Hochkonjunktur trotz Wirtschaftskrise
Eine Aussendung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ auf APA-OTS, ist uns schon gestern
aufgefallen. Sehr schön dachten wir bei uns, dass ein österreichisches Unternehmen trotz
noch immer anhaltender Wirtschaftskrise derart punkten kann.

Fotocredit: Wild&Team
Run auf Stiegl-Weisse
Für Leser(innen) die sich die Presseaussendung der Firma „Stieglbrauerei zu Salzburg“
nicht durchlesen wollen, präsentieren wir hier die Kurzform in einigen Sätzen im Original-
text.
Die Stieglbrauerei kommt derzeit mit der Produktion für das neue Weißbier „Stiegl-Weisse“,
das seit Ende März auf dem Markt ist, nicht mehr nach. Mit dem neuen, heiß begehrten Wei-
zensaft ist Österreichs größter Privatbrauerei ein absoluter Coup gelungen. Denn die Bier-
liebhaber griffen offensichtlich noch öfter zur neuen Bierspezialität, die zu 100 Prozent aus
österreichischen Zutaten gebraut wird, als geplant.
„Die starke Nachfrage hat alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Momentan lie-
fern wir wirklich alles aus, was wir haben; und das ist nicht genug“, freut sich Stiegl-Brau-
meister Christian Pöpperl.
Ausverkauft und trotzdem sündteure Werbung
Wenn wir die Aussendung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ richtig verstanden haben,
fahren diese auf voller Kapazität und sind trotzdem nicht in der Lage für Nachschub zu
sorgen. Grund dafür ist, dass die Nachfrage nach dem Gerstensaft grösser ist als die Bier-
brauerei derzeit überhaupt erzeugen, geschweige denn ausliefern kann.
Da waren wir aber höchst erstaunt, als wir in der heutigen Ausgabe der Kronen-Zeitung
nachfolgend entgeltliche Einschaltung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ sichteten. Noch
dazu war dieses Inserat auf der nicht gerade billigen Seite 3, der auflagenstärksten Tages-
zeitung Österreichs geschalten.

Quelle: Krone Printausgabe (23.04.11)
Also irgendwie passt das nicht zusammen. Eine Firma bewirbt ein Produkt welches laut
eigener Aussage völlig vergriffen ist und man bei dessen Erzeugung nicht nachkommt.
Entweder hat die „Stieglbrauerei zu Salzburg“ einen Werbemanager dem der Überblick
fehlt oder es wurde in der Presseaussendung ein wenig geflunkert. Möglicherweise ist
diese Werbekampagne unter das Motto „Träume sind Bier-Schäume“ gefallen.
Geschlechtsneutrale Bierwerbung
Da loben wir uns doch die Werbestrategie des Konkurrenzunternehmens Hirter. Diese
tönen zwar nicht dass sie ausverkauft sind, präsentieren aber dafür sehr schöne Werbe-
plakate. Da Bier in erster Linie ein Männergetränk ist, haben die Werbestrategen dieser
Brauerei dafür gesorgt, dass für jeden Kerl die richtige visuelle Inspiration für den Bierge-
nuss vorhanden ist.
Foto: (c) erstaunlich.at Foto: (c) erstaunlich.at
Inspiration für den Heteromann Inspiration für Schwule
Na dann Prost!
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2011-04-23
Unsere Meinung über den WWF ist kein Geheimnis
Wegen seiner auffällig intensiven Bestrebungen zur Errichtung des Nationalparks March-
Thaya-Auen, war die Umwelt- und Tierschutzorganisation WWF ins Visier von ERSTAUN-
LICH geraten. Offenbar lag den Umwelt- und Tierschützern nicht besonders daran, das
Leben von Wildtieren zu schützen, sondern war kommerzielles Denken der Grund ihrer Be-
strebungen.
Dieses Online-Magazin deckte die Geschäfte des WWF auf und publizierte das streng
gehütete Geheimnis der Eigenjagden in Österreich. Mittlerweile hat auch die betroffene
Bevölkerung die wahren Absichten der Naturschutztruppe erkannt und auch kommunale
Politiker distanzieren sich vom Nationalpark March-Thaya-Auen mit dem WWF. In der Zu-
sammenfassung „WWF-TRAILER“ haben Sie einen gesamten Überblick über unsere Bei-
träge und Recherchen zu dieser Umwelt- und Tierschutzorganisation.
Wir haben auch kein Hehl daraus gemacht, dass wir den WWF für ein Feigenblatt der ob-
eren Zehntausend halten. Unter dem Natur- und Tierschutzgedanken soll das gemeine
Volk daran gehindert werden, die Geschäfte und Hobbys der High Society zu stören. Diese
elitäre Schicht will dem gemeinen Fußvolk klar machen wie die Natur ausgebeutet wird,
dabei sind es ausgerechnet sie selbst , welche diesen Planeten als Selbstbedienungsladen
betrachten.
