Erlebniswelt Wiener U-Bahn
Eine erstaunliche Bandbreite an Fahrgästen ist in der Wiener U-Bahn anzutreffen. Vom
Salafisten bis hin zur Exhibitionistin.
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2015-04-26
Handyverbot während Fahrt? – Da lese ich halt die Zeitung
„Die Linie 43 verkehrt zwischen Schottentor und Neuwaldegg. Eine Fahrt auf der 6 Kilo-
meter langen Strecke von Endstelle zu Endstelle dauert rund 23 Minuten. Da die Linie
fast ausschließlich durch dicht verbaute und stark besiedelte Gebiete fährt, ist sie mit
sehr kurzen Intervallen unterwegs“, so steht es auf Webseite der Wiener Linien „wien-
plan.com“.
Also befährt die Linie 43 eine Strecke, welche die besondere Aufmerksamkeit des Zug-
führers erfordert. Da staunten die Fahrgäste aber gestern Früh nicht schlecht, als der
Fahrer eines Straßenbahnzuges dieser Linie, die Gratiszeitung HEUTE (während der
Fahrt) auf dem Schoß liegen hatte und bei jeder sich bietenden Gelegenheit in dieser
las.
Was sich der Fahrer dieser Straßenbahngarnitur wohl gedacht hat: . „Handyverbot
während Fahrt? – Da lese ich halt die Zeitung?“. Die Fahrgäste werden sich allerdings
ihren Teil gedacht haben!
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2014-11-27
Wie lange schauen die Verantwortlichen noch zu?
„Die von beherzten Fahrgästen gerade noch verhinderte Messerattacke auf einen Busfahrer
zeigt, dass die von der Wiener FPÖ seit vielen Jahren geforderte Polizei-Truppe nur für die
Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln dringend notwendig ist“, so heute der Wiener
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.
Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Fahrgästen, wiederholte brutale Übergriffe auf
das Fahrpersonal sowie ausländische Diebes-, Bettler- und Drogenbanden in den Öffis
machen die Aufstellung einer vorerst 200-köpfigen Polizeieinheit nur für die Öffis unum-
gänglich. Aktuell könnenn sich Kriminelle und Randalierer leider ziemlich sicher sein, bei
Straftaten in den Stationen und Fahrzeugen der Wiener Linien und deren Partnerunter-
nehmen ungeschoren davonzukommen.
Bei der Sicherheit von Fahrpersonal und -gästen darf nicht länger gespart werden. Die
Bereitschaftseinheit leistet bei den leider zu seltenen Schwerpunktaktionen zwar exzellente
Arbeit, die eingesetzten Exekutivbeamten fehlen jedoch in den personell ohnehin unterbe-
setzten Wachzimmern.
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2014-07-18
Straßenbahn wurde mit Steinschleuder beschossen
In unserem Beitrag „Verkehrspause zum …….“ haben wir über die gewalttätige Übergriffe
in den Öffis berichtet, die sich gegen Mitarbeiter(innen) und auch gegen Fahrgäste richten.
Die Wiener Verkehrsbetriebe wollten mit ihrer Aktion am vergangenen Freitag zum Nach-
denken gegen Gewalt anregen.
Aber zum Nachdenken benötigt man einen gewissen IQ und der ist bei Gewalttäter nicht
vorhanden, wie dies nachfolgende Bilder zeigen. Nämlich just an jenem Freitag wurde um
die Mittagszeit beim Zentralfriedhof, bei der Station zwischen Tor 1 und 2 mit einer Stein-
schleuder eine Scheibe eingeschossen.

Anzeige wurde erstattet, die Täter sind – wie könnte es anders sein – natürlich flüchtig.
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2014-06-16
Flächendeckende Videoüberwachung und
U-Bahn-Polizei müssen endlich eingeführt werden
Wie der Vorfall des verprügelten Würstelstandmitarbeiters bei der U6-Station Gumpendorfer
Straße deutlich gezeigt hat, hat Wien gerade im Bereich der U-Bahnen und U-Bahn-Station
ein massives Sicherheitsproblem. Während in den U-Bahn-Zügen, vornehmlich der Linien
U4 und U6 die Fahrgäste immer häufiger Drogendealern und aggressiven Bettlern ausgesetzt
sind, herrschen rund um die U-Bahn-Stationen beinahe anarchistische Zustände.
Der Weg vorbei an U-Bahn-Stationen oder zu den Geleisen ist für unbescholtene Bürger zu
einem unangenehmen Spießrutenlauf geworden. Hier muss von Seiten der Stadt Wien zur
Sicherheit und dem Wohle der Bürger endlich eingeschritten werden.
Besonders schlimm sind die Zustände bei der U6-Station Josefstädterstraße sowie Gumpen-
dorfer Straße. Tag für Tag lungern dort Säufer, Drogendealer, Junkies und anderes Gesindel
herum. Immer wieder ist von Fahrgästen zu hören, dass ihnen diese Umgebung Angst macht.
Das darf in einer Stadt wie Wien einfach nicht sein.
