Meidling wird zum Drogen-Hotspot


Drogenmissbrauch rund um die U-Bahn

Station  Längenfeldgasse  explodiert

Der  Drogenmissbrauch  rund  um  die   U-Bahn-Station  Längenfeldgasse  im  12. Wiener
Gemeindebezirk,  nimmt  immer  größerer  Ausmaße  an  und  erreicht  mittlerweile sogar
schon  den  entfernten  Steinbauerpark.   Die Rot-Grüne Stadtregierung hat hier fünf Jahre
zugesehen  und  verkennt sogar jetzt noch den Ernst der Situation.   Das verwundert auch
nicht  wirklich,  wenn man sich die Einstellung der jungen Grünen und Roten zum Thema
Drogen ansieht.
SJÖ: Lieber bekifft ficken als …….               Junge Grüne: Ein Joint geht durchs Land

Dazu der  Freiheitliche  Bezirksrat Luka Markovic,  selbst Anrainer in der Steinbauergasse:
„Es ist ein Skandal,  dass sich die Dealer vor den Augen der Bevölkerung ungeniert auf der
Straße  und  in  den  Hauseingängen  drängen.   Und scheinbar alles,  was die  SPÖ tut, ist
informieren und beschwichtigen.“
Dabei  hätte es nicht soweit kommen müssen.   Bereits 2009 hatte die FPÖ-Meidling erst-
mals  auf  das  damals aufkommende Problem hingewiesen und eine Attraktivierung der
betroffenen  Gierstergasse  gefordert.  Mehr Beleuchtung und die Errichtung einer Wohn-
straße   wären  damals  locker  im   Bezirksbudget   drinnen  gewesen.    Doch  sämtliche
diesbezügliche   FP-Anträge  wurden  jahrelang  als  angebliche   „Angstmache“   negiert.
Mittlerweile  hat  sich  hier  ein  großer  Drogen-Hotspot  entwickelt,  dessen  Bekämpfung
einen ungleich höheren Aufwand bedeutet.
„Mehr  Kontrolle und vor allem eine Attraktivierung des gesamten Bereiches durch bau-
liche  Maßnahmen  können  hier  eine  Lösung  bringen“,  verweist  Markovic  auf  einen
diesbezüglichen FP-Antrag, der seit Jahren unbehandelt in einem Ausschuss auf seine
Umsetzung  wartet.“   Andere  Städte  leben  es vor,  doch Wien ist anders.  Abgesehen
davon,  dass  Fahrgäste  und  Anrainer  die Leidtragenden sind ist zu befürchten,  dass
auch  eine  weitere  Abwanderung  von  Gewerbetreibenden  durch  die Missstände im
Bezirk zu befürchten ist.
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2014-10-21