Geheimes Atomkraftwerk in Andau?


Präsentation von Fischmutanten


Unter  dem  Titel . „Räucherfisch-Frischfisch  Gourmetprodukte  aus  der  Nationalpark-
gemeinde Andau“..präsentiert  das Lagerhaus in Bruck a.d. Leitha, eingangs gezeigtes
Werbeplakat.
Auf  diesem  Plakat  werden  zwei  Fische  präsentiert,  deren  Art  wir  trotz  intensivster
Recherche  nicht identifizieren konnten.   Die gezeigten Schuppentiere, die möglicher-
weise Karpfen und Wels darstellen sollen (nur mit sehr viel Phantasie zu interpretieren),
gibt es in unseren Breitengraden nicht,  falls es diese überhaupt gibt.
Aber  vielleicht  gibt es in  Andau  (Burgenland)  ein geheimes Atomkraftwerk und die
Fische entwickeln sich im Kühlwasser der Reaktoren zu Mutanten?
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2015-05-17

Anglerkurs


Fischereiverein Dürnkrut veranstaltet Anglerkurs

Das nächste Frühjahr kommt bestimmt, auch wenn es momentan nicht danach aussieht. Und
damit sind wir schon beim Thema. Angeln erfreut sich immer mehr als Freizeitbeschäftigung
bei  Jung  und  Alt.   Es bietet Entspannung pur inmitten der Natur,  egal ob es sich dabei um
gemütliches Karpfen angeln oder um die körperlich anstrengende Königsdisziplin des Fliegen-
fischens handelt.
 
Impressionen vom Fischwasser
 
Nun muss man aber beim Angeln gewisse Grundvoraussetzungen haben, die in Kursen gelehrt
werden.   Denn  der  Gesetzgeber  sieht  nämlich  eine  Prüfung zur  Erlangung  der amtlichen
Fischerkarte vor.
 
Der  niederösterreichische  Fischereiverein  Dürnkrut  veranstaltet am 16.03.2013,  in der Zeit
von 14:30 bis 19:00 Uhr,  einen Kurs zu Erlangung der amtlichen Fischerkarte für Niederöster-
reich.   Anmeldeschluss  ist  der 26.01.2013.  Die  Örtlichkeit  der  Veranstaltung,  die mit ab-
schließender Prüfung endet,  ist die Bernsteinhalle in 2263 Dürnkrut, Paul Ferstel Straße.
 
Kontaktdaten für die Anmeldung:
 
Obmann Harrer Helmut 0680/215 15 71 oder
per Mail an harrer@fischereiverein-duernkrut.at
 
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2013-01-17
 

Auch Haustiere werden zum Heer eingezogen


Wenn Wehrpflicht nicht fällt, müssen auch Tiere zum Heer

Wie sich nun herauskristallisiert, fürchtet die SPÖ die Volksbefragung zum Thema Wehrpflicht
oder Berufsheer zu verlieren.   Also stellt sie nun dem Wahlvolk in Aussicht, auch Frauen zum
Wehrdienst einzuziehen,  falls das Abstimmungsergebnis nicht wunschgemäß (für ein Berufs-
heer) ausfällt.

Aber  das  ist  noch  nicht  alles,  denn  wie aus einem SPÖ-Geheimpapier ersichtlich sein soll,
sollen  auch  Haustiere unter die Präsenzpflicht fallen, falls die SPÖ ihr Berufsheer nicht durch
bringt.   Bei den Sozialisten vertritt man nämlich die Meinung,  dass es nur sozial gerecht sein
kann,  wenn die Haustiere jetzt auch zum Heer müssen, weil die liegen den ganzen Tag ohne-
hin  nur  faul  in  der  sozialen  Hängematte herum.   Dies wurde uns aus vertraulicher Quelle
mitgeteilt.
Naturgemäß ist eine Verunsicherung in der Bevölkerung eintreten.   So fürchtet Maria K. (85)
aus Wien-Favoriten,  dass ihr Wellensittich „Burli“ die Ausbildung zur Brieftaube nicht schafft.
„Der  Burli  ist  so klein,  der kann die schwere Feldpost doch nicht tragen.“   Mit gemischten
Gefühlen  sieht dies Landwirt Alois G. (50) aus Mistelbach,  der seinen Prachteber  „Fridolin“
gerne an das Heer abgeben würde.
„Der  Fridolin  wäre so ein richtiges Frontschwein“,  ist sich Alois G. sicher.   „Wer allerdings
die Sauen deckt, wenn der Fridolin einrücken muss ist aus dem SPÖ-Papier nicht ersichtlich“,
bemängelt der Landwirt und fordert die Unterstützung von Darabos. Bezüglich seiner Trüffel-
sau  „Rosa“   – denn  auch  weibliche Schweine müssen zum Heer –  macht sich  G. weniger
Sorgen und hofft, dass diese als Minensuch-Schwein beim Bundesheer Karriere macht.

Positiv hingegen sieht die SPÖ-Forderung Fischzüchter Anton P. (35) aus dem Fischzüchter-
paradis Waldviertel, der sich durchaus vorstellen kann seine Weihnachtskarpfen auf Kampf-
Piranhas umschulen zu lassen. „Des tuat den Viecherlan sichalich guat, wenns a bissal wos
lernen beim Heer“,  so der Profi-Karpfenzüchter.
Schwer  verunsichert  und  einem  Trauma  nahe  hingegen  ist die kleine Susanne (9) vom
burgenländischen  Pferdegestüt  „Ponyhof“,  die  ihr  Pony  „Schneckerl“  nicht an die Garde
abgeben will. „Die große Trommel für mein kleines Pony ist doch zu schwer.  Außerdem ist
das so laut“,  sorgt sich Susanne. Ihre Eltern haben bereits einen Termin bei einem Kinder-
psychologen vereinbart.
Aber  wir können die Bürger(innen) beruhigen,  denn bis auf den ersten Absatz dieses Bei-
trages  ist  der  Rest  Satire.   Aber man  sollte  es  trotzdem nicht auf die leichte Schulter
nehmen, denn durch die in den Raum gestellte Androhung „Frauen zum Wehrdienst einzu-
ziehen“,  falls  sich  die  Bevölkerung  gegen  ein  Berufsheer und für die Beibehaltung der
Wehrpflicht ausspricht, wird das erstaunliche Demokratieverständnis der SPÖ aufgezeigt.
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2013-01-09
 

NOE Landesregierung reagiert in Sachen Mühlbach


Faulende Fischkadaver im Mühlbach

Bezüglich  unseres  Beitrags   „Bald kein Storchenfest mehr in Marchegg?“  haben  wir  mit
zwei Neuigkeiten aufzuwarten. Vorerst die schlechte Nachricht.  Eine  Marchegger Bürgerin
mailte  uns heute nachfolgende Bilder, die sie vom Mühlbach in Marchegg  – im Bereich der
Brücke hinterm Schloss –  aufgenommen hatte.
 
Keine Überlebenschance für Fische im Mühlbach
 
Nicht einmal die faulenden Kadaver werden entfernt
 
Dazu  schrieb  sie  uns,  dass es ihr das Herz zerreißt wenn sie ansehen muss was aus dem
einst  herrlichem  Mühlbach  geworden ist,  seitdem dieser unter der Verwaltung des WWFs
steht.  Sie verstehe auch nicht,  dass die Behörde dabei untätig zusieht und nicht reagiert.
 
Das  verstanden  auch  wir  nicht  und so kommt jetzt die gute Nachricht.   Nach einer kurzen
Redaktionsbesprechung entschlossen wir uns, nicht den „politisch korrekten“ Weg einzuhalten
und uns nicht an die Presseabteilung der Niederösterreichischen Landesregierung zu wenden.
 
Wir verkürzten den Amtsweg und kontaktierten gleich einen hochrangigen Beamten,  der für
dieses  Ressort  zuständig  ist.   Diesem  (den wir hier namentlich nicht nennen)  wurde  das
Problem vorgetragen und unser betreffender Beitrag zu diesem Thema zur Kenntnis gebracht.
 

Keine 10 Minuten später erhielten wir ein Mail mit folgender Antwort

Auf Grund unseres soeben geführten Telefonates wird die Wasserrechtsbehörde einen Akt
anlegen und die Technische Gewässeraufsicht bei der BH Gänserndorf, Herrn Ing. ******
beauftragen, eine entsprechende Erhebung beim Mühlbach durchzuführen.
 
