Wiener Landtag liefert Hans-Jörg Jenewein nicht aus


Negativwoche für Alexander Pollak

Diese  Woche  war  wohl  kein  Erfolgserlebnis  für  den  selbsternannten  Sprachpolizisten
Alexander Pollak.   Nachdem  wir  das  auf  der Gutmenschen-Webseite  „SOS-Mitmensch“
platzierte menschenunwürdige Stelleninserat (Arbeit ohne Entlohnung) thematisierten, zog
man  bei  den politisch linksorientierten Gutmenschen das „Stellenangebot gegen Nulltarif“
ersatzlos   zurück.  Offenbar hatte man bei SOS-Mitmensch erkannt,  dass man nach mehr-
maliger Änderung des Inseratentextes  (der trotzdem menschenverachtend blieb) erheblich
an Glaubwürdigkeit eingebüßt hatte.
 
Nun machte auch das Wiener Immunitätskollegium dem Herrn A. Pollak einen dicken Strich
durch seine Rechnung.   Dieses hatte heute über die Auslieferung von FPÖ-Bundesrat Hans-
Jörg Jenewein beraten. Dieser war vom SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak geklagt
worden.
 
Das Ergebnis:  Das 15-köpfiges Gremium,  das sich aus Vertretern aller im Stadtparlament
vertretenen  Fraktionen zusammensetzt,  sprach sich einstimmig gegen die Aufhebung der
Immunität  aus.   Das  Kollegium  tagte  vor Beginn der heutigen Gemeinderatssitzung, der
eigentliche  Beschluss gegen die Auslieferung wird aber erst in der morgigen Landtagssitz-
ung erfolgen.
 

SOS-Mitmensch-Sprecher fühlte sich verspottet

Pollak fühlt sich vom Bundesrat und Wiener Landesparteisekretär Jenewein verspottet.  An-
lass  für den Gang vor Gericht war eine Presseaussendung des freiheitlichen Politikers,  die
dieser Anfang März publiziert hatte.  Die Debatte hatte sich damals an der Frage entzündet,
ob gewisse Speisebezeichnungen – etwa „Mohr im Hemd“ – diskriminierend seien. SOS-Mit-
mensch  war  dafür eingetreten,  bestimmte Namen oder auch Firmenlogos,  die Menschen
herabwürdigen und beleidigen könnten, zu ändern.
 
Darauf  hatte Jenewein mit einer Aussendung reagiert, wobei er etwa die Frage in den Raum
stellte: „Die angeblich beleidigenden Begriffe Zigeunerschnitzel und Mohr im Hemd will ausge-
rechnet  ein  Mann abschaffen,  dessen Nachname klingt wie die Beschimpfung eines ganzen
Volkes?“ Er legte Pollak nahe, den Namen zu ändern, da er politisch „auch nicht ganz korrekt“
sei. Der Angesprochene klagte daraufhin.
 
Das Wiener Landesgericht für Strafsachen stellte in der Folge einen Auslieferungsantrag.  Das
Immunitätskollegium  stimmte  heute  aber  gegen  die  Aufhebung  der Immunität Jeneweins.
Das Gremium sei „einhellig“ der Ansicht gewesen, dass die Äußerungen,  so sehr diese zu ver-
urteilen seien, als Bestandteil einer politischen Debatte zu werten seien, auf die wiederum die
Immunität von Abgeordneten Anwendung finde, hieß dazu sogar aus dem SPÖ-Rathausklub.
 
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2012-05-24
 

Sprachpolizei kommt in Mode


PETA präsentiert sich jetzt auch als geistiges Nackerpatzerl

Passend zu unserem Beitrag „Sprachpolizei bei …..“ ist dieser Artikel.   Hier spielen sich
selbsternannte „oberste“ Tierschützer als  Sprachpolizei gegen die Bezeichnung eines
Kräuterlikörs auf.
 
