Unfassbare Diskriminierung von Senioren


Ein Wahlwerbe-Video, das auf der Facebook-Seite von Van der

Bellen zu sehen ist, stellt ältere Menschen als unmündig dar

Je näher der Tag der  Entscheidung  rückt,  umso mehr bröckelt die Fassade des  ‚netten
Professors‘  und  zum Vorschein kommt ein mittlerweile durchaus untergriffiger Kandidat.
Eine  Entgleisung  der  besonderen  Art  ist  ein Wahlwerbe-Video,  das  seit  den Pfingst-
feiertagen auf Van der Bellens Facebook-Seite zu sehen ist.
Darin  sollen  Jugendliche  motiviert  werden, „Oma, Opa und die Mizzi-Tant‘‘ anzurufen,
damit  diese  tunlichst  am  22. Mai  den vermeintlich unabhängigen Kandidaten wählen.
Dabei  wird  unverhohlen  suggeriert,  dass die Älteren selbst nicht entscheiden können,
ob sie zur Wahl gehen und welchem Kandidaten sie ihre Stimme geben.
{youtube}_YgKoUGQLZ4{/youtube}
Es dürfen natürlich nicht die ‚praktischen Tipps‘ fehlen,  falls Oma und Opa nicht gleich
‚spuren‘. Im Video werden Aussagen wie:  „Sagt’s ihnen, dass ihr ihnen notfalls mit der
Wahlkarte helft’s“, „Fahrt’s mit ihnen gemeinsam zum Wahllokal“, oder:  „Droht’s ihnen
mit Liebesentzug“  getätigt.
Womöglich sollen sie vielleicht noch der Oma die Hand beim Ankreuzen führen.  Damit
wird diese Altersgruppe pauschal als unmündig und dumm diskriminiert und verächtlich
gemacht.  Dies  hat  sich  die Generation,  die dieses Land aufgebaut und zu Wohlstand
geführt hat, wahrlich nicht verdient.

Dazu  der freiheitliche  Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer:. „Es wird zu prüfen
sein,  ob  diese  Formulierungen  möglicherweise  als  Aufruf  zum Wahlbetrug und zur
Nötigung  verstanden  werden  können.   In  höchstem  Maße  würdelos  ist  diese Form
des Wahlkampfes allemal.  Ich erwarte mir daher von Van der Bellen eine Klarstellung
und Distanzierung von diesen Inhalten.“
*****
2016-05-17

Stress bei der Fischerei


Probleme gehen offenbar weiter

Der Angelsport sollte eigentlich zur Erholung dienen und keinen seelischen Stress verursachen.
Adrenalinschübe  sollten nur durch große  Fische an der Angel  ausgelöst werden.  Nun,  dass
dies  nicht immer so ist,  haben wir bereits im Beitrag  „Probleme in Fischereiverein Dürnkrut“
festgehalten.

 

Unsere  Hoffnung,  dass  der Fischereiobmann des Fischereivereins Dürnkrut,  Johann Istvanek,

das heurige Jahr etwas ruhiger angehen lässt, hat sich leider in Luft aufgelöst.  Dazu aber eine

kurze Vorgeschichte.   Nachfolgendes Schreiben flatterte im Oktober 2011  den Mitgliedern des

Anglervereins ins Haus.

 

 

Dabei  geht es  um die jährliche Hauptversammlung,  sowie um die  Ausgabebedingungen der

Fischereilizenzen 2012.   Interessant  sind  dabei  zwei  Sätze,  die  sich  völlig  widersprechen.

Einerseits  werden  die  Mitglieder mit dem Satz :  „Der Betrag ist bis spätestens 31.Dezember

2011 einzuzahlen“  verpflichtend zur  Zahlung bis Jahresende aufgefordert,  während der Satz

„Weiteres besteht auch die Möglichkeit, die Lizenz bei der Ausgabe in bar zu bezahlen“  ander-
seits die Bezahlung bis spätestens 21.Jänner 2012 offen lässt.

 

Zwar  ist diese Diskrepanz  keiner besonderen Erwähnung wert, zeigt aber auf,  dass der Ver-
einsobmann offenbar mit  sich selbst uneinig ist.   Aber es kommt noch dicker.  Wie es im all-
gemeinen  Geschäftsverkehr  üblich  ist,  kann  nach  erfolgter Bezahlung konsumiert werden.
Dies gilt unserer Ansicht nach auch für die Fischerei, wenn der Lizenzbeitrag ordnungsgemäß
einbezahlt wurde.

 

Nun  forderte der  Obmann des Anglervereins  Dürnkrut zwar die  Zahlung des Lizenzbeitrags

2012  bis  spätestens  31.12.2011  verpflichtend ein,  obwohl er  – aus welchen Gründen auch

immer –  nicht in der Lage war,  jenen Personen die  dieser  Aufforderung nachkamen  bis zu

diesem Datum eine neue Lizenz auszustellen.

 

Das  wäre im Prinzip auch kein Problem,  könnte doch unter Mitnahme der Einzahlungsbestät-

igung für das Jahr 2012, die Angelei auch problemlos bis zum Ausgabetag der Lizenz   – also

dem 7.Jänner 2012 – ausgeübt werden.

 

Das  sahen auch  zwei Angler,  die seit  50 Jahren je eine Fischerhütte am Grenzfluss March

besitzen  ebenso und  nutzen den sonnigen 6.Jänner 2012 um ihrem Hobby zu frönen.   Ange-

merkt sei,  dass die beiden ihre Lizenzgebühr für das Jahr 2012 schon im November 2011 be-

zahlt hatten.  