Da gerade diese Personen kaum Glaubwürdigkeit finden, bedienen sie sich einer Natur-
und Tierschutzorganisation, welche sie selbst mitbegründet haben. In einer Sonntagslaune
oder aus Überheblichkeit (wir wissen es nicht) gibt der WWF-Österreich in einer heutigen
Presseaussendung zu, wer sich unter den Mitbegründern der Organisation befindet.
Zitat aus der WWF-Aussendung
Zu Beginn war der WWF eine sehr elitäre Organisation von Milliardären, gekrönten Häup-
tern, internationalen Stars und Industriekapitänen. Manche von ihnen waren Großwildjäger
wie die Gründungsmitglieder Prinz Philip, Gemahl der britischen Königin Elizabeth II. oder
Prinz Bernhard von den Niederlanden, der sogar WWF-Präsident wurde. Auch unterstütz-
ten zahlreiche Großindustrielle wie Luc Hoffmann seit Jahrzehnten den Kampf des WWF
zum Artenschutz. Die kommerzielle Großwildjagd, so wie sie heute betrieben wird, ist eine
der größten Gefahren für Arten wie den Tiger. Daher setzen wir uns intensiv dagegen ein.
Damit steht fest, dass wichtige Gründungsmitglieder der Natur- und Tierschutzorganisation
WWF selbst Großwildjäger waren bzw. noch sind. Das wäre ungefähr vergleichbar, wenn
Kinderschänder an der Gründung eines Kindergartens beteiligt sind und einer davon so-
gar Vorstand wird.
Interessant ist auch die Aussage: „Die kommerzielle Großwildjagd, so wie sie heute betrie-
ben wird, ist eine der größten Gefahren für Arten wie den Tiger. Daher setzen wir uns inten-
siv dagegen ein“. Aus diesem Satz lässt sich ableiten, dass es dem WWF nur um den Tiger
geht und alle anderen Großwild-Tierarten weiterhin abgeschossen werden können. Ist ja
auch klar, denn die Großwildjagd fährt nämlich erhebliche Gewinne ein.
Wenn am WWF berechtigte Kritik geübt wird, beginnt diese Naturschutztruppe zu jammern
und spielt auf beleidigt, wie folgendes Zitat aus der Presseaussendung beweist.
Zitat aus der WWF-Aussendung
Die tendenziösen und einseitigen Ausssagen im aktuellen Profil der kommenden Woche
weist der WWF schärfstens zurück. Der WWF ist kein „intriganter Eliteclub“ sondern eine
Organisation, die ihre Kontakte zu Politik und Wirtschaft nutzt um diesen Planeten ein Stück
besser zu machen.
Obwohl das Nachrichtenmagazin Profil nicht unbedingt zur Lieblingslektüre von ERSTAUN-
LICH zählt, müssen wir hier zustimmen. Möglicherweise ist das Wort „intrigant“ nicht ganz
zutreffend und sollte durch „präpotent“ ersetzt werden. Für uns ist der WWF eine Lobbyisten
-Organisation, bei der finanzielle Motive weit vor dem Natur- und Tierschutzgedanken ran-
gieren. Diese Gedanken kommen offenbar nur dann zum Tragen, wenn sie den Interessen
der oberen Zehntausend nicht abträglich sind.
Wenn Sie Lust und Liebe verspühren die gesamte Presseaussendung des WWF lesen,
welche dieser zum 50-jährigen Bestehen aussendete, dann klicken Sie bitte H I E R.
Diese Presseerklärung sollte wohl eine Art Selbstbeweihräucherung werden, die aber
gründlich in die Hose gegangen ist.
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2011-04-10
Bashing gegen den Autoverkehr
In einer heutigen Presseaussendung bezeichnet die Vizebürgermeisterin (Grüne) von Graz,
Lisa Rücker, die kürzlich angekündigte Klagsdrohung des VW-Konzerns gegen den grün-
nahen Verkehrsclub Österreich (VCÖ), als Armutszeugnis, peinlich und unangemessen.
Der VCÖ hatte in einer Presseaussendung eine europäische Studie zum CO2 – Ausstoß
von Neuwagen zitiert, bei der die Volkswagengruppe – in Österreich durch Porsche Austria
vertreten – schlecht abschneidet.
Liest man sich die Publikationen auf der Webseite des VCÖ durch, gelangt man unweiger-
lich zum Eindruck, dass dieser Bashing gegen den Autoverkehr und Lobbying für Radfahrer
und Öffis betreibt. Zahlreiche Beiträge sind offenbar nur darauf ausgelegt, der automobilen
Bevölkerung ihre Freude am Pkw zu vermiesen.
Erstaunliche Verbrauchs-Studie
Auch sind veröffentlichte Studien des VCÖ teilweise mehr als erstaunlich. Im Beitrag
„Grüne wollen Sicherheit bestrafen“ haben wir eindeutig nachgewiesen, dass man beim
VCÖ nicht einmal in der Lage ist, den Treibstoffverbrauch zwischen gleichmotorisierten
Autos zu vergleichen. Ob dies aus Absicht oder Unfähigkeit passierte entzieht sich un-
serer Kenntnis, weißt jedoch darauf hin dass man der Studie keine ernsthafte Bedeutung
zumessen kann.