„Das  ist  des  Jägers  Ehrenschild,  dass er beschützt und hegt sein Wild . . .“, dieses
Gedicht von Oskar von Riesenthal prangt auf den Etiketten der ungeheuer beliebten,
kleinen Kräuterlikör-Flaschen der Marke „Jägermeister“.
 
Doch  plötzlich  stoßen  sich  die selbsternannten „obersten Tierschützer“ des Vereins
PETA  an  dieser Bezeichnung.   Sie verherrliche die böse Jagd und stoße deshalb auf
breite  Ablehnung.   In dieser Meinung lässt sich  PETA  auch  von  laufenden Absatz-
Rekorden des Unternehmens nicht beirren.
 
„Jägermeister“ gehöre in  „Waldmeister“ umbenannt, wollen sie der privaten Firma vor-
schreiben. „Damit präsentieren sich die Herrschaften nicht nur wie in ihren Aktionen als
körperliche, sondern jetzt auch als geistige Nackerpatzerl“, ärgert sich Wiens FPÖ-Jagd-
sprecher LAbg. Dominik Nepp.
 
Wie  im Gedicht von  Riesenthal beschrieben,  ist der Jäger ein Heger und Pfleger und
kein Unmensch.   An dem Namen des Likörs etwas Anstößiges zu finden,  schießt wie
auch  die Debatte um Mohr im Hemd und Zigeunerschnitzel weit über das Ziel hinaus.
 
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2012-03-19
 

Mohr im Hemd


Beschäftigungsmangel bei SOS-Mitmensch?

Der Sprecher des links-linken,  zum Teil mit Steuergeld subventionierten Gutmenschen-
Verein „SOS-Mitmensch“,  Alexander Pollak,  dürfte unter Beschäftigungsmangel leiden.
Anstatt sich wirklicher Probleme anzunehmen, wie etwa warum afrikanische Asylwerber
andere  Afrikaner(innen) gegen  Bezahlung illegal nach  Österreich einschleppen, ortet
er in Speisen wie   „Mohr im Hemd“ und „Zigeunerschnitzel“ beleidigende Nahrungsmit-
tel, die einen bitteren Nachgeschmack haben.
 
Normalerweise  kommt ein derartiges  Thema erst im Sommerloch auf den Plan,  aber
A. Pollak beschäftigt sich erstaunlicher Weise schon anfangs März damit.   Aber zurück
zum Thema.   Warum soll die traditionelle Süßspeise  „Mohr im Hemd“  einen bitteren
Nachgeschmack haben?   Es sei denn  diese wurde nicht ordnungsgemäß  zubereitet
oder hat durch Ablaufen des Haltbarkeitsdatums bereits Schimmel angesetzt.
 
In  seiner Aufregung dürfte  A. Pollak auf die Süßigkeiten  wie etwa Negerküsse oder
Negerbrot  vergessen haben,  denn von diesen ist in seiner heutigen  Presseaussend-
ung kein Wort zu lesen.
 
„Bereits  seit einigen  Jahren setzen sich  Akteur(innen) aus dem Menschenrechtsbe-
reich,  darunter auch  viele Schwarze Aktivist(innen),  gegen diskriminierende Speise-
bezeichnungen ein“, so Pollak.
 

Wenn schon, denn schon

Interessanter Weise hat  „SOS-Mitmensch“ kein Problem mit dem  „Frankfurter Würst-
chen“ oder den „Spaghetti Puttanesca“, denn  auch hier sind deutlich diskriminierende
Tendenzen zu erkennen.   Die Bezeichnung „Würstchen“ für  Frankfurter Bürger muss
wohl  als  beleidigend  aufgefasst  werden.   Absolut frauenverachtend  ist jedoch die
Bezeichnung Spaghetti Puttanesca, handelt es sich doch dabei um „Nutten-Spaghetti“.
 
