Ist jüdisches Leben in Wien nicht mehr gefahrlos möglich?

Polizei verrechnet einem jüdischen Lokal Geld für Schutz

In den sozialen Netzwerken gehen gerade die Wogen hoch. Grund dafür ist, dass die LPD Wien einem jüdischen Lokal – welches richtigerweise erkannt besonders gefährdet ist – polizeilichen Schutz per Bescheid verrechnet bzw. in Rechnung stellen wird.

Abgesehen von dem doch etwas eigenartig anmutenden Bescheid der LPD Wien, sollte man sich doch die Frage stellen, warum – und das im Jahr 2026 – jüdische Mitbürger(innen) und jüdische Veranstaltungen bzw. Einrichtungen in Wien besonders gefährdet sind? Sind es gar Rechte, die Juden an den Kragen wollen? Oder sind es FPÖ-Wähler, die den Juden feindlich gegenüber stehen und vor nichts zurückschrecken?

Mitnichten, es sind jene massenhaft importierte Antisemiten, welche die Flüchtlingsbewegung zu ihren Gunsten ausnützten und noch immer ausnützen. Im Zuge der Flüchtlingsströme konnten diese Leute ungehindert und unkontrolliert nach Österreich einwandern. Mittlerweile verstecken sich diese auch gar nicht mehr, sondern tragen ihren Antisemitismus ganz offen zur Schau. Fahnenschwingend und die Parole „From the River to the ……“ skandierend, ziehen sie – wenn immer sich die Gelegenheit dazu bietet – durch die Straßen Wiens. Unterstützt werden diese Leute immer wieder durch diverse politisch links orientierte Bewegungen.

Abgesehen davon, dass diese Antisemiten die anständigen Flüchtlinge in Verruf bringen, stellen sie eine Gefahr für die jüdischen Mitbürger(innen) in Wien dar. Anstatt diese Leute in ihre Heimatländer abzuschieben, schaut man von offizieller Seite  dem Treiben – mehr oder weniger – tatenlos zu. Zudem ist es eigentlich traurig, dass jüdische Mitbürger(innen) im Jahr 2026 für polizeilichen Schutz bezahlen müssen.

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Ausbildungspflicht bis 18 – Tausende Jugendliche finden dennoch keinen Platz

Beratungstag am 12. Mai für Jugendliche, Eltern und Interessierte

Aktuell suchen mehr als 23.000 Jugendliche in Österreich eine Lehrstelle (genau: 23.302, Stand April 2026). Gleichzeitig gilt die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre. Was tun, wenn Jugendliche keinen Lehr- oder Schulplatz finden? Genau hier setzt der Beratungstag ‚Ausbildung bis 18‘ an.

Der Beratungstag ‚Ausbildung bis 18‘ wird von der Arbeiterkammer Wien, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, dem Sozialministeriumservice Wien und der Bildungsdirektion Wien organisiert.

Jugendliche und ihre Eltern werden darin unterstützt, sich in einer schwierigen Übergangsphase zu orientieren und vielleicht sogar noch einen Platz für den Herbst zu finden.

Am 12. Mai sind Jugendliche, Eltern und Interessierte, die einen Schul- oder Lehrplatz suchen, von 13:00 bis 17:00 Uhr ins Bildungszentrum der AK Wien eingeladen. Vor Ort beraten das Jugendcoaching, die AusbildungsFit-Projekte, Träger der überbetrieblichen Lehrausbildung, das Arbeitsmarktservice (U25), die Bildungsberatung und die Schulpsychologie der Wiener Bildungsdirektion sowie zahlreiche weitere Institutionen.

Geboten werden persönliche, maßgeschneiderte und mehrsprachige Beratungen zu Lehrausbildung und Bildungswegen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungsfelder praktisch auszuprobieren und kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

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Produktrückruf der Firma Mautner Markhof Feinkost GmbH

TABASCO® Sriracha Sauce 256 ml, MHD 20.12.2026

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft Mautner Markhof Feinkost GmbH das Produkt TABASCO® Sriracha Sauce 256 ml, MHD 20.12.2026, EAN 0011210697003, zurück. Im Produkt wurde eine mögliche Kontamination mit dem Allergen Erdnuss festgestellt. Bei Nuss-Allergiker kann der Verzehr allergische Reaktionen auslösen. Für alle anderen Konsumenten ist das Produkt unbedenklich.

Produkte mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum können in den jeweiligen Verkaufsstellen retourniert werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg erstattet. Andere Chargen mit abweichendem Mindesthaltbarkeitsdatum sowie andere Produkte der Marke TABASCO® sind nicht betroffen.

Das Produkt wird in den USA hergestellt und von Mautner Markhof Feinkost GmbH in Österreich vertrieben. Das Unternehmen bedauert den Vorfall und entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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FPÖ – Hafenecker zu Spritpreis-Wahnsinn „‚Preisbremse‘ der Verlierer-Ampel ist eine mickrige Nullnummer!“

ÖVP, SPÖ und NEOS lassen die an den Zapfsäulen verzweifelnden Menschen eiskalt allein im Regen stehen

Angesichts der nach wie vor extrem hohen Spritpreise übte heute FPÖ-Verkehrssprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA, scharfe Kritik an der schwarz-rot-pinken Bundesregierung. „Während die Österreicher an der Zapfsäule zur Ader gelassen werden, lässt die Verlierer-Ampel die Menschen eiskalt im Regen stehen. Ihre groß angekündigte und nun verlängerte Preisbremse ist eine einzige Nullnummer und entpuppt sich als das, was sie immer war: eine reine Alibi-Aktion“, so Hafenecker.

Für den FPÖ-Verkehrssprecher sei die angebliche Entlastung ein Hohn für jeden Autofahrer, Pendler und Unternehmer: „Was die Verlierer-Ampel als große Hilfe verkauft, bringt in der Realität nur ein paar mickrige Cent, während der Staat bei jedem Tankvorgang unverschämt mitkassiert. Das ist keine Entlastung, das ist eine Verhöhnung der Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, um in die Arbeit zu kommen oder ihr Unternehmen am Laufen zu halten. Diese Regierung agiert nicht als Partner der Bürger, sondern als ihr größter Gegner.“

Hafenecker wies zudem darauf hin, dass die hohen Treibstoffpreise einer der größten Inflationstreiber im Land seien. „Jeder Cent mehr an der Zapfsäule treibt die Teuerung weiter an, verteuert den Transport und damit die Produkte in den Supermarktregalen. Diese Inflation ist hausgemacht – sie ist das direkte Ergebnis der unterlassenen Hilfeleistung dieser Regierung, die tatenlos zusieht, wie die eigene Bevölkerung finanziell ausblutet, anstatt die Steuerschraube endlich zurückzudrehen“, erklärte der FPÖ-Verkehrssprecher.

Er forderte daher einmal mehr die sofortige Umsetzung des freiheitlichen Spritpreis-Entlastungsmodells. „Es gäbe eine einfache und sofort wirksame Lösung, um die Menschen massiv zu entlasten: unser FPÖ-Spritpreis-Entlastungsmodell. Mit einer Halbierung der Mineralölsteuer und dem sofortigen Aus für die unsinnige CO2-Zwangssteuer könnten wir den Preis für Benzin um 44 Cent und für Diesel um 40 Cent pro Liter senken. Das wäre eine echte, spürbare Entlastung, die sofort im Geldbörsel der Bürger ankommt. Eine FPÖ-geführte Bundesregierung mit einem Volkskanzler Herbert Kickl hätte schon längst gewusst, was im Sinne unserer Bevölkerung zu tun ist!“, so Hafenecker.

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Gefahr für Hunde

Hitze im Auto hat auch heuer wieder Saison

Die Sonne scheint, die Luft ist mild – der Mai in Wien fühlt sich herrlich an. „Die Gefahr für Hunde, die im Frühling im Auto zurückgelassen werden, ist jedoch genauso groß wie in Sommer. Bereits ab einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius kann das Auto zur tödlichen Falle für Hunde werden“, so die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy. Sie appelliert an alle Tierfreunde, diese Gefahren nicht zu unterschätzen.

Konkret heißt das: Ein bei 24 Grad in der Sonne geparktes Auto kann innerhalb von 20 Minuten eine Innentemperatur von 48 Grad erreichen. Für Hunde führt dies in kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand oder sogar zum Tod! Studien zeigen, dass etwa die Hälfte aller Hitzschlag-Patienten trotz intensiver tierärztlicher Betreuung nicht gerettet werden können. Für viele überraschend: Der Tod aufgrund eines Hitzschlags kann bis zu 48 Stunden nach dem Vorfall eintreten. Selbst wenn ein Hund lebend aus einem überhitzten Auto befreit werden kann, gibt es somit keinerlei Garantie, dass er tatsächlich überlebt.

Im Jahr 2025 wurden in Wien 13 Anzeigen wegen im Auto zurückgelassener Hunde verzeichnet. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Besonders alarmierend: Auch Parkgaragen bieten keinen sicheren Hitzeschutz! „Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dort sei es immer kühler. Doch wir kennen Fälle, in denen die Temperaturen auch in Tiefgaragen lebensbedrohlich waren“, so Persy.

Was tun, wenn man einen zurückgelassenen Hund im Auto entdeckt und Gefahr der Überhitzung droht?

Wenn der Hund stark hechelt, apathisch daliegt und/oder nicht beziehungsweise kaum auf Klopfen und Bewegungen an der Scheibe reagiert, dann

° Sofort die Polizei unter 133 rufen und Autokennzeichen sowie Standort durchgeben.
° Den Wagen öffnen (lassen) und das Tier befreien.
° Erste Hilfe leisten: Den Hund in den Schatten bringen und mit Trinkwasser versorgen. Den Hund umgehend in die nächste Tierarztpraxis bringen.

Wenn der Hund ansprechbar ist, dann

° Wenn möglich Lenker ausrufen lassen (z.B. im Supermarkt, Shopping-Center).
° Beim Wagen bleiben und Zustand des Hundes beobachten.
° Wenn sich der Zustand des Tieres verschlechtert, dann Polizei rufen, Autokennzeichen sowie Standort durchgeben, Wagen öffnen (lassen), Hund im Schatten mit Trinkwasser versorgen und ggf. veterinärmedizinisch behandeln lassen.

Strenge Strafen für verantwortungslose Hundehalter

Die rechtlichen Konsequenzen für das Zurücklassen eines Tieres im heißen Auto sind schwerwiegend. Neben einer Geldstrafe von bis zu 7.500 Euro – im Wiederholungsfall bis zu 15.000 Euro – droht eine Anzeige nach dem Strafgesetzbuch (§ 222 StGB). „Es handelt sich um ein besonders grausames Leid, das sich ganz leicht vermeiden lässt. Retten Sie Leben – lassen Sie Ihren Hund niemals in einem Auto zurück, das sich aufheizen kann.“, appelliert Tierschutzombudsfrau Eva Persy abschließend.