Den Bogen überspannt
Bei einer Studie zum CO2-Ausstoß im November 2010, dürfte der VCÖ aber scheinbar den
Bogen überspannt haben. Bei dieser Studie kommen VW-Modelle schlecht weg. Dies lässt
sich dieser Autokonzern nicht gefallen und wählt nun den Rechtsweg, um sich gegen die
Darstellung in der Öffentlichkeit zu wehren.
Einen erstaunlichen Grund für die Klage von Porsche-Austria scheint der VCÖ darin zu
orten, dass Porsche Austria am VCÖ-Mobilitätspreis 2010 teilgenommen und keinen Preis
gewonnen hat. Dieser Satz ist nämlich unter anderem auf der Webseite des VCÖ zu lesen.
Auch ist der VCÖ der irrigen Meinung, dass er durch die Klage mundtot gemacht werden
soll. Folgendes ist ebenfalls auf der Homepage des Verkehrsclub Österreich zu lesen.
„Der VCÖ ist nicht bereit, sich durch derartige Klagen in seiner Arbeit für eine energieeffi-
ziente und klimafreundliche Mobilität behindern zu lassen. Daher haben wir einen Online-
Aufruf an Porsche Austria / VW gestartet und rufen alle engagierten Menschen und Organi-
sationen zur Unterstützung auf. Es kann nicht angehen, dass Milliarden-Konzerne ver-
suchen, kritische Organisationen mit an den Haaren herbeigezogenen Klagen mundtot zu
machen!“ (Quelle: http://www.vcoe.at)
Wir glauben nicht dass dies der Fall ist, denn dazu ist der VCÖ zu unbedeutend. Vielmehr
soll dem grünnahen Verkehrsclub mit dieser Klage verdeutlicht werden, dass man nicht
ungestraft irgendwelche Studien veröffentlichen kann, die offenbar nicht den Tatsachen
entsprechen.
Jetzt beginnt der Katzenjammer
Jedenfalls scheint beim VCÖ nun Feuer am Dach zu sein und man windet sich in allen
Richtungen. Da erscheint auch die Schützenhilfe der Grünen Grazer Vizebürgermeisterin,
Lisa Rücker, logisch wenn sie meint: „VW wäre gut beraten, die Klage nicht einzubringen“.
Wir glauben nicht, dass sich Porsche Austria von dieser Aussage beeindrucken lässt und
hoffen, dass diese die Klage durchziehen. Vielleicht gibt es dann beim VCÖ ein Erwachen
und man kommt dort zur Erkenntnis, Studien von Fachleuten überprüfen zu lassen bevor
diese im Internet oder sonstigen Medien veröffentlicht werden. Es war längst an der Zeit
dass sich jemand gefunden hat, der dem grünnahen Verkehrsclub auf die Finger klopft.
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2011-03-31
Wir deckten auf
ERSTAUNLICH war das einzige Internet-Medium, welches sich mit der Person der Frau
Mag. Alev Korun und ihrem unterstützenden Ausflug auf eine Webseite beschäftigte, deren
Betreiber es sich zur Aufgabe machte, antisemitische und ausländerfeindliche Hetz-Paro-
len zu propagieren.
Unser gestriger Beitrag „Sind die Grünen Antisemiten und Ausländerhasser?“ wirbelte in
der politischen Szene Österreichs dementsprechend Staub auf. Bei der Grünen Sprecherin
für Integration, Migration und Menschenrechte, Abgeordnete zum Nationalrat, Frau Mag.
Alev Korun, dürfte ein plötzlicher Gesinnungswandel eingetreten sein, denn auf APA-OTS
erschien heute folgende Presseaussendung.
Screen: APA-OTS

Übereilige Entfernung
Mittlerweile ist dass Konterfei der Grün-Politikerin Mag. Alev Korun, samt ihren Videos von
der betreffenden Webseite „www.yabanci.at“ verschwunden. Dieser Vorgang ist derart
rasch über die Bühne gegangen, sodass wir daraus den Schluss ziehen, dass Korun oder
ihr politisches Umfeld, zumindest einen gewissen Einfluss auf den Betreiber dieser Web-
seite haben muss.
Zu dieser Erkenntnis kommen wir auch deshalb, da uns ist kein Fall bekannt, dass ein Web-
seiten-Betreiber einen Beitrag an einem Samstag-Vormittag entfernt. In diesem Fall dürfte
es offenbar eine freundschaftliche Intervention gegeben haben, denn es ist mehr als unan-
genehm, wenn die Grüne Menschenrechts-Sprecherin zwei Tage vor einer wichtigen Wahl,
auf einer derartigen Webseite auftritt.
Weiß Korun nun, wo Israel liegt?