 

Quelle: nordbahn.com

 

Trotz Bezahlung wurde Fischerei untersagt

Die  beiden Senioren Rudolf B. (81)  und  Ernst K. (69)  saßen also  an diesem herrlich sonnigen

Jännertag in ihren Fischerhütten,  tranken gemütlich Kaffee  oder sonstiges und ließen dann und

wann  die Netze ihrer Daubelanlagen ins Wasser.   Dieser idyllische Vormittag  wurde durch den

Vereinsobmann, der gleichzeitig auch Fischerei-Kontrolleur ist, jäh unterbrochen.

 

Obwohl Istvanek die beiden Männer seit Jahrzehnten persönlich kennt, diese ihren Lizenzbeitrag

für 2012  bereits nachweislich  einbezahlt  und erst ab dem  7. Jänner 2012 die Möglichkeit den

Erhalt  ihrer  neuen  Lizenzen  hatten,  kam  der  Vereinsobmann  zur Ansicht,  dass die beiden
Senioren  ohne Berechtigung  die Angelei ausübten.   Er untersagte ihnen an Ort und Stelle die
Fischerei.

 

Am Folgetag  – der Lizenzausgabe am 7. Jänner- im Gasthaus Jana in Dürnkrut beschwerte sich

der  81-jährige Rudolf B.  beim Vereinsvorstand über die Vorgehensweise von  Johann Istvanek.

Betretenes Schweigen war die Folge.

 

Wir  wollten natürlich die Motivation dieser erstaunlichen Vorgehensweise wissen und befragten

dazu  den  Vereinsobmann  Johann Istvanek.   Nach anfänglichem im Kreis reden räumte er ein,
dass ihm möglicherweise ein Fehler unterlaufen sei. Ob derartige Fehler für seine  Wiederkandi-
datur im kommenden Herbst von Vorteil sind,  wagen wir ernsthaft zu bezweifeln.

 

*****

2012-01-08
 

Löwinger Bühne

 

Protest beim Seniorenbund

Helle Aufregung beim östereichischen Seniorenbund, bezüglich eines im ORF
ausgestrahlten Werbevideo der Fensterfirma „Rekord“.
Man sei es schon gewohnt, dass Senioren als Personen, die auf einer Parkbank
sitzen und dabei Tauben füttern, hingestellt werden.
Dabei wird dies von den Medien unterstützt, die gerne und oft ein völlig falsches Bild
der Senioren zeichnen.
Dieses Video aber sprenge alle negativen Rekorde, meint Frau Magister Gertrude
Aubauer, Senioren-Abgeordnete der ÖVP, in einer heutigen Presseaussendung.
„Wir Senioren haben jedenfalls genug! So lassen wir nicht mehr mit uns umgehen!“,
so Aubauer wörtlich.

Werberat reagiert

Der Österreichische Werberat wurde eingeschaltet und beanstandete den TV-Spot
wie folgt:
  
Ethik und Moral: „Alte“ Frauen werden aufgrund der Aussage gegenüber „Jüngeren“
Frauen herabgesetzt.
Frauen werden hier einerseits mit fast nacktem Frauenkörper dargestellt, ohne dass es
einen Bezug zum Produkt gibt. Außerdem wird mit der Wortfolge „Schließlich wollen
Sie ihr Geld für die wirklich wichtigen Dinge im Leben verwenden, oder?“die Würde
der Frau verletzt und als käuflich dargestellt.

Der Horrorstreifen

Wir sind natürlich neugierig geworden und haben uns auf die Suche nach diesem
„Horrorstreifen“ begeben.
Im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=Ol57uh1kTy8 sind wir dann fündig
geworden.

Nachdem wir uns den 46-Sekunden Spot mehrmals angesehen hatten, konnten wir
weder diskriminierende oder sexystische Sequenzen feststellen. Das Video könnte einer
Szene aus der „Löwinger Bühne“ entstammen.

Werbung wie hundert andere

Mag sein das die Handlung mit dem Produkt anfänglich nicht im direkten Zusammenhang
steht, aber das ist in der Werbung oft beabsichtigt um die Aufmerksamkeit der Zuseher zu
erhöhen.
  
Da müßte man sich aber bei jedem Werbespot über ein  „pink Power“ Putzmittel aufregen,
wo die Flecken schon beim öffnen der Flasche verschwinden.
Werbung nimmt eben nicht immer direkt oder sofort Bezug zum beworbenen Produkt und
das wissen die Konsumenten auch. Aber dafür gibt es ja den Werberat, der auch seine
Existenz rechtfertigen muss und dann seinen „Senf“ dazu abgibt.

Frau Mag. Aubauer unterbeschäftigt ?

Wesentlich erstaunlicher ist für uns die Person der Frau Magister Gertrude Aubauer, ihres
Zeichens Senioren-Abgeordnete der ÖVP. Hat die Dame wirklich keine anderen Aufgaben
als sich mit einem derartigen „Nonsens“ zu beschäftigen ?
Da gibt es zum Beispiel die Mindestrenter, die nicht wissen wie sie Miete, Heizung und
Lebensmittel gleichzeitig bezahlen können. Wir könnten hier noch etliche Beispiele, wie
Zustände in Altersheimen odgl. mehr aufzählen.
Solche Fälle sollte sich Frau Mag. Aubauer ansehen und etwas dagegen unternehmen und
nicht bei einem „Löwinger Bühne“ ähnlichen Werbespot die besorgte Politikerin spielen.

Stauni
2009-03-28
(Bitte beachten Sie den Einsendeschluss (31.03.2009)  unseres prämierten Ideenwett-
bewerbes im Beitrag  „Die Rathausfrau“  vom 21.03.2009)

 

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten