Kapituliert NOWKR vor den eigenen Gewaltexzessen?


Gewaltausbrüche wie nie zuvor bei

Demonstrationen in Österreich zu erwarten

Während NOWKR, offenbar beleidigt über die zu geringe Anerkennung, zum letzten Aufgebot
trommelt,  rüstet  die  vereinigte  Linke  zur Schlacht um die Bezirke im inneren Gürtelbereich.
Die  offizielle  Begründung  lautet  dabei,  dass  der „Ball ausreichend delegitimiert wäre“.  Die
Wahrheit  schaut  jedoch  ganz  anders  aus.   Offenbar  kapituliert  NOWKR  vor den ins Land
geholten Gewaltexzessen, so heute Wiens FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Mag. Wolfgang Jung.
Eigentlich  geht  es,  wie  die  interne  Kommunikation  beweist,  schon  lange nicht mehr um den
Akademiker-Ball. Es geht längst um den Krieg gegen die „bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft
…um  sie  vor  ihren eigenen  Kreaturen  zu schützen“.  Sachbeschädigungen und Plünderungen
sehen  sie  in  ihren   Pamphleten  nicht  als  Gewalt,  und  wie  sie  es  mit  ihrem  „Kampf  gegen
„Bullen“  und  deren  „Wannen“   (die  Diktion  der  BRD  Anarchos  wurde   längst  übernommen)
halten, haben diese Herrschaften schon in der Vergangenheit gezeigt, sagt Jung.
„Der  Ausschluss  der Mehrheit vom…konsumierbaren Luxus der Wiener Innenstadt…erscheint
normal,  während das Kaputtmachen von Fensterscheiben am selben Ort als…verurteilenswert
empfunden  wird“,  rechtfertigt  NOWKR  die  Gewaltausschreitungen  der  letzten  Jahre.  Unter
„die Gewalt, die wir meinen“ geben sie dann auch Anleitungen für die Demoteilnehmer. Dabei
wird indirekt dazu aufgefordert, gegen die „blinden Flecken des bürgerlichen Gewaltbegriffes“
aufzutreten  und  bezeichnend  hinterhältig  auf Supermärkte und Geschäfte hingewiesen, „in
der  sich  all die nützlichen Alltagsgegenstände und Lebensmittel sowie nette Dinge…häufen“,
berichtet Jung.
„Wir können die Inhaber von Geschäftslokalen im Demobereich vor den linken Chaoten mit
ihrem  selbstgewählten  Eigentumsbegriff  nur  warnen.    Auch  die  Versicherungen  werden
wieder  reichlich  zu  tun  bekommen“,  stellt der freiheitliche Mandatar fest und kritisiert auch
die  weiterhin  versteckte  Unterstützung  von  SPÖ  und  Grünen  für dieses Randalenfestival.
„Es  ist  nicht  genug,  wenn  sich  die  eigenen  Vorfeldorganisationen,  keineswegs aber alle
Funktionäre,  in  diesem  Jahr  von  Gewaltparolen  distanzieren,  wenn  gleichzeitig den zur
Gewalt  aufrufenden  Chaoten die Versammlungsplätze zur Verfügung gestellt werden  (z.B.
das WUK für die Einsatzbesprechung) und,  über linke Vereine, auch eine indirekte Finanz-
ierung betreiben wird.“
Abschließend  bemerkt  Jung  zur  Ankündigung,  wonach  acht getarnte „Protestsänger-
knaben in den Ball eingeschmuggelt“ werden sollen,  dass diesen,  wenn sie nicht schon
beim  Eintritt  an  Adjustierung  und  Odeur  erkannt würden,  bei ihrer Einlage sicher ein
herzlicher Empfang bereitet werden wird. (Quelle: APA/OTS)
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2015-01-20