Unser Tag wird kommen!

Screen (Textausschnitt): facebook.com (Account: „nelsonmandelaplatz“)
Im Beitrag „Schon wieder Gewaltbereitschaft eines SPÖ-Funktionärs“ haben wir darüber
berichtet, dass die SPÖ-Bezirksrätin Angelika Frasl Überlegungen anstellt, dass die SPÖ
gut beraten wäre, den Republikanischen Schutzbund wieder ins Leben zu rufen. Offenbar
wurde nun der Wunsch der SPÖ-Funktionärin erfüllt – zumindest auf dem sozialen Netzwerk
Facebook.
Screen: facebook.com
Ob dieser neue Schutzbund schon über eine Bewaffnung verfügt und bereits die Absicht –
wie sein Vorgänger – hegt, die Bundesregierung mit Waffengewalt zu stürzen, entzieht
sich unserer Kenntnis. Jedenfalls gibt sich die Truppe recht optimistisch und meint: „Unser
Tag wird kommen!“
Screen: facebook.com
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2014-03-05
Ebenso langweilige Fasching – Dienstagnacht, wie
schon Halloween auch in der Wiener Innenstadt
Die meisten Tanzlokale und Discotheken waren am Dienstagabend geschlossen, obwohl Fasch-
ingsdienstag. Entsprechend wenig Leute waren in der City unterwegs und verkleidet schon gar
nicht. Gerade mal im Bermudadreieck steppte der Bär etwas, doch auch dort hatte man in
früheren Jahren viel mehr Betrieb als diese Nacht. Die Lokale waren gut besucht, aber trotz-
dem nicht der Rummel früherer Jahre!
Dafür gab es schon in der frühen Nacht Randale am Rabensteig (Bermudadreieck) sodass die
Polizei inklusive WEGA anrücken musste. Leider gibt es immer wieder Lokalbesucher , die
Probleme machen.
{besps}fasching14{/besps}
Fotos: © Erich Weber
In diesem Fall sogar solche Leute, die sogar noch Randale machten obwohl WEGA Beamte zu
gegen waren. Ja sich sogar noch mit diesen anlegten, was keine gute Idee ist. Doch mit viel
Feingefühl und sanfter „Gewalt“ bereinigten die Beamten die Lage, sodass nach einer halben
Stunde wieder Ruhe herrschte sowie einer der Haupttäter mit dem Rettungsdienst und einer
blutigen Nase abtransportiert wurde.
Wer ihm diese verpasste konnte nicht geklärt werden, vielleicht ist er im Suff auch nur gestürzt?
Aber sonst blieb es in der Innenstadt friedlich und die wenigen „Feierwütigen“ feierten im
Bermudadreieck und einigen anderen Lokalen in der City bis in die frühen Morgenstunden.
Scheinbar sind Fasching, Halloween und andere Anlässe nicht mehr so attraktiv zum Feiern wie
in den 80ern & 90ern bis hinein in die 2000er, was man auch zu Silvester stark merkte an Hand
weniger Besucher des Silvesterpfades insbesonders am Stephansplatz.
Erich Weber
2014-03-05
Null Euro sind unverzüglich einzubezahlen
Wir sind von Beamt(innen) des Magistrats der Stadt Wien ja schon einiges gewöhnt. Aber
unser heutiger Fall schafft es locker in die „Top Ten“. Herr Walter (Name der Redaktion
bekannt) erhielt eine höchst erstaunliche Zahlungsaufforderung der MA6-BA25.
Screen: © erstaunlich.at
Herr Walter wurde aufgefordert seinen offenen Rückstand von sage und schreibe NULL
Euro, mittels beiliegendem Zahlschein unverzüglich einzubezahlen. Und dass dieser Zahl-
ungsaufforderung auch wirklich ein amtlicher Charakter zugemessen wird, wurde diese
von einem Oberamtsrat unterzeichnet. Tja, da darf man sich schon an den Kopf greifen.
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2014-03-05
Allergiker dürfen sich über Birkenpflanzung
als Zeichen der Emanzipation freuen
Screen: wien.gv.at
Der Eifer um Gleichberechtigung und gendergerechtes „Was-auch-Immer“ nimmt außerordent-
lich merkwürdige Züge an. So freut sich die Stadträtin Frauenberger darüber, dass im Zuge
eines Kunstprojektes 23 Birken im Gedenken an Johanna Dohnal an 23 verschiedenen Orten in
Wien gepflanzt wurden. Diese Pflanzungen sollen „ein Gegengewicht zur männlichen Domi-
nanz“ schaffen.
