Kein kirchlicher Segen für homosexuelle Paare


Ex-Weihbischof Andreas Laun vergleicht Homosexualität mit KZ

 

Man kann zur Homosexualität unterschiedliche Standpunkte vertreten und darüber auch leidenschaftlich diskutieren. Allerdings Homosexualität mit den Vernichtungslagern der Nazis zu vergleichen, ist wohl mehr als letztklassig.  Ein derartiger Vergleich kommt heute vom Salzburger Ex-Weihbischof Andreas Laun.  In einem Artikel auf der Internetplattform „kath.net“, ist unter anderem wie folgt zu lesen:

 

 

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2018-02-12


BZÖ – Grosz fordert die Einführung von Boot Camps


Der BZÖ-Chef fällt uns in letzter Zeit negativ auf

Es ist kein Wunder,  dass sich das BZÖ im politischen freien Fall befindet,  wenn man sich
die Aussagen und Forderungen dessen Chefs,  Gerald Grosz, ansieht.   Da fordert er zum
Beispiel Wahlpflicht  in  Österreich.   Oder  gesteht. Zuhältern  eine Berufsehre .zu,  die  er
nicht kränken wolle.
Mit seiner heutigen Forderung lässt  Grosz wieder aufhorchen.   Allerdings im negativen
Sinne.   Er  fordert  Boot Camps für kriminelle Jugendliche in Österreich und rechtfertigt
dies unter anderem mit folgenden Worten:
„Straftäter  werden immer jünger,  diesen kriminellen Jugendlichen fehlt es an Erziehung,
Respekt,  Empathie und Demut.   Angesichts der hohen Rückfallquoten bei jugendlichen
Straftätern zeigt sich,  dass unser Justizsystem auch in diesem Bereich vollkommen ver-
sagt.  Wir  fordern,  endlich  neue  Wege  im Strafvollzug zu gehen!   Die Errichtung soge-
nannter Boot-Camps als Erziehungseinrichtungen für kriminelle Jugendliche würde auch
die ergebnisschwachen Haftstrafen endlich sinnvoller machen.“
Interessant ist auch die Tatsache, dass Grosz bezüglich seiner Forderung auf internationale
Beispiele  und  Entwicklungstrends  verweist.   Und  hier  befindet  er sich im Irrtum wenn er
meint,  dass  Boot Camps  eine  alternative  Maßnahme zum bisherigen Strafvollzug wären.
Selbst  die  Amerikaner  haben  eingesehen,  dass  Boot  Camps  nicht  der Weisheit letzter
Schluss  sind.   Diese  wurden  in den Vereinigten Staaten in den 80er Jahren erfunden und
boomten sich bis in die 90er Jahre.   Seitdem ist der Trend für Boot Camps stark rückläufig.
Maßgebliche  Gründe  dieser  Trendabkehr  waren  Missbrauchs- und Todesfälle, welche in
diesen  Camps  vorgefallen  waren.   Kein  Kind  oder Jugendlicher kann durch psychische
oder physische Qualen zu einem „besseren“ Menschen erzogen werden.
Boot  Camps  sind  Erziehungslager,  die man getrost auch als Kinder-KZ bezeichnen darf.
Auch  in  Österreich  gab  es bereits so ähnliche Institutionen.   Die ältere Generation kann
sich  sicher  noch  an  die  Erziehungsanstalten  Kaiserebersdorf und Eggenburg erinnern.
Da man aber erkannte, dass derartige Anstalten, in denen Kinder zwar gequält aber nicht
„gebessert“ wurden, keinen Erfolg brachten, schloss diese bereits vor etlichen Jahren.
Da  ist es doch erstaunlich,  dass ein österreichischer Politiker im  21.Jahrhundert,  in die-
sem  Fall  Gerald  Grosz  vom  BZÖ,  eine  Neuauflage solcher perverser Anstalten fordert.
Oder ist er möglicherweise der Meinung,  dass man Kindern und Jugendlichen Erziehung,
Respekt, Empathie und Demut hineinprügeln kann?   Denn das sind nämlich die „Erzieh-
ungsmethoden“ in einem Boot Camp.
Es kann wohl nicht angehen, dass man Kinder oder Jugendliche in derartigen Anstalten
interniert  und bricht,  weil die Eltern aus welchen Gründen auch immer,  in ihrer Erzieh-
ungspflicht versagt haben.
Und  wenn  Grosz  schon  alternative  Methoden  zum  jetzigen  Jugendstrafvollzug  fordert,
dann  haben diese wohl anders auszusehen.  Hier sind Institutionen zu schaffen,  in denen
Kinder  und Jugendliche ihren eventuell versäumten Schul- oder Lehrabschluss nachholen
können und eine dementsprechende Betreuung haben. Es gibt zwar keine Erfolgsgarantie,
aber es ist trotzdem eine Zukunftsinvestition.
In  solchen  Institutionen  müssen  eigens  geschulte  Psychologen  zur Verfügung stehen und
nicht irgendwelche komplexbehafteten Möchtegern-Rambos, die glauben, dass Kindererzieh-
ung aus Gewalt besteht.   Solche Typen sind nämlich in diesen Boot Camps anzutreffen.
Auch  darf  die  Finanzierung  für  sinnvolle Programmen kein Problem darstellen.   Wenn man
bedenkt  welche Summen in Österreich für etliche Schwachsinnigkeiten verschwendet werden,
wäre dieses Geld sicherlich gut angelegt. Es ist nämlich eine Investition in die Zukunft unseres
Landes.
Kindern und Jugendlichen ist immer eine Chance zu geben. Zugegeben es gibt keine Garantie
dafür,  dass  alle  betroffenen  Kids  auf  den  rechten  Weg zurückgeführt werden können,  aber
die  Möglichkeit  dazu  ist  durch  eine  sinnvolle Maßnahme weitaus höher,  als die Internierung
in  einem  sogenannten Boot Camp.   Sollten sinnvolle Maßnahmen nicht fruchten und aus dem
Kind  ein  erwachsener  Straftäter  werden,  hat  sich  dieser ohnehin vor dem Gesetz zu verant-
worten.
Zu  Gerald  Grosz  fällt  uns  nur folgendes ein:   Wir hoffen,  dass dieser Mann nie wieder in
eine politische Position gelangt – und vor allem in keine,  in der er mit Kinder oder Jugend-
lichen zu tun hat.
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2014-10-02

