Beschimpft, bedroht und bespuckt
Beängstigende Szenen spielten sich gestern am Dienstag an einem Info-Stand der Freiheit-
lichen in der Josefstädter Straße ab. Wie aus dem Nichts stürmten plötzlich sieben ver-
mummte Linksextremisten die ordnungsgemäß angemeldete Veranstaltung. Sie entrollten
mitgebrachte Transparente und beflegelten wüst die freiheitlichen Funktionäre, die den
Dialog mit den Bürgern suchten.
„Wir wurden bedroht, beschimpft und bespuckt“, berichtet Josefstadts FPÖ-Obmann
Maximilian Krauss, “ deshalb haben wir umgehend die Polizei alarmiert.“ Als die Beamten
vor Ort eintrafen, flüchteten die zuvor noch so starken jungen Männer. Dennoch gelang es
der Polizei zwei der Chaoten zu schnappen.
Was Krauss besonders unangenehm auffiel: „Einer der Täter hat sich stolz damit gebrüstet,
von der Sozialhilfe und damit von jenen Menschen zu leben, die seiner Meinung nach, so
blöd sind und arbeiten.“
Trotz des unangenehmen Vorfalls ist der FPÖ-Politiker optimistisch und meint: „Solche Polit-
Rabauken sind in der Wiener Jugend eine verschwindend kleine Minderheit. Dass sie ob
ihrer Lautstärke und Aggressivität besonders auffallen und die gesamte Jugend in Verruf
bringen ist schade.“
*****2012-10-24