Red Bull Erzbergrodeo 2025

Das World Xtreme Enduro Supreme bringt vom 29. Mai bis 1. Juni den Erzberg zum Beben

Am 29. Mai fällt der Startschuss für die 29ste Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeo am Steirischen Erzberg. In Eisenerz bereiten sich nicht nur die Einwohner freudig auf den Ansturm von Teilnehmern aus aller Welt vor, auch die Topfavoriten akklimatisieren sich bereits am „Berg aus Eisen“ – und fiebern der spannenden Entscheidung um den Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel entgegen.

In weniger als einer Woche startet das Red Bull Erzbergrodeo in seine bereits 29ste Ausgabe, und die weltweit einzigartige Motorrad-Offroadsport-Veranstaltung wird sowohl sportlich als auch eventtechnisch neue Maßstäbe am Steirischen Erzberg setzen. 2025 stellen sich Werksprofis und ambitionierte Amateure aus 41 Nationen und allen Kontinenten der Herausforderung, das härteste Extreme Enduro Event der Szene zu bewältigen – und um den prestigeträchtigen Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel zu erlangen, der heuer erstmals am Red Bull Erzbergrodeo vergeben wird.

Neben den Superstars der Extreme Enduro Szene dürfen sich Motorsport-Fans auch auf Top-Kaliber aus der Enduro-WM, der Trial WM, der amerikanischen Supercross und Hard Enduro Szene und sogar aus dem Rallye Raid Bereich freuen. Auch die nächste Generation der Extreme Enduro Athleten ist vollzählig vertreten – beachtliche 56 % aller Teilnehmer gehen in der Altersklasse von 18 bis 19 Jahren an den Start. Und dann stehen neben den tausenden Hobby Motorsportlern auch die jeweiligen Topfahrer aus den nationalen Offroad-Rennserien am Start.

Gestartet wird das größte Enduro-Festival der Welt traditionell mit dem Mitas Rocket Ride Steilhangrennen am Donnerstag. Die Teilnehmerzahl ist auf 300 Fahrer limitiert, das Starterfeld ist ausgebucht und die Rennaction ist spektakulär. Nach den Qualifikationsläufen gehen die 48 schnellsten Fahrer in das Rocket Ride Superfinale am Donnerstag Abend – und sorgen vor den tausenden begeisterten Fans für Offroad-Action der Superlative! Freestyle-MXer Tobi Merz wird auch heuer wieder seinen legendären Backflip im Finale springen.

Knapp 1.100 Teilnehmer gehen dann am Freitag und Samstag beim Blakläder Iron Road Prolog auf die knapp 15 Kilometer lange Rennstrecke über den Erzberg. Die selektive, mit etlichen Schikanen gespickte High-Speed Schotterstrecke windet sich vom Start neben der Red Bull Erzbergrodeo Arena über die Tagbau-Trassen des Bergbaugebietes bis ins Ziel. Die Fahrer werden einzeln gestartet, die schnellere der beiden Laufzeiten entscheidet über Sieg oder Gratulation. Nach zwei Renntagen werden sich nur die 500 schnellsten Teilnehmer für das Red Bull Erzbergrodeo Hauptrennen qualifizieren.

Mit der Trial Xtreme Challenge bieten die Veranstalter ein weiteres Racing-Highlight für alle Teilnehmer und Besucher. Auf dem kernigen Hindernisparcours inmitten der Red Bull Erzbergrodeo Action Arena gehen mehr als 150 Fahrer am Freitag und Samstag auf identischen GASGAS Trial-Motorrädern ins Rennen um einen Wildcard-Startplatz in der ersten Red Bull Erzbergrodeo Startreihe am Sonntag. Im Superfinale am Samstag Abend wartet intensive Renn-Action auf die Fans, die auf den Sitztribünen der Action Arena für gewaltige Stimmung sorgen.

Das extrem hochkarätige Starterfeld des Red Bull Erzbergrodeo 2025

Selten zuvor gab es beim Red Bull Erzbergrodeo ein derart hochgradig besetztes Teilnehmerfeld. Alleine die Spitzenfahrer, die heuer mit dem „Berg aus Eisen“ in den Ring steigen, bringen es auf nicht weniger als 44 Weltmeistertitel und 18 Red Bull Erzbergrodeo Siege.

