Ich muss gar nichts!
Die Sozialistische Jugend propagiert derzeit Werbeplakate, die sich an junge Menschen richten, auf der ein Stinkefinger und die Aufschrift ‚Ich muss gar nichts!‘ zu lesen ist. Angesichts der Krawalle in London , bei denen Jugendliche nicht nur aus eigenem An- trieb plündern gegangen sind, sondern sogar nach Aufforderung ihrer Eltern, zeigt dies einmal mehr die geistige Unterbelichtung des linkslinken Gesellschaftsbildes.
Screen: sjoe.at
In Österreich arbeiten Protagonisten wie die SJ auf Londoner Zustände hin und wollen die Jugend zu Autoritäts- und Leistungsverweigerung erziehen. So kann aber kein ver- antwortungs- und leistungsbewusstes Gemeinwesen funktionieren.
SJÖ-Vorsitzender beschuldigt die FPÖ als Zeitbombenleger
Der SJÖ-Vorsitzende, Wolfgang Moitzi, findet an der Stinkefinger-Plakataktion offenbar
nichts besonderes und meint: „Die Plakatkampagne beziehe sich auf ein Leben frei von vorgegebenen Normen, Rollenbildern und gesellschaftlichen Zwängen.“
Moitzi meint weiter: „Wer nichts zu verlieren hat, greift leichter zu Gewalt. Einsparungen
auf dem Rücken der Jugend sind tickende Zeitbomben, die irgendwann hochgehen.“ Diese Aussage lässt wohl kaum Zweifel zu, was damit gemeint ist. Er versucht zwar noch seine sehr eindeutige Aussage zu relativieren indem er hinzufügt, dass die Sozialistische Jugend stets für die Entschärfung solcher Zeitbomben eingetreten sei.
Zusätzlich lastet Moitzi der FPÖ an, dass sie es sind die Zeitbomben legen. Da sind wir aber erstaunt, denn der SJÖ-Vorsitzende dürfte offenbar keine Ahnung haben was in den eigenen Reihen vorgeht. Da wollen wir dem guten Mann behilflich sein und ihm folgendes Beispiel vor Augen führen.
Zeitbombenleger in den Reihen der SPÖ
Screen: facebook.com
Beim Autor des Postings, Sebastian Seidlitz, handelt es sich um den Vorsitzenden der
SJ-Bruck/Mur. Der Kommentator, Michael Peiner, welcher das Posting mit den Worten
„Der is seeehr nice :DD“ goutiert, bekleidet die Funktion des Bezirksobmannes der SJ in Bruck/Mur.
Hoffentlich konnten wir dem SJÖ-Vorsitzenden, Wolfgang Moitzi, ein wenig auf die Sprünge helfen und einen Hinweis geben, wo die Zeitbomben wirklich gelegt werden. Nämlich in den eigenen Reihen und nicht bei der FPÖ.
*****
2011-08-22