Alle wichtigen Hinweise und Erste-Hilfe-Tipps rund um das Thema „Hund im Auto“ hat die Tierschutzombudsstelle Wien auf einem handlichen Flyer sowie Plakat zusammengefasst. Diese können unter diesem Link: https://www.tieranwalt.at/de/Service/Downloads/Hund.htm heruntergeladen werden.

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A22 mit Rennstrecke verwechselt

Extrem massive Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Donauufer-Autobahn

In der Nacht von gestern auf heute, wurden Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien im Bereich der A22, Fahrtrichtung Stockerau, auf einen PKW-Lenker aufmerksam, der mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Im Zuge von Geschwindigkeitsmessungen im Bereich einer Baustelle, in der eine Beschränkung von 60 km/h gilt, wurde der Lenker mit einer Geschwindigkeit von 190 km/h gemessen. Nachdem die Beamten das Blaulicht aktiviert hatten, beschleunigte der Fahrzeuglenker weiter und setzte seine Fahrt im Kaisermühlentunnel mit bis zu 225 km/h fort.
Der Lenker ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und erhöhte seine Geschwindigkeit weiter. Mit Hilfe einer Videoanlage konnte schließlich eine Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h dokumentiert werden.

Im Bereich der Floridsdorfer Brücke überfuhr der Lenker den Kreuzungsbereich trotz Rotlichts der der dort befindlichen Ampel mit etwa 160 km/h. Dabei überfuhr er eine Verkehrsinsel, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte die Leitplanke auf der Auffahrtsrampe zur A22. Durch den Aufprall wurden der Lenker sowie sein Beifahrer verletzt und das Fahrzeug schwer beschädigt. Der Lenker, ein 18-Jähriger, sowie sein 22-jähriger Beifahrer wurden mit Prellungen von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Dem 18-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Er wird sowohl verwaltungsrechtlich als auch strafrechtlich angezeigt.

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Keine Freunde mehr?

Marchetti: "Das Ausmaß der grünen Doppelmoral lässt einen sprachlos zurück"

Ob die Grünen – die übrigens am Budgetdesaster aus der Schwarz/Grün-Regierung eine 50:50-Mitschuld tragen – auch so patzig über Wöginger herziehen würden wenn sie noch in der Regierung wären, wagen wir zu bezweifeln.

Jedenfalls kommentierte die Klubobfrau der Grünen, Leonore Gewessler, nach dem heutigen Urteil gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger wie folgt: „Die nicht-rechtskräftige Verurteilung von August Wöginger heute ist das traurige Ergebnis einer von der ÖVP anscheinend akzeptierten Praxis, der zufolge Parteizugehörigkeit bei der Postenvergabe mehr zählt als Kompetenz. Ich erwarte mir, dass nun alle Beteiligten die überfällige Lehre daraus ziehen.“

„Anstatt Verantwortung zu übernehmen, hat die ÖVP in den letzten Monaten jedes Unrechtsbewusstsein vermissen lassen. Dieses Verhalten hat der Glaubwürdigkeit von Politik massiv geschadet. Diese Entwicklung ist gefährlich – und wir sollten sie nicht einfach hinnehmen“, so die Grünen-Chefin.

Zum Rücktritt sagte die Grüne Klubobfrau: „Wögingers Rücktritt ist wichtig und angebracht. Er soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Volkspartei vom Kanzler abwärts einen Sinneswandel braucht. Sie alle haben die Vorwürfe kleingeredet und die Justiz attackiert. Jetzt ist es auch ihre Aufgabe, das Vertrauen in die Politik und ihre Institutionen wiederherzustellen.“

Das ließ allerdings die ÖVP, einstiger Koalitionspartner der Grünen nicht auf sich sitzen und antwortete über die Person ihres Generalsekretärs Marchetti.

„Wer den Ausdruck ,Green Jobs‘ sprichwörtlich neu besetzt hat, sollte sich lieber zurückhalten. Es ist allgemein bekannt, dass Leonore Gewessler in ihrer Zeit als Klimaministerin alles andere als zimperlich war, wenn es darum ging, Stellen in ihrem Ressort mit ihren Vertrauten zu besetzen. Nicht zuletzt hat auch die Bundes-Gleichbehandlungskommission eine zentrale Personalentscheidung im damals von Leonore Gewessler geführten Umweltministerium deutlich kritisiert, weil entgegen der Empfehlung der Kommission eine persönliche Mitarbeiterin von Gewessler vorgereiht wurde. Die grüne Parteichefin wäre also gut damit beraten, vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren“, betonte der Generalsekretär der Volkspartei.

„Es stellt sich die Frage, ob Leonore Gewessler ihr Sinneswandel ereilt hat, bevor oder nachdem sie keine Jobs mehr für ideologisch Gleichgesinnte zu vergeben hatte. Das Ausmaß der grünen Doppelmoral lässt einen sprachlos zurück. Das, was das System Gewessler betrieben hat, ist ganz klar: Postenschacher in Reinkultur. Was würde der von den Grünen so vielfach in Anspruch genommene Anstand wohl dazu sagen?“, so Marchetti ergänzend.

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Hausdurchsuchung bei Tiroler Hotel

Finanzpolizei deckt illegale Beschäftigung und mutmaßlichen Menschenhandel auf

Ein massiver Fall von illegaler Beschäftigung, der sich bis hin zum Verdacht auf Menschenhandel erstreckt, wurde nun durch eine koordinierte Aktion der Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung und der LPD Tirol aufgedeckt. Auslöser war eine anonyme Anzeige über die unerlaubte Beschäftigung mehrerer brasilianischer Staatsangehöriger in einem Hotelbetrieb im Bezirk Landeck. Bereits Ende Februar führte die Finanzpolizei dort eine umfassende Beschäftigungskontrolle durch.

Bereits zu Beginn der Kontrolle versuchten sich zwei Personen dem Zugriff der Beamten zu entziehen, indem sie sich in einer Toilette und in einem Waschraum versteckten. Insgesamt trafen die Beamtinnen und Beamten acht Arbeiterinnen und Arbeiter an, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren.

Da es sich bei den Personen ausschließlich um brasilianische Staatsangehörige handelte, wurde umgehend eine gemeinsame Intensivkontrolle unter Einbeziehung der fremden- und grenzpolizeilichen Einheit PUMA der LPD Tirol initiiert. Die Überprüfung der Reisedokumente sowie der zwingend erforderlichen Bewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz ergaben, dass diese Papiere gänzlich fehlten. In Folge wurden die acht Personen wegen illegalen Aufenthaltes im Bundesgebiet festgenommen.

Im Zuge der Kontrolle wurde nur ein Dienstnehmer angetroffen, der ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet war. In Summe hatte der Hotelbetreiber für seinen Betrieb nur vier Beschäftigte tatsächlich angemeldet.

Hausdurchsuchung und erneuter Aufgriff

Aufgrund der verdächtigen Gesamtumstände wurde das Landeskriminalamt, Ermittlungsbereich Menschenhandel, über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Es bestand der dringende Anfangsverdacht, dass die Arbeitskräfte im Zuge ihrer illegalen Beschäftigung gezielt ausgebeutet worden sein könnten.

Gegenüber den Beamtinnen und Beamten des LKA Tirol gaben die Betroffenen anfangs noch an, sich ausschließlich als Urlauber in dem Beherbergungsbetrieb aufzuhalten. Im Rahmen umfangreicher Vernehmungen brachen sie jedoch ihr Schweigen und gaben zu, bereits in Brasilien gezielt für die Arbeit in Tirol angeworben und vom Hotelbetreiber illegal beschäftigt worden zu sein. Damit erhärtete sich neben dem Verdacht auf gewerbsmäßige Schwarzarbeit auch der schwerwiegende Verdacht, dass die Brasilianerinnen und Brasilianer Opfer von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung geworden sind.

Aufgrund der massiven Verdachtsmomente erfolgte eine gerichtlich bewilligte Hausdurchsuchung. Dabei konnten diverse Datenträger als Beweismittel sichergestellt werden.

Zeitgleich führte die Finanzpolizei im Zuge dieser Hausdurchsuchung eine weitere Kontrolle des Betriebs durch und wurde erneut fündig: Ein weiterer brasilianischer Staatsangehöriger wurde bei Arbeiten in der Hotelküche angetroffen. Auch für ihn lagen weder eine Bewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz noch eine Anmeldung zur Sozialversicherung vor.

Empfindliche Strafen und strafrechtliche Konsequenzen

Von der Finanzpolizei folgen nun Anzeigen nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz, dem allgemeinen Sozialversicherungsgesetz und dem Arbeitszeitgesetz. In Summe erwarten den Arbeitgeber Strafen in Höhe von rund 40.000 Euro. Zudem wird wegen des Verdachtes auf Unterentlohnung ermittelt.

Außerdem wird ermittelt, wie die Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter erfolgte. Entsprechende Anzeigen und Kontrollmitteilungen an das Finanzamt und die Finanzstrafbehörde sowie an die ÖGK folgen.

Gleichzeitig erfolgt durch das LKA-Tirol eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck aufgrund des Verdachtes des Menschenhandels und der Organisierten Schwarzarbeit nach dem Strafgesetzbuch sowie die Ausbeutung eines Fremden nach dem Fremdengesetz.

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Milliarden im Förderdschungel, während bei der Bevölkerung gespart wird

Freiheitliche kritisieren Mehrfachförderungen und Auskunftsverweigerung aller Minister im NGO-Ausschuss

Nach Abschluss des „kleinen Untersuchungsausschusses“ zu den NGO-Förderungen zogen heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz sowie der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Ausschuss, NAbg. Christoph Steiner, eine vernichtende Bilanz. Die Arbeit der Freiheitlichen hätte ein System aus Mehrfachförderungen, Intransparenz und Verschleierung aufgedeckt. Besonders entlarvend sei die Tatsache gewesen, dass kein einziges Regierungsmitglied der Einladung in den Ausschuss gefolgt sei.

