Der Politiker(innen)-Nachwuchs der SPÖ


Rund 90 Prozent Wählerstimmenverlust

unter den Tisch fallen gelassen

Erst  heute  berichtete  wir  im Beitrag  „Keine Macht den Drogen“ über die Vorsitzende der
Sozialistischen  Jugend  Österreich,  Julia Herr.   Diese war offensichtlich  noch bis gestern
der Überzeugung, dass der ehemalige Justizminister Böhmdorfer noch immer in Amt und
Würden sei.
Nun haben wir ein wenig im Internet recherchiert und neuerlich festgestellt, wie realitäts-
fremd Julia Herr eigentlich ist.  In einem Interview in der Wiener Zeitung am 11.08.2014
(Thema: „Die SPÖ vernachlässigt ihre Kernwähler“)  wird das Ausmaß deutlich.
Frage  der  Redakteurin Sarah Hassan an Herr: „Was stört Sie aktuell an der Mutter-
partei?“
Antwort von Julia Herr:

Screen: wienerzeitung.at
Da  hat  doch  die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreichs glatt 137.000 Wähler-
stimmen, die an das Nichtwählerlager verloren gingen,  unter den Tisch fallen lassen. Nach-
folgend  einen  Screenshot  der  Wahlanalyse  zur  Nationalratswahl 2013,  des Institutes für
Strategieanalysen.

Quelle: SORA/ISA im Auftrag des ORF

Screen: strategieanalysen.at (Seite 3)
Dass mit solchen Aussagen,  wie sie Julia Herr tätigt, ein massives Glaubwürdigkeitsproblem
bei  den  eigenen Wählerschichten besteht liegt auf der Hand.  Apropos Bildung,  diese sollte
vorrangig  in  den  eigenen  Nachwuchspolitiker(innen)-Reihen  umgesetzt werden.   Zu Julia
Herr  möchten  wir  zusätzlich  anmerken,  dass diese augenscheinlich alles daran setzt,  der
mittlerweile ausgeschiedenen Laura Rudas den Rang abzulaufen.  Wir sind schon gespannt,
ob auch Herr die Position der SPÖ-Bildungssprecherin erhalten wird.
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2014-08-14