Gudenus fordert: Aktion scharf gegen politischen Islam


Radikale Gruppierungen müssen verstärkt kontrolliert werden

Die Anschläge in Brüssel machen einmal mehr deutlich: Die Ausbreitung des radikalen
Islam  in  europäischen   Hauptstädten  ist  die   Keimzelle  allen   terroristischen Übels.
Gerade  in  Wien  hat  man  lange  genug  salafistischen Umtrieben zugesehen,  damit
muss  nun  endgültig  Schluss  sein,  so  der  Wiener  Vizebürgermeister  Mag. Johann
Gudenus,  der eine Aktion scharf gegen alles und jeden,  der radikal-islamistische und
damit verbrecherische Ideologien forciert, fordert.
Dazu  zählen sofortige strenge Kontrollen von muslimischen Kindergärten,  Schulen
und  Vereinen  aber  auch  ein  sofortiges  Verbot  von Koranverteilungen auf öffent-
lichen  Plätzen  und  Straßen der Bundeshauptstadt.   „Salafismus darf in Wien nicht
salonfähig  werden“,  macht  Gudenus deutlich und erinnert an einen interreligiösen
Dialog  im  Saudi-Zentrum  im  vergangenen  Herbst,  an dem Ibrahim El Zayat, der
Chef der deutschen Muslimbruderschaft, teilgenommen haben soll.
„Ich  fordere von Bürgermeister Häupl eine klare Distanzierung zu radikal-islamis-
tischen   Verbänden.    Zudem   müssen   Einrichtungen   von  unter  Beobachtung
stehender  Gruppen,  wie  die  Milli-Görüs-Bewegung  oder die Muslimbruderschaft
regelmäßig  kontrolliert  werden,  um eine weitere Verbreitung der Radikalisierung
in  unserer  Stadt  verhindern zu können.   Muslimischen Extremisten darf bei uns
nicht länger der rote Teppich ausgerollt werden“, so Gudenus. (Quelle: APA/OTS)
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2016-03-23