Wien ist beim Strompreis die sechstteuerste Stadt Europas
Wie aus dem soeben erschienen Tätigkeitsbericht der E-Control hervorgeht, zahlt die Wiener
Bevölkerung zu viel für Strom und Gas. Ferner ist dem Tätigkeitsbericht zu entnehmen, dass
Preissenkungen nur schleppend oder gar nicht weiter gegeben werden, während Preissteiger-
ungen rasch und überproportional auf die Kunden abgewälzt werden.
Während der Gaspreis in Wien im Jahr 2011 gleich um 28 Prozent erhöht wurde, gab es bei-
spielsweise in Kärnten keine Verteuerung und im Durchschnitt bei den anderen Bundesländern
nur eine Erhöhung um 14 Prozent.
Was den Strompreis betrifft zählt die Bundeshauptstadt zu den Spitzenreitern in Europa.
Wien hat den sechstteuersten Strompreis. Sogar teure Metropolen wie London, Paris, Romoder Amsterdam liegen unter dem Strompreisniveau Wiens. Für viele Wiener(innen) werden die Energiekosten über kurz oder lang nicht mehr leistbar sein. Neben der erst kürzlich stattgefundenen Gebührenerhöhungs-Orgie der rot/grüne Wiener Stadtregierung, reißen die Jahresabrechnungen von Wien-Energie zusätzlich ein tiefes Loch in die Haushaltskassen der Wiener Bevölkerung. Hat Wien-Energie nicht schon genug an den Wiener(innen) verdient? Eine Preissenkung wäre längst überfällig. Allerdings glauben wir nicht, dass die rot/grüne Wiener Stadtregierung die Gebührenlawine stoppt und die Preise für Strom und Gas senken will. Daher wird der leid- geprüften Wiener Bevölkerung nichts anderes übrig bleiben, als weiterhin tief in die Tasche zu greifen. *****
2012-05-25