Dazu heute die FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein: „Dass
gerade Birken gepflanzt werden, wo über ein Drittel der Bevölkerung, genau 35,9 Prozent, an
einer Birkenpollenallergie leiden, kann wirklich nur Kopfschütteln hervorrufen.“ So hätten
beispielsweise auch Rosenstöcke, die keine Allergien auslösen, ein Gedenken bedeutet.
Kurios ist diese Aktion in jedem Fall. Immerhin wurde bereits 2011 die erste Birke unter Bei-
sein der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, der Bezirksvorsteherin des 12. Bezirks Gabriele
Votava und der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Haydnpark gesetzt. Diese neuen
23 Birken sorgen für nichts weiter als für Atemnot bei Allergikern und ein durch Steuergeld
gut gefülltes Konto der Künstlerin Isabelle Kresse.
Doch das scheint den selbsternannten Frauenpolitikerinnen offenbar wichtiger, als sich dafür
einzusetzen, dass in so genannten „frauentypischen Berufen“ wie Friseurin, Einzelhandelskauf-
frau oder auch in den Sozialberufen, endlich eine adäquate, leistungsgerechte Entlohnung
stattfindet. Damit wäre den Frauen in Österreich weit mehr geholfen, als mit den 23 Birken in
Wien.
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2014-03-04
SPÖ tut Kritik an drohendem Sicherheitskollaps als Panikmache ab
„Die bereits befürchtete Schließung der Polizeiinspektion Schulgasse soll nun Realität werden,
das kommt einem sicherheitspolitischen Amoklauf gleich“, so der Bezirksparteiobmann der
FPÖ-Währing, LAbg. Udo Guggenbichler.
„Dies wird zu weiterer Verunsicherung der Bürger führen. Das subjektive Sicherheitsgefühl
wird ins Bodenlose sinken. Angesichts der wachsenden Kriminalitätsrate braucht Währing
seine Wachzimmer mehr denn je. Auch eine Aufstockung des Personals ist unumgänglich“,
so Guggenbichler ergänzend.
Erstaunlich war die Reaktion des Bezirksparteivorsitzenden der SPÖ-Währing, LAbg. GR
Fritz Strobl, auf Guggenbichlers Befürchtungen. Er wertete diese als Panikmache von Seiten
der FPÖ. „Die Stellungnahme des Bezirksobmanns der FPÖ-Währing, Udo Guggenbichler, ist
ein weiterer Beleg dafür, dass die FPÖ nichts anderes im Sinn hat, als die Währingerinnen
und Währinger zu verunsichern und mutwillig Panik zu verbreiten“, so der SPÖ-Gemeinderat.
Scheinbar ist Strobl nicht davon in Kenntnis, dass die Polizei schon jetzt personell chronisch
unterbesetzt ist. Pensionierungen und Karenzierungen werden einfach nicht nachbesetzt.
Statt für einen ordentlichen Personalstand zu sorgen und die PI Schulgasse zu renovieren
und zu modernisieren, wird sie nun geschlossen. Dies kann als Anschlag auf die Sicherheit
des Bezirks gewertet werden.
In Zeiten ausufernder Kriminalität, die Kritik an der Schließung der PI Schulgasse als Panik-
mache abzutun, wie dies der Wiener SPÖ-Gemeinderat Strobl tut, zeigt das mangelnde
Sicherheitsdenken dieses Mannes auf.
Im Umkreis der PI befinden sich sechs Schulen, drei Kindergärten, außerdem die „Gruft II“ in
der Lacknergasse und das „St. Josefs Heim“. Letzteres ist ein Notquartier und provisorische
Schlafstelle für hauptsächlich aus Rumänien und Bulgarien stammende obdachlose Zu-
wanderer.
Auf Grund von Raufereien und Randalen im Umkreis des Notquartiers, zunehmenden Dieb-
stählen in der Nachbarschaft und aggressive Bettelei vor allem im Bereich des „Gersthofer
Platzls“ und in der Währinger Straße, ist die Schließung des Polizeipostens Schulgasse ein
sicherheitspolitischer Horror. Dem Vernehmen nach sind Polizeieinsätze an den angeführten
Örtlichkeiten an der Tagesordnung.