Mit Manuel Lettenbichler (DE, KTM) steht der zur Zeit erfolgreichste Extreme Enduro Athlet der Welt ganz oben auf der Liste der Favoriten. Der Red Bull KTM Factory Racing Werksfahrer hat die letzten drei Red Bull Erzbergrodeo Ausgaben 2022 bis 2024 gewonnen und kommt in Topform zum Erzberg. „Manuel ist derzeit der Fahrer mit der schlichtweg besten Kombination aus Fahrtechnik, körperlicher Kondition und Mindset. Er wird am Erzberg der Gejagte sein und wir dürfen gespannt sein, wie er mit dem Druck umgehen wird.“, beschreibt Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch die Favoritenrolle des 27-jährigen Bayern.

Unter „Lettis“ härtesten Konkurrenten finden sich sein KTM-Markenkollege Trystan Hart (CAN, KTM, Podium 2022/2023/2024), Husqvarna Factory Racing Superstar Billy Bolt (UK, Podium 2023, 6-facher Finisher), der spanische Sherco-Werksfahrer Mario Roman (ESP, Podium 2022/2024), der Südafrikaner Wade Young (GASGAS, 9-facher Finisher), Großbritanniens 3-fach Sieger Jonny Walker (Triumph), Sherco Factory Racing Pilot Teodor Kabakchiev (BG) und der mit zwei Podiumsplätzen erfolgreichste US-Amerikaner am Erzberg Cody Webb (Yamaha). Unter den Jägern ist neben dem 2-fachen Red Bull Erzbergrodeo Sieger Alfredo Gomez (ESP, Beta) auch Graham Jarvis (UK, KTM) – die wohl bekannteste Fahrerfigur der Szene. Der Brite ist mit 5 Red Bull Erzbergrodeo Siegen eine wahre Erzberg-Legende und fährt auch im Alter von 50 Jahren (!) ungebremst an der Weltspitze mit! Und natürlich steht mit Taddy Blazusiak (POL, KTM) auch der Mann am Start, der das härteste Extreme Enduro Race der Welt 5mal in Folge gewonnen hat.

Dazu kommt eine ganze Phalanx an jungen und extrem talentierten Spitzenfahrern, die vom Briten Mitch Brightmore (UK, GASGAS) angeführt wird. Zu den „jungen Wilden“ zählen auch Matthew Green (RSA, KTM, 3-facher Finisher), Dominik Olszowy (POL, Rieju), Ash Brightmore (UK, GASGAS), Ryder Leblond (USA, Husqvarna), Will Riordan (AUS, Sherco) – und der erst 17-jährige Österreicher Valentino Hutter (GASGAS), der bereits 2024 aus der ersten Startreihe ins Rennen ging.

Auch abseits der Extreme Enduro Weltelite ist die Dichte an prominenten Startern beeindruckend. Neben den beiden 5-fachen EnduroGP Weltmeistern Josep Garcia (ESP, KTM) und Andrea Verona (ITA, GASGAS) dürfen sich Motorsport-Fans auch auf den Rally Dakar 2025 Sieger Danny Sanders (AUS, KTM) freuen, der erstmals mit seiner Red Bull KTM 450 Rally an den Start des Blakläder Iron Road Prologs geht. Carson Brown, der US-amerikanische Supercrosser, hat im Vorjahr seine Liebe fürs Red Bull Erzbergrodeo entdeckt und geht auch heuer wieder auf einer KTM an den Start aller Rennbewerbe beim „craziest dirtbike race on earth“ an den Start. In der Twin-Cylinder Wertung des Blakläder Iron Road Prolog entfaltet sich auch 2025 wieder ein spannender Kampf um den Sieg zwischen KTM, Yamaha und Ducati. Enduro-Weltmeister Jonny Aubert (FRA) geht für KTM auf der 890 Adventure R Zweizylinder-Enduro ins Rennen, während Yamaha mit gleich zwei schweren Granaten am Start steht: Ausnahmesportler und Publikumsliebling Pol Tarres (ESP) wird heuer von seinem nicht weniger talentierten Teamkollegen Kevin Gallas (DE) unterstützt. Beide Yamaha-Fahrer planen mit ihren Tenere 700 Big Enduros übrigens auch die Teilnahme beim Red Bull Erzbergrodeo Hauptbewerb am Sonntag! Für Ducati geht der Österreicher Patrick Neisser auf einer Desert X Zweizylinder-Enduro in den Kampf um den Twin-Cylinder Felspokal. Der Steirer hat bereits im Vorjahr beeindruckenden Speed beim MITAS Rocket Ride und auf der selektiven Prologstrecke gezeigt und soll den bereits dritten Felspokal für die italienische Motorrad-Edelschmiede holen.