Für FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz sei dieses Verhalten ein klares Schuldeingeständnis: „Es ist eigentlich unfassbar, dass sich die Minister dieser Verlierer-Koalition zu feige sind, dem Parlament Rede und Antwort zu stehen. Während sie bei unseren Pensionisten, Familien und fleißigen Arbeitnehmern jeden Cent umdrehen und ihnen tief in die Tasche greifen, wird im Förderdschungel der NGOs einfach weggeschaut. Wenn kein einziger Minister kommt, um zu beantworten, warum, was und wie gefördert wird, dann bedeutet das, dass sie es entweder nicht wissen oder schlicht verschleiern wollen, wo das hart erarbeitete Steuergeld der Österreicher landet. Ein untragbarer Zustand, für den sich diese Verlierer-Regierung vor der Bevölkerung zu verantworten hat!“

Wie die über 800 parlamentarischen Anfragen der FPÖ und die Unterlagen aus dem Ausschuss gezeigt hätten, würden zig Vereine von mehreren Ministerien gleichzeitig gefördert. NAbg. Christoph Steiner wies zudem den Vorwurf der Systemparteien, die FPÖ würde das Ehrenamt angreifen, abermals scharf zurück: „Das Gegenteil ist der Fall! Wir schützen das echte, unbezahlte Ehrenamt – unsere Feuerwehren, unsere Rettungsdienste, unsere Traditionsvereine – vor der Aushöhlung durch staatlich finanzierte Polit-Aktivisten, die unter dem Deckmantel des Ehrenamts Steuergelder erhalten. Wenn man bei Ausgaben spart, die keinen erkennbaren Mehrwert für die Mehrheit der Bevölkerung liefern, dann muss man das Geld nicht bei der fleißigen Bevölkerung eintreiben. Außerdem bliebe dann mehr für das echte Ehrenamt wie Feuerwehr und Rettung.“

„Diese Regierung hat fertig. Ihr einziger Plan ist es, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, um ein eingesessenes System der Verantwortungslosigkeit und Intransparenz am Leben zu erhalten. Aber die Zeit der Vertuschung ist vorbei. Wir werden diesen NGO-Fördersumpf trockenlegen, Stein für Stein. Unser kommender Ausschussbericht wird das ganze Ausmaß des Versagens dokumentieren. Hier geht es um Gerechtigkeit im Sinne der österreichischen Bevölkerung und der Steuerzahler, die den Sparhammer dieser Regierung voll abbekommen!“, so Schnedlitz abschließend.

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VKI-Test Küchenrolle: Bisphenole gefunden

Von Recyclingtüchern wird abgeraten

Saugstark und reißfest soll sie sein, um beim Kochen oder bei kleinen Missgeschicken im Alltag entsprechend auszuhelfen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 15 Küchenrollen getestet. 6 schneiden gut, 7 durchschnittlich, 2 wenig zufriedenstellend ab. Die besten 4 Produkte gehören zu den teuersten. Küchenrolle aus Altpapier ist der große Verlierer des Tests: Es wurden Bisphenole gefunden. Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab heute in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.vki.at/kuechenrolle-2026.

Den ersten Platz teilen sich mit je 73 von 100 möglichen Punkten zwei Markenprodukte. Es sind die Einzigen, die nur aus zwei Lagen bestehen. Alle anderen Produkte im Test sind dreilagig. Entscheidend für Nassfestigkeit und Saugkraft ist nicht die Lagenanzahl, sondern das Zusammenspiel aus Materialqualität, Struktur und Verarbeitung. Zwei Küchenrollen qualifizierten sich für das Prädikat gut&günstig: Je 60 Punkte und ein gutes Ergebnis teilen sich Happy End von Penny und S-Budget von Spar.

Recyclingpapier mit dringendem Verbesserungsbedarf

Küchenrolle aus Altpapier zeigt sich als Verlierer auf ganzer Linie. Bei der Saugfähigkeit schneiden die vier Produkte aus reinem Altpapier, SoftStar, Saugstark&Sicher, Danke, Wepa Mach m!t, am schwächsten ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass optische Aufheller vorhanden sind, war bei Produkten aus Altpapier viel größer als bei Küchenrolle aus frischem Zellstoff. Saugstark&Sicher Küchentücher haben diese chemischen Stoffe bei Lebensmittelkontakt sogar abgegeben. Auffällig war auch, dass Produkte aus Recyclingfasern häufiger höhere Keimwerte aufwiesen – wenn auch keine krankmachenden, hält der VKI fest.

Alle 15 getesteten Küchenrollen wurden auch auf Bisphenole untersucht. In Küchenpapier aus 100 Prozent frischem Zellstoff wurden keine Bisphenole gefunden – sehr wohl aber in Produkten aus Recyclingpapier. Bisphenole gelten als gesundheitlich bedenklich. Bisphenol A ist als fortpflanzungsschädigend eingestuft und kann den Hormonhaushalt beeinträchtigen. Auch Ersatzstoffen wie Bisphenol S werden ähnliche Eigenschaften zugeschrieben. Ein beispielhafter Test hat gezeigt, dass Bisphenole bei Fett unter Hitze auf Lebensmittel übergehen können. Nach Kontakt eines Recyclingpapiers mit Speck wurden im Lebensmittel deutliche BPA-Rückstände gefunden. Daher sollte Küchenpapier aus Recyclingmaterial nicht oder nur sehr kurz mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, besonders mit warmen oder fetthaltigen Speisen. Problematisch ist es laut dem VKI zudem, wenn solche Produkte trotz nachgewiesener Bisphenole mit dem Glas-Gabel-Symbol als lebensmitteltauglich gekennzeichnet sind – wie bei der Küchenrolle Floralys von Lidl.

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Fuchswelpen im Tierschutzhaus

Sechs Jungtiere in wenigen Tagen gerettet

Im Tierschutzhaus Vösendorf von Tierschutz Austria werden derzeit ungewöhnlich viele Fuchswelpen versorgt. Innerhalb weniger Tage hat das Team insgesamt sechs verwaiste Jungtiere aufgenommen – ein deutlicher Hinweis auf die Herausforderungen, denen Wildtiere im urbanen Raum zunehmend ausgesetzt sind.

Einer der Welpen, von den Tierpflegern „Sauron“ genannt, wurde nachts am Wiener Margaretengürtel völlig geschwächt unter der Motorhaube eines Pkw entdeckt. Das Tier konnte geborgen und anschließend von einer Mitarbeiterin von Tierschutz Austria übernommen werden. Zwei weitere Fuchswelpen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Brunn am Gebirge aus einem leeren Pool gerettet, in den sie gestürzt waren.

Zusätzlich konnte das Team von Tierschutz Austria weitere verwaiste und geschwächte Jungtiere aus dem Bereich Wienerberg sowie aus Gerasdorf sichern. Ein sechster Welpe wurde von einer befreundeten Tierschutzorganisation aus Tirol übernommen und nach Vösendorf gebracht, damit er gemeinsam mit Artgenossen aufwachsen kann.

„Dass wir innerhalb so kurzer Zeit gleich mehrere Fuchswelpen aufnehmen, zeigt, wie stark Wildtiere im Siedlungsraum unter Druck stehen“, erklärt Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria. „Umso wichtiger ist es, schnell zu handeln und den Tieren eine fachgerechte Versorgung zu ermöglichen.“

Die Aufzucht von Fuchswelpen stellt besondere Anforderungen: Ziel ist es, die Tiere möglichst ohne enge Bindung an den Menschen großzuziehen. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie später erfolgreich ausgewildert werden können und in freier Wildbahn überlebensfähig bleiben.

Tierschutz Austria ruft in diesem Zusammenhang auch zur Vorsicht auf: Wer vermeintlich verlassene Wildtiere findet, sollte nicht vorschnell eingreifen, sondern zunächst fachkundigen Rat einholen. Nicht jedes allein aufgefundene Jungtier ist tatsächlich hilfsbedürftig.

Gleichzeitig ist die Versorgung und Aufzucht der Tiere mit erheblichem Aufwand verbunden. Tierschutz Austria bittet daher um Unterstützung für die Pflege der Wildtierbabys.

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ÖIF-Bericht entlarvt Integrationsmärchen

Massenzuwanderung belastet Arbeitsmarkt und Sozialstaat

„Mit dem neuen Bericht des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) wird das totale Scheitern der Willkommens-Ideologen und ihrer Politik schwarz auf weiß belegt, die den Österreichern immer eine ‚Bereicherung‘ durch Zuwanderung versprochen haben. Die Zahlen zeigen vielmehr das Gegenteil. Wenn laut ÖIF nur ein Teil der Zugewanderten langfristig am Arbeitsmarkt ankommt und gerade im Asylbereich massive Integrationsdefizite bestehen, dann ist das die amtliche Bestätigung für das Scheitern der linken Willkommenspolitik“, erklärt FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch.

Besonders alarmierend seien die niedrigen Erwerbsquoten vieler Flüchtlingsgruppen, vor allem bei Frauen, selbst nach jahrelangem Aufenthalt. Gleichzeitig zeige der Bericht, dass ein erheblicher Teil der Zuwanderung keineswegs nachhaltig zur Entlastung des Arbeitsmarktes beitrage, sondern vielfach zusätzliche Belastungen für den Sozialstaat und öffentliche Systeme mit sich bringe. „Während unsere Landsleute unter steigenden Abgaben, explodierenden Sozialkosten und wachsendem Druck auf das Gesundheitssystem leiden, wird weiter an einem System festgehalten, das Fehlanreize schafft und den Sozialstaat an seine Grenzen bringt und überfordert“, so Belakowitsch.

Österreich brauche keine weitere Massenzuwanderung in die Sozialsysteme, sondern eine Politik, die zuerst an die eigene Bevölkerung denke. „Wir fordern daher einen sofortigen Kurswechsel, einen Stopp der illegalen Massenzuwanderung, ein Ende der Anreize und Pullfaktoren für Migration, konsequente Rückführung und Vorrang für Österreicher im Sozialstaat“, stellte die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin klar.

„Unser Sozialstaat ist für jene da, die ihn mit ihrer Arbeit aufgebaut haben – nicht als Selbstbedienungsladen für Asylforderer aus der ganzen Welt. Dieser Bericht bestätigt einmal mehr: Die FPÖ hat mit ihren Warnungen recht behalten, daher braucht es jetzt einen raschen Kurswechsel. Nur mit einer starken FPÖ und einem Volkskanzler Herbert Kickl ist diese Wende möglich“, betonte Belakowitsch abschließend.

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Pools richtig und mit Verantwortung befüllen

Wenn viele Pools gleichzeitig befüllt werden, kann die Trinkwasserversorgung an ihre Grenzen geraten

Ein eigener Pool steht für sommerliche Lebensqualität: Erfrischung, Freizeitvergnügen und ein Stück Urlaub im eigenen Garten. Gleichzeitig stellt das Befüllen privater Pools die Wasserversorgung – insbesondere im Frühjahr und in Trockenperioden – vor zunehmende Herausforderungen. Zum Auftakt der Poolfüll-Saison macht die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) daher mit einer österreichweiten Radiokampagne, begleitenden Social-Media-Aktivitäten sowie einem Erklärvideo auf www.unsertrinkwasser.at auf diese Problematik aufmerksam.

So befüllt man Pools richtig

Werden viele Pools im Frühjahr gleichzeitig sommerfit gemacht, so werden diese meist stoßartig befüllt und die Wasserentnahme steigt dabei sprunghaft an. Die Folge kann ein Druckabfall im Leitungsnetz sein. Bei kleineren Wasserversorgern besteht im Extremfall sogar die Gefahr, dass Wasserspeicher leerlaufen und die Versorgung zeitweise ausfallen kann. Mit folgenden einfachen Maßnahmen lässt sich die Situation jedoch deutlich entschärfen:

1. Private Poolbesitzer sollten sich bei ihrem Wasserversorger über mögliche Vorgaben informieren (z B. Poolfüllkalender).

