Hunderte Fische verendeten qualvoll im Lainzer Teich


Nur das beherzte Eingreifen eines

FPÖ-Politikers konnte Tierquälerei stoppen

Hunderte Fische zappelten im Schlamm, rissen verzweifelt die Mäuler auf, gaben sich
nach  stundenlangem  Todeskampf  dann  schließlich  geschlagen und blieben liegen.
Diese  Szenen,  die  sich  im  Lainzer Teich abspielten,  waren grauenvoll und werden
durch nachfolgendes Video dokumentiert
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Die MA45 hatte einfach das Wasser abgelassen ohne zuvor denTeich anständig abzu-
fischen.   Die  kleineren  Tiere  sind  einfach  zurückgelassen  worden.   Nur  durch  das
beherzte  Eingreifen von Günter Kasal,  Obmann der FPÖ-Hietzing,  konnte verhindert
werden,  dass alle Fische im Lainzer Teich verendeten.
Auf  seinen  politischen  Druck  hin  wurde  der Teich  wieder  leicht  geflutet  und  die
noch  lebenden  Fische  wurden   herausgeholt.   Aber  nicht  nur  diese Tierquälerei
empört  Kasal. ..„Der  jetzt  teils  mehr  als einen Meter tiefe Sumpf ist tagelang nicht
gesichert  worden.   Erst  heute  seit  neun Uhr früh werden gemächlich Schutzgitter
aufgestellt.  Nicht auszudenken, was passieren kann, wenn Kinder beim Spielen in
den Morast hineinstürzen.   Es ist empörend, mit welcher Sorg- und Gewissenlosig-
keit da vorgegangen wurde“, so der FPÖ-Politiker.
Der verantwortliche Leiter der MA45, Gerald Loew, ist kein Unbekannter, weiß Wiens
FPÖ-Umweltsprecher, Udo Guggenbichler,  zu  berichten.  Der freiheitliche Politiker
erinnert  etwa  an den vom Stadtrechnungshof aufgedeckten Mähboot-Skandal, für
welchen Loew ebenfalls verantwortlich ist.
Im Jahr 1995 wurde um 2,3 Millionen Euro ein Boot zum Mähen der Wasserpflanzen
in  der  Alten und  der Neuen Donau gekauft,  dafür zusätzlich noch Infrastruktur um
800.000,-  Euro  gebaut.   Eingesetzt  konnte  das  Boot  nie  werden,  weil es für das
Gewässer  schlicht  zu  groß  war.   Nach 19 Jahren, in denen jeweils 10.000 Euro für
„Wartung“  anfielen,  wurde  der  bereits  völlig  verrostete  Kahn um  36.000 Euro an
einen Alteisen-Händler verhökert.
Die  zuständige  SPÖ-Stadträtin  Ulrike  Sima  darf  da einfach nicht mehr länger zu-
sehen. Sie sollte in ihrem Ressort und speziell in der MA45 endlich einmal Ordnung
schaffen.   Dafür ist sie gewählt und dafür wird sie auch bezahlt.
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2015-11-13