Meinung sein, aber für den kleinen Hunger zwischen-
durch reicht es allemal.
Rechenfehler bei McDonald’s?
Außerdem wo bekommt man schon für einen Euro einen Burger oder Softdrink, denn dies
ist nämlich die Aussage des McDonald’s – „EIN MAL EINS 1€“ – Angebots. Nun scheint
beim Fastfood-Riesen eine Inflation ausgebrochen zu sein oder man ist dort des Rechnens
nicht mehr mächtig.
Den im 1 Euro Angebot von McDonald’s fanden wir folgende Speisen, für die allerdings
1,30 Euro zu berappen sind.

Screen: mcdonalds.at
Aber McDonald’s kann es noch besser. Der Veggie Burger im „1 Euro-Angebot“, kostet in
Wirklichkeit 1,50 Euro.

Screen: mcdonalds.at
Kein Druckfehler
Dass die obig angeführten 1 Euro-Produkte, die tatsächlich zwischen 1,30 und 1,50 Euro
kosten, kein Druckfehler in der Webseite des Fastfood-Riesen sind, stellt McDonald’s mit
einer gestrigen APA-OTS-Aussendung selbst unter Beweis.
Die neueste Kreation, der Snack Wrap, ergänzt laut McDonald’s Österreich die beliebte
„1 Plus“ Linie des McDonald’s „Ein mal Eins“, um ein weiteres attraktives Angebot. Aller-
dings zu einem Preis von 1,50 Euro.
Der Snack Wrap

Fotocredit: McDonald’s Österreich
Ein Produkt um einen Euro, so sagt es die Werbung
Wie bereits eingangs erwähnt, kann man über den Nährwert der bei McDonald’s erhält-
lichen Speisen und Getränke geteilter Meinung sein. Beim „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot
ist es jedoch recht eindeutig. Das Angebot suggeriert dem Kunden, dass alle angebot-
enen Produkte um einen Euro erhältlich sind. Bei den von uns aufgezeigten Produkten
steht dann ganz klein und kaum leserlich, dass für das jeweilige Produkt 1,30 bzw. 1,50
Euro zu bezahlen sind.
Da stellt sich die berechtigte Frage ob ein Konzern wie McDonald’s es notwendig hat, sich
den Werbemethoden eines Eck-Autohändlers zu bedienen? Wie erklären deren Verkäufer
-(innen) Kindern die mit einem Euro aus dem „EIN MAL EINS 1€“ – Angebot ein Produkt
erwerben wollen, dass bei McDonald’s 1 Euro nicht immer 1 Euro ist? Der potentielle Kun-
dennachwuchs des Fastfood-Riesen wird deren Rechenkünste jedenfalls nicht nachvoll-
ziehen können, denn aus dem lapidaren und nichtssagenden Hinweis „1 PLUS“ ist der
erhöhte Verkaufspreis nicht abzuleiten.
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2011-06-02
Kriminalermittler bei „Österreich“
Während ein ganzes Team von Kriminalisten versucht den abscheulichen Doppelmord
am Ehepaar Timm aufzuklären, ist man in der Tageszeitung „Österreich“ bereits einen
entscheidenden Schritt weiter.
Die Journalisten F. Lems und U. Kittelberger glauben schon zu wissen, dass es eine
Ostbande, vermutlich Bulgaren waren, die diese schreckliche Bluttat verübt haben.
Wo diese beiden ihr Wissen herhaben, bleibt offensichtlich ihr Geheimnis.
So sieht Sensationsjournalismus bei der Tageszeitung „Österreich“ aus
Laut ihrer Recherche sollen auch Freunde von Christoph Timm gesagt haben, dass
sich dieser hundertprozentig gewehrt hat. Daraus zieht man den Schluss, dass er aus
diesem Grund erschossen wurde.
Der Herausgeber dieses Magazins kannte Christoph Timm bereits seit 13 Jahren.
Herr Timm war ein umsichtiger und besonnener Mann und hätte nie das Leben seiner
Familie gefährdet.
Er war mit Sicherheit kein Opferlamm, konnte aber Situationen genau einschätzen.
Als Höhepunkt der Recherche und journalistischen Sorgfaltspflicht, prangt über eine
halbe Seite, ein Foto von Christoph Timm und einer Frau. In dem nebenstehenden
Kästchen steht wortwörtlich:
Hingerichtet
Heurigenwirt Christoph Timm und seine Frau
Monika wurden in der Nacht zum Dienstag in
ihrem Heurigen in Pachfurth ermordet.
Werte Kollegen von „Österreich“. Diese Frau an der Seite von Christoph Timm ist
definitiv nicht Monika Timm. Diese Frau ist eine Bekannte des ermordeten Ehepaares
und uns persönlich bekannt.
Wenn Sie schon Sensationsjournalismus mit einem derart abscheulichen Verbrechen
betreiben, sollten Sie wenigstens auf gute Recherchearbeit Wert legen.
Nach dieser Berichterstattung glauben wir auch zu wissen, warum die Tageszeitung
„Österreich“ in einer Fastfood-Kette zur Gratisentnahme aufliegt.
So manche verabreichte Speisen und so einige journalistische Beiträge, dürften den
selben „Nährwert“ haben.
Stauni
2009-06-04
Zweckdienliche Hinweise zur Aufklärung dieses Verbrechens, werden an den
Journaldienst des Landeskriminalamtes NÖ (Tel.: 059133/303333) erbeten.