Wollen Sie auch einen Kunstpreis gewinnen?
Zum fünften Mal verlieh der Kunstraum Niederösterreich gestern den Kunstpreis „H13“,
der mit 2000 Euro dotiert ist. Diesmal ging die Auszeichnung an das Performance-Duo
„Dolce & Afghaner“, das seit 2009 besteht und zu Themen wie Politik, Migration, Bild-
ung und Integration Stellung bezieht.
Sie würden auch gerne einen derartigen Kunstpreis gewinnen? Nichts leichter als das,
denn Sie brauchen dazu nur eine Performance veranstalten. In dieser tun Sie kund,
dass Sie auf die Vielfalt in Wien scheißen und auf die österreichische Fahne pinkeln.
Allerdings sollten Ihren Worten auch Taten folgen. Auch dies ist ein leichtes Vorhaben.
Sie müssen dazu nur ein Wasserbecken vor einer Kirche umdekorieren und anschließ-
end in dieses urinieren. Von Vorteil wäre es noch, wenn Sie einen Migrationshinter-
grund aufweisen könnten.
Foto: © erstaunlich.at
An einen Kunstpreis dachten wir nie im Leben
ERSTAUNLICH war das erste Medium, welches über die die als Kunst getarnte, perverse
Performance von „Dolce & Afghaner“ berichtete. Dies können geneigte Leser(innen) in
den Beiträgen „Hamam statt Daham – TEIL1 und TEIL2“ nachlesen.
Allerdings dachten wir nie im Leben daran, dass eine derartig perverse Provokation mit
einem Kunstpreis ausgezeichnet wird. Diesbezüglich wurden wir nun eines Besseren
belehrt. Während sich jeder Otto Normalbürger für die öffentliche Ankündigung, auf
die österreichische Fahne zu pissen und dem Urinieren in ein Wasserbecken vor der
Karlskirche immensen Ärger, wenn nicht sogar diverse Anzeigen einhandeln würde,
gab es für „Dolce & Afghaner“ einen Kunstpreis vom Land Niederösterreich.
Angesichts solcher Auswüchse wäre es höchste Zeit, für Möchtegernkünstler die in
Ermangelung eines künstlerischen Talents, Fäkal- und Urinier(un)kunst anbieten, jeg-
liche öffentliche Förderungen zu streichen. Wir finden es für eine absolute Frechheit,
dass solchen Personen Steuergeld nachgeworfen wird, während zum Beispiel im Sozial-
oder Medizinbereich massive Einsparungen vorgenommen werden.
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2011-09-10
Oppositionspolitiker fordert Werbestop
Für einen sofortigen Stopp der aktuellen Werbung der „Erste“-Bank“ sprach sich heute
FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky aus. „Diese sei grob irreführend und erfülle
zudem den Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs“, so der FPÖ-Mann weiters.
Aus gehabten Schaden nichts gelernt ?
Großgedruckte Rendite, kleingedrucktes Risiko
In der Tat, 8 Prozent Rendite zu versprechen und dann irgendwo im Kleingedruckten anzu-
merken, dass es sich um eine „Marketingmitteilung“ handle und bei dieser Geldanlage
auch ein Totalverlust des eingesetzen Kapitals möglich sei, ist erstaunlich.
Nachfolgenden Text sollten Sie sich aufmerksam durchlesen, denn er steht ganz klein
gedruckt am Ende des Veranlagungsangebots der „Erste-Bank“.
Die Auszahlung des Ertrags muss durch den Jahresgewinn der Erste Group
Bank AG gedeckt sein und kann daher auch entfallen.
Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung
in Wertpapiere neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt – bis hin
zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Kundenberatung
Es wird zwar angeboten, dass man sich von einem Kundenbetreuer ausführlich beraten lassen
kann, der aber unserer Meinung nach sicherlich nur daran interessiert ist, die Partizipations-
scheine an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.
Legt man auf diese Beratung keinen Wert so hat man die Möglichkeit, per netbanking direkt
online zu zeichnen. Damit könnte man sich zumindest das „neutrale“ Verkaufsgespräch
ersparen.
Erhebliche Gewinne
Laut eigenen Angaben der Erste Group Bank AG, betrug der Konzernüberschuss selbst unter
den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2008 nach Steuern und Fremd-
anteilen satte 859,6 Millionen Euro.
Da ist es doch weiters erstaunlich, dass ein Bankinstitut das einen derart hohen Gewinn zu
verzeichnen hat, aus dem staatlichen Bankenhilfspaket 2,7 Mrd Euro in Anspruch nimmt.
Ob dieses Geld nicht in anderen Bereichen (z.B. Sozialbereich) mehr geholfen hätte, ist nun
die Frage für jene Leute, die diese Gelder so großzügig verteilt haben.
VKI schon in den Startlöcher
Man kann nur hoffen, dass die Leute aus diversen Veranlagungsgeschäften, wie z.B. AWD,
gelernt haben und die Kassandrarufe der Erste Group Bank AG ungehört verhallen lassen.
Andernfalls wird sich der VKI, samt seinen Prozesskostenfinanzierern die Hände reiben,
wenn er wieder zu einer Sammelklage aufrufen kann.
Stauni
2009-04-27