2. Für die Befüllung des Pools ist ausschließlich der Hausanschluss zu verwenden.

3. Die Befüllung sollte nach Möglichkeit nachts erfolgen, wenn der Gesamtverbrauch geringer ist.

Solche Maßnahmen sind zwar nicht für alle Wasserversorger relevant, aber für jene Wasserversorger, welche es betrifft, sind es geeignete Mittel diesen Entnahmestoß zu koordinieren bzw. besser bewältigen zu können. Es sind kleine Schritte mit großer Wirkung. Denn nur wenn eine kontrollierte Entnahme erfolgt, kann die Versorgung stabil bleiben.

Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit langfristig zu garantieren

Um die Wasserversorgung langfristig zu sichern, sind weitere Investitionen erforderlich – sowohl in die Instandhaltung als auch in den Ausbau der bestehenden Infrastruktur, etwa beim Rohrnetz, bei Speicheranlagen und Verbindungsleitungen.

Dazu ÖVGW-Vizepräsident Nikolaus Sauer: „Gleichzeitig ist es wichtig, die Versorgung breiter aufzustellen, etwa durch Erschließung zusätzlicher Wasserspender (Quellen und Brunnen). Der Ausbau und Erhalt der wichtigen Infrastruktur ist jedoch kostenintensiv und erfordert Anreize und Lenkungsmaßnahmen durch eine Kofinanzierungen seitens der öffentlichen Hand. Nicht zuletzt ist auch ein stärkeres Bewusstsein in der Bevölkerung und anderen Wassernutzern für einen verantwortungsvollen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser für die Versorgungssicherheit mitentscheidend.“

ÖVGW

Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist die einzige, unabhängige und freiwillige Interessensvertretung für die österreichischen Trinkwasserversorger. Sie zählt über 308 Unternehmen aus dem Wasserbereich zu ihren Mitgliedern. Über Kooperationen mit Landesverbänden vertritt die ÖVGW mehr als 2.000 Wasserversorger. Diese beliefern rund 80 % der zentral versorgten Bevölkerung mit Trinkwasser. Das österreichische Trinkwasser wird zu 100 % aus Grundwasser (Brunnen und Quellen) gewonnen, welches Großteils nicht aufbereitet werden muss. Für die ÖVGW steht daher der Schutz des Grundwassers und die sichere Versorgung der Bevölkerung mit gesundem, hochqualitativem Trinkwasser im Fokus.

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Acht Verkehrstote in der vergangenen Woche

86 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 26. April 2026

In der vergangenen Woche starben drei Pkw-Lenker, zwei Fußgänger, zwei Motorradlenker und ein Mitfahrer in einem Pkw bei sieben Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag, 24. April 2026, im Bezirk Krems, Niederösterreich, bei dem zwei der oben erwähnten Pkw-Lenker getötet wurden. Ein 85-Jähriger kam mit seinem Pkw auf einer Landesstraße B, vermutlich aufgrund Unachtsamkeit, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw einer 62-Jährigen. Durch den plötzlichen Verkehrsunfall konnte eine nachkommende 48-Jährige nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte ebenso mit dem Pkw der 62-Jährigen. Aufgrund des Frontalzusammenstoßes wurden beide Lenker tödlich verletzt. Die restlichen Beteiligten des Unfalles wurden mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Landesstraße L musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten drei Stunden gesperrt werden. Am Wochenende verunglückten vier der acht verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

Jeweils drei Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B und Landesstraßen L und zwei auf Gemeindestraßen ums Leben. Vier Verkehrstote mussten in Niederösterreich und je einer in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in fünf Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in einem Fall eine Vorrangverletzung. Bei einem tödlichen Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Drei tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle.

Vom 1. Jänner bis 26. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz 86 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 96 und 2024 75.

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Neue Regeln für Nutzung der E-Scooter

Mit 1. Mai treten Teile der 36. StVO. Novelle in Kraft: Veränderungen gibt es für die Benützung und bei der Ausstattung von E-Scooter

Mehr als 2000 Unfälle mit Personenschaden passieren jedes Jahr im Zusammenhang mit der Nutzung von E-Scootern. Daher sah sich der Gesetzgeber veranlasst, bei den gesetzlichen Regelungen nachzuschärfen, um den Betrieb der E-Scooter sicherer zu machen. Am 1. Mai ist es soweit, ab diesem Tag gelten die neuen Regelungen.

Ausstattung von E-Scootern:

Alle E-Scooter müssen künftig folgende Ausstattungsmerkmale aufweisen:

° Wirksame Bremsvorrichtung

° Vorrichtung zur Abgabe akustischer Warnsignale wie Hupe oder Klingel

° Blinker, die an den Enden der Lenkstange montiert sind.

° Scheinwerfer mit weißem Licht

° Rückleuchte mit rotem Licht

° Weiße, nach vorne wirkende Rückstrahler

° Rote, nach hinten wirkende Rückstrahler

° Gelbe oder orangene, zur Seite wirkende Rückstrahler

Nicht nur die Ausstattungsmerkmale der E-Scooter wurden verschärft, auch bei der erlaubten Nutzung gelten ab 1. Mai neue Regelungen.

Nutzung des E-Scooters:

° Bis zum 16. Lebensjahr gilt künftig eine Helmpflicht.

° Die Nutzung von E-Scootern ist ausschließlich allein erlaubt, „Fahrgemeinschaften“ von zwei oder mehr Personen auf einem E-Scooter sind somit verboten.

° Es dürfen keine Güter mehr transportiert werden. Ausgenommen davon sind kleine Behältnisse, die zur Aufbewahrung des Helms dienen. Nicht erlaubt ist zudem das Ziehen eines Anhängers. Das Transportverbot gilt auch für Rücksäcke oder Taschen auf der Lenkstange.
° Kinder unter 12 Jahren (ab 9 Jahren, wenn sie im Besitz eines Radfahrausweises sind) dürfen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr nur unter Aufsicht einer Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, mit E-Scootern fahren

° 0,5 Promille-Grenze

Die Neuerungen, insbesondere die Helmpflicht für Kinder und Jugendliche werden vom ARBÖ begrüßt, wie Sebastian Obrecht, ARBÖ-Pressesprecher ausführt: „Kinder und Jugendliche sind besonders schützenswert. Gerade die elektrisch bestrieben Scooter sind bei den jungen Verkehrsteilnehmern sehr beliebt, weshalb die Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit wichtig sind. Bei der Helmpflicht hätten wir uns eine weitreichendere Pflicht gewünscht, da so schwere Kopfverletzungen am Ehesten vermieden werden können. Wir plädieren daher an alle E-Scooter-Nutzer einen Helm aufzusetzen.“

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Babler verwendet in der Pressekonferenz bzgl. des ESC den Sager „Kraft durch Freude“

Wo bleibt der Aufschrei der Systemparteien und wo sind die mahnenden Worte des Bundespräsidenten?

Vorgestern, am 22.04.2026, hielt der Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) gemeinsam mit ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher im Naturhistorischen Museums Wien, eine Pressekonferenz anlässlich des Eurovision Song Contest 2026 ab. In seiner Rede verwendete er wortwörtlich den Sager „Kraft durch Freude“.

Videoausschnitt der besagten Passage!
Quelle: on.orf.at/video/14320455/16075447/statement-von-vizekanzler-andreas-babler-spoe

Was bedeutet eigentlich „Kraft durch Freude“?  Nun, dieser Ausdruck ist ein astreiner NS-Begriff. Im nachfolgenden Screenshot kann sich die geneigte Leserschaft eine Vorab-Info darüber holen.  Der gesamte Beitrag über  „Kraft durch Freude“  ist auf Wikipedia abrufbar.

Obwohl besagte Pressekonferenz bereits vorgestern stattfand, war bislang kein Sterbenswörtchen in den Systemmedien zu lesen. Es kam auch kein Aufschrei der Entrüstung von den Systemparteien. Auch mahnende Worte des Bundespräsidenten Van der Bellen vermissen wir. Wann kommen eigentlich die betroffenen Aussendungen voller Krokodilstränen von den linken NGOs und diverser linker Gutmenschen-Vereine?

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Tagebücher über Krieg und Gefangenschaft gesucht

Aufruf zur Sammlung von Wartime Logs aus dem Lager STALAG XVII B Krems-Gneixendorf

Rund 4.000 US-amerikanische Kriegsgefangene wurden während des Zweiten Weltkrieges im Stammlager STALAG XVII B in Gneixendorf bei Krems, einem der größten Kriegsgefangenenlager des „Dritten Reiches“, festgehalten. Um den Gefangenen in der Lagerhaft eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, spendete das YMCA (Young Men’s Christian Association) sogenannte „Wartime Logs“ – persönliche Tagebücher. Kunst und Kultur hinter Stacheldraht kam eine wesentliche Rolle in dieser Extremsituation zu.

In diesen Büchern hielten die abgeschossenen US-Flieger ihre Erlebnisse fest – nicht nur in Worten, sondern vor allem auch in Zeichnungen und Cartoons. Einige besonders talentierte Zeichner arbeiteten gegen Zigaretten oder zusätzliche Rationen aus den Rotkreuzpaketen als Auftragskünstler und hinterließen ihre Spuren in zahlreichen Tagebüchern ihrer Mitgefangenen.

So entstanden faszinierende und packende Bildgeschichten des Krieges, die besonders die Gefangennahme und den harten Alltag hinter Stacheldraht dokumentieren. Zu sehen sind Ansichten der umliegenden Landschaft, Wachtürme, Latrinen, Waschräume, Verpflegung sowie Porträts von Mitgefangenen und gefallenen Kameraden. Viele Zeichnungen sind mit bemerkenswertem Witz gestaltet – als wäre der Krieg ein großes Comic-Abenteuer. Gleichzeitig sind die Bücher aber auch Traumbücher: Sie zeigen die Sehnsucht der Gefangenen nach einem Leben nach dem Krieg, vor allem mit attraktiven Frauen, deren Erscheinungsbild zwischen Hollywood-Schauspielerinnen und Pin-up-Girls angesiedelt war.

Im April 1945 wurden die gehfähigen Kriegsgefangenen des STALAG XVII B vor der vorrückenden Roten Armee evakuiert und mussten zu Fuß in Richtung Braunau marschieren. Viele von ihnen ließen auf diesem Marsch ihre Tagebücher zurück, um ihr Marschgepäck zu erleichtern. So gerieten Wartime Logs in den Besitz der lokalen Bevölkerung entlang der Evakuierungsrouten.

