Als Grund werden Wartungsarbeiten angegeben

Der Zugriff auf das soziale Netzwerk Facebook ist heute, Mittwoch am 13.03.2019, bereits seit mehreren Stunden nicht mehr möglich. Als Grund werden Wartungsarbeiten angegeben. Was wirklich genau dahintersteckt, über das kann nur gerätselt werden. Denn immerhin wurden aus der Ansage „einigen Minuten“ bereits mehrere Stunden.
*****
2019-03-13
Zur Zeit ist der Verleumdung und dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet
Vorige Woche wurde der Facebook-Account des FPÖ-Chefs H.C. Strache ohne Angabe von
Gründen für 30 Tage gesperrt. Bei der FPÖ vermutete man, dass dies mit kritischen Postings
gegenüber der USA bzgl. Edward Snowden zu tun hätte. Es war die Rede davon, dass irgendein
US-Geheimdienst – und von diesen haben die Amis ja jede Menge – Einfluss auf Facebook
genommen habe.
Anfänglich dachten wir dies auch, denn von jemanden der eigene „Freunde“ ausspioniert, kann
eine solche Einflussnahme durchaus angenommen werden. Jedenfalls berichteten wir ebenfalls
über die Facebook-Sperre von H.C. Strache. Und man höre und staune, einen Tag nach unserer
Berichterstattung wurden wir mit einer 24-stündigen Sperre unseres Facebook- Accounts belegt.
Und dies ebenfalls ohne Angabe von Gründen.
Screen: facebook.com
Eine solche Sperre ist zwar ärgerlich, aber für uns nicht weiter von Bedeutung. Wir haben aus-
reichend Leser(innen), die unsere Beiträge auf ihren Facebook-Accounts verlinken. Allerdings
weckte diese Sperre unsere Neugier, denn es uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich-
keit bewusst, dass sich weder die NSA, der CIA oder ein anderer US-Geheimdienst für dieses
Online-Magazin interessiert.
Also begannen wir zu recherchieren und schickten einen unserer Top-Recherchisten ins Rennen.
Unser Mann wurde sehr schnell fündig. In einem kleinen Kellerlokal hinterm Wiener Rathaus,
finden regelmäßig konspirative Treffen von politisch links orientierten Studenten statt. Einige
von ihnen verdienen sich zur Zeit ihr Taschengeld damit, dass sie im Auftrag des politischen
Gegners, bewusst Facebook-Profile von FPÖ-Politiker(innen), FPÖ-Ortsgruppen und FPÖ-freund-
lichen Medien sperren lassen. Gab es früher einige Schillinge dafür, die Wahlwerbeplakate des
politischen Gegners mit Hitlerbärtchen oder Hakenkreuze zu verunstalten, so haben sich im Inter-
netzeitalter die Methoden geändert.
Die Masche funktioniert eigentlich ganz simpel. Es werden auf Facebook etliche Fake-Accounts
angelegt. Mit diesen werden dann Beiträge von politischen Gegnern oder missliebigen Personen
gemeldet. Mittels eines vorgefertigten Pop up-Menü kann sich der Denunziant – beginnend von
„Mir gefällt dieser Beitrag nicht“ bis hin zu „Sexuell explizite Inhalte“ – aussuchen, mit welcher
Meldung er den jeweiligen Account-Inhaber verleumden will.
Screen: facebook.com
Bei Facebook wird weder der Wahrheitsgehalt der Meldung, noch der textliche Inhalt des
gemeldeten Beitrags überprüft. Bei einer gewissen Häufigkeit (genaue Zahl konnte leider
nicht eruiert werden) von Meldungen innerhalb von 24 Stunden, wird der betreffende
Facebook-Account gesperrt. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wurden allein in der
vorigen Woche über 150 Profile von FPÖ-Sympathisanten und/oder FPÖ-Politiker(innen) auf
dem sozialen Netzwerk gesperrt. Ein weiteres prominentes Opfer der Sperrorgie war Wiens
FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.