Die World Superbike zu Gast am Berg aus Eisen

Auch die schnellsten Motorrad-Rennfahrer der Welt wechseln für das Erzberg-Wochenende von Asphalt auf Dirt: der ehemalige Moto2 Weltmeister und derzeitige World Superbike Topfahrer Remy Gardner (AUS) geht mit einer Zweitakt-Yamaha ins Rennen. Für den 27-jährigen Sohn von MotoGP Ex-Weltmeister Wayne Gardner ist das Red Bull Erzbergrodeo eine echte Herausforderung, die der talentierte Australier aber begeistert annimmt.

Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch freut sich über den Ansturm von Topfahrern:

„Die Dichte an internationalen Spitzenfahrern lässt uns spannende Entscheidungen in den einzelnen Rennbewerben erwarten. Angefangen beim Mitas Rocket Ride über den Blakläder Iron Road Prolog bis hin zum Red Bull Erzbergrodeo am Sonntag wird es Fights um jede Position geben. Die Verleihung des Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel an den Sieger des Red Bull Erzbergrodeo Hauptbewerbes ist die ultimative Würdigung für die Anstrengungen dieser Ausnahmesportler und wird die Weiterentwicklung des Extreme Enduro Sports vorantreiben. “, so Katoch.

Red Bull Erzbergrodeo Kessel Parade XXX: das neue Side-Event, das um die Welt gehen wird

Am Freitag erwartet alle Teilnehmer und Begleitpersonen ein ganz besonderes Side-Event. Bei der Red Bull Erzbergrodeo Kessel Parade XXX versammelt Veranstalter Karl Katoch das gesamte Starterfeld, ihre Begleitpersonen, Crew-Mitglieder und Besucher auf ihren Motorrädern zu einer riesigen Fahrerparade. Von der Red Bull Erzbergrodeo Arena führt Karl Katoch den Troß aus tausenden Motorrädern in den Red Bull Erzbergrodeo Startkessel, wo alle Teilnehmer in einer gigantischen XXX-Formation aufgestellt werden! Dabei entsteht ein weltweit einzigartiges Gruppenfoto, das im Anschluß als bleibendes Image der Extreme Enduro Community aus allen Rohren und auf allen Kanälen gepostet wird – und somit um die ganze Welt gehen wird.

Das Foto ist gleichzeitig ein Tribut an das 30-jährige Red Bull Erzbergrodeo Jubiläum, das im kommenden Jahr stattfinden wird. Ob Werksprofi oder Hobbyfahrer – die Teilnahme an diesem rekordverdächtigen Gruppenfoto ist ein absolutes Muss für jeden ambitionierten Motorrad-Offroadsportler.

Das Red Bull Erzbergrodeo LIVE bei ServusTV

Tausende Motorsport-Fans werden vor Ort hautnahe miterleben, wie sich die weltbesten Offroad-Athleten gegen den mächtigen Erzberg und die wohl selektivste Rennstrecke der Extreme Enduro Saison stellt. Wer das außergewöhnliche Spektakel nicht live vor Ort miterleben kann – auch 2025 wird das weltweit einzigartige Rennen mit erweitertem Set-Up und großem Einsatz von Mensch und Material live ab 12:35 Uhr bei ServusTV. Moderator Philipp Krummholz und seine Experten Heinz Kinigadner, Stefan Nebel und Hard Enduro Athlet Michael Walkner werden durch die Sendung führen, während Moderatorin Nicole Oberlechner gemeinsam mit Rally Dakar-Sieger Matthias Walkner vor Ort interessante Facts aus dem Start- und Zielbereich liefern.