Dazu meint der Klubchef der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus: „Wir Freiheitliche fordern
neben einer wenigstens 300 Mann starken U-Bahn-Polizei eine flächendeckende Kamera-
Überwachung der U-Bahnbereiche – Züge, Stationen und Stationseingänge. Zudem muss
das aufgezeichnete Material wenigstens 48 Stunden gespeichert werden.“
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2014-05-09
Neuer Bezirksvorsteher ebenso hilflos wie sein Vorgänger Kubik
Der neue SPÖ-Bezirksvorsteher Hora hat mit seiner kuriosen Aussage, dass es am Praterstern
kein Sicherheitsproblem gibt, einen klassischen Fehlstart hingelegt. Was über 100.000
Menschen in Leopoldstadt seit Jahren nur zu gut wissen, nämlich dass dieser Verkehrsknoten
ein Brennpunkt für Alkohol- und Gewaltexzesse ist, dürfte Hora befremdender Weise unbe-
kannt zu sein.
Eventuell übt er sich aber so wie sein Vorgänger Kubik in Realitätsverweigerung anstatt für
ein Alkoholverbot und mehr Polizeipräsenz sowie ein Platzverbot für amtsbekannte Krawall-
macher einzutreten, meint dazu FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Seidl.
Trauriger Alltag am Praterstern!
Sturzbetrunkene Osteuropäer, die brutal aufeinander einprügeln, herumliegende Alkohol-
leichen, aufdringliche Bettler und aggressive Schnorrer bilden Tag für Tag ein Stillleben der
anderen Art am Praterstern, welcher täglich von über 100.000 Menschen frequentiert wird.
Sozialarbeiter irren hilfund tatenlos umher, wodurch Anrainer, Passanten, Fahrgäste und
Geschäftsleute den unglaublichen Missständen hilflos ausgesetzt sind. Nachdem der frühere
SPÖ-Bezirksvorsteher Kubik vor diesem Problem kapituliert hat, kommt nun sein Nachfolger
Hora mit der Königsidee daher, mehr Mobilklos aufzustellen.
Sollen die Prügeleien etwa dorthin verlegt oder Schnapsleichen so vor den Blicken der
Öffentlichkeit versteckt werden? Man fragt sich, in welcher Welt die SPÖ-Granden eigent-
lich leben. Effizient wäre nur ein Alkoholverbot und mehr Polizeipräsenz am Praterstern.
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2013-05-06
Sicherheitsgurte und Kindersitze
Im § 106 des Kraftfahrzeuggesetzes wird unter anderem die Ausrüstung und Handhabung von
Sicherheitsgurten und Kindersitzen geregelt.
In Österreich besteht Anschnallpflicht für Autofahrer und deren Fahrgäste. Für Kinder
unter einem gewissen Alter und Grösse, schreibt der Gesetzgeber zusätzlich eigene
Kindersitze vor.
Hohe Strafen bei Gesetzesverstoß
Die Nichtverwendung von Sicherheitsgurten kostet 35,- Euro Strafe. Beim Gesetzesverstoß
gegen die Verwendung von Kindersitzen, sind Strafen bis zu 5.000,- Euro vorgesehen.
Zusätzlich gibt es eine Vormerkung in der Führerscheinkartei und beim dritten Verstoß
ist der Führerschein für drei Monate weg.
Wie es scheint, ist dies alles im Sinne der Verkehrssicherheit. Doch der Schein trügt,
denn bei der staatlichen oder kommunalen, bzw. in deren Auftrag handelnden Personen-
beförderung, scheint dem Gesetzgeber die Verkehrssicherheit von Erwachsenen und auch
von Kindern egal zu sein.
Öffis völlig ungesichert
In keinem städtischen Autobus oder Strassenbahn gibt es Sicherheitsgurte oder gar
Kindersitze. Ganz im Gegenteil, dort kann man sich sogar auf einem Stehplatz befördern
lassen.
Diese öffentliche Massenbeförderungsmittel befördern täglich tausende Fahrgäste unge-
sichert.
Völlig ungesicherte Fahrgäste sind bei einem Unfall besonders arg betroffen
Schülertransporte sind da auch ein eigenes Kapitel, dort müssen sich oft zwei Kinder
einen Sitz teilen und das natürlich ungesichert.
Täglich sind städtische Autobusse oder Strassenbahnen in kleinere oder auch größere
Verkehrsunfälle verwickelt, wobei es hier nicht um die Verschuldensfrage geht.
Wer schon eine Notbremsung in Bus oder Bim erlebt hat, wird wissen wovon wir sprechen.
Unlogisches Verhalten des Gesetzgebers
Uns fehlt hier die Logik des Gesetzgebers. Auf der einen Seite im privaten Individual-
verkehr, wird maximale Sicherheit unter Androhung von empfindlichen Strafen gefordert,
während auf der anderen Seite in der öffentlichen Massenpersonenbeförderung nicht der
geringste Wert auf Sicherheit gelegt wird und auch nicht vorhanden ist.
Es ist auch kein logistisches Problem, wie man es gerne vorgibt, denn in Flugzeugen
die ebenfalls tausende Personen täglich befördern, gibt es einen Sicherheitsstandard.
Es werden nur so viele Personen mitgenommen, als auch tatsächlich Sitzplätze vorhanden
sind. Diese sind alle mit Sicherheitsgurten ausgerüstet, obwohl über die Sinnhaftigkeit
eines Gurtes bei einem Absturz diskutiert werden kann. Diese Gurte werden eher bei einer
Notlandung oder Notbremsung ihre Wirkung tun.
Wenn man hier der (Un)logik des Gesetzgebers folgt, kann man zum Schluß kommen, daß
das ganze vorgegebene Sicherheitsdenken nur zur Abzocke der Autofahrer bestimmt ist.
Stauni
2009-02-16