Daraufhin kontaktierten wir Facebook und zwar über eine Mail-Adresse, über die normaler-
weise von einem FB-Mitarbeiter persönlich geantwortet wird. Der betreffende Mail-Account
wird in der Regel bei Urheberrechtsverletzungen in Anspruch genommen. Denn nichts fürchten
die Amis so sehr, wie eine Klage nach dem Urheberrecht. Deshalb sind wir uns absolut sicher,
dass man unser E-Mail gelesen hat.
In diesem wollten wir wissen, warum unser Profil für 24 Stunden gesperrt worden war. Ferner
unterrichteten wir Facebook über die missbräuchlichen Meldungen und wollten wissen, warum
sie sich für den Wahlkampf in Österreich missbrauchen lassen. Als Antwort erhielten wir nach-
folgendes E-Mail, in dem auf keine unserer Fragen eingegangen wurde. Wir werten dieses als
Geständnis der Hilflosigkeit oder der Gleichgültigkeit seitens Facebook.
Screen: (c) erstaunlich.at
Man darf nur hoffen, dass man seitens Facebook Überlegungen anstellt wie der Übelstand der
missbräuchlichen Meldungen abgestellt werden kann. Es ist schon klar, dass Facebook bei einer
Milliarde User(innen) nicht in der Lage sein kann jedes einzelne Posting zu überprüfen. Das darf
aber nicht dazu führen der Verleumdung und dem Missbrauch Tür und Tor zu öffnen.
*****
2013-07-17
SPÖ-Politikerin trotz Verurteilung in
Wirtschaftsparlament und Bezirksrat
Sie saß auf Bestellung durch Kanzler Faymann im ORF-Publikumsrat, zog vor kurzem
in den Floridsdorfer Bezirksrat ein und übt seit Jahren zahlreiche Wirtschaftskammer-
Funktionen für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband aus.
Doch Martina Haslinger, die einstige Wirtin vom Gasthaus „Frohes Schaffen“, ist heute,
wie sie selbst sagt, nur noch als Köchin angestellt. Dazwischen lag – so geht es aus einer
parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Mandatar Martin Graf hervor – eine rechtskräftige
Verurteilung wegen Abgabenhinterziehung. FPÖ-TV hat die umstrittene Floridsdorfer
Wirtin mit den vielen Ungereimtheiten konfrontiert. (Quelle: APA/OTS)
*****
2012-11-16
Herbe Kritik von allen politischen Seiten
So und so ähnlich lauten die Kommentare zur Kandidatur-Ankündigung des Austro-Kanadiers
und Selfmade-Milliardär Frank Stronach, zur Nationalratswahl 2013.
Screen: APA/OTS
Stronach ist mit Sicherheit ein Populist, aber seine Aussagen haben durchwegs einen realen
Hintergrund. Beispielsweise kritisiert er, dass sich das 8-Millionen Einwohnerland Österreich
sage und schreibe 21 verschiedene Sozialversicherungssysteme leistet. Oder die Missstände
bei der schwer defizitären ÖBB. Er führt dazu aus, dass diese Institutionen eigentlich dazu
dienen, Politgünstlinge mit gut dotierten Posten zu versorgen.
Da gibt es beispielsweise noch die Kammern und Innungen, die bei Stronach nicht gut weg-
kommen. Diese leben laut dem Selfmade-Milliardär wie die Maden im Speck und das auf
Kosten der Wirtschaft. Dabei bringen diese Institutionen keine adäquaten Gegenleistungen
zu den Geldern, die sie zwangsweise vereinnahmen.
Stronach traut sich auch das heiße Eisen der Arbeitsunwilligen anzufassen. Seiner Meinung
nach ist es falsch, diesen Personen unbegrenzte Unterstützung zu gewähren. Das Traurige
bei Stronachs Aussagen ist, dass er in allen Punkten Recht hat.
Aber warum bezeichnen wir Stronach als Populist, wo wir doch mit seiner Meinung überein-
stimmen. Wir titulieren ihn deshalb als solchen, weil wir fest davon überzeugt sind, dass er
zu 100% in Kenntnis ist, dass er an den Zuständen in der Alpenrepublik – in der ihm noch
verbleibenden Zeit auf Erden – nichts ändern kann.