Ebenso ab 12:35 Uhr ist der Livestream des Red Bull Erzbergrodeo auf der Streaming Plattform ServusTV ON zu sehen.

Das kronehit Event-Radio sorgt für Stimmung am Red Bull Erzbergrodeo

Bereits zum sechsten Mal sendet das Privatradio kronehit unter dem Motto „Wir sind die meiste Musik“ live aus dem gläsernen Studio in der Red Bull Erzbergrodeo Arena – und erreicht damit mehr als 2 Millionen Hörer mit ihrem Erzberg-Programm. Die Moderatoren Nicole Hammer und Christian Mederitsch werden auch regelmäßig in der Action am Berg unterwegs sein und mit ihren Beiträgen von allen Side-Events wieder mehr als 200.000 Fans auf Instagram und Facebook erreichen. Auf der kronehit Live-Bühne gibt’s täglich interessante Interviews mit Promis aus Sport und Wirtschaft, und der hauseigene DJ sorgt für Stimmung in der Red Bull Erzbergrodeo Arena.

Legendär: die Red Bull Erzbergrodeo Rider Parties im Red Bull Erzbergrodeo Festzelt

Ein wichtiger Fixpunkt für jeden Teilnehmer und Besucher des Red Bull Erzbergrodeo ist ein Besuch im legendären Festzelt. Neben der Versorgung der Erzberg-Gemeinde mit kulinarischen Köstlichkeiten und kühlen Getränken finden im Festzelt die täglichen Fahrerbesprechungen, Siegerehrungen – und die legendären Rider Parties statt. Auf der Festzelt-Bühne mit Mega-Videowall präsentiert Veranstalter Karl Katoch jeden Abend die Highlight-Videos des Tages, verlautbart wichtige Infos für den nächsten Renntag, kürt die Sieger der einzelnen Rennbewerbe – und eröffnet dann den Party-Abend für die tausenden Gäste im Red Bull Erzbergrodeo Festzelt. Vom Werksprofi bis zum Erzberg-Rookie sind alle mit dabei.

Den detaillierten Zeitplan und alle Informationen zum Red Bull Erzbergrodeo gibt’s auf www.redbullerzbergrodeo.com

Besuchertickets für das ultimative Red Bull Erzbergrodeo Live-Erlebnis auf www.redbullerzbergrodeo.com

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Elf Verkehrstote in der vergangenen Woche

73 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 6. April 2025

In der vergangenen Woche starben fünf Mitfahrer in einem Pkw, drei Fußgänger, zwei Pkw-Lenker und ein Leichtmotorradlenker bei sieben Verkehrsunfällen. Zu einem besonders schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstag, 01. April 2025, im Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich, bei dem vier der oben erwähnten Pkw-Mitfahrer getötet wurden. Ein 52-jähriger, ukrainischer Pkw-Lenker kollidierte auf der A 2, Südautobahn, aus bisher unbekannter Ursache mit einem Sattelzug. Ein 43-jähriger, peruanischer Sattelzuglenker fuhr von einem Rastplatz der Südautobahn auf den ersten Fahrstreifen, als der von hinten ankommende Kleinbus, mit dem Anhänger des Schwerfahrzeuges kollidierte. Bei dem Aufprall auf den Anhänger wurde der Kleinbus derart schwer beschädigt, dass vier ukrainische Mitfahrerinnen im Alter von 53 – 64 Jahren getötet wurden. Weitere Insassen des Kleinbusses wurde teils schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die beiden Insassen des Sattelzuges wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Im Zuge der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge, musste die A 2 für mehrere Stunden gesperrt werden. Am Wochenende verunglückten drei der elf verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Autobahnen, vier auf Gemeindestraßen und eine auf einer Landesstraße B ums Leben. Fünf Verkehrstote mussten in Niederösterreich, drei in Wien, zwei in Kärnten und einer in Oberösterreich beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und eine Vorrangverletzung und in je einem Fall ein Fehlverhalten des Fußgängers und eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Bei einem Unfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Vier Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige und ein tödlicher Unfall war ein Alleinunfall.

Vom 1. Jänner bis 6. April 2025 gab es im österreichischen Straßennetz 73 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 62 und 2023 77.