Beim  Telefonat  mit dem Beamten der Niederösterreichischen Landesregierung erfuhren wir
auch folgendes. Beim Wasserrechtsgesetz handelt es sich nicht wie wir irrtümlich annahmen
um Landes-  sondern sogar um ein Bundesgesetz.   Aber auch dies dürfte dem WWF augen-
scheinlich  egal sein.   Zu dieser Erkenntnis  gelangen wir zwangsläufig,  wenn  wir uns den
Zustand des Mühlbaches in Marchegg ansehen.
 
Interessant erscheint uns auch die Information,  dass Frau Karin Gorton (Geschäftspartnerin
des WWFs)  in  allen  wasserrechtlichen  Belangen  beim Eigenjagdrevier (Miteigentümerin)
in Marchegg nicht in Erscheinung tritt, sondern dies der WWF tut. Nun mag sich dabei jeder
denken was er will.
 
Jedenfalls  gehört  der  WWF  behördlich  angewiesen  den Mühlbach schleunigst wieder in
einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Wir bleiben an der Sache dran und werden
wieder berichten,  wenn es Neuigkeiten gibt.   Egal ob diese positiv oder negativ sind.
 
Zum Abschluss dieses Beitrags möchten wir noch eine Leseempfehlung für all jene abgeben,
die  mit  den Geschäften des WWFs nicht so vertraut sind.   Entweder können dies geneigte
Leser(innen)  kostenlos  in  unserem  WWF-TRAILER  tun,  oder  sie investieren 20,60 Euro
und kaufen sich das sehr interessante „SCHWARZBUCH–WWF“.
 
Foto: © erstaunlich.at
 
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2012-08-21
 

Bald kein Storchenfest mehr in Marchegg?


Der WWF fällt uns immer wieder negativ auf

Storchenvater Gerhard Maywald rief uns wieder einmal zu Hilfe.   Voriges Jahr betraf es, wie
könnte es anders sein,  den WWF bzw.  die umweltfeindliche Mahd-Methode seines Pächters
und Geschäftspartners,  einen Biogasanlagenbetreiber aus Zwerndorf.   Dieser „rasierte“ auf
der Schlosswiese im Naturschutzgebiet Marchegg jeglichen Grashalm ab.  Wir haben damals
im Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ ausführlich darüber berichtet.
 
Foto: ©erstaunlich.at
 
Obwohl  der  WWF-Pächter  verbrannte Erde hinterließ meinte man damals beim WWF,  dass
man  in  der Nutzung des  Schnittguts für die  Biogasanlage eine optimale  Synergie für Natur-
und Umweltschutz  sehe,  wobei die  Umstellung der  Vorgangsweise keine  negativen Effekte
gebracht  habe.  Mit dieser Aussage deckte man voriges Jahr ganz  augenscheinlich die  Mäh-
methode des Pächters.
 
Aber  offenbar  hat unser damaliger Beitrag zu einem Umdenken beim WWF geführt und der
Biogasanlagenbetreiber und Geschäftspartner des WWFs,  führte heuer eine naturschonende
Mahd durch. Allerdings ändert dies nicht an der Tatsache, dass die Vernichtung der Insekten-
welt im vorigem Jahr,  zumindest drei bis vier Jahre brauchen wird bis sich  diese Population
wieder erholt.
 
Keine Insekten bedeuten auch weniger bis gar keine Störche. Jedes Jahr werden es weniger,
weiß der Storchenvater zu berichten.   Dazu kommt nun auch ein zusätzliches Problem, wes-
wegen Maywald uns zu Hilfe rief.
 

Vom rauschenden Bach zur stinkenden Brühe

Es geht um den Mühlbach.  Dieser entspringt in den Gegenden um Zwerndorf und Baumgarten
und wird von Grundwasserströmen genährt. Bei Marchegg mündet er dann in die March. Einst
rauschte dieses Gewässer in voller Pracht durch die Auen und meterlange Karpfen und Hechte
tummelten sich in dem kühlen Nass.
 
Fotos: © erstaunlich.at
{besps}mb{/besps}
 
Aber auch die Bevölkerung  – vor allem Kinder   wusste den Mühlbach zu schätzen und fanden
darin  im  Sommer  ein  unvergleichliches  Badevergnügen.   Möglicherweise  störte  den WWF-
Mannen-(Frauen)  das  fröhliche  Kindergeschrei,  denn  dadurch  könnte  ja das betuchte Jagd-
klientel, welches in den unmittelbar angrenzenden WWF-Eigenjagdrevieren ihrem mörderischen
Hobby frönt, gestört sein.
 