Nazis bei der Polizei?


Textauszüge aus der „HEUTE“


Ausschnitt aus der Juli-Aussendung der FP-nahen AUF in Niederösterreich

In einer Mitglieder-Aussendung verharmlost sie die Zwangsarbeit in Konzentrations-
lagern der Nationalsozialisten.  Im Beitrag  „Schwerarbeit  –  Was ist darunter zu ver-
stehen?“ wird zwei Seiten lang erörtert, dass Polizeidienst Schwerarbeit sei.

Bebildert ist der Beitrag mit einer Zeichnung, die KZ-Insassen bei der Zwangsarbeit
zeigt: bis auf die Knochen abgemagerte Gestalten  mit  kahlrasierten Köpfen tragen
KZ-typische gestreifte Gefangenen-Kleidung.



Niederösterreichs AUF-Chef Robert Rathammer zu Heute: „Das ist eine künstlerische
Darstellung,  die nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat.  Das  Bild  haben  wir
von  oberösterreichischen  Kollegen  übernommen.  Deshalb  vermute ich,  dass hier

VOEST-Arbeiter gezeigt werden.“  (Quelle für Text und Screen: www.heute.at)

Vergleich und  Bild sind geschmacklos und indiskutabel

So ist  es in der gestrigen Ausgabe der Gratis-Zeitung  „HEUTE“  zu lesen.  Tatsächlich
stammt das Bild von der Webseite „www.stiftung-bg.de“ und zeigt KZ-Insassen bei der
Zwangsarbeit.  Das Aquarell  hängt im Museum  „Baracke 39“  im  KZ Sachsenhausen
im  Rahmen der Ausstellung  „der Alltag der Häftlinge im Konzentrationslager Sachsen-
hausen 1936 bis 1945″  und wurde vom KZ-Überlebenden Etienne van Ploeg gemalt.


Screen: stiftung-bg.de

Dass die Bebilderung und der Vergleich  zwischen Polizeiarbeit und KZ-Zwangsarbeit in

der  AUF-Aussendung geschmacklos und indiskutabel sind steht ausser Zweifel. Ein nur
halbwegs  geschultes  Auge  hätte  erkennen  müssen,  dass  es sich beim uniformierten
Mann  im Hintergrund des Bildes um einen KZ-Aufseher und bei den drei abgemagerten
Personen in den Streifenhosen um KZ-Insassen handelt.