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Mit dem Warm-Up-Training sicher in die Motorradsaison starten

In den drei ARBÖ-Fahrsicherheitszentren werden Fahrerinnen und Fahrer speziell auf die Ausfahrten vorbereitet

Für viele Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer dauert die Winterpause bereits viel zu lange. Nun werden die Witterung und die Temperaturen aber wieder „motorradfreundlicher“, und damit werden die Bikes auch wieder aus dem Winterschlaf geholt. Bevor es allerdings zur erste Ausfahrt geht, sollte unbedingt ein Blick auf das Fahrzeug geworfen und ein Warm-Up-Training nach der langen Pause absolviert werden.

Besonders wichtig ist, dass die Gültigkeit der §57a-Begutachtung geprüft und gegebenenfalls durchgeführt wird. Ist das Pickerl noch nicht fällig, so sollten Bikerinnen und Biker selbst die wichtigsten Komponenten wie Lichter, Blinker und Reifen unter die Lupe nehmen. Der Check kann aber auch in einem der 90 ARBÖ-Prüfzentren von einer ARBÖ-Technikerin oder einem ARBÖ-Techniker durchgeführt werden. Durch die lange Standzeit kann es zu einem entsprechenden Handlungsbedarf vor der ersten Ausfahrt kommen. Im speziellen sollte überprüft werden, ob die Reifen den vorgeschriebenen Reifendruck aufweisen bzw. in einwandfreiem Zustand sind.

„Ein Sicherheitscheck ist für die Maschine unumgänglich, damit es zu keinen gefährlichen Situationen kommt. Es sollte jedoch nicht nur das Fahrzeug auf die neue Saison gut vorbereitet werden, sondern auch die Fahrerin beziehungsweise der Fahrer“, empfiehlt ARBÖ-Chefinstruktor Daniel Lindinger.

Um wirklich sicher und gut vorbereitet zu starten, empfiehlt der ARBÖ daher spezielle Warm Up-Trainings in einem der drei ARBÖ Fahrsicherheits-Zentren (Infos unter: www.ich-fahr-sicher.at) zu absolvieren.

Bei den Fahrsicherheitstrainings wird speziell die richtige Blicktechnik, Kurvenfahren und das Notbremsen trainiert, damit die Motorradsaison sicher und unfallfrei verläuft.

„Unsere Trainings richten sich nicht nur an Fahranfängerinnen und Fahranfänger, sondern auch an erfahrene Bikerinnen und Biker. Gerade nach mehreren Monaten ohne Zweirad-Fahrpraxis ist es wichtig, Gefahrensituationen auf dem Motorrad wieder zu trainieren, damit in einer Notsituation schnell und richtig reagiert werden kann“, so Lindinger weiter.

Übrigens werden die Warm-Up-Trainings von einigen Bundesländern auch finanziell unterstützt.  Um sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, hat der ARBÖ abschließend zehn Tipps seiner Verkehrsexperten für die Ausfahrten zusammengefasst:

1. Das Pickerl (§57a) auf Aktualität kontrollieren, genauso wie den technischen Zustand des Fahrzeugs wie z.B. Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und insbesondere Reifendruck

2. Warm Up-Training in einem ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum absolvieren

3. Gut passende Motorradbekleidung mit ausreichender Bewegungsfreiheit wählen

4. Zu Beginn kürzere Touren planen und sich so wieder langsam ans Motorradfahren gewöhnen

5. Den Fahrstil an die Straßenbedingungen anpassen und auf Fahrbahngegebenheiten achten. Besondere Vorsicht bei Rollsplit und durch Frost aufgebrochene Asphaltdecken

6. Vorausschauend und fahrstreifenbehauptend (in der Fahrstreifenmitte) fahren und sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen. Wichtig auch: Abstand halten und anderen Verkehrsteilnehmern Zeit geben auf die eigenen Fahrmanöver zu reagieren

7. Angepasste Geschwindigkeit wählen und richtig und rechtzeitig bremsen

8. Keine waghalsigen Überholmanöver riskieren

9. Beladungsgewicht (Seitenkoffer und Packtaschen) beachten

10. Wer mit Beifahrern unterwegs ist sollte den längeren Bremsweg und das veränderte Fahrverhalten der Maschine insbesondere in Kurven beachten