Schließungen von Polizeiinspektionen bedeuten auch den Verlust des subjektiven Sicherheits-
gefühls der örtlichen Bevölkerung. Die Verlängerung der Anfahrtszeiten bei Einsätzen wird
vor allem Kriminelle erfreuen. Die Währinger Polizeiinspektionen sind ohnehin seit Jahren
personell unterbesetzt, der Soll-Stand wurde nie erreicht.
„Die Forderung der Währinger FPÖ auf Schaffung von mehr Planposten im 18. Bezirk wurde
trotz Bürgermeister Häupls Versprechen, für 1000 zusätzliche Polizisten für Wien zu sorgen,
nicht umgesetzt. Wenn jetzt Polizeiinspektionen geschlossen werden, ist dies eine sicherheits-
politische Bankrotterklärung der verantwortlichen schwarzen Ministerin und des roten Bürger-
meisters“, so Guggenbichler
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2014-03-02
Fake oder Realität?
Screen: facebook.com
Wenn obiges Facebook-Profil kein Fake ist, dann dürften Lobbyisten in Österreich ein recht
sorgenfreies Leben führen können. Nicht einmal einmal eine Verurteilung (nicht rechts-
kräftig) zu 2 ½ Jahren unbedingter Haft, scheinen „Herrn Engelbrecht“ (dem Foto nach Peter
Hochegger) zu beeindrucken.
Dabei erwarten Hochegger noch zwei wesentlich schwerwiegendere Prozesse als jenen, den
er bereits hinter sich hat. Vielleicht ist es unter diesem Gesichtspunkt ohnehin besser, sein
Domizil in Brasilien aufzuschlagen.
Es besteht rein theoretisch natürlich auch die Möglichkeit, dass man in bestimmten Kreisen
darauf hofft, dass Peter Hochegger in Brasilien bleibt und daher bei den zwei noch offenen
Prozessen in Österreich nicht aussagen kann.
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2014-03-01
Wenn die Abrechnungen bei Telering auch so aussehen, dann ….!
Screen: © Privat
„Das soll mal einer nachmachen“, so der Werbeslogan von Telering. Das dachte sich wahr-
scheinlich auch jene Kundin, die bei diesem Anbieter einen Handyvertrag abgeschlossen
hatte. Der am 5. Dezember 2013 abgeschlossene Vertrag, endete gleich am selben Tag.
Jedenfalls wenn man sich die von Telering angegebene Vertragsdauer ansieht.
Aber dem nicht genug, laut Telering ist eine Vertragsverlängerung ab dem 4. September
2013 möglich. Also zu einem Zeitpunkt als es zwischen der Kundin und Telering noch gar
kein Vertragsverhältnis gab. Bleibt nur zu hoffen, dass man bei Telering nicht auch die
Abrechnungen mit einer solchen „Genauigkeit“ und „Sorgfalt“ erstellt.
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2014-03-01
Volksanwalt leitet Prüfverfahren zum BIFIE Datenleck ein
Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer leitet ein amtswegiges Prüfverfahren zum BIFIE Daten-
leck ein. Der Volksanwalt wird sich dabei an die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek
wenden und um Information ersuchen, wie es zu diesem „Datenleck“ kommen konnte, und
welche Maßnahmen in ihrem Ressort zur Aufklärung und vor allem Vermeidung derartiger
Pannen in Zukunft ergriffen wurden bzw. werden.
„Schüler- und Lehrerdaten dürfen nicht durch ein IT-Scheunentor ausspioniert werden. Es ist
daher Anlass gegeben, alle Aspekte eines behördlichen Missstandes zu prüfen“, so Dr. Peter
Fichtenbauer.
Fichtenbauer kritisiert insbesondere auch die Tatsache, dass das Datenleck schon im Dezember
bekannt war und erst durch Medienberichte an die Öffentlichkeit gelangte. Das Prüfverfahren
soll daher auch Aufschluss darüber geben, seit wann die Verantwortlichen vom „Leck“ wussten,
und ob die Gegenmaßnahmen genügend rasch und effizient gesetzt wurden.
„Der Vorfall muss als Mahnung für alle Verantwortlichen der Republik dienen, auf die Gewähr-
leistung der Computersicherheit intensiver als bisher zu wirken“, so Fichtenbauer ergänzend.