Nun ist es zumindest erfreulich, dass Alev Korun sich davon distanziert, dass Israel nicht
irgendwo zwischen Ausschwitz und Mauthausen liegt und die Österreicher vor Türken
keine Angst zu brauchen haben, weil sie keine Juden sind.
Auch scheint der Grünpolitikerin klar geworden zu sein, dass nicht alle Tschetschenen
Berufsverbrecher sind und sich nicht alle Bulgaren und Rumänen vom Müll der Strasse
ernähren. Denn auch davon distanziert sie sich, nachdem sie offenbar unseren gestrigen
„Beitrag“ gelesen hat.
Gesellschaftlicher und politischer Schaden
Allerdings sind wir der Meinung, dass die plötzliche Distanzierung von den betreffenden
Inhalten der Hass-Webseite „www.yabanci.at“, die Grüne Politikerin keineswegs aus der
politischen Verantwortung entlässt. Mit ihrem unterstützenden Auftritt auf dieser Web-
seite, hat sie nicht nur ihrer eigenen Partei geschadet, sondern auch dass Verhältnis der
Österreicher mit den Türken in ein eigenartiges Licht gerückt.
Wir glauben nicht, dass die vielen anständigen Türken und Türkinnen welche in Öster-
reich leben und einen geregelten Lebensunterhalt bestreiten, sich mit den Inhalten die-
ser Hass-Webseite identifizeren. Auch glauben wir nicht, dass die überwiegenden Mehr-
zahl der österreichischen Bevölkerung, die antisemitischen und ausländerfeindlichen
Hassparolen, welche auf dieser Websseite propagiert wurden für gut findet.
Mag. Alev Korun ist rücktrittsreif
Wir sind auch der Meinung, dass sich Frau Mag. Alev Korun durch ihren Auftritt und ihrer
Präsenz auf besagter Hass-Webseite, als demokratische Politikerin selbst disqualifiziert
hat und deshalb ihre Ämter niederlegen sollte.
Wir sind gespannt, ob die sonst so klage- und anzeigefreudigen Grünen, auch in diesem
Fall eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft verfassen werden. Bei den
betreffenden Text-Passagen der Webseite „www.yabanci.at“, ist ganz augenscheinlich
der Tatbestand der Verhetzung gegeben. Sollte den Grünen zur Anzeigeerstattung dem-
entsprechendes Material fehlen, stellen wir ihnen diese gerne zur Verfügung.
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2010-10-09
Alkoholkonsum und Schwangerschaft
Nachfolgende APA-OTS Pressausendung erschien heute von der FPÖ. Darin wird der SPÖ-
Gesundheitsminister Alois Stöger, wegen seiner Aussage zum Alkoholkonsum während der
Schwangerschaft kritisiert.
(Screen: APA-OTS)
Nun, bei Alois Stöger wundert uns eigentlich nichts mehr, betrachtet man im nachhinein
sein Verhalten zum Käse-Skandal (Listerien-Quargel). Auch seine Äußerung zum Nicht-
raucherschutz „Ich erwarte mir viele Anzeigen“ spricht eigentlich Bände.
Haben wir eine Regierungsumbildung verschlafen?
Was wir allerdings erstaunlich finden ist die Tatsache, dass die FPÖ irgendwie unbemerkt
zur Regierungspartei aufgestiegen sein muß. Denn anders ist es nicht erklärbar, dass die
FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, als FPÖ-Gesundheits-
ministerin geführt wird.
Irgendwie müssen wir die Ablösung von Alois Stöger als Gesundheitsminister, durch Frau
Dagmar Belakowitsch-Jenewein verschlafen haben. Aber wir geloben Besserung und ver-
sprechen in Zukunft besser aufzupassen.
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2010-09-15
Der Hang zum Rotlicht
(Screen: niederoesterreich.gruene)
Das obige Bild bezeugt welch gutes Verhältnis die Grüne Klubchefin Petrovic zum Besitzer
des Rotlicht-Lokales „Pour-Platin“ gehabt haben muss. Mittlerweile sitzt die Chefetage des
inzwischen geschlossenen Etablissements in Untersuchungshaft.
Möglicherweise hat Madeleine Petrovic ein neues literarisches Werk verfasst und sucht eine
geeignete Location für dessen Präsentation. Dass könnte auch der Grund für die heutige
APA-OTS Presseaussendung der Grünen sein.
(Screen: APA-OTS)
Heimatlose Plattform
Die Frage „Wie packen wir’s an?“ dürfte sich bei den Grünen nicht nur in Sachen Prostitution
stellen. Und zwecks der Korrektheit, eine „Feberstraße“ gibt es in ganz Wien nicht. Also
scheint auch die „Bürgerplattform Feberstraße“ etwas orientierungslos zu sein und daher
stellt die berechtigte Frage, wie diese überhaupt etwas anpacken will.
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2010-09-13
Bettelverbot
Das Wiener Landes-Sicherheitsgesetz verbietet das aggressive, organisierte und seit Juni
2010 auch das gewerbsmäßige Betteln. Der Sinn dieses Bettelverbotes dient eigentlich
zum Schutz von Personen, welche von der Bettelmafia aus den ehemaligen Ostblock-
Ländern verschleppt werden, um mit Gewalt auf den Bettelstrich geschickt zu werden.