Aber dass  geschulte  Auge  des  Gesetzes sieht leider sehr oft nicht die Realität. Dies

haben  schon  etliche Bürger(innen)  am  eigenen Leib erfahren müssen.  So weit,  so
nicht gut.

Sind AUF-Polizist(innen) lauter Nazis?

Die  empörten Reaktionen  und Protestnoten auf  diese geschmacklose und primitive
AUF-Aussendung  sind verständlich. Allerdings  ist es nicht zu verstehen,  dass diese
nicht auf den Verantwortlichen bezogen waren. Da übte man sich lieber in kollektiver
Schuldzuweisung.  Rot  und  Grün überschlugen sich förmlich,  die AUF und natürlich
die FPÖ allgemein als Nazitruppe hinzustellen.

In  den Aussendungen von SPÖ und den Grünen waren Kommentare wie:  „Sammel-

becken für Rechtsextreme und Ewiggestrigen“;  „Der Eklat sei ein weiterer Beweis für
die  Verbreitung  rechten  Gedankenguts  in  den  Reihen  der  FPÖ“;  „Der  NS-Terror
verharmlosende  Vergleich von Polizeiarbeit mit Zwangsarbeit in den Konzentrations-
lagern des Dritten Reiches zeigt, wes Geistes Kind die Freiheitliche Gewerkschaft ist“
udgl. mehr zu lesen.

Die AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher) ist eine sehr starke

Gewerkschaftsfraktion,  die unbestritten der FPÖ nahesteht.  Zieht man  nun aus den
Kommentaren seitens der politischen Funktionäre von SPÖ- und der Grünen  Resü-
mee,  muss  man  unweigliche zum Schluss kommen, dass Polizeibeamt(innen) die
der  Gewerkschaftfraktion  AUF  angehören  lauter  Nazis  sein  müssen.  Denn  ein
Sammelbecken ohne Sammelgut gibt es nicht.

Warum gab es kein Gespräch mit der Innenministerin?

Wenn  das  tatsächlich  so  wäre,  dass  die  Exekutive  von  Nazis unterwandert ist
ergibt  sich  die  berechtigte Frage, warum haben die Grünen und die Sozialdemo-
kraten bis heute nicht dementsprechend reagiert?  Eine parlamenterische Anfrage
wäre  beispielsweise  das  mindeste  Mittel,  welches  schon  längst  erfolgen hätte
können.

Warum haben die Verantwortlichen in der SPÖ nicht schon längst ein ernstes Wort

mit  der  Innenministerin gesprochen, um Nazis aus den Reihen der Polizei zu ent-
fernen. Warum wohl sind diese Handlungen nicht geschehen? Ganz einfach, weil
das beschriebene Szenario von Rot und Grün nicht der Realität entspricht.

Anstatt jene Person welche die Tat setzte zur Verantwortung zu ziehen, hetzen Rot

und  Grün  lieber  gegen  eine nicht unerhebliche  Anzahl von Polizeibeamt(innen),
indem sie über die Gewerkschaftsfraktion AUF in übelster Weise herziehen.

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2011-08-02
 

Nazi-Torten-Konditor entschuldigt sich


MKÖ suchte Gespräch mit Konditor Klaschka

Eine Woche nachdem das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) öffentlich gemacht hatte,
dass in der Konditorei von Manfred Klaschka Fotos von Torten mit verbotener NS-Symbolik
zur Ansicht allgemein zugänglich aufliegen, hat der Vorsitzende des MKÖ, Willi Mernyi, nun
Kontakt mit Klaschka aufgenommen.

„Ich habe ihn angerufen, weil ich durch Medienberichte den Eindruck gewonnen habe, dass
er zwar etwas getan hat, was falsch war, aber dass es ihm leid tut“, erklärte Mernyi. „Ich den-

ke nicht, dass wir es hier mit einem rechtsradikalen Konditor zu tun haben. Deshalb habe ich
das persönliche Gespräch gesucht“, so Merny weiter.