Den Vorwurf eines Datenlecks will der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos nicht
gelten lassen. Er meint, dass es sich um einen gezielten Angriff gegen das BIFIE gehandelt
hat. Darabos beruft sich dabei auf erste Analysen der Kapsch Business Com. Diese besagen
angeblich, dass ein Insider eine Schadsoftware eingespielt hätte.
Für uns ist das wenig glaubwürdig. Wir werten dies lediglich als Suche nach einem anderen,
vor allen unbekannten Schuldigen. Seine Unglaubwürdigkeit hat Darabos schon in seiner
Amtszeit als Verteidigungsminister mehrfach unter Beweis gestellt.
Aber gehen wir einmal davon aus, dass tatsächlich ein Hackerangriff stattgefunden hat, der
nicht abgewehrt werden konnte. Wie um alles in der Welt rechtfertigt man dann seitens des
Gesundheitsministeriums die Zusage, dass Patientendaten in der ELGA sicher wären? Die
Daten die sich in der elektronischen Gesundheitsakte befinden sind zigfach sensibler und
vor allem wesentliche interessanter als jene, die beim BIFIE gespeichert sind.
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2014-02-28
Studie bestätigt: Fußgänger können ihr Tempo
selbst bestimmen und brauchen keinen Parkplatz
Screen: wien.gv.at
Das Büro der Wiener Verkehrsstadträtin gab heute das Ergebnis einer Studie über die Bedeut-
ung des Zu-Fuß-Gehens in Wien bekannt. Diese basiert auf einer „repräsentativen“ Umfrage,
die im Auftrag der Magistratsabteilung 18 erstellt wurde.
Sage und schreibe wurden 618 Personen im Alter von über 15 Jahren im Rahmen der Studie
befragt. Soviel zur „repräsentativen“ Umfrage. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, denn
es beträgt satte 94 Seiten. Download hier klicken.
Allerdings zweifeln wir an, ob für die Erkenntnisse in dieser Studie überhaupt eine solche not-
wendig gewesen wäre. Denn gratis wird diese nicht gewesen sein und wir meinen, dass selbst
umsonst noch zu viel gewesen wäre.
In dem 94-seitigen Werk kommt man beispielsweise zur Erkenntnis: 72 Prozent der Befragten
gefällt das Gehen, weil es ohne Hilfsmittel immer und überall möglich ist. Gehen ist für alle
zugänglich und kostet nichts. Für 14 Prozent stellt Hundekot am Gehweg, die größte Barriere
beim Gehen dar.
Wie nicht anders zu erwarten, stellt der KFZ-Verkehr mit 46 Prozent die größte Barriere für zu
Fuß Gehende dar. Dieser soll einerseits das Gefühl sicher unterwegs zu sein beeinträchtigen
und andererseits auch den Komfort für Fußgänger schmälern. Tja, kein Wunder bei den
vielen Autos, die permanent rücksichtslos auf den Gehsteigen fahren.
Und das bringt uns zum nächsten Punkt. Wir zitieren wörtlich: Von allen erwähnten Barrieren
werden Radfahrerinnen und Radfahrer am Gehweg am wenigsten oft mit 10 Prozent genannt.
In dieser Studie wird deutlich, dass der Konflikt mit Radfahrerinnen und Radfahrer eher ein
Randproblem darstellt.
Das finden wir erstaunlich, sind es doch gerade die Radrowdys, die eine erhebliche Gefahr
für Fußgänger darstellen. Aber vielleicht will es sich Vassilakou mit diesem Klientel nicht
verscherzen, war sie doch selbst als ein solcher unterwegs.
In der Studie kommt man auch zur Erkenntnis, dass Gehende keinen Parkplatz benötigen, sich
nicht an Einbahnen halten müssen, sich flexibel und unabhängig bewegen können und weder
technische Hilfsmitteln noch eine spezielle Ausrüstung benötigen.
Auch können Fußgänger ihr Tempo beim Gehen selbst bestimmen und die eigenen Füße sind
ein zuverlässiges Fortbewegungsmittel. Zusätzlich ist Gehen eine Fortbewegungsart für Alle,
unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Ausbildung. Auch das wird in der Studie
festgehalten.
Das sind nur einige Punkte aus der 94-seitigen Studie, die man auch ohne weiteres als Vorlage
für eine Kabarettstück verwenden könnte. Wir halten diese für ein PR-Werk zu Gunsten der
politisch schwer angeschlagenen Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Vassilakou.