Dazu ist der Politsumpf zu verfilzt und die Zeit (vermutlich Jahrzehnte) um diesen Filz aufzu-
lösen scheitert schon an der Biologie. Diese wird Stronach (der Mann ist immerhin schon
80 Jahre alt) einen kräftigen Strich durch seine Rechnung machen. Und unserer Meinung
nach ist sich Stronach dieser Tatsache bewußt.
Dazu kommt noch, dass er mit eingekauften Politiker(innen) der letzten Garnitur, ein polit-
isches Netzwerk aufzubauen versucht. Aber Stronach hat damit schon etwas in der Polit-
landschaft verändert. Konventioneller Weise werden Politiker(innen) von Lobbyisten erst
nach der Wahl gekauft. Er tat und tut dies bereits davor.
Allerdings muss man dem Mann mit dem Schwarzenegger-Akzent eines lassen. Er hat be-
reits bewiesen was er kann. Und das unterscheidet ihn von seinen Kritiker(innen). Diese
müssten erst mal dort hinriechen, wo Stronach hingemacht hat.
*****
2012-09-29
Groß angelegter Betrug aufgeflogen
Im Beitrag „Biowahn“ vom 1.Juni 2011 vertraten wir die Meinung, dass das ganze Bio-Getue
ohnehin nur ein groß angelegter Betrug ist. Wir vermuteten, dass eine nicht unerhebliche
Anzahl von angeblichen Bio-Produkten nur auf der Verpackung biologischen Ursprungs ist.
Denn mit dem Aufdruck „aus biologischem Anbau“ lässt sich beim Kunden bis zu 50 Pro-
zent mehr, als vom normalen Kaufpreis abkassieren.
Wie recht wir hatten beweist nun ein jetzt aufgeflogener Betrug, der im ganz großen Stil
angelegt war. Italienische Bio-Lebensmittelproduzenten kauften ihre Rohstoffe teilweise in
Rumänien aus konventionellem Anbau und „veredelten“‘ diese im Zuge der Weiterverarbeit-
ung zu Bio-Produkten.
Durch die Vernetzung im europäischen Binnenmarkt wurden diese Produkte auch auf dem
österreichischen Markt den heimischen Konsumenten als Bio-Produkte verkauft. In diesem
Fall bestätigte sich ein weiterer Nachteil der Globalisierung, in welcher eine korrekte und
nicht korrumbierbare Kontrolle unmöglich ist. Dies nutzten und nutzen auch die Bio-Erzeuger
in ihrer unendlichen Gier nach Profiten weidlich aus.
Kein hoheitliches Gütesiegel
Erstaunlich ist auch, dass es im „Pickerlland“ Österreich nicht einmal ein hoheitliches Güte-
siegel gibt, durch welches die österreichische Herkunft von Lebensmitteln bescheinigt wird.
Dies wäre nicht nur im Interesse der heimischen Konsumenten, sondern auch für unsere
Landwirte von großem Vorteil.
Das Fehlen eines solchen Gütesiegels ermöglicht es, dass Konsumenten betrogen werden,
indem ihnen „normale“ Lebensmittel als Bio-Ware zu überhöhten Preisen verkauft werden.
Aber auch die einheimischen Bauern – die sich bemühen qualitativ hochwertige Nahrungs-
mittel zu erzeugen – sind die Dummen.
Österreichische Landwirte müssen mit ihren guten Produkten gegen falsch deklarierte Bio-
Produkte aus dem Ausland am freien Markt bestehen. Interessant wäre zu wissen wieweit
der Lebensmittelhandel – sprich internationale Lebensmittelketten – in den Bio-Betrug invol-
viert ist.
Oder ist es tatsächlich nicht möglich am Aussehen oder Geschmack zu unterscheiden, ob
Lebensmittel aus biologischem oder „normalen“ Anbau stammen. Denn wenn der Unter-
schied nur am Preisschild erkennbar ist, dann ist das ganze Bio-Getue reine Scharlatanerie
und es wird weiterhin betrogen werden.