Erstmals soll nun in einer eigenen Publikation ein umfassender Einblick in diese außergewöhnlichen Wartime Logs aus dem Stalag XVII B Krems-Gneixendorf gegeben werden. Im Rahmen des vom Land Niederösterreich geförderten Forschungsprojekts „Kunst und Kultur hinter Stacheldraht“ suchen Univ.-Prof. Dr. Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung und Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Graz, sowie der Kremser Historiker Dr. Robert Streibel nach diesen Tagebüchern – sowohl in Österreich als auch in den USA. Die gefundenen Wartime Logs sollen künftig – zusätzlich zu den vorhandenen Quellen – im Institut gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir bitten die Bevölkerung um Mithilfe und Hinweise auf Wartime Logs aus dem Stalag XVII B, die sich heute noch in privater Hand befinden.

In Erinnerung an diesen Leidensweg Richtung Westen wird der Historiker Robert Streibel ab dem 23. April 2026 den ersten Teil der Strecke bis Mauthausen zu Fuß zurücklegen. Langfristiges Ziel ist die Einrichtung eines markierten Weges, der sowohl zu Fuß als auch mit dem E-Bike zurückgelegt werden kann.

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Am 1. Mai startet wieder das „Donaufestival“

Rund 60 Programmbeiträge an unterschiedlichen Orten in Krems

Wie jedes Jahr im Frühling präsentiert das „Donaufestival“ auch heuer an zwei Wochenenden, jeweils Freitag bis Sonntag, in Krems Musik, Performance, Kunst, Film und Diskurs. Unter der künstlerischen Leitung von Thomas Edlinger sind es diesmal von Freitag, 1. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, insgesamt rund 60 Programmbeiträge unter dem Motto „Mad Hope“.

Gestartet wird am Freitag, 1. Mai, um 16 Uhr im Klangraum Krems Minoritenkirche u. a. mit dem texanischen Trio Ak’chamel und dem ägyptischen Sänger Abdullah Miniawy. Am Messegelände ist dann die österreichische Supergroup Exit Void mit Anja Plaschg (Soap&Skin), David Reumüller (Reflector), Alex Kranabetter (m o s), Wolfgang Lehmann (Naked Lunch), Katrin Euller (Rent) und Manfred Engelmayr (Bulbul) zu erleben. Darauf folgen Selvhenter, Makaya McCraven, Ex-Easter Island Head und Marie Davidson.

Am Samstag, 2. Mai, warten u. a. frühabendliche Konzerte von claire rousay und des österreichischen Duos agar agar (Martina Moro und Fabian Lanzmaier) und danach ein Line-Up in der Messe mit SANAM, Quade, Peaches, Pain Magazine und DJ Haram, während am Sonntag, 3. Mai, im Klangraum Krems Minoritenkirche u. a. Konzerte von FRANKIE & Kelman Duran, pmxper und Alan Sparhawk auf dem Programm stehen.

Im Kunst- und Performanceprogramm des ersten Wochenendes gibt es ein Wiedersehen mit fABULEUS & Michiel Vandevelde sowie Julian Warner mit Stücken, die erstmals in Österreich zu sehen sind. Der Extremperformer Yann Marussich lässt an einem Körpergrenzen überwindenden Befreiungsakt in der Dominikanerkirche teilhaben, während im Kapitelsaal des Minoritenklosters Ulrike Königshofers Soundart „Air“ läuft. In der Kunsthalle Krems ist „deader than dead“, die Videoinstallation einer Performance von Ligia Lewis, zu sehen, im Forum Frohner laden Masterstudierende der Abteilung Cross-Disciplinary Strategies der Universität für angewandte Kunst Wien zur Gruppenausstellung „Hope4Hope“. In der Messe wird Anton Kats Filminstallation „After Hope“ gezeigt, auch im Kino im Kesselhaus sind Filme und Talks zum „Donaufestival“-Thema „Mad Hope“ (u. a. mit Patricia Reed) angesetzt.

Das zweite Wochenende startet am Freitag, 8. Mai, u. a. mit Noisedekonstruktion von Nina Garcia, skelettiertem Minimalismus von feeo, Post-Rock des Oktetts caroline, UK-Techno von Blawan aus seinem neuen Album „SickElixir“, Post-Hardcore von Maruja aus dem Debütalbum „Pain to Power“ sowie einem Auftritt von Operant.

Der zweite Samstag, 9. Mai, steht musikalisch dann ganz im Zeichen von Albenpräsentationen, wenn Chino Amobi, Rainy Miller und Dälek ihre neuen Werke präsentieren. Zudem trifft u. a. bei Barkers „Stochastic Drift“ Techno auf Schweben in freier Form, verbindet Oneohtrix Point Never eine Samplelibrary mit Live-Visuals von Freeka Tets, erkundet NikNak Dark Ambient, Jungle sowie jazzigen Trip-Hop und holt Kirara den Big Beat der 1990er- und 2000er-Jahre ins Heute. Beim Finale am Sonntag, 10. Mai, gibt es u. a. mit „Slumberland“ eine Soundinstallation nahe dem Lärm von Jochem Baelus, das Debüt „ISKRA“ von Olga Anna Markowska und „Reconstruct your life!“ von John in der Minoritenkirche.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten bei der Ticketline 02732/908033 und www.donaufestival.at.

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Erweiterte Sicherheitswarnung – Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung

Sicherheitsmaßnahme für bestimmte Gas-Durchlauferhitzer von Bosch

Bosch Home Comfort erweitert die bestehende Sicherheitswarnung für bestimmte Gas-Durchlauferhitzer, da ein Abgasaustritt mit einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration möglich ist. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen. Kunden können von dieser Sicherheitsmaßnahme erneut oder neu betroffen sein.

Österreichweite Sicherheitsmaßnahme: Umrüstung bestimmter Bosch Gas-Durchlauferhitzer

In Österreich sind bestimmte Gas-Durchlauferhitzer der Produktfamilie Therm 4100 sowie der Produktfamilie Therm 4300 in allen Leistungsgrößen, die seit 2019 hergestellt wurden, von dieser Sicherheitsmaßnahme betroffen. Die Marktbeobachtung hat ergeben, dass die Geräte bei sehr starker Verschmutzung des Brenners, z. B. infolge unzureichender oder nicht rechtzeitiger Wartung, das Risiko einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration im Abgas haben. Sollte es zusätzlich zu schlechten Zugbedingungen im Kamin oder Abgassystem kommen, besteht die Gefahr, dass mit Kohlenmonoxid angereichertes Abgas unbemerkt in den Aufstellraum austritt und somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Die Sicherheit der Verbraucher ist für Bosch Home Comfort von größter Bedeutung. Als Hersteller von Heizungs- und Warmwasserlösungen hat sich die Bosch Home Comfort Group zu höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards verpflichtet. Die Sicherheit betroffener Geräte kann nicht unter allen Umständen während der gesamten Lebensdauer gewährleistet werden. Aus diesem Grund implementiert und erweitert die Bosch Home Comfort Group die Sicherheitsmaßnahme für diese Gas-Durchlauferhitzer.

So überprüfen Verbraucher, ob ihr Gerät von der Sicherheitsmaßnahme betroffen ist

Bosch Home Comfort bittet alle Verbraucher anhand des Typenschildes und der Seriennummer auf der hinteren Innenseite des Geräts zu überprüfen, ob ihr Gerät von der Sicherheitsmaßnahme betroffen ist. Dazu geben Verbraucher die 10-stellige Seriennummer des Gerätes auf der Webseite https://ots.de/NA5Kt4 ein und folgen den Anweisungen. Bei Fragen, Hinweisen und Problemen bei der Übermittlung der Seriennummern stehen Verbrauchern die kostenlose telefonische Servicehotline +43 1 79722 8556 (Mo. bis Fr. 7.00 bis 16.00 Uhr) oder die Service-E-Mail homecomfortgroup-aktionen@at.bosch.com zur Verfügung. Verbraucher mit betroffenen Geräten erhalten einen kostenlosen Kohlenmonoxid-Melder zur Installation in der Nähe ihres Geräts.

Vermeidung möglicher Sicherheitsrisiken

Um mögliche Sicherheitsrisiken bis zur korrekten Installation des Kohlenmonoxid-Melders zu minimieren, werden Verbraucher mit betroffenen Gas-Durchlauferhitzern gebeten, die Warmwasserbereitung auf maximal 15 Minuten zu begrenzen und während und nach dem Betrieb für eine ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen. Falls ein Gerät in den vergangenen 12 Monaten nicht gewartet wurde, sollte eine Wartung umgehend mit einem Installateur vereinbart werden.

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Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA vor dem Aus?

Ist ehrenamtliche Tätigkeit bei der NGO möglicherweise nicht gefragt?

Steht die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA vor dem Aus? Die laut dem Verein wichtigste und größte Förderung durch das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) wurde nicht mehr gewährt, bestätigte ZARA einen Bericht des „Standard“. 2025 lag die Förderung in etwa bei 330.000 Euro, hieß es zur APA. Auch im Büro von Bauer bestätigte man, dass die beantragte Förderung nicht gewährt werden könne, es müssten „in allen Bereichen Einsparungen vorgenommen werden“.

Man könne bereits jetzt bei ZARA nur mehr eingeschränkte Beratungsleistungen anbieten, ab Juni müsse man den Betrieb komplett einstellen, sagte eine ZARA-Sprecherin zur APA. Betroffen sind beide Beratungsstellen des Vereins, sowohl jene betreffend der Meldestelle „Hass im Netz“, für die die Förderungen bezogen wurden, als auch die dadurch mitbetroffene Beratungsstelle gegen Rassismus, hieß es. Durch den Förderstopp sei aber die gesamte Vereinsarbeit betroffen und müsse eingestellt werden, auch die Sensibilisierungsarbeit und Workshops. Zudem seien auch 18 Arbeitsplätze bedroht, welche bei einem Aus der Förderung verloren gingen.

Jedenfalls herrscht bei den Linken und deren NGOs im Internet helle Aufregung über den Förder-Stopp für ZARA. Wir finden es richtig, dass endlich begonnen wird den Förderdschungel einzudämmen.

Wie wäre es, wenn sich die Mitarbeiter(innen) von und auch von anderen NGO auf Freiwilligen-Arbeit besinnen würden? Wenn ihnen an ihrer Sache so viel liegt, was spricht gegen eine ehrenamtliche Tätigkeit? Beispiel gefällig? Da wären beispielsweise die Freiwilligen Feuerwehren in Österreich. In Sachen Leben retten oder Menschen vor Schäden zu bewahren, leben tausende freiwillige Feuerwehr-Männer(Frauen) tagtäglich vor, dass man auch helfen kann ohne abzukassieren.

Interessant ist eine heutige Presseaussendung der Plattform „Aufstehn.at“. In dieser wird verlautbart, dass über 40.000 Menschen den Erhalt von ZARA fordern. Damit wäre ja das finanzielle Problem von ZARA gelöst. Es bräuchten nur die Forderer je 8,25 Euro zu spenden (330.000/40.000 = 8,25) und schon wäre der Erhalt gewährleistet. Aber es ist halt leichter auf Kosten der Allgemeinheit Forderungen zu stellen, als selbst finanzielle Verantwortung zu übernehmen und sei diese noch so gering.