Bei den 618 Befragten vermuten wir, dass diese ein ausgesuchter Personenkreis war.
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2014-02-27
Nach Hacker-Angriff auf Schuldaten ist vielleicht bald ELGA dran
Angesichts des jüngst bekannt gewordenen Datenskandals, bei dem Berichten zufolge 400.000
Tests von Schülern sowie 37.000 E-Mail Adressen von Lehrern durch einen Hacker-Angriff auf
das Bundesinstitut für Bildungsforschung an die Öffentlichkeit gelangten und auf einem rumän-
ischen Server auftauchten, ist zu befürchten, dass die unsichere elektronische Gesundheitsakte
ELGA das nächste Ziel sein könnte. Dass so etwas passieren konnte zeigt auf, wie weit wir von
der Datensicherheit eigentlich entfernt sind.
ELGA öffnet dem Datenmissbrauch ohnehin schon jetzt Tür und Tor. Jeder, der in diesem
System angemeldet ist, wird zum gläsernen Patient. Das systematische Sammeln von medizin-
ischen Diagnosen, Attesten und Medikamentenverschreibungen ist gerade im Hinblick auf den
Datenschutz eine überaus heikle Sache und sollte daher mittels Abmeldung von ELGA unter-
bunden werden.
Dazu meinte die FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein
heute: „Die Menschen wollen ihre sensiblen Gesundheitsdaten geschützt wissen. Das ist bei
ELGA nicht der Fall. Theoretisch könnten Unternehmer, die eine Stelle besetzen wollen, die
Gesundheitsdaten der Bewerber erhalten“.
Es sei daher ein Gebot der Stunde sich von ELGA abzumelden, betonte Dr. Belakowitsch-
Jenewein, die diesen Schritt bereits selbst gesetzt hat.
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2014-02-26
GASTAUTOREN – BEITRAG
Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter Gänserndorf titelt „Tourismus und
Natur in einem Boot!“ Demnach soll die March in Zukunft schiffbar gemacht werden! Doch
lesen sie zunächst den kompletten Artikel:
Während die Fischer für den Schutz und für den Erhalt der Ruhe in den Marchauen eintreten,
läuft auf bilateraler Ebene ein Projekt mit dem Namen „MreNa“! Dieses Projekt ist Teil des
„Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakei – Österreich“. Die Abkürz-
ung „MreNa“ steht für Machbarkeitsstudie „Freizeitschifffahrt an der March“!!
Mehr zum Nachlesen: Hier klicken! Sollte die Studie zum Ergebnis kommen das die Schiff-
fahrt auf der March erlaubt wird, dann ist es endgültig vorbei mit der Ruhe bei den Fischer-
hütten und überhaupt in der ganzen Marchau!
Jedenfalls sieht man wieder einmal wie der Hase läuft! Bei uns am Schutzdamm dürfen nicht
einmal die Radfahrer überall fahren, aber auf der March sollen Motorboote herumrasen! Wie
es dann zugeht, dazu ist nur ein Blick auf den Bata-Kanal in Tschechien erforderlich! Schaut
euch genau die Bilder auf der offiziellen Homepage an: Hier klicken! Mehr Informationen
über den Bata-Kanal auf Wikipedia: Hier klicken!
Freunde und eines ist auch klar, eine Renaturierung der March gemeinsam mit Motorboot-
verkehr kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen! Auch dürfte manchen klar geworden
sein, warum manche Altarme nicht angebunden werden können! Notwendige Steinwürfe
für die Anbindung- bis in die Mitte der March – würden ja die Motorboote massiv behindern!
Und noch einen Aspekt dürfen wir nicht aus den Augen lassen: Die Machbarkeitsstudie kostet
zwar € 318.226,- aber bei positivem Ergebnis und entsprechender Gesetzesänderung auf
beiden Seiten der March heißt es schon Leinen los für die Freizeitschiffe! Eine Renaturierung
kostet Millionen und zusätzlich mit sehr viel Arbeit verbunden! So gesehen dürften die Motor-
boote die Nase vorne haben, die Natur und Fische wieder einmal das Nachsehen!
