Votivkirchen-Besetzungsshow: Polizei wählt Kandidaten hinaus
Jetzt haben die Illegalen in der Votivkirche nicht nur kein gefordertes Gratis-Sat-TV, kein Gratis-Internet und auch kein erhöhtes Taschengeld, sondern auch keine Stimme mehr. Der Sprecher der Besetzer wurde – weil gegen ihn ein rechtskräftiger Abschiebebescheid besteht – gerechtfertigt in Schubhaft genommen. Allerdings werten wir das längst überfällige Durchgreifen der Exekutive als eine Räumung auf Raten. Mit dieser Aktion könnte man zweifelsohne dem Popgiganten Dieter Bohlen mit seiner TV-Show „DSDS“ Konkurrenz machen. Nur der Name müsste in „Österreich sucht den Super-Asylanten“ geändert werden. Man darf schon jetzt auf die nächsten Folgen gespannt sein. Wie lange wird sich dieses für die Bürger völlig unlustige Spektakel aber noch hinausziehen? Unlustig deshalb, weil die Kosten nicht von irgendwelchen Sponsoren sondern von den Steuerzahler(innen) getragen werden müssen. Um im TV-Format zu bleiben: Es ist höchst an der Zeit, dass bis zum letzten illegalen Besetzer alle von der Polizei hinausgewählt werden. Dem verbliebenen Sieger unter den illegalen Kirchenbesetzern – pardon – Superasylanten steht dann zu Recht ein „One Way Ticket“ in sein Heimatland und eine inkludierte Gratis- fahrt zum Flughafen in der „Grünen Minna“ zu. Als besondere Draufgabe könnte man ihn noch mit dem „Ute Bock-Preis“ auszeichnen. *****2013-03-01