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Gesetzesverschärfung und Kontrollschwerpunkte gegen Anstieg bei getöteten Fahrradfahrern und E-Bikern

Lokalaugenschein von Innenminister Karner und Verkehrsminister Hanke bei Fahrrad-Schwerpunktaktion der LVA Niederösterreich

Innenminister Gerhard Karner und der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, nahmen am 20. April 2026 an einer Fahrrad-Schwerpunktaktion der LPD Niederösterreich teil. Rund 10 Polizistinnen und Polizisten der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich und des Stadtpolizeikommandos St. Pölten führten unter der Leitung von Brigadier Willy Konrath, dem Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, schwerpunktmäßige Fahrrad- und E-Scooter-Kontrollen im Morgenverkehr durch.

Zahl der getöteten Fahrrad-, E-Bike-Fahrer steigt

2024 kamen 39 Fahrrad-, E-Scooter und E-Biker-Fahrerinnen und Fahrer auf Österreichs Straßen ums Leben. Mit 71 Todesopfern hat sich diese Zahl im Jahr 2025 fast verdoppelt. Besonders auffällig ist der Anstieg der tödlich verunglückten E-Biker: Waren 2024 noch 20 Todesopfer zu beklagen, stieg die Anzahl im Jahr 2025 auf 32 an – ein Anstieg, dem man konsequent entgegenwirken muss.

„Solche Schwerpunktaktionen sind notwendig, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und damit Menschenleben zu retten“, sagte Innenminister Karner. „Jede und jeder Verletzte oder gar Tote im Straßenverkehr ist eine bzw. einer zu viel.“

„E-Scooter sind Fahrzeuge, keine Spielzeuge – und sie müssen auch so behandelt werden. Mit der StVO-Novelle setzen wir klare Regeln durch: für mehr Sicherheit, weniger Unfälle und letztlich zum Schutz von Menschenleben. Ich bin heute hier, weil Verkehrssicherheit keine Ressortfrage ist, sondern eine gesamtstaatliche Verantwortung“, so Verkehrsminister Hanke.

Kontrolldichte erhöhen, Gesetze verschärfen

Durch gezielte Kontrollen und Schwerpunkte von mehr als 50 Fahrradpolizistinnen und -polizisten in Niederösterreich (bundesweit sind rund 450 im Einsatz), unterstützt durch technische Geräte wie Rollentester, um illegales Tuning aufzudecken und zu ahnden, sowie durch gesetzliche Verschärfungen wird die Sicherheit auf Österreichs Straßen erhöht.

Mit der 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung, die am 1. Mai 2026 in Kraft tritt, werden E-Scooter gesetzlich mit Fahrrädern bzw. E-Bikes gleichgestellt; bisher galten sie als „Kleinfahrzeuge“. Daraus ergibt sich die Helmpflicht für unter 16-Jährige, das Verbot der Mitnahme von Personen und die Herabsetzung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille.

E-Mopeds, wie sie in den letzten Jahren gerade im städtischen Bereich vielfach von Essenslieferanten genutzt werden, werden künftig als Kraftfahrzeuge eingestuft und müssen somit mit Kennzeichentafeln ausgestattet werden. Für das Lenken wird demzufolge ein Führerschein benötigt und die Benützung von Radwegen, das aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten vielfach zu gefährlichen Situationen geführt hat, ist nicht mehr zulässig. Dieser Teil der Novelle tritt mit Oktober in Kraft, um den Anbietern die Möglichkeit zu geben, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

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FPÖ – Mölzer verlangt lückenlose Aufklärung über mutmaßlich manipuliertes Babler-Video

Mölzer kündigt eine umfassende parlamentarische Anfrage an SPÖ-Medienminister Babler an

Mit deutlicher Kritik reagierte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer auf aktuelle Berichte rund um ein auf Instagram veröffentlichtes Video von SPÖ-Medienminister Babler. Laut Recherchen des Mediums „Fass ohne Boden“ steht der Verdacht im Raum, dass bei dem öffentlich verbreiteten Beitrag technische Hilfsmittel beziehungsweise künstliche Intelligenz eingesetzt worden sein könnten, um die Englischkenntnisse des Ministers deutlich besser erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich seien. „Wenn ausgerechnet jener Minister, der ständig über Transparenz, Regulierung und den Kampf gegen Deepfakes spricht, selbst unter Verdacht steht, digitale Inszenierung für die eigene Selbstdarstellung zu betreiben, dann ist das ein Skandal“, stellte Mölzer fest und weiter: „Die Bürger erwarten sich Ehrlichkeit und Authentizität von einem Regierungsmitglied und keine künstlich erzeugten Auftritte sowie keine Täuschung durch moderne Technik.“

Besonders brisant ist, dass völlig offen sei, ob bei dem veröffentlichten Material Werkzeuge wie Sprachbearbeitung, automatische Nachvertonung, Lippensynchronisation oder andere KI-gestützte Verfahren verwendet wurden. „Gerade in Zeiten, in denen Deepfakes und manipulierte Inhalte weltweit zunehmen, müsste ein Medienminister mit gutem Beispiel vorangehen. Stattdessen steht nun der Verdacht im Raum, selbst auf solche Methoden zurückzugreifen“, kritisierte Mölzer.

Ebenso ungeklärt sei, wer das betreffende Video tatsächlich produziert habe, welche Agenturen, Berater, Kommunikationsfirmen oder externen Dienstleister daran beteiligt gewesen seien und ob dafür Steuergeld verwendet wurde. „Die Menschen haben ein Recht zu erfahren, ob öffentliche Gelder für persönliche Imagepflege oder künstlich aufpolierte Darstellungen eingesetzt wurden“, betonte Mölzer.

Sollte die Öffentlichkeit bewusst über die Echtheit des Materials im Unklaren gelassen worden sein, wäre dies nach Ansicht des FPÖ-Abgeordneten ein massiver Vertrauensbruch. „Politik darf nicht auf Tricks, Kulissen und digitaler Schönfärberei aufgebaut werden. Wer Verantwortung trägt, muss mit offenen Karten spielen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre das ein weiterer schwerer Vertrauensverlust für diese schwarz-rot-pinke Regierung“, so Mölzer.

Mölzer kündigte daher eine umfassende parlamentarische Anfrage an Babler an. Darin sollen sämtliche offenen Fragen zur Entstehung des Videos, zu einer möglichen technischen Bearbeitung, zur Finanzierung, zu beteiligten Akteuren sowie zu internen Richtlinien restlos aufgeklärt werden. „Die Bevölkerung hat ein Recht auf Wahrheit statt politischer Täuschung. Wer ein Regierungsamt bekleidet, muss höchste Maßstäbe bei Glaubwürdigkeit, Transparenz und Authentizität erfüllen“, sagte Mölzer. (Quelle: APA/OTS)

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ACHTUNG! Produktrückruf der Firma HiPP

Babykostgläschen bei SPAR Österreich

HiPP ruft vorsorglich sein gesamtes Babykostgläschen-Sortiment bei SPAR Österreich zurück.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Manipulation in den Artikel „HiPP Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel“ 190 Gramm ein gefährlicher Stoff eingebracht wurde.

Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein.

Um einen unbemerkten Verzehr sicher auszuschließen, werden Kunden gebeten, HiPP Babykostgläschen, die bei SPAR Österreich gekauft wurden, aus Sicherheit nicht zu konsumieren.

Alle Kunden, die die Produkte gekauft haben, können diese im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.

Die Landespolizeidirektion Burgenland bittet um Hilfe der Bevölkerung:

Nach derzeitigen Informationen sind die in Frage kommenden Produkte mit einer am Glasboden angebrachten Markierung in Form eines weißen Aufklebers mit einem roten Kreis erkennbar.

Die Landespolizeidirektion Burgenland nimmt Informationen zum Rückruf von HiPP Babygläschen mit möglichen lebensbedrohlichen Inhalten unter der Telefonnummer +43 5913310 Durchwahl: 3333 entgegen.

Der HiPP Elternservice Österreich ist unter der Nummer +43 7612 76577-104 erreichbar.

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Taxi-Schwerpunktkontrolle am Wiener Hauptbahnhof

Finanzpolizei pfändet zwei Fahrzeuge

Das Amt für Betrugsbekämpfung, Bereich Finanzpolizei, führte eine Schwerpunktkontrolle im Taxi- und Mietwagengewerbe am Wiener Hauptbahnhof durch. Dabei stellten die Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten einen nicht zur Sozialversicherung angemeldeten Dienstnehmer fest, brachten Abgabenrückstände in Höhe von 7.354,66 Euro ein und pfändeten zwei Fahrzeuge im geschätzten Gesamtwert von rund 41.300 Euro. Insgesamt wurden 34 Taxis aus 33 Betrieben kontrolliert. An dem Einsatz waren 43 Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten beteiligt.

Die Kontrolle wurde am Taxistandplatz beim Wiener Hauptbahnhof durchgeführt. Kurz nach 10:00 Uhr fuhren mehrere Einsatzfahrzeuge der Finanzpolizei vor und sicherten den Bereich der Nebenfahrbahn sowie des Taxistandplatzes, um eine umfassende Überprüfung der dort tätigen Lenkerinnen und Lenker vorzunehmen.

Das Taxi- und Mietwagengewerbe ist eine Branche, in der immer wieder Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Dazu zählen insbesondere Verstöße im Zusammenhang mit der ordnungsgemäßen Anmeldung von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern zur Sozialversicherung, Übertretungen des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) und des Arbeitszeitgesetzes (AZG) sowie Fälle von Teilschwarzarbeit und Abgabenverkürzungen.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund des Wegfalls der Geringfügigkeitsregelung bei Leistungen des Arbeitsmarktservice (AMS) führte die Finanzpolizei eine koordinierte Schwerpunktkontrolle durch. Der Einsatz wurde von Organen des Arbeitsmarktservice sowie der Landespolizeidirektion Wien unterstützt.

Im Anschluss an die Kontrolle werden nun weitere Erhebungen durchgeführt. Diese betreffen insbesondere Abfragen bei Taxizentralen und Fahrdienstvermittlungsdiensten sowie Nachschauen bei den betroffenen Unternehmen. Dabei wird geprüft, ob weitere Verstöße gegen arbeitszeitrechtliche Bestimmungen vorliegen und ob Unregelmäßigkeiten bei Umsatzaufzeichnungen in der Buchführung bestehen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

„Kleine Gewerbe haben es oft nicht leicht und stehen unter sehr starkem Druck. Dennoch muss umso mehr gelten: Null Toleranz für Steuer- und Abgabenbetrug im Interesse aller ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und aller redlichen Unternehmen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, so Finanzminister Markus Marterbauer.

„Gerade in stark frequentierten Bereichen wie Verkehrsknotenpunkten zeigen gezielte Schwerpunktkontrollen ihre Wirkung. Die Finanzpolizei geht konsequent gegen Sozialbetrug, illegale Beschäftigung und Abgabenverkürzungen vor und sorgt damit für faire Wettbewerbsbedingungen für jene Unternehmen, die sich an die Regeln halten“, betont Wilfried Lehner, Bereichsleiter der Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung.

