Statt familiärer Geborgenheit, staatliche Ersatzmaßnahmen
Marlies Steiner-Wieser von der FPÖ kämpft gegen
SPÖ-Pläne, Familien das Kindergeld zu streichen. Die Salzburger SPÖ zieht offensichtlich die Betreuung von Kindern anstatt in familiärer Geborgenheit, einer staatlichen Ersatzmaßnahmen vor. Denn die Genossen wollen Familien in ihrem Bundesland, welche Mindestsicherung erhalten , das Kindergeld streichen und durch Sachleistungen ersetzen. „Wir zahlen jetzt für ein Kind 176 Euro Cash. Mein Weg ist ab dem dritten Lebensjahr diese 176 Euro in eine Sachleistung umzuwandeln. Das heißt, Kinder sollen ab den dritten Lebensjahr in einen Kindergarten mit Mittagessen oder eine schulische Nach- mittagsbetreuung“, so die SPÖ-Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer, gegenüber „salzburg.orf.at“. Dieses Vorhaben der Sozialisten hat zudem einen gewaltigen Pferdefuß, denn es gibt keine Wahlmöglichkeit. Dazu äußert sich empört die FPÖ-Landtagsabgeordnete Marlies Steiner-Wieser:.. „Die SPÖ will quasi durch finanziellen Druck die Kindererzieh- ung in staatliche Hände legen. Wir leben doch nicht in der DDR!“ Bedenkt man, dass erst vor kurzem das Taggeld von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen erhöht wurde, ist es unverständlich österreichischen Eltern das Kinder- geld zu streichen. Dass die Familie die natürliche Keimzelle für eine funktionierende Gesellschaft ist und deshalb unterstützt werden muss, scheint den Sozialisten egal zu sein. ***** 2016-02-12