Bettler wurde wie Sklaven gehalten
Wie wichtig dieses Bettelverbot ist, zeigt der polizeiliche Schlag gegen einen Menschenhan-
del-Ring, der zahlreiche Festnahmen zur Folge hatte. In diversen Tageszeitungen war heute
zu lesen, dass eine Bande aus Rumänien behinderte Menschen wie Tiere hielten und diese
täglich auf den Bettelstrich schickte. Bis zu 80 Personen täglich, sollen die Drahtzieher zum
Betteln auf die Straßen geschickt haben.
Während die Bosse der Bettelmafia in Luxus schwelgten, Villen bewohnten und sich eine gol-
dene Nase verdienten, wurden ihre Opfer in winzigen Wohnungen gefangen gehalten. Bis zu
20 Personen mussten sich ein Zimmer teilen und durften dieses nur zur „Arbeit“ verlassen.
Das erbettelte Geld mussten die behinderten Opfer zur Gänze abliefern. War der „Umsatz“
zu wenig, gab es Schläge zur Motivation für den nächsten „Arbeitstag“. Die Bosse verdien-
ten bis zu 200.000,- Euro monatlich mit ihren Bettler-Sklaven.
Der erstaunliche David Ellensohn
Da finden wir es doch höchst erstaunlich, dass der Grüne Stadtrat David Ellensohn zum Bet-
telverbot, in einer Presseaussendung vom 30.August (vor 5 Tage), wörtlich folgendes äußer-
te: „Das Gesetz verstoße dabei gegen die Freiheit der Gewerbstätigkeit, das Recht auf
Achtung des Privatlebens und verletze auch den Gleichheitssatz.“
Freiheit der Gewerbstätigkeit
Auch die Bandenbosse werden eine Verletzung der Freiheit der Gewerbstätigkeit und eine
Einschränkung des Rechtes auf Achtung des Privatlebens empfinden, da sie nun im Gefäng-
nis sitzen. Hoffentlich kommt jetzt Ellensohn nicht auf die Idee, auch gegen die Inhaftierung
der Sklavenhalter eine Verfassungsklage zu unterstützen, so wie er dies gegen das Bettel-
verbot beabsichtigt.
Hoffentlich Klagsabweisung
Man kann nur im Interesse der geschändeten Bettelsklaven hoffen, dass diese Klage abge-
wiesen wird. Nur ein Bettelverbot kann derartige Zustände vermeiden, da von Menschen-
händlern kein Interesse mehr bestehen wird, behinderte Personen einzusperren und diese
auf den Bettelstrich zu schicken.

(Screen: Bettellobby Wien)
ICH WILL NICHT BETTELN, ABER DÜRFEN MUSS ICH
Lautet der Slogan der Bettellobby Wien, welcher vom Sozialsprecher und Stadtrat der Wiener
Grünen David Ellensohn tatkräftig unterstützt wird. Ob dass die gefangen gehaltenen und
auf den Bettelstrich geschickten Personen auch so gesehen haben?
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2010-09-05
Die Ferien gehen zu Ende
Via Presseaussendung lässt McDonald’s heute verlautbaren, dass es in Kürze Abschied
nehmen heißt. Langes Ausschlafen, warme Sommernächte und vor allem das „McDonald’s-
Ferienspiel“ nähern sich dem Ende. Kinder in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland
geniessen diese Anehmlichkeiten nur mehr bis zum 3.September.
McDonald’s schweigt zu den Expertisen
Während nahmhafte Ernährungsexperten in zahlreichen Expertisen festhalten, dass Fast-
food eine der ungesündesten Ernährungsarten ist, schweigt McDonald’s dazu eisern. Man
will sich ja nicht in einem evenutellen Rechtsstreit das Geschäft vermießen.
Beim Fastfood-Riesen ist man wesentlich schlauer und geht andere Wege um zu erreichen,
dass die Warnungen der Ernährungsexperten ungehört verhallen. Während die erste Gener-
ation der Schnellesser, als Kinder noch mit bunten Fähnchen und Luftballons zu begeistern
waren, sind die heutigen Kids anspruchsvoller geworden.
Da mußte der Burger-König schon ein wenig in die Tasche greifen und Kleinode wie zum
Beispiel Spielzeugfiguren oder ähnliches verschenken. Offenbar hatte dies aber nicht den
gewünschten Erfolg gebracht und man begann nachzudenken.
Die 2.Generation wächst heran
Wie kann der ersten Maci-Generation beigebracht werden, was für sie gut war, auch gut
genug für ihre Kinder ist. Ein findiger Mensch beim Fastfood-Riesen dürfte dann eine zün-
dende Idee gehabt haben. „Learning by Doing“ ist die Devise und man rief das Ferienspiel
„Schluss mit fad“ ins Leben.