Wie wir darauf kommen? Ganz einfach, der Storchenvater erzählte uns, dass der WWF Bäume
– die in den Mühlbach umstürzen –  nicht mehr entfernt.   Dadurch wird der Bach in seiner Fließ-
geschwindigkeit und der daraus resultierenden Selbstreinigungskraft schwerstens beeinträchtigt.
 
Das  Ergebnis  können  Sie  den  Bildern  in der obigen Slide Show entnehmen.   Aus dem einst
rauschenden Bach ist eine braungrüne zum Himmel stinkende Brühe geworden. In diese würde
man nicht einmal einen Hund jagen, geschweige denn Kinder baden lassen.  „Heuer musste ich
schon  neun  Jungvögel begraben,  nachdem sie in ihrer Unerfahrenheit aus dem Mühlbach ge-
trunken haben“,  erzählt uns Storchenvater Maywald mit trauriger Stimme.
 

Das Gesetz spricht eine eindeutige Sprache

Nun finden wir es erstaunlich, dass der WWF ein Gewässer, welches durch seinen Grund fließt,
derart verkommen lässt obwohl im § 30 des Wasserrechtsgesetzes für Niederösterreich folgen-
des verankert ist:
 
(1) Alle Gewässer einschließlich des Grundwassers sind im Rahmen des öffentlichen Interes-
ses und  nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen so reinzuhalten und zu schützen,
1.dass die Gesundheit von Mensch und Tier nicht gefährdet werden kann,
2.dass Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und sonstige fühlbare Schädigungen vermie-
den werden können, ….. usw., usw. Der gesamte Gesetzestext kann unter diesem LINK nach-
gelesen werden.
 
Da  wir  keine  Experten für Mikrobiologie sind können wir auch nicht sagen,  ob bereits eine
mögliche  Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier vorliegt.   Aber in Anbetracht dessen,
dass der Mühlbach mit dem Grundwasser in Verbindung steht, haben wir eine Untersuchung
der  Wasserqualität  im  Bereich Marchegg in die Wege geleitet.   Vom Ergebnis werden wir
berichten.
 
Über die Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes braucht man wohl kaum diskutieren, wenn
man sich die Fotos ansieht.  Dazu kommt noch,  dass der Mühlbach im Überschwemmungsge-
biet  liegt.   Der kräftige  „Zug“  eines Fließgewässers trägt sehr viel dazu bei,  dass ein Hoch-
wasser schneller abfließen kann.  Dies ist beim Mühlbach, in dem sich zahlreiche umgestürzte
Bäume  befinden  und  dieser  dadurch in seiner Fließgeschwindigkeit erheblich beeinträchtigt
wird, nicht mehr gegeben.
 
Erstaunlich  finden  wir auch,  dass die Behörde nichts unternimmt und den WWF auch nicht
beauftragt,  einen ordnungsgemäßen Zustand des Mühlbaches herzustellen.   Denn der § 47
des Wasserrechtsgesetzes für Niederösterreich besagt folgendes:
 
Screen: jusline.at – LINK
 
Wir  werden die betreffende Behörde auch dahingehend um Stellungnahme ersuchen,  warum
der WWF hier augenscheinlich eine Ausnahmestellung genießt. Erstaunlich erscheint uns auch,
dass  der Marchegger Bürgermeister offenbar mit geschlossenen Augen durch seine Ortschaft
zu gehen pflegt,  zumindest wenn es den WWF betrifft.
 
Aber offenbar haben sich die verantwortlichen Politiker(innen) in der Storchenstadt Marchegg
schon  mit  der Tatsache abgefunden,  dass immer weniger Meister Adebars kommen und es
über  kurz  oder lang kein Storchenfest mehr geben wird.  Möglicherweise setzt man deshalb
bezüglich Tierfeste im wahrsten Sinne des Wortes schon auf ein anderes Pferd.
 
Foto: ©erstaunlich.at
 
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2012-08-18
 

Der Fleischfischer

 

Erstaunlicher Sportfischer

Wir haben am 14.07.2009 nachfolgenden Beitrag verfasst:
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=313;terror-an-der-march&catid=1;erstaunliches
Dies hat uns auch dazu veranlasst, auf der Homepage des örtlichen Fischereivereines
http://www.fischereiverein-duernkrut.at etwas herumzublättern. Dabei haben wir etwas
erstaunliches entdeckt, wobei uns diese HP auch als Quelle der Fotos diente. 
Da gelingen dem „Sportfischer“  Ernst K. offensichtlich die Fänge seines Lebens. Er fängt
am 03.07.09 gleich zwei kapitale Welse, einer mit 27 Kilo und der andere mit 24 Kilo Gewicht.
 