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Schwimmnudeln am Packlträger und Bretteln vorm Kopf


Halblustige Aktion soll offenbar von grünen Radrowdys ablenken

 

„Natürlich ist jeder Unfall im Straßenverkehr einer zu viel.  Die bestenfalls halblustige Aktion, der mit Steuergeldern geförderten Radlobby, haben aber nicht nur einige Städte bereits vorgeäfft, sie geht auch einige Schwimmnudellängen am tatsächlichen Problem vorbei.  Denn die von SPÖ und Grünen gehätschelten Rad-Rambos sind es leider nur allzu oft, die weder zu Fußgängern noch zu Autos oder Motorrädern den erforderlichen Sicherheitsabstand einhalten und so für Unfälle mit Verletzten und Sachschäden sorgen.  Hier offenbar Opfer-Täter-Umkehr betreiben zu wollen, hilft niemandem außer der Radlobby beim nächsten Subventionsansuchen“, meint der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ und Klubobmann im Rathaus Toni Mahdalik. (Quelle: APA/OTS)

 

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2018-10-22


Lautlose und unsichtbare Diebe


Bikeshop ausgeplündert

Einen erstaunlichen Einbruch entdeckten am Freitag in der Früh, die Angestellten eines
Motorradgeschäftes in Graz als sie zur Arbeit kamen. Aus dem Bikeshop wurden sage
und schreibe 40(!) Motorräder gestohlen.



Hohe Werte ungesichert

Laut Polizei hat das Geschäft zwar eine Alarmanlage, jedoch war diese so leise einge-
stellt, dass niemand auf den Einbruch aufmerksam wurde. Über eine Videoüberwachung
oder sonstige Alarmeinrichtung verfügt das Geschäft nicht. Auch mußten die Täter nur ein
einfaches Vorhangschloss aufbrechen, um in die Verkaufsräume zu gelangen.

Der angegebene Schaden wurde vom Ladenbesitzer mit zirka 400.000,- Euro beziffert.
Wir haben zum Nachrechnen begonnen. Der Durchschnittswert eines Motorrades
beläuft sich bei 10.000,- Euro. Also handelt es dabei schon um höherwertige Fahr-
zeuge, mit dementsprechenden Abmessungen.

Unsere Rechnung

Ein derartiges Motorrad wiegt durchschnittlich 220 Kilo. Das bedeutet ein Gesamtver-
ladegewicht von knappe 9 Tonnen. Den Platz den so ein Motorrad benötigt, beträgt
minimum 1 Meter für die Breite (inkl. Lenker) und 2 Meter für die Länge.

Ein 7.5 Tonnen-Lkw hat zirka eine 2 Meter breite und 10 Meter lange Ladefläche. Das
bedeutet dass für den Abtransport dieser Fahrzeuge mindest vier solche Lastwagen zur
Verfügung gestanden haben müssen. Ausserdem müssen diese alle mit einer Hebe-

bühne ausgerüstet gewesen sein, es sein den die unsichtbaren Diebe waren Bodybuilder.

Ferner müssen alle Bikes im Laderaum festgezurrt werden, um Schäden beim Transport
zu vermeiden. Gehen wir davon aus, dass jeder der vier Lkw’s mit Fahrer und Beifahrer
besetzt war, schätzen wir eine Gesamtarbeitszeit von mindestens 3(!) Stunden.

Der unbemerkte Tatablauf

Wir rekapitulieren. Unbekannte Täter fahren mit vier 7.5 Tonnen-Lastwagen vor ein
Geschäft vor, dass nicht gerade in einer versteckten Seitengasse liegt. Knacken das
einfache Vorhängeschloss des Ladens, der über keine Videoanlage verfügt und des-
sen Alarmanlage heiser vor sich hinschnurrt, aber in dem immerhin erhebliche Werte
gelagert sind.

Verladen und sichern 40(!) Motorräder in die Lastwagen, die ja immerhin vor dem Ge-

schäft gestanden haben müssen. Und diese Aktion, die mindestens 3(!) Stunden ge-
dauert haben muss, ist keinem Menschen aufgefallen.

