Wort des Herausgebers für das Jahr 2011


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin  ist nun knapp über drei

Jahre alt. Erfreulich ist,  dass auch 2011 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen

war.   Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies
mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren.   Egal ob es sich um mediale

Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder

um Aufdeckung politischer Skandale handelte.

 

Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen.  Ob nun  einer

alleinerziehenden vierfachen Mutter zu einer Gemeindewohnung verholfen wurde oder ein

Artikel eine parlamentarische Anfrage auslöste,  hinterließen  ERSTAUNLICH-Beiträge in

sehr  vielen Fällen nachhaltige Wirkung.

 

Im  Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem

Team,  bei den Gastautoren und bei jenen Personen bedanken, die für dieses Online-Maga-
zinwertvolle Recherchearbeit geleistet haben.  Das ERSTAUNLICH-Team hat heuer auch Zu-

wachs bekommen. Der Künstler, Hartwig Koechlin,  schloss sich uns an und wird mit seinen

Karikaturen,  Portraits udgl.,  den textlichen  Inhalt  so mancher  zukünftiger Beiträge zeich-

nerisch verstärken.

 

Im  Großen und Ganzen  bin  ich mit der  Entwicklung von  ERSTAUNLICH  recht zufrieden,
aber wo Sonne ist gibt es auch Schatten. Wie Sie sicher bemerkt haben, gibt es seit heuer

die Rubrik „Gewerbliche Inserate“ auf  ERSTAUNLICH, die jedoch verwaist blieb.   Das hat
auch seinen guten Grund.

 

ERSTAUNLICH  hat mittlerweile  eine starke Webpräsenz und  wird immer wieder von den

„großen Medien“ als Quelle herangezogen.   Dies dürfte einer namhaften Werbeagentur im

Medienbereich aufgefallen sein.  Jedenfalls trat ein Vertreter dieser Agentur an mich heran

und schlug mir vor,  ERSTAUNLICH  kommerziell zu vermarkten.

 

Also wurde eine dementsprechende Möglichkeit für gewerbliche Inserate geschaffen. Aller-

dings ließ jener Agentur-Vertreter ganz zum Schluss die Katze aus dem Sack.   Nachdem

alle finanziellen Aspekte geklärt waren meinte dieser,  dass man sich auf  ERSTAUNLICH

in der Berichterstattung etwas zurücknehmen müsse,  um potentielle Kunden nicht zu ver-
grämen.

 

Dieses  unmoralische Angebot  ging mir gegen  den Strich und  so verzichtete ich auf eine

Vermarktung  dieses  Online-Magazins.   Denn ich habe  nicht die Absicht  mein Recht auf

freie Meinungsäußerung zu verkaufen.   Dazu habe ich  ERSTAUNLICH nicht ins Leben ge-
rufen.

 

Daher  werden auf  ERSTAUNLICH  weiterhin gut  recherchierte  Erstaunlichkeiten unver-
blümt  veröffentlicht und dies ohne Rücksicht auf politische oder kommerzielle Interessen.
Ich beabsichtige auch zukünftig nicht,  irgendjemanden nach dem Mund zu schreiben nur
weil er/sie ein Inserat schaltet.   Eine solche Gangart überlasse ich lieber den einschlägig
bekannten Medien.

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von  ERSTAUNLICH  einen guten Rutsch und ein
erfolgreiches Jahr 2012.   Bitte  bleiben  Sie  dem  erstaunlichen Online-Magazin auch im

neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.

 

Erich Reder

2011-12-31
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