Ein Wahlwerbe-Video, das auf der Facebook-Seite von Van der
Bellen zu sehen ist, stellt ältere Menschen als unmündig dar
Je näher der Tag der Entscheidung rückt, umso mehr bröckelt die Fassade des ‚netten
Professors‘ und zum Vorschein kommt ein mittlerweile durchaus untergriffiger Kandidat.
Eine Entgleisung der besonderen Art ist ein Wahlwerbe-Video, das seit den Pfingst-
feiertagen auf Van der Bellens Facebook-Seite zu sehen ist.
Darin sollen Jugendliche motiviert werden, „Oma, Opa und die Mizzi-Tant‘‘ anzurufen,
damit diese tunlichst am 22. Mai den vermeintlich unabhängigen Kandidaten wählen.
Dabei wird unverhohlen suggeriert, dass die Älteren selbst nicht entscheiden können,
ob sie zur Wahl gehen und welchem Kandidaten sie ihre Stimme geben.
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Es dürfen natürlich nicht die ‚praktischen Tipps‘ fehlen, falls Oma und Opa nicht gleich
‚spuren‘. Im Video werden Aussagen wie: „Sagt’s ihnen, dass ihr ihnen notfalls mit der
Wahlkarte helft’s“, „Fahrt’s mit ihnen gemeinsam zum Wahllokal“, oder: „Droht’s ihnen
mit Liebesentzug“ getätigt.
Womöglich sollen sie vielleicht noch der Oma die Hand beim Ankreuzen führen. Damit
wird diese Altersgruppe pauschal als unmündig und dumm diskriminiert und verächtlich
gemacht. Dies hat sich die Generation, die dieses Land aufgebaut und zu Wohlstand
geführt hat, wahrlich nicht verdient.
Dazu der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer:. „Es wird zu prüfen
sein, ob diese Formulierungen möglicherweise als Aufruf zum Wahlbetrug und zur
Nötigung verstanden werden können. In höchstem Maße würdelos ist diese Form
des Wahlkampfes allemal. Ich erwarte mir daher von Van der Bellen eine Klarstellung
und Distanzierung von diesen Inhalten.“
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2016-05-17
Probleme gehen offenbar weiter
Der Angelsport sollte eigentlich zur Erholung dienen und keinen seelischen Stress verursachen.
Adrenalinschübe sollten nur durch große Fische an der Angel ausgelöst werden. Nun, dass
dies nicht immer so ist, haben wir bereits im Beitrag „Probleme in Fischereiverein Dürnkrut“
festgehalten.
Unsere Hoffnung, dass der Fischereiobmann des Fischereivereins Dürnkrut, Johann Istvanek,
das heurige Jahr etwas ruhiger angehen lässt, hat sich leider in Luft aufgelöst. Dazu aber eine
kurze Vorgeschichte. Nachfolgendes Schreiben flatterte im Oktober 2011 den Mitgliedern des
Anglervereins ins Haus.
Dabei geht es um die jährliche Hauptversammlung, sowie um die Ausgabebedingungen der
Fischereilizenzen 2012. Interessant sind dabei zwei Sätze, die sich völlig widersprechen.
Einerseits werden die Mitglieder mit dem Satz : „Der Betrag ist bis spätestens 31.Dezember
2011 einzuzahlen“ verpflichtend zur Zahlung bis Jahresende aufgefordert, während der Satz
„Weiteres besteht auch die Möglichkeit, die Lizenz bei der Ausgabe in bar zu bezahlen“ ander-
seits die Bezahlung bis spätestens 21.Jänner 2012 offen lässt.
Zwar ist diese Diskrepanz keiner besonderen Erwähnung wert, zeigt aber auf, dass der Ver-
einsobmann offenbar mit sich selbst uneinig ist. Aber es kommt noch dicker. Wie es im all-
gemeinen Geschäftsverkehr üblich ist, kann nach erfolgter Bezahlung konsumiert werden.
Dies gilt unserer Ansicht nach auch für die Fischerei, wenn der Lizenzbeitrag ordnungsgemäß
einbezahlt wurde.
Nun forderte der Obmann des Anglervereins Dürnkrut zwar die Zahlung des Lizenzbeitrags
2012 bis spätestens 31.12.2011 verpflichtend ein, obwohl er – aus welchen Gründen auch
immer – nicht in der Lage war, jenen Personen die dieser Aufforderung nachkamen bis zu
diesem Datum eine neue Lizenz auszustellen.
Das wäre im Prinzip auch kein Problem, könnte doch unter Mitnahme der Einzahlungsbestät-
igung für das Jahr 2012, die Angelei auch problemlos bis zum Ausgabetag der Lizenz – also
dem 7.Jänner 2012 – ausgeübt werden.
Das sahen auch zwei Angler, die seit 50 Jahren je eine Fischerhütte am Grenzfluss March
besitzen ebenso und nutzen den sonnigen 6.Jänner 2012 um ihrem Hobby zu frönen. Ange-
merkt sei, dass die beiden ihre Lizenzgebühr für das Jahr 2012 schon im November 2011 be-
zahlt hatten.