Debatte sensibilisierte Menschen

Die Auffassung des Vorsitzenden des MKÖ wird auch durch den Konditor Klaschka bestätigt.
„Ich habe  mir nichts  dabei gedacht  und es waren  nicht mehr  als die drei Torten.  Es tut mir
leid, dass  es passiert ist.  Es ist auch gut und richtig, dass die Erinnerung an diese Zeit wach
gehalten wird“, meint der Zuckerbäcker.

Die  zahlreichen  Reaktionen  haben gezeigt,  dass die  Debatte  einerseits  viele  Menschen

sensibilisiert hat, dass sich andererseits aber etliche der Dimension der Verbrechen des NS-
Regimes gar nicht bewusst sind.

Wer bestellt so eine Torte?

Dem Mauthausen Komitee geht es daher nicht darum, Konditor Klaschka nach dessen Ent-
schuldigung an  den Pranger zu stellen,  sondern darauf hinzuweisen,  welche Verbrechen
unter dem Symbol des Hakenkreuzes begangen wurden.

Zudem muss  die Frage gestellt werden,  wer so eine Torte in Auftrag gibt.  Willi Mernyi: „Da

es sich in dem einen Fall ganz offensichtlich um eine Tauftorte handelt, stellt sich die Frage,
in welcher Familie dieses Kind aufwächst.“

Fotocredit: Mauthausen Komitee Österreich

Links: Manfred Klaschka, rechts im Bild Willi Mernyi

Es tut mir leid und ich bin kein Nazi

Nach dem  Gespräch übergab das Mauthausen Komitee  dem Konditor das Standardwerk über
das ehemaligen KZ Mauthausen. Mernyi: „Herrn Klaschka war die Dimension seines Handelns
offensichtlich nicht klar. “ Der Zuckerbäcker seinerseits hatte eine Osterpinze mit Symbolen aus
dem  christlichen  und jüdischen  Glauben  vorbereitet.   „Ich sehe ein,  dass  es  ein Fehler war.
Jeder, der mich kennt, weiß, was ich für ein Mensch bin. Ich bin kein Nazi“, beteuerte Klaschka.

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2011-04-15
 

BZÖ fordert Boot Camps

 

Amerikaner lösen Boot Camps auf

Selbst die Amerikaner haben eingesehen, dass sogenannte Boot Camps nicht der Weisheit
letzter Schluss sind. Diese wurden in den Vereinigten Staaten in den 80er Jahren erfunden
und boomten sich bis in die 90er Jahre. Seitdem ist der Trend für Boot Camps stark rück-
läufig.
Der psychologisch geschulte Erzieher
Maßgebliche Gründe dieser Trendabkehr waren  Missbrauchs- und Todesfälle, welche in
diesen Camps vorgefallen waren. Kein Kind oder Jugendlicher kann durch psychische
oder physische Qualen zu einem „besseren“ Menschen erzogen werden.

Konzentrationslager für Kinder

Boot Camps sind Erziehungslager, die man getrost auch als Kinder-KZ bezeichnen darf.
Auch in Österreich gab es bereits so ähnliche Institutionen. Die ältere Generation kann
sich sicher noch an die Erziehungsanstalten Kaiserebersdorf und Eggenburg erinnern.
Nun, seid ihr schon bessere Menschen???
Aber auch in unserem Land erkannte man, dass derartige Anstalten in denen Kinder
gequält, aber nicht „gebessert“ wurden, nichts bringen und schloss diese bereits vor
etlichen Jahren.

Zurück in alte Zeiten

Da ist es doch erstaunlich, dass ein Österreichischer Politiker im 21.Jahrhundert, die Neu-
auflage solcher Kinderquälstationen fordert. Der BZÖ-Oberösterreich Landessprecher
Nationalrat Rainer Widmann fordert allen Ernstes, die Errichtung von Boot Camps, die er
verharmlosend „Respekt Camps“ nennt.
Wir zitieren aus einer heutigen APA-OTS Aussendung des BZÖ-Oberösterreich:
„Mag. Rainer Widmann fordert eigene Respekt-Camps für jugendliche Straftäter und junge
Erwachsene. Straffällige Jugendliche sollen nicht sofort eingesperrt werden, sondern von
Respekttrainern nach Hessischem Vorbild wieder auf den rechten Weg gebracht werden;
als letzte Chance vor der Haft“.

