Kamen da beim ORF gar Neidgefühle auf?
Screen: ORF-Teletext Da dürften die Schlafmützen des staatlichen Rundfunks nicht schlecht gestaunt haben, wiefix das Team von FPÖ-TV agiert. Tja, die Mitarbeiter des Privat-TV haben den halbbeamtetenJournalisten der Zwangsanstalt ORF eben einiges voraus. Aber zum Thema selbst: Gegen den Blut- und Fäkalkünstler Hermann Nitsch laufen derzeitErmittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Am Mittwoch fand bei ihm eineRazzia statt. FPÖ-TV filmte einige Eindrücke des Einsatzes der Finanzpolizei vor Ort inseinem Weinviertler Schloss, wo regelmäßig das Orgien- und Mysterientheater stattfindet.Für Nitsch und seine Ehefrau gilt die Unschuldsvermutung. Video: FPÖ-TV
Interessant ist es auch, wie es zur Razzia gekommen sein soll. Die Tageszeitung ÖSTER-REICH führte heute ein Interview mit der Gattin von Hermann Nitsch. Besonders interes-sant finden wir zwei Antworten von Frau Nitsch. ÖSTERREICH: Wie kam es zu der Steuer-Razzia? Nitsch: Nachdem bei uns in Prinzendorf eingebrochen worden war, engagierten wir denDetektiv Dietmar Guggenbichler. Und der hat uns angezeigt. Wir gehen mit absoluter Sicherheit davon aus, dass der Tresor (aus dem 400.000,- Euroerbeutet wurden) versichert war. Warum also engagiert jemand einen Detektiv, nachdembei ihm eingebrochen wurde, obwohl Versicherungsdeckung besteht? Und sollte eine solchenicht bestanden haben (was kaum vorstellbar ist), wird das gestohlene Bargeld vom Täterkaum zurückzuholen sein. Wir vermuten, dass sich in dem aufgebrochenenTresor irgendetwas befand, dass Nitschunbedingt zurückhaben wollte. Und wir vermuten weiters, dass es sich hier nicht um einen Schwarzgeldbetrag gehandelt hat. ÖSTERREICH: Weshalb? (Anmerkung der Redaktion: Gemeint ist die Anzeige) Nitsch: Ich kenne seine Beweggründe nicht. Wir waren nicht zufrieden mit ihm, und er hatdas Geld kassiert … Man hört ja, dass er auch schon andere Mandanten angezeigt hat. DieWirtschaftskammer ist jedenfalls entsetzt über Guggenbichler und recherchiert schon gegenihn. Was die Anzeigefreudigkeit von Guggenbichler betrifft, dürfte Frau Nitsch nicht ganz unrechthaben: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/1932389/index.do Allerdings finden wir es er-staunlich, dass ein Privatdetektiv seinen eigenen Klienten anzeigt. Sollten die Aussagen von Nitsch stimmen, dann wird Guggenbichler wohl keinen Auftrag mehr bekommen. ***** 2014-03-20