FPÖ – Herbert: „ÖVP-Innenminister wirft fast 60.000 Euro für ein Sinnlos-Video beim Fenster hinaus!“
Für Bekämpfung der Kriminalität fehlt das Geld – für BKA-Selbstbeweihräucherung spielt Geld keine Rolle
Eine besonders dreiste Art der Geldverschwendung deckte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete NAbg. Werner Herbert nun im ÖVP-geführten Innenministerium auf. Ein Imagefilm für das Bundeskriminalamt, das auf YouTube seit Ende Juli 2023 nicht einmal 4.500 Seher hatte, ließ sich ÖVP-Innenminister Karner 58.435,94 Euro (exkl. Umsatzsteuer) kosten. Die Herstellung des Vier-Minuten-Clips mit dem Titel „Wir sind das Bundeskriminalamt DE“ dauerte ein ganzes Jahr. Die Nebenkosten dürften ebenfalls teuer zubuche schlagen, sind doch im Video ein Polizeihubschrauber ebenso zu sehen wie eine Vielzahl an Zivilfahrzeugen diverser Einsatzorganisationen. Auch eine Maschine der AUA ist zu sehen.
„Um die Bandenkriege in Wien unter Kontrolle zu bringen, müssen Einheiten aus ganz Ostösterreich zusammengezogen werden. An allen Ecken fehlen Geld und Personal – aber für ein Selbstbeweihräucherungsvideo des Bundeskriminalamts mit ihrem tiefschwarzen Häuptling Andreas Holzer sitzt das Geld mehr als locker. Das ist eine Form der Geringschätzung der Arbeit unserer Polizisten, die ich in dieser Art und Weise noch nie erlebt habe“, kritisierte Werner Herbert, Bundesvorsitzender der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher – kurz „AUF“.
Keine konkreten Antworten lieferte der ÖVP-Innenminister übrigens die Frage nach „allfälligen Nebenkosten“ des Videos. FPÖ-NAbg. Werner Herbert: „Herr Karner wusste nicht, welche Kosten hier zu subsumieren sind. Ich werde daher eine Folgeanfrage an den Minister richten, in der ich dann die Nebenkosten – also Kosten für den Einsatz der Polizei-Infrastruktur wie Autos, Hubschrauber und Co oder etwaig angefallene Personalkosten – gesondert abfragen werde.“ (Quelle: APA/OTS)
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- Beitrag veröffentlicht:16. Juli 2024













Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 28.03.12)
Bekannter Weise hatte es ein Exekutor gewagt, in rechtmäßiger Ausübung seines Amtes
auf einer türkischen Hochzeitsfeier zu erscheinen, um Pfändungen beim säumigen Bräuti-
gam vorzunehmen. Laut Kronen Zeitung wurden dem Gläubiger, Riza Demir, bisher vier
Exekutionstitel über 127.000 Euro zuerkannt.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 28.03.12)
Der Grund für diese Amtshandlung bei der Hochzeitsfeier war nicht etwas Rassismus oder
Ausländerfeindlichkeit, sondern einfach die Tatsache, dass bisherige Exekutionen ins Leere
liefen. Der Exekutor rechnete offenbar mit der Tatsache, dass er bei den Hochzeitsge-
schenken eine erfolgreiche Pfändung durchführen könne.
Den ganzen Beitrag können geneigte Leser(innen) unter diesem
Sollte dieses Video und die Übersetzung authentisch und korrekt sein, stellen sich für uns
zwei Fragen. Die Erste wäre warum sich noch kein einziger Grünpolitiker von Cohn-Bendit
distanziert hat und diesen als untragbar bezeichnet. Die zweite Frage wäre, ob Frau Eva




(Screen/Quelle: www.youtube.com)
(Screen/Quelle: www.youtube.com)
Damit bestätigt sich jedenfalls das alte Sprichwort: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht
mit Steinen werfen.“
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