Deutsches Vorbild

Also nach Hessischem Vorbild  wie der BZÖ-Mann meint. Da wollen wir doch den Orangen
Politiker ans letzte Deutsche Vorbild erinnern. Diese wurden Konzentrationslager, oder ver-
niedlicht „Arbeits- bzw. Umerziehungslager“ genannt. Auch prangten an manchen
Einfahrten dieser Lager der sinnige Spruch „Arbeit macht frei“.
Slogan nicht vergessen!!!
Also Herr Widmann. Lassen Sie sich noch einen guten Slogan für die von Ihnen geforderten
„Respekt Camps“ einfallen. Denn nach deutschem Muster muss einfach Ordnung sein.
Einen derartigen Schwachsinn, wie die Forderung nach derartigen Camps haben wir schon
lange nicht mehr vernommen. Herr Widmann meint offensichtlich allen Ernstes, dass man
Kindern und Jugendlichen Respekt hineinprügeln kann.

Geeignete Programme durchführen

Es kann wohl nicht angehen, dass man Kinder oder Jugendliche in derartigen Anstalten inter-
niert, weil die Eltern aus welchen Gründen auch immer, in ihrer Erziehungspflicht versagt
haben.
Es hat schon seine Richtigkeit, dass der Staat in solchen Fällen eingreifen und in Härtefällen
die Kinder von den Eltern trennen muss. In solchen Fällen müssen Institutionen zur Ver-
fügung stehen, wo Kinder und Jugendliche ihren eventuell versäumten Schul- oder Lehr-
abschluss nachholen können und eine dementsprechende Betreuung haben.
Für solche Programme müssen eigens geschulte Psychologen zur Verfügung stehen und
nicht irgendwelche komplexbehaftete Möchtegern-Rambos, die glauben das Kindererzieh-
ung aus Gewalt besteht. Solche Typen sind nämlich in diesen Camps anzutreffen.

Zwar keine Garantie, aber trotzdem Zukunftsinvestition

Auch darf die Finanzierung von sinnvollen Programmen kein Problem darstellen. Wenn man
bedenkt welche Summen für etliche Schwachsinnigkeiten verschwendet werden, ist dieses
Geld sicherlich gut angelegt. Es ist nämlich eine Investition in die Zukunft unseres Landes.
Kindern und Jugendlichen ist immer eine Chance zu geben. Zugegeben es gibt keine Garantie
dafür, dass alle betroffenen Kids auf den rechten Weg zurückgeführt werden können, aber
die Möglichkeit dazu ist durch eine sinnvolle Maßnahme weitaus höher, als die Internierung in
einem sogenannten „Respekt Camp“.
Sollten sinnvolle Maßnahmen nicht fruchten und aus dem  Kind ein erwachsener Straftäter
werden, hat sich dieser ohnehin vor dem Gesetz zu verantworten. Man kann nur hoffen,
dass Herr Mag. Widmann nie in eine politische Funktion gelangt, in der er mit Kinder oder
Jugendlichen zu tun hat.
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2010-01-20
  

„Sieg Heil !“

 

Entlassung aber kein Strafverfahren

„Glück im Unglück“ hatte jener ehemaligen Wiener Straßenbahnfahrer, der im Oktober des
Vorjahres seinen Arbeitsplatz verbal zum „Führerstand“ ausgerufen hatte.
   
Nachdem er von seinem Dienstgeber, den Wiener Linien entlassen wurde, ermittelte auch
die Staatsanwaltschaft wegen Wiederbetätigung. Grund dafür war, weil er sich von den
Fahrgästen mit den Worten „Sieg Heil !“ verabschiedet hatte.

Ein Lustiger

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen den Mann ein, weil sie der Ansicht war, dass
es sich um keine Wiederbetätigung im eigentlichen Sinne handle. Man kam  zu der Annahme, dass
der Mann „eher lustig“ sein wollte, als einen Nazi zu spielen.

Wir haben uns das Video, das mit einer Handykamera aufgenommen wurde mehrmals angesehen.
Unser Eindruck war, das der Mann eher ein Alkoholproblem hatte, als das „Dritte Reich“ wieder
einführen zu wollen.
Aber wie heißt es im Volksmund: „Kinder und Betrunkene sprechen die Wahrheit“.