Quelle: nordbahn.com
Trotz Bezahlung wurde Fischerei untersagt
Die beiden Senioren Rudolf B. (81) und Ernst K. (69) saßen also an diesem herrlich sonnigen
Jännertag in ihren Fischerhütten, tranken gemütlich Kaffee oder sonstiges und ließen dann und
wann die Netze ihrer Daubelanlagen ins Wasser. Dieser idyllische Vormittag wurde durch den
Vereinsobmann, der gleichzeitig auch Fischerei-Kontrolleur ist, jäh unterbrochen.
Obwohl Istvanek die beiden Männer seit Jahrzehnten persönlich kennt, diese ihren Lizenzbeitrag
für 2012 bereits nachweislich einbezahlt und erst ab dem 7. Jänner 2012 die Möglichkeit den
Erhalt ihrer neuen Lizenzen hatten, kam der Vereinsobmann zur Ansicht, dass die beiden
Senioren ohne Berechtigung die Angelei ausübten. Er untersagte ihnen an Ort und Stelle die
Fischerei.
Am Folgetag – der Lizenzausgabe am 7. Jänner- im Gasthaus Jana in Dürnkrut beschwerte sich
der 81-jährige Rudolf B. beim Vereinsvorstand über die Vorgehensweise von Johann Istvanek.
Betretenes Schweigen war die Folge.
Wir wollten natürlich die Motivation dieser erstaunlichen Vorgehensweise wissen und befragten
dazu den Vereinsobmann Johann Istvanek. Nach anfänglichem im Kreis reden räumte er ein,
dass ihm möglicherweise ein Fehler unterlaufen sei. Ob derartige Fehler für seine Wiederkandi-
datur im kommenden Herbst von Vorteil sind, wagen wir ernsthaft zu bezweifeln.
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2012-01-08
Protest beim Seniorenbund
Helle Aufregung beim östereichischen Seniorenbund, bezüglich eines im ORF
ausgestrahlten Werbevideo der Fensterfirma „Rekord“.
Man sei es schon gewohnt, dass Senioren als Personen, die auf einer Parkbank
sitzen und dabei Tauben füttern, hingestellt werden.
Dabei wird dies von den Medien unterstützt, die gerne und oft ein völlig falsches Bild
der Senioren zeichnen.
Dieses Video aber sprenge alle negativen Rekorde, meint Frau Magister Gertrude
Aubauer, Senioren-Abgeordnete der ÖVP, in einer heutigen Presseaussendung.
„Wir Senioren haben jedenfalls genug! So lassen wir nicht mehr mit uns umgehen!“,
so Aubauer wörtlich.
Werberat reagiert
Der Österreichische Werberat wurde eingeschaltet und beanstandete den TV-Spot
wie folgt:
Ethik und Moral: „Alte“ Frauen werden aufgrund der Aussage gegenüber „Jüngeren“
Frauen herabgesetzt.
Frauen werden hier einerseits mit fast nacktem Frauenkörper dargestellt, ohne dass es
einen Bezug zum Produkt gibt. Außerdem wird mit der Wortfolge „Schließlich wollen
Sie ihr Geld für die wirklich wichtigen Dinge im Leben verwenden, oder?“die Würde
der Frau verletzt und als käuflich dargestellt.
Der Horrorstreifen
Wir sind natürlich neugierig geworden und haben uns auf die Suche nach diesem
„Horrorstreifen“ begeben.
Im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=Ol57uh1kTy8 sind wir dann fündig
geworden.
Nachdem wir uns den 46-Sekunden Spot mehrmals angesehen hatten, konnten wir
weder diskriminierende oder sexystische Sequenzen feststellen. Das Video könnte einer
Szene aus der „Löwinger Bühne“ entstammen.
Werbung wie hundert andere
Mag sein das die Handlung mit dem Produkt anfänglich nicht im direkten Zusammenhang
steht, aber das ist in der Werbung oft beabsichtigt um die Aufmerksamkeit der Zuseher zu
erhöhen.
Da müßte man sich aber bei jedem Werbespot über ein „pink Power“ Putzmittel aufregen,
wo die Flecken schon beim öffnen der Flasche verschwinden.
Werbung nimmt eben nicht immer direkt oder sofort Bezug zum beworbenen Produkt und
das wissen die Konsumenten auch. Aber dafür gibt es ja den Werberat, der auch seine
Existenz rechtfertigen muss und dann seinen „Senf“ dazu abgibt.
Frau Mag. Aubauer unterbeschäftigt ?
Wesentlich erstaunlicher ist für uns die Person der Frau Magister Gertrude Aubauer, ihres
Zeichens Senioren-Abgeordnete der ÖVP. Hat die Dame wirklich keine anderen Aufgaben
als sich mit einem derartigen „Nonsens“ zu beschäftigen ?
Da gibt es zum Beispiel die Mindestrenter, die nicht wissen wie sie Miete, Heizung und
Lebensmittel gleichzeitig bezahlen können. Wir könnten hier noch etliche Beispiele, wie
Zustände in Altersheimen odgl. mehr aufzählen.
Solche Fälle sollte sich Frau Mag. Aubauer ansehen und etwas dagegen unternehmen und
nicht bei einem „Löwinger Bühne“ ähnlichen Werbespot die besorgte Politikerin spielen.
Stauni
2009-03-28
(Bitte beachten Sie den Einsendeschluss (31.03.2009) unseres prämierten Ideenwett-
bewerbes im Beitrag „Die Rathausfrau“ vom 21.03.2009)