Dieser Einbruchsdiebstahl erinnert uns an einen Autodiebstahl in Bratislava, bei dem
der Besitzer schon mit drei Leasingraten für sein Fahrzeug im Verzug war. Man darf
gespannt sein, was die behördlichen Ermittlungen ergeben.

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2010-01-16
  

Schuster bleib bei deinen Leisten

 

Kurzarbeit bei Traditionsunternehmen

Kurzarbeit heißt es nun auch für mehr als 700 Mitarbeiter des Motorradherstellers KTM Power
Sports AG. Mit Mai des Jahres schickt das Unternehmen 733 seiner 1.482 in Österreich be-
schäftigten Mitarbeiter in Kurzarbeit.
Diese Meldung konnte man am 30.03.2009 auf  http://ooe.orf.at  lesen.

Staatliche Stütze

Die nächste Hiobsbotschaft gab es dann am 15.06.2009 ebenfalls auf http://ooe.orf.at zu ent-
nehmen. Das Land Oberösterreich greift dem Motorradhersteller KTM Power Sports mit einer
Haftung in Höhe von 33,6 Mio. Euro unter die Arme. Diese wurde am Montag-nachmittag von
der Landesregierung beschlossen.

Die Firma „KTM“ ist ein alter Traditionsbetrieb, der erstklassige Fahrräder, Mopeds und Motor

-räder baut. Natürlich gab es durch die Wirtschaftskrise auch in diesen Bereichen Absatz-
schwierigkeiten. Also stützte das Land den Betrieb.

Abenteuerlustiges Management

Da ist es doch erstaunlich, dass sich ein Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
auf ein Abenteuer einlässt. Während die Wirtschaftskrise bereits voll im Gang war, beschloss
man bei KTM ein Funcar zu bauen.

Obwohl zahlreiche Experten vor diesem Experiment warnten, liess man sich nicht davon

abbringen, dass Projekt  „Ktm-X-Bow“  durchzuziehen. Selbst das namhafte Autohersteller
Absatzprobleme bei „Vernunft-Autos“ hatten, konnte den Eifer bei KTM nicht stoppen ein
„Spassmobil“ zu bauen.

Stolze Angekündigung

In nur 15 Monaten von der Vorstellung des Prototypen auf dem Genfer Automobilsalon bis
zum fertigen Produkt: Bei KTM drehen sich die Uhren schneller als anderswo…..
So kann man es auf der Website von „KTM“  www.ktm-x-bow.com bis heute lesen.

Haben die KTM-Mannen damit gemeint, dass sich die Uhren schneller als anderswo ins

finanzielle Desaster drehen? Denn wie es momentan aussieht hat KTM mit dem Nobel-
Gokart  klaren Schiffbruch erlitten.
 

Bänder stehen still

Bis mindestens Jahresende ist die Produktion des Sportwagens „X-Bow“ eingestellt.
Grund sind die weit unter den Erwartungen gebliebenen Verkaufszahlen für das „Nobel-
Gokart“, das bereits in der Basisversion zirka 72.000,- Euro kostet.
Für dieses Geld kann man sich bereits eine schöne E-Klasse von Mercedes kaufen.

Wer sind die Kunden ?

Aller Unkenrufe zum Trotz,  will der KTM-Vorstand am Projekt  „X-Bow“  festhalten und
so sollen ab Jänner 2010, die Funcars wieder vom Band rollen. Allerdings schweigen
sich die KTM-Mannen bislang darüber aus, wo sie dann die Kunden für dieses Spassmobil
hernehmen wollen.

Ist es überhaupt fraglich wer sich so ein Gefährt zulegt, stellt sich die weitere Frage, welcher

Mensch sich in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein Auto mit 240 PS, mit nur zwei Sitzen,
dafür ohne Kofferraum und ohne Dach, um 72.000,- Euro kauft.

Ex-Kommunisten mit mehr Geschäftssinn

Da haben selbst altgediente Ex-Kommunisten in Rumänien mehr Ahnung von Ökonomie
als der KTM-Vorstand, der am Spassmobil weiter festhält. Diese Rumänen bauten in der
„Dacia-Schmiede“ ein Auto, das sogar im Westen riesige Nachfrage auslöste.