*****
2011-12-08
Leserbrief
Bezüglich unseres Beitrags „Social Network für Tiere“ haben wir nachfolgenden Leserbrief
erhalten um dessen Veröffentlichung ersucht wird. Diesem Ersuchen kommen wir gerne
nach.
Hier sind Tiere unter sich: fellix als soziales Netzwerk nur für Tiere gestartet
Für Menschen gibt es bereits viele Möglichkeiten, sich mit Hilfe von Social Networks im
Internet zu vernetzen. Facebook, meinVZ und viele andere… Für Tiere gibt es ab sofort
fellix.de.
fellix ist ein kostenloses Angebot von Tierfreunden für alle Tiere. Die Besonderheit im
Vergleich zu Facebook & Co. ist das Motto „Tiere unter sich“: Bei fellix melden sich nur
Tiere an, die Menschen dienen lediglich als Eingabehilfen.
Den tierischen Besuchern steht unter anderem eine Tierlandkarte zum Finden neuer
Spielgefährten zur Verfügung. Viele Infoseiten und Blogs von Experten ergänzen das
Angebot rund ums Tier.
Neben dem reinen Austausch und dem Spaß durch diese neue Art der tierischen Kom-
munikation stehen auch ernste Anliegen hinter der Idee von fellix. Wir möchten die
Macht sozialer Netzwerke nutzen, um den Tierschutz und das Engagement für Tiere in
Deutschland voranzubringen. Deshalb planen wir beispielsweise als nächste Funktion
eine Vermittlungsplattform für Tiernotfälle, um Tierschutzvereine vor Ort zu unter-
stützen.
Gründer der Seite. Torsten Norgall ist selbst seit April 2011 Herrchen eines ehemaligen
Tierheim-Hundes. Sein Hund Nemo freut sich jetzt auf viele neue tierische Freunde.
Herzlichen Dank und viele Grüße!
Michael Gau
Logo fellix:
http://fellix.de/public/admin/fellix_logo.jpg
Torsten Norgall
info@fellix.de
Telefon: +49 2227 8089403
Mobil: +49 1577 4091700
Web: www.fellix.de
*****
2011-09-03
Des Hackers beste Bücher
Kevin Mitnick war einmal das, was man Hacker-Gott nannte. Er erzeugt die Angst, die schein-
bar sichere Systeme brauchen, um besser zu werden. Es heißt: Wer keine Angst hat, wird
unvorsichtig und leichtsinnig. Wer Angst hat, bleibt ernst und wachsam.
Kevin Mitnick erzeugte in den 90er Jahren jenen Ernst, den das Leben braucht.
Mehrfach saß er in Haft und in den USA hatte er drei Jahre PC-Verbot. Mit guten Gründen:
An die 100 Male hackte er sich in das System des Verteidigungsministeriums (Pentagon) ein.
Als er wieder in Freiheit kam und an den Computer durfte, verlegte er sich wie jeder intel-
ligente Mensch auf Sicherheitsberatung. Er kennt die Schwächen vieler Systeme und berät
gegen gutes Geld bis heute jene, die seinen schlechten Ruf zu schätzen wissen.
Denn nur die mit dem schlechten Ruf wissen, was die mit dem angeblich guten Ruf verbergen.
Warmlesen
Seine Bücher bereitete er für Laien und Anfänger auf. Das berühmteste ist „Die Kunst des
Einbruchs“. Hier können sich Anfänger warmlesen und eine Ahnung davon bekommen, welche
Schwächen das eigene Netzwerk, das eigene PC-Programm hat. Für Profis ist es nicht geeignet,
meint ein anonym bleibender Leser auf „Amazon“, wo man dieses Buch für 10 Euro erstehen
kann.
Der Buchleser meint: „Für jemanden, der eine genauere, über wilde Phantasien hinausgehende
Vorstellung von IT-Security hat, ist das Buch äußerst anstrengend. Es zieht sich, die Storys sind
in epischer Breite erzählt, technische Hintergründe werden – mit Verlaub – idiotengerecht auf-
bereitet“.