Gedankenlosigkeit

Sei wie es sei, eine Anklage wegen Wiederbetätigung wäre in diesem Fall überzogen gewesen.
Allerdings zeigt der Vorfall auf, wie sorg- und gedankenlos mit gewissen Aussprüchen umge-
gangen wird. Ein Götzzitat hätte sicherlich rechtlich mehr Konsequenzen für diesen Mann gehabt,
als sein „Sieg Heil !“ Ausruf.

Salonfähig

Auch die Vorfälle von Ausschwitz  und Ebensee zeigen, dass sich die handelten Personen offen-
sichtlich nichts dabei denken, Gedenkstätten des Holocaust zu schänden und mit Naziparolen
lautstark auf sich aufmerksam zu machen.
  
Es entsteht der Eindruck, das derartige Aktionen bereits eine gewisse „Salonfähigkeit“ erreicht
haben, zumal sie noch von Herrn  H.C. Strache als „Lausbubenstreich“ abgetan werden.

Politiker als Vorbild

In unseren Augen auch nicht verwunderlich, dienen bestimmte Politiker doch als Vorbild.
Wenn eine „demokratische“ Partei mit dem Slogan „Abendland in Christenhand“ wirbt
und das mit dem Konterfei ihres Vorsitzenden verziert, warum sollen dann nicht betrunkene
oder geistig labile Personen zu solchen Taten inspiriert werden.

Vielleicht sollte man diese Leute gar nicht strafrechtlich verfolgen, sondern sie für vier Wochen
in einem Art „Bootscamp“ den „Genuss“ des Leidens eines KZ-Insassen zuteil werden lassen.
Nicht sicher, aber möglicherweise würden diese dann nie mehr „Sieg Heil !“ rufen.

Stauni
  
2009-05-22
  

Showdown im KZ

Hitlergruß zum Empfang

Was sich heute bei den Gedenkfeierlichkeiten im ehemaligen Konzentrationslager Ebensee
zugetragen hat, sind offensichtlich Auswirkungen auf die zu tolerante Einstellung gegen-
über dem rechten Lager in Österreich.
Besucher und Gäste wurden von einem Trupp Ewiggestriger mit Naziparolen und Hitlergruß
empfangen.

„FRAU“ Rudas übt sich in Polemik

Wenn nun SPÖ-Jungstar Rudas lautstark den Slogan „Wehret den Anfängen“ ausruft, muß
man ihr entgegenhalten, dass sie dazu bereits in der vergangenen Woche ausreichend
Möglichkeit gehabt hätte.
Da fand nämlich unter Polizeischutz eine Kranzniederlegung einer Gruppe Burschen-
schafter am Heldenplatz statt. Das Ganze hatte natürlich nichts mit einem Betrauern
der deutschen Niederlage zu tun, sondern war angeblich eine Ehrung der Toten auf allen
Seiten.
Hier hätte Frau Rudas bereits abwehrend eingreifen und beim Landeshauptmann von Wien
intervenieren können, eine solche Veranstaltung zu untersagen.
Aber Frau Rudas scheint zur Zeit andere Sorgen zu haben, nämlich ob sie sich als „Mädl“
bezeichnen lassen muß.
Ihre Aussage, dass es nun am österreichischen Rechtsstaat liege, sich gegen derartige
Angriffe auf Demokratie und Frieden zur Wehr zu setzen, klingt eher wie Polemik.

Durch Werbung beflügelt ?

Auch die von der FPÖ betriebene Wahlwerbung „Abendland in Christenhand“ wird auf
kranke Typen wie in Ebensee nicht gerade entmutigend wirken.
Wahrscheinlich dachten sie sich, wenn im Moment keine Islamisten zur Hand sind, nehmen
wir halt wieder die Juden.
Auch die Verprügelung von Antifaschisten in Linz durch die Polizei, wird das Selbst-
vertrauen dieser Typen stärken. Nach dem Motto je weiter rechts, desto sicherer, werden
sie sicher zu neuen Taten inspiriert.
Man darf auf die Reaktion der „Heimatpartei“ FPÖ gespannt sein, wie sie sich zu diesem
Vorfall äußern wird, falls es überhaupt zu einer Stellungsnahme kommt, denn man könnte
sich ja eventuelle Wähler vergraulen.
Stauni
  
2009-05-10
  

Inhalts-Ende

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