Mit dieser grandiosen Idee schlug McDonald’s zwei Fliegen mit einer Klappe. Gestreßte
Väter und Mütter wurden entlastet und dem hoffnungsvollen Nachwuchs wurde die Ess-
kultur des Fastfoods beigbebracht. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmer-
mehr.
Sicher keine Hausmannskost
Man nahm den genervten Eltern ihre quängelnden Bälger ab und gewöhnte sie gleichzeitig
an Fastfood, den Spielen macht hungrig. Und dass in den McDonald’s-Filialen gesunde
Hausmannskost serviert wurde, wagen wir zu bezweifeln.
(Fotoquelle: http://www.ots.at)

Ob der junge Mann der im Hintergrund auf dem obigen Bild abgelichtet ist, seine ungesunde
Gesichtsfarbe und sein massives Übergewicht von zu viel Fastfood essen hat, ist uns nicht
bekannt. Die fünf Kinder im Vordergrund des Fotos schauen noch normal aus. Allerdings
kann sich das ändern, wenn man den Expertisen von nahmhaften Ernährungsexperten Glau-
ben schenkt.
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2010-08-27
Heutige APA-OTS Presseaussendung der FPÖ
(Screen: http://www.ots.at)

weiterlesen….
Heroinfreigabe gefordert
ERSTAUNLICH wünscht dem Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar, ei-
nen wunderschönen guten Morgen. Dieses Online-Magazin hat über diesen schwachsin-
nigen Plan der Grünen Jugend bereits am 20.Juni 2010, also vor über zwei Monate, im
Beitrag „Grüne Jugend wirbt für Heroinfreigabe“ berichtet.
*****
2010-08-27
…ausser möglicherweise die Gesundheit von Kunden, die im Zeitraum ab Mai 2010 bis heute
eine Melamineschale und/oder einen Trinkbecher mit Tierdekor der Marke Excellent House-
ware erworben haben.
Quelle: APA-OTS
Ein Gutachten der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES),
Lebensmitteluntersuchung Wien, hat ergeben, dass die Schale mit EAN-Code 8711295882678
und Trinkbecher mit EAN-Code 8711295882685, beide der Marke Excellent Houseware und er-
kennbar an gezeichnete Tierdekore, als gesundheitsschädlich zu beurteilen sind.
Die vorliegenden Proben „Becher“ und „Schale“ wurden aufgrund der RASFF-Meldung 0695/
2010 gezogen und einer Untersuchung auf Formaldehyd- und Melaminabgabe unterzogen.
Es hat sich hierbei herausgestellt dass diese beiden Artikel bei bestimmungsgemäßen Ge-
brauch die menschliche Gesundheit gefährden können und sind als gesundheitsschädlich zu
beurteilen. Sie unterliegt dem Verbot des Inverkehrbringens gemäß §16 Abs. 1 Z 1 LMSVG in
Verbindung mit Artikel 3 (1) a) der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004.
Soviel zum Sachverständigendeutsch aus der APA-OTS Presseaussendung. Im Klartext heisst
dies wohl, dass es tunlichst zu vermeiden wäre aus diesen Gefäßen zu trinken, ohne dabei zu
riskieren seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Der „Kleine Preis“ sorgt sich
Die Firma Möbelix hatte einen größeren Posten dieser Ware erworben und und seit Mai 2010
in ihren Filialen verkauft.. Nun macht sich der „Kleine Preis“ ernsthafte Sorgen um die Ge-
sundheit seiner Kunden.
Daher ersucht die Firma Möbelix all jene Personen die einen derartigen Becher oder Schale
erworben haben, diese nicht mehr zu verwenden. Die Ware kann zu jener Verkaufsstelle in
welcher der betreffende Artikel gekauft wurde, gegen eine entsprechende Rückvergütung
abgegeben werden.
Tja wie gesagt, Möbelix kost‘ fast nix. Allerdings stellt sich für uns eine Frage. An wen können
sich Kunden wenden, die eventuell bereits einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben?
Dieser Hinweis wurde nämlich von der Firma Möbelix bislang verschwiegen.
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2010-08-11
Privilegienstadel geriet in den medialen Focus
Die Österreichische Nationalbank (OeNB) ist in den vergangenen Tagen, in den Focus etlicher
Medien geraten. Grund dafür war das großspurige Auftreten ihres Bosses Ewald Nowotny, der
sich für eine rasche Anhebung des Pensionsalters auf 70 Jahre aussprach. Gerade der Chef
eines staatlichen Unternehmens, in welchem es vor Privilegien nur so wimmelt, fordert die
bestehenden Pensionsrechte der arbeitenden Bevölkerung zu beschneiden.
Das dies eine eindeutige Provokation war, daran ist nicht zu rütteln. Auf Grund der Aussage
von Nowotny, hagelte es von medialer Seite heftige Vorwürfe zur moralischen Einstellung
dieses Mannes und den Privilegien in der OeNB.
Fundierte Rechte nur in der OeNB?
