Fortsetzung zu TEIL 1
Dass die Kritik des Klubobmannes der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus , bzgl. diverser
Skandale wie beispielsweise „Skylink“, „Wiener Stadthallenbad“ etc. bei der SPÖ nicht gut
ankam war vorauszusehen. Nun schickte diese einen Mann ins Rennen, dem wir schon
einige Male Realitätsferne attestierten. Bei diesem Genossen handelt es sich um Wiener SPÖ
Landesparteisekretär Christian Deutsch, der augenscheinlich wieder einmal als mediales
Kanonenfutter für die SPÖ fungieren darf.
Allerdings dürfte es bei der SPÖ sehr eng sein. Dies schließen wir aus den Worten von Deutsch, die wir in einer solchen Art von diesem normalerweise nicht gewohnt sind. Er weist die Anschuldigungen von Gudenus als grotesk zurück und meint: „Herr Gudenus, nehmen Sie den Mund nicht so voll und unterlassen Sie künftig solche Aussagen!“ „Das ist eine unverschämte Lüge und entbehrt jeder Grundlage. Wenn Gudenus diese unge- heuerliche Behauptung aufrechterhält, werden sich bald die Gerichte damit befassen“, so Deutsch weiter. Warum diese Panik bei den Genossen? Warum diese Drohungen und Ein- schüchterungsversuche? Dass beispielsweise beim neuen Flughafenterminal oder beim Wiener Stadthallenbad nicht alles „optimal“ gelaufen ist, müsste sich doch auch bereits in SPÖ-Kreisen herumgesprochen haben. Dies scheint man auch bei der FPÖ so zu sehen und kontert auf die verbale Attacke von Deutsch. „Der Wiener SPÖ-Sekretär Deutsch versucht mit kleingestigen Drohungen die Op- position mundtot zu machen. Diese typische Vorgehensweise realsozialistischer Oligarchen kennt man aus dem Osten Europas nur zu gut – offenbar will der Herr Parteisekretär aber nur von den unfassbaren Vorgängen rund um die „AVZ-Häupl-Stiftung“ ablenken, so FPÖ Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein. Jenewein fordert Deutsch auf, Aufklärung zu leisten und den Wiener(innen) mitzuteilen, wo denn deren Geld geblieben ist. „Herr Deutsch, klären sie uns auf, sie wissen es doch sicher und drohen sie Oppositionspolitikern nicht, nur weil diese ihre Kontrollfunktion wahrnehmen. Das kennt man nämlich nur vom weißrussischen Präsidenten Aljaksandr Lukaschenka. Und mit dem wollen sie doch nicht verglichen werden, oder?“, so Jenewein abschließend. *****
2012-11-04