Kurt Hofer
2014-02-26
L E S E R B R I E F
Werte Redaktion
Ich bin ein treuer Leser eurer Webseite und stimme euch in vielen Dingen zu. Aber bei einem
kann ich euch nicht recht geben. Zwar seid ihr da nicht allein, andere Webseiten und Zeit-
ungen schreiben auch darüber. In Wien soll es angeblich zirka 125.000 Arbeitslose geben.
Meine Betonung liegt auf ARBEITSLOSE. Das sind für mich Menschen, die keine Arbeit finden.
Ich bin ein Gastwirt aus Wien Simmering. Ich betreibe mit meiner Frau ein kleines Wirtshaus.
Seid drei Monaten suche ich zwei Kellnerinnen oder Kellner in Vollzeit (40 Stunden/5Tage-
Woche). Ich habe schon in diversen Zeitungen inseriert und habe mich auch schon ans AMS
gewandt. Ich zahle 8,- Euro netto in der Stunde. Dazu gibt es noch eine Umsatzbeteiligung.
Daher heißt, dass der Monatsnettolohn knappe 1.400,- Euro (exkl. Umsatzbeteiligung) beträgt.
Was bis jetzt daher gekommen ist, lässt mich meine Haare raufen. Die Meisten die daher
kommen wollen nur einen Stempel fürs Arbeitsamt. Diese erklären mir nämlich beinhart ins
Gesicht, dass sie rund 850,- Euro monatlich Arbeitslosengeld bzw. Mindestsicherung kassieren
und für die Differenz von 550,- Euro sicher nicht arbeiten gehen werden.
Dann gibt es noch etliche, die nur geringfügig angemeldet sein wollen, weil sie ihr Arbeits-
losengeld nicht verlieren wollen. Dann gibt es noch die Unqualifizierten, die nicht einmal
einen Teller tragen können oder wollen. Nicht zu vergessen die Unverlässlichen, die kommen
und gehen wann sie wollen. Bis heute habe ich noch kein geeignetes bzw. arbeitswilliges
Personal gefunden.
Aber nicht nur mir ergeht es so. Wenn ich mir unzähligen Stellenangebote betreffend der
Gastronomie in diversen Zeitungen oder beim AMS ansehe frage ich mich, wie kann es
in Wien nur eine einzige Kellnerin oder einen einzigen Kellner gibt, der arbeitslos gemeldet
ist und Arbeitslosengeld erhält. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich hier um
Arbeitsunwillige handelt. Ich kann zwar nicht für andere Branchen sprechen, aber ich
vermute sehr stark, dass es da nicht viel anders aussieht.
Mit freundlichen Grüßen
ein Gastwirt aus Simmering
2014-02-26
Eine hoffnungsvolle Polit-Karriere ging zu Ende
Heute gab die Bundesgeschäftsführerin und Bildungssprecherin der SPÖ, Laura Rudas,
bekannt, dass sie sich aus der Politik zurückziehen wird, um ein Studium in den USA
zu absolvieren. Offenbar hat die nun 32-Jährige von der Politik die Nase voll.
Dabei begann ihre Karriere so vielversprechend. Sie war in der SPÖ seinerzeit ein hoffnungs-
voller Jungstar, der die Welt der SPÖ offen stand. Rudas war mit 22 Jahren Bezirksrätin, mit
23 Jahren Gemeinderätin, mit 26 Jahren Abgeordnete im Parlament und mit 27 Jahren
Bundesgeschäftsführerin in der Wiener Löwelstraße.
Ob Rudas ihre steile Karriere ihrer geistigen Qualifikation oder dem Umstand verdankt, dass
sie die Tochter des 2010 verstorbenen SPÖ-nahen Psychiaters Dr. Stephan Rudas und die
Nichte des ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers Andreas Rudas ist, überlassen wir der
Fantasie unserer Leserschaft.
Mit 32 Lenzen wurde ihr sogar die Ehre zuteil, Bildungssprecherin der SPÖ zu werden. Das
war allerdings der Anfang vom Ende. Erst vorige Woche schlug sie ernsthaft vor, die Matura
abzuschaffen. Das dürfte sogar dem „Leider doch nicht“-Doktor und ihrem Mentor, Werner
Faymann, zu viel gewesen sein.
Eigentlich schade, dass sich Fräulein Rudas aus der Politik verabschiedet. Mein Gott, was
haben wir uns amüsiert, wenn sie am Rednerpult des Parlaments stand und unter größter
Anstrengung versuchte, den Text auf einem vor ihr liegenden Blatt Papier fehlerfrei abzu-
lesen. Eigentlich konnte sie einem schon leid tun.
