Smart-Meter können die Gesundheit gefährden
und sind datenschutzrechtlich bedenklich
Vor knapp über zwei Jahren haben wir erstmals über die geplante Einführung der „intelligenten Stromzähler“, sogenannte „Smart Meter“ berichtet. Seitens der WHO und der ÖAK bestanden schwerwiegende Bedenken wegen gesundheitlich negativer Auswirkungen, die durch diese Geräte verursacht werden können. Entwarnung gab es bis heute noch keine. Der betreffende Beitrag kann unter diesem LINK nachgelesen werden. Auch die FPÖ sprach sich vehement gegen diese Stromzähler aus. Dazu der freiheitliche Bundesrat und stellvertretender Vorsitzende des Datenschutzrates Werner Herbert, am 30. Dezember 2013 (also vor nicht einmal drei Monaten) wörtlich: „Die in den kommenden zwei Jahren geplante Einführung der sogenannten Smart Meter, die auch als „intelligente Stromzähler“ bezeichnet werden, stoßen auf die Ablehnung der FPÖ. Die zu erwartenden Einsparungen von 3 bis 4 Prozent der Stromkosten stehen in keiner Relation zu den zu erwartenden Problemen.“ „Die gegenständlichen Smart-Meter-Geräte seien vernetzte Geräte, die wie in jedem Netzwerk von einem Administrator von außen gesteuert bzw. eingelesen werden könnten. Darüber hinaus würden diese Geräte über keinen ausreichenden Software-Schutz verfügen, wodurch sie auch für Hacker angreifbar seien und damit nicht nur den betreffenden Haushalt lahmlegen, sondern aufgrund der Vernetzung auch großflächig Schäden anrichten könnten.“ „Zudem ermöglichten diese Geräte aufgrund der umfassenden Aufzeichnung auch die Erstellung genauer Benutzerprofile über die Verbraucher- und Lebensgewohnheiten der Österreicher, die niemanden etwas angehen. Hier seien die Möglichkeiten des Missbrauches größer als der zu erwartende Nutzen. Die intelligenten Stromzähler lassen hier die Verbraucher dumm aussehen.“ Also wir fassen zusammen: Abgesehen von gesundheitlichen Risiken, die von der WHO und der ÖAK geäußert wurden, bestehen seitens der FPÖ schwerwiegende datenschutzrechtliche Bedenken. Da waren wir höchst erstaunt als wir erfuhren, dass sich heute der Dritte Nationalratspräsident und FPÖ-Umwelt- und Energiesprecher Ing. Norbert Hofer, sowie der freiheitliche Techno- logiesprecher DI Gerhard Deimek, für eine österreichweite flächendeckende Ausstattung mit den neuen intelligenten Strommessgeräten (Smart Metern) aussprachen. Die beiden FPÖ-Politiker meinen, dass die Einführung der Geräte für Stromabnehmer ab einem Jahresverbrauch von 6000 kWh grundsätzlich zu begrüßen sei. Diese Einstellung ist für uns nicht verständlich und auch nicht nachvollziehbar. Haben Stromabnehmer mit größerem Ver- brauch kein Anrecht auf Datenschutz und körperliche Unversehrtheit?
Screen: google.com Welcher Teufel mag da wohl Hofer und Deimek geritten haben, ein derartiges Wendehals- Manöver durchzuführen. Wie zahlreiche Medien erst zum Wochenende berichteten, befindet sich die FPÖ stark im Aufwind und wären laut Umfrage, derzeit in Österreich die stärkste politische Kraft bei Nationalratswahlen. „Wenn es dem Esel zu wohl geht, dann geht er aufs Eis tanzen“, so lautet eine alte Volksweis- heit. Da muss die FPÖ nun sehr gut aufpassen, dass sie nicht durch Wendehals-Manöver von einzelnen ihrer führenden Politikern, am Eis ausrutscht. ***** 2014-03-18