Lieferengpässe

Auf Grund der zahlreichen Bestellungen des Dacia, der um erstaunliche 8.000,- Euro erhält-
lich ist, kam es sogar zu Lieferengpässen. Mag sein, dass man mit diesem Auto nicht auffällt,
aber es hat fünf Sitze, ein Dach und einen Kofferraum. Und für den Hersteller das Wichtigste,
es wird zahlreich gekauft.

KTM-Manager zur Schulung in den Ex-Ostblock ?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bedarf es guter ökonomischer Überlegungen und keiner
Abenteuerlust. Wir fragen uns, warum es bei KTM nicht möglich war ein Auto zu produzieren,
dass auch wirklich verkauft werden kann.
 
Vielleicht sollte man die verantwortlichen KTM-Mannen(Frauen) zu einer Schulung nach
Bukarest schicken,  um etwas über ökonomisches Verhalten in Krisenzeiten zu lernen.
 
Stauni
  
2009-08-23
    

Der Zwerg

 

Ein Autozwerg sorgt für Schlagzeilen

Soviel emotionale Disskusionen und Publicty hätte nicht einmal der Nobelautohersteller
Rolls Royce mit einem neuem Modell ausgelöst, wie es der Kleinwagen „Nano“ aus dem
Hause  „Tata“ geschafft hat.
  
Es handelt sich um einen „Smart“ ähnlichen Kleinstwagen, der in Indien erzeugt wird.
Der Zweizylinder hat stolze 623 ccm und bringt 33 PS, die ihm eine Höchstgeschwindig-
keit von 120 km/h garantieren. Als Gegenleistung genehmigt er sich 4 Liter Normalbenzin
auf 100 Kilometer.

Vier normalgewichtige Personen haben darin Platz. Das eigentliche Highlight an diesem
Auto ist sein Preis. In seinem Heimatland ist er als Neuwagen, um umgerechnet 1.500,-
Euro erhältlich.

 
                Ist er die automobile Zukunft ?

Die weltweite Wirtschaftkrise dürfte die Nachfrage nach günstigen Transportmittel
vorantreiben.

Erst in 2 Jahren in Europa

Vorerst ist der „Nano“ nur in Indien erhältlich und dieser Zustand verschafft den
angeschlagenen europäischen Autohersteller eine kleine Verschnaufpause.
Jedoch schielen die Autohändler aus den USA und Europa bereits auf den Autozwerg,
da bereits rege Nach- und Anfragen von Kunden bestehen.

Vom indischen Autohersteller ist bereits geplant, den „Nano“ in zirka zwei Jahre
nach Europa zu exportieren.
Er wird hier mit verbesserter Sicherheitsausstattung und einem 800 ccm Motor mit
3 Zylinder, um etwa 5.000,- Euro zu haben sein.

Umweltschutzgruppen auf Gegenkurs

Das erstaunlichste aber an diesem Auto sind für uns die unsozialen Aussagen diverser
„Umweltschutzgruppen“.

Sie verurteilen die Herstellung des günstigen Kleinwagens mit dem Argument,
dass sich für diesen Preis „fast ein jeder“ ein Auto kaufen könne und somit die
Umwelt belaste.

Wenn man bedenkt das ein großer Teil der indischen Bevölkerung auf alten Motor-
rädern unterwegs ist, die den selben Treibstoffverbrauch und einen weitaus
größeren Schadstoffaustoss als der „Nano“ haben, ist diese Argumentation für
uns nicht nachvollziehbar.

  
             Weder sicher noch umweltfreundlich

Neidgefühle ?

Hier werden doch keine Neidgefühle aufgekommen sein, weil es auf einmal ein Auto
gibt, das wirklich fast für jedermann erschwinglich ist.

Vielleicht sollten die Bosse diverser Umweltschutzgruppen, die „Mercedessterne“
oder die „Flying Emilys“ am Kühlergrill ihrer Karossen aufpolieren, um den
Klassenunterschied wieder hervorzuheben.

Stauni

2009-03-30
(Bitte beachten Sie den Einsendeschluss (31.03.2009)  unseres prämierten Ideenwett-

bewerbes im Beitrag  „Die Rathausfrau“  vom 21.03.2009)

 

Inhalts-Ende

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