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Zoll beschlagnahmte 8 Millionen Zigaretten aus illegaler Zigarettenfabrik in Niederösterreich

6 Millionen Euro Tabaksteuer hinterzogen, 3 Festnahmen

Der Zollfahndung gelang ein massiver Schlag gegen illegale Zigarettenproduktion: Nach umfangreichen Ermittlungen wurde bei einer Hausdurchsuchung in einer niederösterreichischen Lagerhalle eine illegale Zigarettenfabrik ausgehoben und dabei u.a. rund 8 Millionen Stück Zigaretten beschlagnahmt. Der Steuerschaden liegt bei etwa 6 Millionen Euro. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern noch an.

Ins Rollen gebracht wurde der Fall durch umfangreiche Ermittlungsarbeit, in die aufgrund der internationalen Dimension auch der polnische sowie slowakische Zoll eingebunden war. Nach wochenlangen Observationen, bei denen auch neueste Drohnenüberwachung eingesetzt wurde, erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) schließlich auf deren Anordnung am 18. März der Zugriff vor Ort. An der Hausdurchsuchung waren rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zolls beteiligt, auch Beschäftigte von EUROPOL sowie vom polnischen und slowakischen Zoll waren anwesend.

In der komplett autark betriebenen Halle wurde eine voll funktionstüchtige Fabrikationsanlage vorgefunden, inklusive provisorisch und sehr spartanisch eingerichteten Schlafräumen für Arbeiterinnen und Arbeiter. Um Lärmbildung zu vermeiden, war die gesamte Halle mit Dämmmaterial ausgestattet. In der Halle wurden 30 Paletten mit rund 40.000 Stangen fertig produzierten Filterzigaretten, die bereits zur Abholung bereitstanden, beschlagnahmt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass in der illegalen Fabrik insgesamt mehr als 200.000 Stangen Zigaretten für den europäischen Schwarzmarkt produziert wurden. Die Tabaksteuer für die beschlagnahmten Zigaretten allein belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, der gesamte Steuerschaden beträgt mehr als 6 Millionen Euro.

Darüber hinaus konnten 22 Paletten Filterkarton, 4 Paletten Filterpapier, 2 Paletten Alupapier und 10 Paletten Zigarettenschachtelpackungen sichergestellt werden. Damit hätten rund 80.000 Stangen Zigaretten hergestellt werden können. Durch die Beschlagnahme konnte ein weiterer Steuerausfall von ca. 3 Millionen Euro verhindert werden. Auf dem Auflieger eines LKW-Zugs befand sich eine weitere Zigarettenproduktionsmaschine, die offensichtlich von einer zweiten Fabrik stammte. Sie wurde ebenfalls mitsamt dem LKW und Auflieger beschlagnahmt, ein weiterer LKW sowie ein PKW wurden ebenso sichergestellt. Vor Ort führte das LKA NÖ die kriminaltechnische Untersuchung durch, um eine Zuordnung der Täter zu erleichtern.

Von den vier vor Ort angehaltenen Personen wurden drei vorläufig festgenommen, wobei mittlerweile bei einer Person die Untersuchungshaft verhängt wurde. Weitere Ermittlungen der Zollfahndung und der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zu den Hintermännern sind im Laufen. Bei einer Anklage drohen den mutmaßlichen Tätern hohe Geldstrafen bzw. Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren Haft.

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Sozialleistungsbetrug

2025 wurden 6.191 Tatverdächtige erfasst, davon 74,5 Prozent Fremde und 25,5 Prozent Inländer

Heute, am 15. April 2026 fand im Festsaal des Bundeskriminalamtes der Sicherheitsgipfel zur Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug statt. Neben Innenminister Gerhard Karner, dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, sowie dem Direktor des Bundeskriminalamtes, Andreas Holzer, nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Sicherheitsbehörden sowie Sozialleistungsträgern teil.

Der Sicherheitsgipfel markiert den Startpunkt einer bundesweiten Schwerpunktoffensive zur Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug und soll die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen weiter vertiefen, strukturieren und gezielt ausbauen. Seit ihrer Gründung hat die Task Force SOLBE einen Gesamtschaden von rund 158 Millionen Euro aufgedeckt. Das ist das Ergebnis von aufwendiger Ermittlungsarbeit, guter Koordination und gelebter Zusammenarbeit über Ressort- und Ländergrenzen hinweg.

Auch die Anzeigenentwicklung zeigt die verstärkte Bekämpfung: Während im Jahr 2016 noch 472 Anzeigen verzeichnet wurden, lag die Zahl 2025 bereits bei 6.062 Fällen – nahezu eine Verzwölffachung. Die ist vor allem auf die Ausbildung von Spezialistinnen und Spezialisten in diesem Deliktsfeld zurückzuführen. Sozialleistungsbetrug zählt zu den sogenannten Kontrolldelikten: Je intensiver die Kontrollen, desto mehr Fälle werden sichtbar und vom „Dunkelfeld“ ins „Hellfeld“ überführt. Die Aufklärungsquote von Sozialleistungsbetrug liegt aktuell bei 99,6 Prozent.

Regional zeigt sich ein deutlicher Schwerpunkt in Wien, wo 2025 rund 43 Prozent aller Anzeigen (2.625 Fälle) registriert wurden. Im Jahr 2025 wurden 6.191 Tatverdächtige erfasst, davon 74,5 Prozent Fremde (4.610 Personen) und 25,5 Prozent Inländer (1.581 Personen). Zu den häufigsten Herkunftsländern zählen neben den österreichischen Staatsbürgern unter anderem die Ukraine (1.049 Personen), Syrien (737), Serbien (499) und Afghanistan (343).

„Wo funktionierende Kontrollmechanismen greifen, wird Missbrauch frühzeitig erkannt und gesamtstaatlicher Schaden wirksam verhindert“, betonte Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit.

Aus kriminalpolizeilicher Sicht sind eine zunehmende Professionalisierung und Vernetzung der Täterstrukturen feststellbar. Neben Einzelfällen gewinnen insbesondere komplexe, arbeitsteilige und teils grenzüberschreitende Betrugssysteme an Bedeutung.

Dabei bestehen zunehmend Überschneidungen mit anderen Deliktsfeldern wie organisiertem Betrug, Suchtgiftkriminalität, organisierter Schwarzarbeit oder der Nutzung von Scheinunternehmen.
Die Analyse von mehr als 50 unterschiedlichen Begehungsformen und acht Hauptgruppen des Sozialleistungsbetrugs durch die Task Force SOLBE bildet eine wesentliche Grundlage für effektive Gegenmaßnahmen.

Zentrale Herausforderungen bestehen insbesondere in

° der oft erst durch Kontrollen sichtbaren Deliktsnatur,
° eingeschränkten Ermittlungs- und Datenzugängen im Vorfeld eines Anfangsverdachts,
° komplexen Zuständigkeitsstrukturen mit vielen beteiligten Behörden,
° der zunehmenden internationalen Dimension,
° der hohen Anpassungsfähigkeit der Täter.

Präventionsmaßnahmen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um Schäden bereits im Vorfeld zu verhindern. Der Sicherheitsgipfel stellt den bewusst gesetzten Auftakt für den vom Direktor des Bundeskriminalamtes initiierten kriminalpolizeilichen Schwerpunkt im Jahr 2026 dar.

„Das Bundeskriminalamt setzt mit der Schwerpunktoffensive zur Bekämpfung des Sozialleistungsbetruges den nächsten Schritt: Wir bündeln Kompetenzen, schärfen unsere Maßnahmen und erhöhen den Druck auf jene, die das System ausnutzen. Gleichzeitig stärken wir damit das Vertrauen in einen funktionierenden Rechtsstaat“, so Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes.

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Schwitzen, stöhnen, straucheln

Das haben Sport und Sexualität gemein

Ob Fitnessstudio, Radfahren oder die Horizontal-Disziplin im Schlafzimmer: Körperliche Betätigung fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Während laut der Stiftung für Zukunftsfragen 55 % der über 18-Jährigen im Jahr 2025 regelmäßig Sport trieben, zeigt eine aktuelle Umfrage von JOYclub (www.joyclub.de) unter 3.043 Männern: Wenn es hart auf hart kommt, würden 82,7 % eher die Sportschuhe an den Nagel hängen, als auf Sex (17,3 %) zu verzichten. Die Online-Community fürs lustvolle Leben hat anlässlich der neuen Sex-Education-Kurse „Endlich wieder hart – so geht’s“ und „Länger durchhalten – so geht’s“ bei Männern nachgefragt, wie sportlich ambitioniert ihre Sexualität ist.

Straucheln erlaubt, gezieltes Training empfohlen

Selbst die besten Sportler straucheln mal und 67,4 % der Befragten haben bereits erlebt, dass ihr Penis nicht so will, wie sie selbst. Doch ist das gleichbedeutend mit einer sexuellen Niederlage? Ja, für so einige dieser Männer. Auf Platz drei, wenn sie zu früh gekommen sind (32,2 %). Keine Erektion zu bekommen (38 %) rangiert auf dem zweiten. Die schwerwiegendste Niederlage ist, wenn der/die Partner(in) nicht zum Höhepunkt gekommen ist (44,7 %). Da oftmals Frust, Scham und Schweigen ein solches Spielresultat beherrschen, plädieren Experten für einen ganzheitlichen und langfristigen Ansatz. Hierbei geht es – genauso wie im Sport – ums richtige Training. Beste Voraussetzung dafür: 81,3 % glauben, dass man seine „Sex-Muskeln“ genauso gezielt trainieren kann wie den Bizeps oder die Waden.

Lassen sich Muskeln noch gut allein trainieren, ist die Verarbeitung solcher Spielresultate idealerweise Teamsache – und bei Bedarf wird ein/e Trainer(in) hinzugeholt. Von den betroffenen Männern schweigen jedoch viele selbst gegenüber vertrauten Experten bei ihrer Therapeutin (61,5 %) oder ihrem Arzt (45,3 %).

Einzeltraining sinnvoll, offene Kommunikation unterstützt

Über Gründe für Erektionsprobleme sowie frühzeitigen Samenerguss informiert der Psycho- und Sexualtherapeut Linus Günther in den beiden Sex-Education-Kursen und klärt dabei über psychische, soziale wie auch körperliche Aspekte auf. Ergänzend gibt er praktische Übungen zum Nachmachen an die Hand – quasi einen Trainingsplan, unter anderem zur Masturbation.