Aber wir sind noch nicht fertig, denn da gibt es Bezeichnungen für Speisen die ganze
Bevölkerungsschichten,  Berufsstände und Einwohner von Regionen „diskriminieren“.
Ein Blick ins Kochbuch genügt, um auf folgende Speisenbezeichnungen zu stoßen:
 
Wienerschnitzel, Pariserschnitzel, Jägerfleisch, Jägerschnitzel, Bauernomelett, Bauern-
salat,  Tirolerknödel, Waldviertlerknödel,  Krakauerwurst, Pariserwurst,  Wienerwurst,
Linzerauge,  Linzertorte,  Bauernkrapfen,  besoffene  Kapuziner,  Bauerngugelhupf,
Kaiserschmarrn,  Wienerwürstel,  Debrezinerwürstel,  Hamburger,  Augsburger und
Schwedenbombe.
 
Also wenn dem Herrn Pollak schon der „Mohr im Hemd“ ein Dorn im Auge ist, dann
sollte  er Gerechtigkeit  ausüben und  ebenfalls beim  Gastronomiefachverband um
Änderung der Bezeichnungen für die oben angeführten Speisen intervenieren, so-
wie er dies beim „Mohr im Hemd“ und beim „Zigeunerschnitzel“ tat.
 
Auch sollte sich der Sprecher von „SOS-Mitmensch“ Gedanken über seinen Namen
machen und diesen ebenfalls ändern, denn das Wort „Pollak“ ist ein übles Schimpf-
wort für Menschen aus Polen.
 
Die Forderungen an Pollak sind natürlich nicht ernst gemeint und dieser Beitrag ist
eher  als Satire zu betrachten.   Dennoch soll er  aufzeigen mit welchen Unsinnig-
keiten sich  „SOS-Mitmensch“ befasst.  Der Verein sollte sich um die tatsächlichen
Probleme  kümmern und nicht ständig  versuchen den Österreicher(innen) einzu-
reden, dass sie mit einem „Mohr im Hemd“ andere diskriminieren.
 
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2012-03-07
 

Sommerlochbefüllung TEIL 2

 

Diskriminierende Speisen

Es liegt wohl an der hochsommerlichen Hitze, dass Leute in Bezeichnungen von Speisen
plötzlich Rassismus und Diskriminierung orten. Offensichtlich haben diese nichts besseres
zu tun oder sind vielleicht arbeitslos.

Ein Blick ins Kochbuch

Wir haben uns das nächstbeste Kochbuch geangelt  http://www.gutekueche.at/ und haben
darin ein bisschen geblättert. Dabei sind wir auf eine wahre Fundgrube von Diskriminierungen
gestoßen.
Da gibt es Bezeichnungen für Speisen die ganze Bevölkerungsschichten, Berufsstände und
Einwohner von Regionen „diskriminieren“.
Einige Beispiele haben wir herauskopiert. Wer mehr davon lesen will, kann sich o.a. Link´s
bedienen.

Ach wie schrecklich !

Wienerschnitzel, Pariserschnitzel, Zigeunerschnitzel, Jägerfleisch, Jägerschnitzel, Bauernome-
lett,  Bauernsalat,  Tirolerknödel, Waldviertlerknödel,  Krakauerwurst, Pariserwurst, Wiener-
wurst,  Linzerauge,  Linzertorte, Bauernkrapfen, besoffene Kapuziner, Bauerngugelhupf,
Kaiserschmarrn, Wienerwürstel, Frankfurterwürstel, Debrezinerwürstel,  Hamburger, Augs-
burger.
  Wie viele Wiener(innen) mußten wohl für dieses Gericht ihr Leben lassen ?
 
   Ob jetzt in Linz viele Einwohner(innen) einäugig herumlaufen müssen ?
 
Wie gesagt das waren einige von einer Unmenge. Jetzt fragen wir uns, was ist an „Neger
-brot“ oder „Mohr im Hemd“ so besonders, um so einen Zirkus darum zu veranstalten.
Stauni
  
2009-07-27
   

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