Das macht es für jemanden, der weiß, worum es geht, sehr, sehr, sehr langatmig. Allerdings
scheint es gerade dadurch für den Sicherheitsanfänger und -interessenten spannend.
So gesehen hat das Buch was mit den Live-Hacking-Shows auf Veranstaltungen gemeinsam:
Wer weiß, wie’s geht, für den sind’s alte Hüte, wer sowas noch nie gesehen hat, steht und
„staunt.“
Spannende Geschichten
Ein anderer Buchleser meint: „Kevin Mitnick beschreibt im Buch „Die Kunst des Einbruchs“
diverse Angriffsszenarien auf vertrauliche Informationen und Netzwerke, die angeblich alle
so in etwa wie geschildert abgelaufen sein sollen. Interessant ist das Buch; man wird zum
Nachdenken über die eigene Sicherheit und wie man diese verbessern kann angeregt“.
Da die genannten Sicherheitslücken längst gepatcht sein sollten ist dieses Buch eher als
Anleitung zu verstehen, wie man grundsätzlich die eigene Sicherheit erhöhen kann, indem
man einfache Regeln befolgt. Leser ohne Security-Background kommen unserer Meinung
nach auch auf ihre Kosten, da einfach spannende Geschichten beschrieben werden.
Was uns an diesem Buch nicht besonders gefallen hat sind die Danksagen am Anfang
(er bedankt sich bei tausenden Personen im einzelnen), diese sollten übersprungen werden,
und das zehnte von elf Kapiteln, in dem in jedem Halbsatz genau ein anderes Buch des
Autors genannt wird. Leichte Lektüre mit ernstem Hintergrund.
Sein nach der Haft veröffentlichtes Buch heißt „Die Kunst der Täuschung“. Hier bespricht er
die Fähigkeit mancher, manchem etwas abzuringen, wodurch man ohne Täuschung entweder
viel Geld oder viel Einfluss bräuchte. Die Grundlage des Vertrauens schafft Sicherheitslücken.
Schleichwege
Ein Buchleser bespricht dieses Buch so:
Das Buch liefert vielfältige Sicherheitsbetrachtungen für die größte Bedrohung der Computer-
systeme – den Menschen. […][Mitnick] und sein Co-Autor zeigen auf teils haarsträubende
Weise, wie einfach es sein kann, Firmenmitarbeiter und Insider hereinzulegen, sich Passwörter
zu erschleichen und den gesamten, teuer erkauften technischen Schutzwall einer Firma oder
Behörde zu umgehen. Der Trick: Social Engineering, die professionelle Version von Dreistigkeit.
Mitnick zeigt die vielen kleinen Einzelschritte, die mit ausgefeilter Planung andere Menschen
gezielt manipulieren und täuschen, bis sie die gewünschten Informationen herausgeben. […]
Die Geschichten könnten aus einem schlechten Krimi sein und hinterlassen teils Ungläubigkeit
und bei so manchem Leser sicher ab und zu ein schlechtes Gewissen.
Die Autoren stellen aber auch klar, dass Mitarbeiter nicht per se Idioten sind, sondern dass
einfach alle Menschen anfällig für Manipulationen sind. Zu den vielen kleinen Geschichten gibt
es Trickanalysen und der Leser erfährt, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, Mitarbeiter
zu sensibilisieren und das Unternehmen gegen solche Sicherheitslücken besser zu schützen.
Dieses Buch erschien 2003 und gibt es bei Amazon um 10 Euro.
Mit diesem Beitrag haben wir zwar einige Zeit zurückgegriffen, die Problematik aber ist nach
wie vor aktuell.
Auch in Zeiten von „sicheren“ Firewalls und anderen ausgeklügelten Sicherheitssystemen,
sollte man sich nicht ruhig zurück lehnen, sondern eigene Sicherheit aktiv betreiben.
Vielleicht sollte man sich in einer ruhigen Stunde diese Bücher zu Gemüte führen, um im
absoluten Sicherheitsgefühl , nicht auf einmal erstaunlich überrascht zu werden.
Stauni
2009-03-17