Jetzt wehrt sich der Betriebsrat der Österreichischen Nationalbank mittels einer Presseaus-
sendung, gegen die angeblich unrichtigen Behauptungen und Halbwahrheiten. In dieser meint
man, dass das Pensionssystem der OeNB für die Dienstnehmer, die vor 1998 aufgenommen
wurden auf einer rechtlichen Grundlage basiert. Auf Grund dieser Aussage muß angenom-
men werden, dass der Rest der arbeitenden Bevölkerung in Österreich rechtlos ist und ihre
Pensionsansprüche in keinen rechtlichen Grundlagen fundiert sind.
Staatsbetrieb will von Steuergeld nichts wissen
Die Personalvertreter halten weiters fest, dass sich die Altverträge in einem geschlossenen
System befinden und daher den Steuerzahler nicht belasten. Das ist eine erstaunliche
Feststellung. Möglicherweise werden diese Pensionen dann aus der Privatkasse der Betriebs-
räte und Direktorenriege bezahlt. Falls es den Herrschaften im Betriebsrat entfallen ist, die
Oesterreichischen Nationalbank ist ein Staatsbetrieb und Zahlungen wie Gehälter, Pension-
en, Dienstautos und diverse Privilegien, werden aus Steuergelder beglichen.
Die hohe Bedeutung der Tätigkeit in der OeNB
Auch wird in der Presseausendung erwähnt, welch hohe Bedeutung den Mitarbeiter(innen)
der OeNB zukomme und dass diese nicht zuletzt in der Finanzkrise bereit waren, professio-
nell und einsatzfreudig für die Republik zu arbeiten.
Werte Betriebsräte der OeNB, jeder arbeitende Mensch muß seinen Job mit Einsatzfreude
und Professionalität erledigen, sonst ist er ihn nämlich los. Eine derartige Überbewertung
der Tätigkeit in der Nationalbank ist präpotent und eine Frechheit.
Kampfmassnahmen werden angedroht
Jedenfalls kündigt der Betriebsrat der OeNB an, dass einseitige Eingriffe in Dienstverträge
nicht akzeptiert und mit allen juristischen und gewerkschaftlichen Mitteln bekämpft werden.
Da hoffen wir doch, dass sich der ÖGB für seine Mitglieder ebenfalls stark machen und
Eingriffe in bestehendes Pensionsrecht gleichfalls bekämpfen wird.
Präpotent und überheblich
Den verantwortlichen Damen und Herren in der OeNB sei ins Stammbuch geschrieben, wer
im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steine werfen. Die Presseaussendung, welche unserem
Artikel zugrunde liegt, strotzt vor Präpotenz, Selbstbeweihräucherung und Überheblichkeit.
Unter diesem „Link“ kann sich der/die geneigte Leser(in) den kompletten Text dieser Aus-
sendung durchlesen.
*****
2010-07-23
Mordalarm im Nobelbezirk
Im Wiener Nobelbezirk Hietzing, soll der 22-jährige Jus-Student Philipp K., seine 21-jährige
Ex-Freundin Steffi mit dem Küchenmesser ermordet und nach „Frodl-Manier“ „entsorgt“
haben.
Mordermittler fanden am Freitagabend den Torso des Mordopfers im Müllraum eines Wohn-
hauses in der Aufhofstrasse. In der Nacht auf Samstag, wurden unter Einsatz von Leichen-
spürhunden weitere Leichenteile in Müllcontainern, in der Nähe des Tatortes gefunden.
Vermutlich Beziehungstat
Bei diesem Verbrechen dürfte es sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Auszuschlie-
ßen ist, dass der Mord aus politischen Motiven geschah. Daher ist es sehr erstaunlich, dass
in der heutigen Online-Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“, folgende Schlagzeile zu
lesen war: „Jung-Politiker tötet Ex-Freundin“.
Auch im Beitrag selbst fanden sich Sätze wie: „Ein 22-jähriger FPÖ-Student zerstückelte
seine Ex-Freundin“ oder „Der Salzburger engagierte sich auch politisch: für den Ring
freiheitlicher Studenten (RFS)“.
Erstaunliches Dementi
Erstaunlich ist auch, dass der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) postwendet per APA-OTS
jeglichen Kontakt auf politischer und persönlicher Ebene mit dem Mann dementierte. In die-
ser Presseaussendung stellt der RFS klar, dass der mutmaßliche Mörder Philipp K. schon
seit einem Jahr nicht mehr für den RFS tätig war und auch kein Mitglied mehr ist. K. hat zwar
in Salzburg für den RFS kandidiert, ging aber dann nach Wien und ist dort in die linke Dro-
genszene abgerutscht.
Mit diesen Pressemeldungen stellen sich einige Fragen. Warum ist es so interessant, dass
der mutmaßliche Mörder Philipp K., ein FPÖ-Student und Mandatar des RFS ist oder war.
Was wäre der Unterschied wenn K. ein sozialistischer Student wäre. Würde dies an seiner
Tat etwas ändern, oder soll der Hinweis auf die FPÖ-Zugehörigkeit aussagen, dass der RFS
Mörder beheimatet?