Quelle: facebook.com
{mp4-flv img=“videos/rudasrede.jpg“ showstop=“true“}rudasrede{/mp4-flv}
Laura Rudas wird uns abgehen, denn sie war immer wieder einen Beitrag auf ERSTAUNLICH
wert. Wir vermuten, dass ihr schlecht gesinnte Personen daran beteiligt waren, sie in die
Position der SPÖ-Bildungssprecherin zu hieven. Die selben Genossen würden wahrscheinlich
auch alles daran setzen, dass der Wiener Bürgermeister, Michael Häupl, Sportminister wird.
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2014-02-25
Lokalbetreiber sollen als Steuereintreiber fungieren
„Entgegen den gesetzlichen Bestimmungen war es in Österreich über Jahre hinweg üblich, dass
in manchen Bundesländern von SexarbeiterInnen durch BetreiberInnen monatlich Beträge ein-
behalten worden sind um diese dem Finanzamt zu überweisen“, so steht es auf dem Internet-
portal sexworker.at zu lesen.
Möglicherweise waren die betroffenen Finanzämter über diese Inkassotätigkeit gar nicht so
unglücklich, denn damit blieb es ihnen erspart, bei den Damen selbst abzukassieren. Denn
so problemlos ist das nicht, immerhin gibt es den Paragraphen 216 StGB. Im Absatz 1 steht:
„Wer mit dem Vorsatz, sich aus der Prostitution einer anderen Person eine fortlaufende Ein-
nahme zu verschaffen, diese Person ausnützt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu
bestrafen.“ Wobei das Wort „ausnützt“ nicht klar definiert ist und ganz nach Belieben
interpretiert werden kann.
Im vorigen Jahr fällte der VwGG nun ein Urteil, in dem eine derartige Vorgehensweise als
rechtswidrig festgehalten wurde. Es ist daher ungesetzlich von Prostituierten irgendwelche
Steuern zu kassieren, um sie ans Finanzamt weiterzuleiten. Da im Urteil auch vermerkt wurde,
dass es aus der Sichtweise der Finanz kein Problem darstellt „unselbstständige Sexarbeiter-
innen“ als Beschäftigte im Wirtschaftsbetrieb einzugliedern, macht es sich diese sehr einfach.
Erstaunlich wird es bei der Klassifizierung durch die Finanz. Wir können beim besten Willen
nicht nachvollziehen, wie der Unterschied zwischen Unselbständigkeit und Selbständigkeit
eruiert wurde. Die Damen machen alle den gleichen Job, sie gehen nämlich der Prostitution
nach. Dabei ist es egal, ob es sich beispielsweise um ein Laufhaus, Bordell oder Massage-
studio handelt.
Uns kommt es so vor als wenn sich die Finanz dachte*: „Besser den Spatz in der Hand, als
die Taube am Dach“ und daher die Auswahl völlig willkürlich traf. Den Grund dafür ver-
muten wir in der nicht sehr hohen Steuermoral der Sexarbeiterinnen. Viele sind nur für
wenige Monate in Österreich und wandern dann weiter. Bevor der Finanz überhaupt auf-
fällt, dass diese Damen ihre Steuern nicht entrichtet haben, sind diese schon in irgend-
einer anderen europäischen Stadt.
Da ist es doch wesentlich einfacher den Betreiber eines Etablissement in die Verantwortung
zu nehmen. Dieser ist nämlich verpflichtet, außer seinen eigenen Abgaben auch die seiner
Dienstnehmer abzuführen. Und da kommt das im oberen Absatz zitierte Sprichwort* zum
Tragen, denn ein Betreiber ist sehr leicht in die Verantwortung zu nehmen.
Eine Prostituierte als Dienstnehmerin ist nicht möglich. Dafür gibt es einen guten Grund: Da
wäre nämlich die Weisungspflicht, der jeder Dienstnehmer im Rahmen seiner beruflichen
Tätigkeit unterliegt. Nicht jede Sexarbeiterin erfüllt (aus welchem Grund auch immer) jeden
sexuellen Wunsch eines Freiers. Wenn ein Betreiber diesbezüglich eine Weisung erteilen
würde, macht er sich des § 216 StGB schuldig.
