Peko Baxant findet es zum Kotzen


Lehnt der Ex-Berufsjugendliche der SPÖ

die Gleichberechtigung für Frauen ab?

Wir  sind  zwar kein Fan der Grünen aber wir geben zu,  dass diese auch richtige Denk-
weisen haben. So haben diese am 21. Jänner 2015 zu einer Veranstaltung eingeladen.
Ziel  dieser  war es,  differenziert  und kritisch aufzuzeigen,  dass Gewalt im Namen der
Ehre,  Freiheitsbeschränkung  und  Zwang  gegen  Frauen  und  Mädchen religiös und
kulturell bedingte Ursachen haben.
Themen des Gesprächs mit Dr. Gülay Cataltepe, Juristin und Autorin, und Mag. Ursula
Berner bezogen sich auf Kinderehen, Zwangsehen, Mehrehe, Jungfräulichkeitsgebot,
Brautgabe, häusliche Gewalt,  Gehorsamspflicht, Ehrenmorde und was die Scharia zu
Talaq-Scheidungen sagt.
Also  durchaus  aktuelle Themen,  von  denen Frauen – leider auch in unseren Breiten-
graden – betroffen  sind.   Nun sollte man glauben,  dass auch die SPÖ Interesse daran
haben sollte, solche Themen zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, um
die Gleichberechtigung für Frauen zu gewährleisten.
Dem ist augenscheinlich nicht so, denn zu diesem Thema meldete sich gestern Peko
Baxant   (einst  Häupls  große  Hoffnung),  seines  Zeichens  SPÖ-Abgeordneter  zum
Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats,  zu Wort.
Via  Facebook  bezichtigt er die Grünen des  PEGIDA-Wahnsinns,  die puren Islam-Hass
in grüner Öko-Watte verpacken.   Es ist schon mehr als erstaunlich, dass es jemand zum
Kotzen findet,   wenn  benachteiligten Frauen  Gleichberechtigung  gewährleistet  werden
soll,  indem man Praktiken aus dem Mittelalter aufgedeckt und darüber diskutiert.
Wir  wissen nicht ob  Peko Baxant verheiratet ist.   Wenn schon,  dann tut uns seine Frau
außerordentlich leid.
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2015-02-01