Aufrüstungsoffensive beim Einsatzkommando Cobra
Neue Fahrzeuge mit hohem Feuerschutz und Geländegängigkeit, speziell für Einsätze mit hohem Gefahrenpotenzial
„ENOK light“: dank Wendigkeit und Schnelligkeit perfekte Ergänzung für städtischen Bereich
Zehn sondergeschützte Fahrzeuge, sogenannte Light Armoured Patrol Vehicles (LAPV) des Typs „ENOK light“, basierend auf dem geländegängigen Fahrzeugkonzept einer Mercedes Benz G-Klasse bzw. des Puch G, wurden nun an das Einsatzkommando Cobra übergeben. Die Fahrzeuge bieten Schutz gegenüber allen gängigen Kurz- sowie Langwaffengeschossen und stellen ein werksseitig produziertes Gesamtsicherheits- und Mobilitätssystem dar. Im Gegensatz zu nachträglich aufgerüsteten Fahrzeugen ist das „ENOK light“ ein für alle Sondereinsatzmöglichkeiten geeignetes Fahrzeug, beispielsweise für Antiterroreinsätze, schnelle Interventionsoperationen, Schutzdienste für gefährdete Personen, Zeuginnen und Zeugen sowie Sondertransporte mit hohem Gefahrenpotenzial. Die „ENOK light“ Fahrzeuge sind besonders für den Einsatz im städtischen Bereich sehr wirkungsvoll, weil sie schnell und wendig sind und kleiner als andere vergleichbar gepanzerte Fahrzeuge. Die ENOKs werden auf alle acht Cobra-Stützpunkte in Österreich aufgeteilt, um bei Einsatzlagen im ganzen Bundesgebiet schnell verfügbar zu sein.
Cobra-Aufrüstungsoffensive: Drohnen, „Survivor“, CBRN-Fahrzeuge und Roboter-Hund
In den vergangenen Jahren wurde bereits viel in die Spezialausrüstung und den Fuhrpark des Einsatzkommandos Cobra investiert – sechs „Survivor“ (schwere gepanzerte Sonderfahrzeuge), ein intelligenter Roboter-Hund für gefährliche Sprengstoffeinsätze, 34 modernste Drohnen mit Wärmebildkameras, Suchscheinwerfern und Lautsprechern zur Grenzraumüberwachung und Aufklärungen von Tatorten sowie Zugriffsorten und fünf CBRN-Fahrzeuge zur Nutzung bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren zählen zu den größten und wichtigsten Anschaffungen der vergangenen Jahre.
*****
- Beitrag veröffentlicht:3. April 2026



Fotos: LKA Niederösterreich
Die drei jungen Männer aus Tschetschenien und aus Mazedonien, Sabor A. (16), Senul G. (20)
und Alban V. (17) kämpften allerdings nicht in ihren Heimatländern, sondern im sonst fried-
lichen St. Pölten in Niederösterreich. Ihre Gegner waren auch nicht die Geheimdienste ihrer
Heimat, sondern die österreichische Polizei-Sondereinheit „Cobra“.
Anstatt in die Schule oder zur Arbeit zu gehen, beschloss das kriminelle Trio einen Juwelier-
laden in der Innenstadt von St. Pölten auszurauben. Offenbar hatte die Mindestsicherung nicht
für die Anschaffung eines mit Stern beflaggten Autos, Flatscreen -TV odgl. gereicht.
Nachdem der Überfall nicht so verlief wie es sich die kriminellen Ausländer erhofften, eskalierte
die Angelegenheit. Sie nahmen den Geschäftsinhaber und einen Angestellten als Geisel. Die
Gattin des Unternehmers, die oberhalb des Geschäftes wohnt, wurde indes auf den Überfall auf-
merksam und alarmierte die Polizei. Diese konnte dem Spuk ein Ende bereiten und überwältigte
das Räuber-Trio.
Qualitätsprodukt aus deutscher Eiche
Polizeieliteeinheit im Alarmeinsatz