Gebührenwahnsinn geht in die nächste Runde


Wann hört die Stadtregierung endlich auf,

die Wienerinnen und Wiener zu schröpfen?

Kein Tag scheint in der Bundeshauptstadt zu vergehen, an dem nicht aufs Neue Gebühren
angehoben  werden.   „Hat  die Stadtregierung im Moment nichts besseres zu tun,  als sich
tagein  tagaus  darüber  Gedanken  zu machen,  wie man die Wienerinnen und Wiener als
nächstes  schröpfen  könnte“,  fragt sich der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus,
Mag. Johann Gudenus.
Nachdem  eben  erst  bekannt  wurde,  dass die Fernwärme Wien die Preise in die Höhe
schnalzt,  ist als nächstes wieder einmal die Müllgebühr dran, die nach oben geschraubt
wird.  Treffen soll die Erhöhung  „nur“ Großkunden,  hört man aus dem Finanzressort der
Stadt Wien.   „Wieder  einmal müssen die Unternehmer kräftig zahlen.   Wundert sich da
wirklich  noch  jemand,  dass  die Bundeshauptstadt für Firmen immer unattraktiver wird
und  Abwanderungen  auf  der Tagesordnung  stehen“, so der Freiheitliche.  „Anstatt die
Steuerzahler und jene, die Arbeitsplätze schaffen, zu entlasten, baut man neue, immer
höhere Hürden. Zu spüren bekommen,  wenn auch auf Umwegen,  wieder die Privaten
die  Erhöhung,  denn  auch  die   Unternehmen  müssen  wirtschaften  und  die  Kosten
weitergeben, wollen sie überleben“, bringt es Gudenus auf den Punkt.
Mit  der  nächsten  Belastung darf 2016 gerechnet werden.   Dann nämlich soll es eine
neuerliche  Erhöhung der Parkgebühren geben,  ist aus dem Rathaus durchgesickert.
„Die  rot-grüne  Stadtregierung  soll  sich  nur nicht zu sicher sein,  diese Gebührener-
höhung  tatsächlich  noch durchzubringen,  denn schließlich stehen 2015 die Wahlen
an.   Unter einem Bürgermeister  HC Strache wird es zu einer neuerlichen Gebühren-
flut sicher nicht kommen“, schließt Gudenus. (Quelle: APA/OTS)
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2014-09-03