Breite Ablehnungsfront der Bezirksbevölkerung

Foto: erstaunlich.at Wie erst unlängst bei der projektierten Unterbringung von 600 Flüchtlingen beziehungsweise Asylanten im abbruchreifen Gebäude der WU in der Augasse, wird der 19. Wiener Gemeinde- bezirk mit der Präsentation des Projekts der Drogenberatungsstelle in der Nußdorfer Straße erneut vor den Kopf gestoßen. Weder gab es Vorgespräche oder Vorinformationen, noch wurde die Bezirksvertretung in irgendeiner Weise in den Entscheidungsprozess eingebunden. Die Bevölkerung soll hier vermutlich vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Geschlossene Wohngebiete wie der Alsergrund sind grundsätzlich weder für die Unterbring- ung einer großen Anzahl von Asylanten oder Flüchtlingen noch für die Betreuung sucht- kranker Menschen geeignet, befinden sich doch Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nähe der ausgewählten Objekte. So befindet sich beispielsweise ums Eck des geplanten Suchthilfezentrums in der Nußdorfer Straße Nummer 41 ein Kindergarten. Die Gefahr eines neuen Hotspots für Dealer wie in der Gumpendorfer Straße, als auch die Gefahr von Devastierungen und Pöbeleien sind höchst real und deshalb ist das geplante Objekt abzulehnen. Unter der dort ansässigen Bevölker- ung herrscht bereits eine breite Front der Ablehnung. ***** 2014-10-09