Amoklauf 2008 wurde von der SPÖ politisch negiert
Als 2008 der SP-Parlamentsmitarbeiter Reinhard S., seine Frau und Tochter ebenfalls in Hiet-
zing und anschließend seine Eltern und Schwiegervater in Oberösterreich umbrachte, interes-
sierte dies in der SPÖ niemanden. Die Tat war ein Amoklauf der kein politisches Motiv hatte.
Das der RFS daher auf eine derart billige Schlagzeile ein Dementi per APA-OTS aussendet,
ist eigentlich ein Armutszeugnis. Denn es ist unerheblich, welche Parteizugehörigkeit ein
Straftäter hat, solange die Tat nicht politisch motiviert ist.
Gibt es politische Drogenszenen?
Armselig ist auch der Hinweis des RFS, dass Philipp K. der linken Drogenszene angehört,
bzw. in diese abgerutscht ist. Ist es bei einem Drogensüchtigen wichtig, welcher politischen
Fraktion er angehört?
Und was heißt linke Drogenszene? Folgt man dieser Aussage, muß es auch eine rechte Dro-
genszene geben. Gibt es zwischen diesen Lagern einen Unterschied im Konsumverhalten?
Rechts konsumiert Koks und Links Heroin? Eines steht jedenfalls fest. Der Ring Freiheitlicher
Studenten hat sich mit seiner APA-OTS Aussendung keinen Gefallen getan.
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2010-07-03
Misshandlungs- und Diskriminierungsvorwürfe
Die Union der Türkischen Vereine in Deutschland erhebt schwere Misshandlungsvorwürfe
gegen das österreichische Bundesheer. Dies geschieht mittels einem offenen Brief, via einer
heutigen APA-OTS Aussendung, der an den Bundeskanzler und den Verteidigungsminister
gerichtet ist.
In diesem Schreiben werden dem Oberstleutnant R. T. und dem Vizeleutnant H. S., un-
menschliche Behandlung und Diskriminierung des Rekruten Mehmet Yusuf Erdas angelastet.
Erdas ist Österreicher mit türkischer Abstammung und leistete in der Kloster Neuburger
Magdeburg Kaserne, sowie in Bruck an der Leitha seinen Präsenzdienst ab.
Rekrut Mehmet Yusuf Erdas
Bitte lesen Sie die Presseaussendung
Wir wollen hier nicht den gesamten Text der APA-OTS Aussendung wiedergeben und
ersuchen unsere Leser(innen) daher den verlinkten Beitrag zu lesen, um sich selbst ein Bild
über die in den Raum gestellten Vorwürfe zu machen.
Da uns diese Story interessierte, setzten wir uns mit diesem Verein in Verbindung um näheres
zu erfahren. Der Vater des betroffenen jungen Mannes rief uns an und erzählte eine erstaun-
liche Geschichte.
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
Beim Vater von Erdas handelt es sich um Prof. Dr. Mehmet Erdas, einen promovierten Wissen-
schaftler. Also gehen wir einmal davon aus, dass sich ein Mann mit einer derart hohen Bildung,
diese Geschichte nicht aus den Fingern gesaugt hat.
Den Wahrheitsgehalt können wir allerdings auch nicht überprüfen, dass aber an der Geschichte
etwas dran sein könnte ergibt sich aus den Tatsachen, dass bei der Staatsanwaltschaft Anzeige
erstattet wurde und einem promovierten Akademiker die Folgen einer eventuellen falschen An-
schuldigung sehr wohl bewusst sein müssten.
Verteidigungsministerium dementiert
Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport dementierte die Anschuldigungen
von Prof. Dr. Mehmet Erdas und wies die Vorwürfe als haltlos zurück. In einer heutigen
APA-OTS Aussendung, die unmittelbar nach den Beschuldigungen erfolgte, meint man
dass die Misshandlungsvorwürfe völlig aus der Luft gegriffen sind.
Außerdem wurden mehrere Anzeigen gegen den Rekruten eingebracht und sei dieser vom
Dienst enthoben worden, was eine ungewöhnliche und äußerst seltene Maßnahme bei Wehr-
pflichtigen sei. Inzwischen wurde Mehmet Yusuf Erdas aus dem Wehrdienst entlassen.
Nicht sehr auskunftsfreudig
Wir haben natürlich auch bei der Pressestelle des Verteidigungsministeriums angerufen und
ersuchten um eine Stellungsnahme zu den schweren Vorwürfen, die gegen das Bundesheer
erhoben wurden. Zu einer solchen war man dort nicht bereit und verwies auf die APA-OTS
Aussendung.
Warum sich die Herren im Ministerium nicht näher äußern wollten ist für uns erstaunlich.
Man darf gespannt sein, ob ein unabhängiges österreichisches Gericht, Licht ins Dunkle
dieser Misshandlungs- und Diskriminierungsvorwürfe bringt.
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2010-05-18