                                 Zwei kapitale Welse völlig sinnlos abgeschlachtet !
  

Mit der Angel fast chancenlos

Dazu muss man sagen, dass ihm diese Fänge wahrscheinlich nicht gelungen wären, wenn die
March nicht Hochwasser geführt hätte. Bei stark erhöhten Wasserstand sind die Fische meist
desorientiert und suchen die Ufernähe auf.
Die Fänge gelangen Ernst K. mit einer Krandaubel.  Das sich auch Nichtfischer vorstellen können
was eine „Daubel“ eigentlich ist, haben wir nachfolgendes Foto online gestellt.
Gerät für Freizeitbeschäftigung

Das Daubelfischen

Das Netz wird unmittelbar beim Ufer ins Wasser gelassen und von Zeit zu Zeit hochgekurbelt.
Fische die just im Zeitpunkt des Hochkurbelns   über das Netz schwimmen, sind darin gefangen.
Mit wirklicher Sportfischerei hat das unserer Meinung nach nichts zu tun, es ist eher eine Freizeit-
beschäftigung bei Schlechtwetter. Aber sei wie es sei, darüber kann man geteilter Meinung sein.

Der Sportfischer

Was zeichnet einen Sportfischer eigentlich aus ?  Nun, er muss nachdenken wie er den Fisch
„überlisten“ kann, welchen Köder er anbietet, Wasser- und Witterungsverhältnisse beachten
etc., etc. 
Wenn ihm dann ein Fisch an die Angel geht und er es schafft diesen sicher zu landen, werden
Erinnerungsfotos  geschossen  und  der Fisch wird meist anschließend wieder in sein Element
entlassen.
Angler die alles „einpacken“ was ihnen vor die Angel kommt, werden in Sportfischerkreisen
als „Fleischfischer“ bezeichnet.

Auch Sportfischer essen Fische

Sicher landen auch bei einem Sportfischer einige Fische auf dem Teller, allerdings achtet der
darauf, dass diese Fische auch wirklich für den Verzehr geeignet sind.
Und hier sind wir bei des Pudels Kern. Diese beiden o.a. Welse waren mit Sicherheit nicht mehr
für den Verzehr geeignet, da ihr Fleisch auf Grund ihres Alters und Gewichts bereits zu fett war.

Ausgefischt ?

Diese zwei Welse zählen sicherlich zu den Rekordfängen in der March. Allerdings sollten alle
Fischer so wie Ernst K. handeln, wird es bald keine Rekordfische mehr in diesem Fluss geben.
Wir wissen nicht was in seinem Kopf vorgegangen ist, diese beiden Fische abzuschlachten,
Es ist zwar sein gutes Recht sich die Fische anzueignen,  allerdings zwei Kapitale an einem
Tag finden wir doch etwas erstaunlich. Drillverletzungen kann es keine gegeben haben, da
diese ja mit dem Netz gefangen wurden. Auch die „Präsentation“ seines Fanges ist Wasser
auf die Mühlräder von Angelgegnern.
 

Das es auch anders geht, beweist nachfolgendes Foto:
So sehen echte Sportfischer aus.   Wir wünschen ein kräftiges Petri Heil  !
 

Warum nicht so ?

Da fängt Herr Josef L., am 20.06.2009, im selben Revier einen wunderschönen Schuppen-
karpfen mit über 12 Kilo Gewicht.
Nach dem anschließenden „Fototermin“, setzt er ihn unter größter Sorgfalt, wieder in den
Fluss zurück.

Hungersnot ?

Vielleicht regt dieser Beitrag den Herrn Ernst K. oder andere Fleischfischer ein wenig zum
nachdenken an, denn in Österreich ist noch keine Hungersnot ausgebrochen, um jeden Fisch
töten zu müssen, den man fängt.
Übrigens, auch der Herausgeber dieses Magazins ist seit 40 Jahren begeisterte Sportfischer
und setzt Kapitale zurück,  soferne es nicht Drillverletzungen erforderlich machen den Fisch
zu töten.
Stauni
  
2009-07-17
  

Inhalts-Ende

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