Gemeindebaumieter dürfen wieder tiefer ins Geldbörsel greifen


Entrümpelungen in Gemeindebauten sollen

künftig doppelt so viel wie bisher kosten

In  der  alltäglichen Berichterstattung über die zurzeit stattfindenden Völkerwanderung,
die  fälschlicherweise als Flüchtlingsstrom bezeichnet wird,  gehen die etliche Themen
unter.   So  zu  Beispiel,  dass die Entrümpelungen von  Stiegenhäusern und Kellern in
Gemeindebauten schon bald von der MA48 durchgeführt werden sollen.
Der bisher kostengünstigere Sozialverein ARGE Wien, der diese bisher durchgeführt hat,
wurde  ausgebootet.  Wie uns ein  Mitarbeiter des  Vereins heute mitteilte,  gab es es seit
März 2015,  seitens  von  Wiener Wohnen  keinen einzigen  Auftrag  mehr.   Die offizielle
Begründung  dafür  war,  dass  es  neue  Ausschreibungen geben werde.   Nach unseren
Informationen  ist  die ARGE Wien bei diesen nicht mehr zum Zug gekommen,  sondern
wie  bereits  erwähnt,  ist  es  die  MA48  welche  die  Aufträge  für Entrümpelungen über-
nehmen wird.
Von  großer  Brisanz für die Mieter ist es, dass die Kosten durch diesen Wechsel um bis
zum  Doppelten  steigen werden.  Die Begründung liegt auch auf der Hand.  Die ARGE-
Wien  ist  nämlich kein  profitorientiertes  Unternehmen,  sondern  eine  gemeinnützige
Organisation.  Das trifft auf die MA48 nicht zu.
Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet die Wiener SPÖ,  die ja immer vorgibt für
leistbares  Wohnen  zu  sein,  schon  vor der  Wahl erneut an der Gebührenschraube
dreht und damit die Wohnkosten einmal mehr erhöht.
Dazu Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog, der auf die Betriebskosten in den
Wohnhausanlagen   der   Stadt   Wien  verweist:.. „Betriebskosten  mit   2,40  Euro  pro
Quadratmeter  sind  nicht  nur  im Bereich Gemeindewohnungen österreichweit Spitze
sind,  sondern Wiener Wohnen kassiert auch deutlich mehr als private Vermieter.“
Unser Resümee: Das Bekenntnis zu günstigem Wohnen ist also als Lippenbekenntnis
und reiner Wahlkampf-Schmäh der Häupl-SPÖ zu werten.
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2015-09-15