„Ein zunehmend unverschämter Umgang würde sicherlich leichter fallen, wenn es Vorbilder gäbe“, meint Judith Langer, Sexologin und Kommunikationsmanagerin bei JOYclub, und führt aus: „In der Öffentlichkeit wird wenig über sexuellen Leidensdruck von Männern gesprochen. Selbst kaum ein Influencer bricht das Schweigen – anders als Influencerinnen für Frauenthemen. Denn Sport und Sexualität verbindet mitunter traurigerweise auch der Leistungsdruck, dabei ist in beiden vieles erlern- und trainierbar.“

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Von Wien nach Prag in 2,5 Stunden

Österreich und Tschechien stärken grenzüberschreitenden Bahnverkehr

Der österreichische Mobilitätsminister Peter Hanke hat heute in Wien gemeinsam mit dem tschechischen Verkehrsminister Ivan Bednárik eine Absichtserklärung  zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Eisenbahninfrastruktur unterzeichnet. Ziel ist es, zentrale Bahnverbindungen zwischen Österreich und der Tschechischen Republik leistungsfähiger, schneller und attraktiver zu machen. Im Fokus der Vereinbarung steht insbesondere der Ausbau der bedeutenden europäischen Bahnachsen zwischen Wien, Prag und Berlin sowie zwischen Linz, České Budĕjovice und Prag. Langfristiges Ziel ist es, die Fahrzeit für die Verbindung Wien-Prag auf 2,5 Stunden zu reduzieren. Die beiden Länder bekräftigen damit ihr gemeinsames Engagement für eine nachhaltige, klimafreundliche Mobilität und die Stärkung des Schienenverkehrs im Herzen Europas – dazu gehört auch der Ausbau des Schienengüterverkehrs, für den sich Tschechien auf EU-Ebene verstärkt einsetzt.

„Mit dieser Absichtserklärung setzen wir einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Bahnverkehrs in Mitteleuropa. Unser Ziel ist klar: schnellere Verbindungen, mehr Kapazitäten und ein attraktives Angebot für Reisende und Wirtschaft. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag für die Mobilitätswende und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts“, so Mobilitätsminister Hanke.

Via Vindobona als zentrales Zukunftsprojekt: Wien-Berlin in 4, Wien-Prag in 2,5 Stunden

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der sogenannten „Via Vindobona“, der Bahnverbindung Wien–Prag–Berlin. Diese gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die europäische Vernetzung im mitteleuropäischen Raum. Durch koordinierte Maßnahmen sollen Engpässe beseitigt, Reisezeiten verkürzt und zusätzliche Kapazitäten im Personen- und Güterverkehr geschaffen werden.

Auf österreichischer Seite wird dabei insbesondere der Ausbau der Nordbahn zwischen Wien und der Grenze bei Břeclav vorangetrieben. Ziel ist eine Streckengeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Parallel dazu laufen in Tschechien die Planungen für neue Hochleistungsstrecken zwischen Prag, Brünn und Břeclav sowie in Richtung Deutschland. Bis 2040 sollen die Strecken so ausgebaut sein, dass die Verbindungen Wien-Prag in 2,5 und Wien-Berlin innerhalb von nur 4 Stunden zurücklegbar sind. Langfristig wird auch die Einführung regelmäßiger Direktverbindungen zwischen Wien, Prag und Berlin ausgeweitet.

Studie für Hochleistungsverbindung Linz–Prag

Auch die Entwicklung der Bahnverbindung Linz–České Budĕjovice–Prag wird vorangetrieben. Eine gemeinsame Studie der ÖBB-Infrastruktur AG und der Správa železnic soll bis Ende 2026 eine fundierte Grundlage für eine mögliche Hochleistungsverbindung schaffen. Dabei werden sowohl das Verkehrsaufkommen als auch Kosten und Nutzen umfassend analysiert.

Bessere Abstimmung bei Bauprojekten und mehr Kapazitäten

Ein weiterer zentraler Punkt der Vereinbarung ist die enge Abstimmung bei Bauvorhaben entlang der Nordbahn. Durch frühzeitige Koordination von Bauzeiten sollen Auswirkungen auf den laufenden Betrieb minimiert werden. Gleichzeitig wollen beide Länder ausreichende Ausweichkapazitäten auf bestehenden Strecken sicherstellen. Dazu zählt unter anderem die Elektrifizierung wichtiger Verbindungen auf tschechischer Seite, die als Voraussetzung für leistungsfähige Umleitungsverkehre gilt.

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FPÖ – Schnedlitz „Millionenbetrug am Steuerzahler durch Migrantenclan ist Ergebnis eines politischen Totalversagens!“

Lässt Innenminister Karner nun künftig „Scheinfirmen-Verbotszonen“ errichten?

Nach der Aufdeckung eines massiven Betrugsnetzwerks, bei dem eine Gruppe von Zuwanderern den österreichischen Staat um knapp fünf Millionen Euro betrogen haben soll, übte FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz heute scharfe Kritik. Dass ÖVP-Innenminister Karner und SPÖ-Finanzminister Marterbauer diesen späten Zugriff nun als großen Erfolg verkaufen würden, sei ein reiner Hohn, so Schnedlitz.

„Während die Finanz oft so manchem ehrlichen heimischen Häuslbauer und Kleinunternehmer im Nacken sitzt und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit ein riesiges Tohuwabohu veranstaltet wird, kann ein krimineller Migrantenclan offensichtlich ungestört den Staat plündern. Dass dieses hochkriminelle Netzwerk aus über 200 Scheinfirmen erst nach einem Schaden von fast fünf Millionen Euro gestoppt wurde, ist kein Erfolg, sondern ein handfester Skandal und ein Armutszeugnis für die Sicherheit in diesem Land unter der ÖVP“, so Schnedlitz, der ergänzte: „Wenn die FPÖ billigen Sprit an einer Tankstelle in Wien ausgibt, steht beim Tankstellenbetreiber ad hoc die Behörde zur Kontrolle vor der Haustür. Wenn Steuermillionen über einen offensichtlich längeren Zeitraum hinweg durch Zuwanderer erschlichen werden, will das offensichtlich niemandem auffallen. Ob hier die Prioritäten richtig gesetzt sind, muss jeder für sich selbst beantworten.“

Für den freiheitlichen Generalsekretär zeige dieser Fall einmal mehr das völlige Versagen der politischen Verantwortlichen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den florierenden Sozialmissbrauch. Die Dimension des Betrugs sei ein Beweis für die Realitätsverweigerung der Systemparteien. „Wo war denn der angebliche ‚harte Mann‘ Karner in all der Zeit? Wahrscheinlich war er gerade wieder damit beschäftigt, eine seiner unzähligen Pressekonferenzen abzuhalten, weil er medienwirksam einen einzelnen Syrer oder Afghanen außer Landes gebracht hat. In der Zwischenzeit wird unser Sozial- und Steuersystem von einer ausländischen Clan-Struktur nach Strich und Faden ausgenommen. Dieses Geld ist für den österreichischen Steuerzahler womöglich unwiederbringlich verloren“, erklärte der FPÖ-Heimatschutzsprecher, der nur noch darauf wartet, dass Karner künftig „Scheinfirmen-Verbotszonen“ errichtet, um dem Problem in altbekannter Scheinmanier Herr zu werden.

Abschließend forderte Schnedlitz drastische Konsequenzen für die Täter, insbesondere im Hinblick auf den erschlichenen österreichischen Pass, und einen sofortigen Paradigmenwechsel in der Kontrollpolitik der Regierung: „Es kann nicht sein, dass Österreich zu einem Selbstbedienungsladen verkommt. Wer sich unsere Staatsbürgerschaft durch Betrug und gefälschte Lohnzettel erschleicht, dem muss sie umgehend und ohne jede Diskussion wieder entzogen werden. Diese Dilettanten in der Regierung müssen endlich aufwachen und die Interessen der eigenen Bevölkerung schützen, anstatt tatenlos zuzusehen, wie unser Steuergeld von Kriminellen vernichtet wird!“

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Produktrückruf bei Lidl

Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg

Der Erzeuger Metzgerei Senninger ruft aktuell das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 öffentlich zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das oben genannte Produkt mit Listeria monocytogenes verunreinigt ist. Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Kund:innen den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

Das betroffene Produkt wurde bei Lidl in Österreich verkauft und kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” des Erzeugers Metzgerei Senninger mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 betroffen. Andere bei Lidl in Österreich verkaufte Produkte des Erzeugers Metzgerei Senninger sowie weitere Produkte der Marke „Wiesentaler“ sind von dem Rückruf nicht betroffen. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie die Information an diese weiterzugeben. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl Österreich verursacht worden ist.  Der Erzeuger Metzgerei Senninger entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Kundenservice
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl-Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

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Ostern 2026 – Unfallbilanz und Verkehrsüberwachung

Vier Verkehrstote am Osterwochenende, weniger Unfälle und Verletzte, deutlich mehr Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet und 304 Alko- sowie 81 Drogenlenker angezeigt

Am Osterwochenende 2026 ereigneten sich in Österreich insgesamt 337 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das waren um 36 (12,9 Prozent) weniger als im Vorjahr (373 Unfälle). Dabei wurden 382 Personen verletzt, um 68 (20,7 Prozent) weniger als zu Ostern 2025 (450 Verletzte), und vier Personen getötet, um eine mehr als im Vorjahr (drei Todesopfer). Im Jahr 2024 gab es fünf Verkehrstote, in den Jahren 2020 bis 2022 kamen jeweils vier Menschen am Osterwochenende im Straßenverkehr ums Leben.

Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten in den Jahren 2013 und 2023 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung durch die Polizei wurden zu Ostern 63.767 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2025: 53.348), ein deutlicher Anstieg um 19,6 Prozent. Gegen 304 Fahrzeuglenker wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2025: 334), ein Rückgang um 9,9 Prozent. Weitere 81 Drogenlenker mussten von der Polizei aus dem Verkehr gezogen werden, um fünf oder 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr (86). 288 Lenkern (+ 5,4 Prozent) wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2025: 274). Drei Kraftfahrzeuge wurden zu Ostern infolge extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Bundespolizei vorläufig beschlagnahmt (2025: fünf).

In der gesamten Karwoche, einschließlich Ostermontag, verunglückten sieben Menschen im Straßenverkehr tödlich: drei Motorrad-Lenker, ein Pkw-Lenker, ein E-Bike-Lenker, ein Fußgänger und ein Pkw-Mitfahrer.

Drei Menschen kamen in der Vorwoche auf einer Landesstraße „B“, zwei auf einer Gemeindestraße und je einer auf einer Schnellstraße und auf einer Landesstraße „L“ ums Leben. Vier Verkehrstote wurden in der Vorwoche in Niederösterreich und jeweils einer in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark beklagt.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit, in zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in je einem Fall Alkohol, Drogen oder Medikamente und Überholen. Vier tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle.

Vom 1. Jänner bis 6. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz vorläufig 70 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 77, 2024 62, 2023 77, 2022 88 und 2021 53 Getötete.

Eine genaue Aufschlüsselung der Oster-Bilanz (Karfreitag bis Ostermontag) für jedes Bundesland kann der eingangs gezeigten Tabelle (Quelle und Screen BMI) entnommen werden.

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