Aber augenscheinlich ist das der Finanz egal, solange sie zu ihrem Geld kommt. Eines dürfte
jedenfalls feststehen: Viel nachgedacht wurde diesbezüglich nicht. Aber vielleicht liegt es
daran, dass bei der Finanz keine Expert(innen) für das horizontale Gewerbe tätig sind.
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2014-02-25
GASTAUTOREN – BEITRAG
{besps}prater{/besps}
Fotos: © Erich Weber
Die meisten Betriebe schlummern noch im Winterschlaf, andern Orts wird fleißig gebaut und
an weiterer Stelle klaffen große Baulücken, sodass der Volksprater, wie er eigentlich heißt eher
einer großen Baustelle gleicht als einem Vergnügungspark für jung & alt.
Drei Schandflecke fallen besonders ins Auge, die ehemalige Kidswelt am Wurstelplatz, die
Baulücke des ehemaligen Traditionsrestaurants Walfisch sowie die leere Fläche des vor mehr
als einem Jahr abgebrannten XXL Restaurants (vormals Holländerschiff) mitten im Wurstel-
prater!
Aber auch andere Stellen im Wurstelprater sind kaum wieder zu erkennen, weil traditions-
reiche Betriebe einfach weggerissen wurden und nun leere Grundstücke einen traurigen Ein-
druck hinterlassen.
Doch auch Neues tut sich, denn wo früher „der Zombi“ war entsteht eine neue Geisterbahn,
gegenüber entsteht seit einem Jahr auch ein neues Gebilde während das Sturmboot an fast
selber Stelle in der Straße des ersten Mai ebenfalls weggerissen wurde ohne je dort in Betrieb
gegangen zu sein!?
Nun fristet es in Einzelteile zerlegt ein trauriges Dasein am Gelände der Liliput – Bahn. Dafür
entsteht etwas weiter hinten viel neues, da wird an Europas größter Sky Diving Anlage gebaut
und gleich daneben an der Diskovery Schaukel. Geht man jedoch weiter Richtung Ausstellungs-
straße klafft wieder eine große Baulücke, doch wenigstens wird der Platz zur Zeit vernünftig
genutzt.
Ein Zirkus steht am Gelände des traditionsreichen Restaurants „Wilder Mann“ und setzt so die
Pratertradition fort. Streift man weiter durch den Wurstelprater entdeckt man weiter neues, so
zum Beispiel in einer Seitengasse, wo an einer neuen Kinderattraktion gebaut wird.
Andere Schandflecke verschwinden jedoch auch, so vor allem Spiellokale die in den letzten
Jahren über Hand nahmen und unsere Jugend ins Verderben trieben. Bleibt jedoch zu hoffen,
dass dann die Lokale nicht wieder ewig leer stehen und verfallend dahinsiechen!
Aus unserer Sicht besonderer Schandfleck sollte jedoch zumindest zum Teil abgetragen werden.
Die nahe dem Riesenrad befindliche so genannte „Republik Kugelmugel“ welche mit Stachel-
draht und wirren Sprüchen umgeben ist! Der Bau selbst ist eine architektonische Besonderheit,
handelt es sich doch um ein „kugeliges“ Wohnhaus, in dem es sich sicher schön wohnen ließe,
wenn man wenig Ansprüche an seine Einrichtung stellt.
Ein Kunstprojekt aus den 80ern des vorigen Jahrhundert, jedoch mit fragwürdigem Hintergrund.
Kugelhaus ja, Stacheldraht und wirre Sprüche nein – das passt nicht zu einer touristischen Perle
der Stadt, die der Wurstelprater nun mal ist.
Umbauten, Neubauten und leider auch Baulücken zieren diese Perle Wiens, bleibt abzuwarten
was sich noch bis Mitte März entwickelt, wenn große Teile des Wurstelprater anlässlich der
Saisoneröffnung des Schweizerhauses wieder aus dem Winterschlaf erwachen.
Erich Weber
2014-02-24
Stöger hat 140.000 Gründe für ELGA-Aus
Die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fordert
einmal mehr das Aus der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) und sieht sich in den
Medienmeldungen, dass sich bereits über 140.000 Krankenversicherte von ELGA ab-
melden wollen, bestätigt.
„Angesichts der Hürden, die man aufgebaut hat, um einen ELGA-Austritt zu verhindern,
ist das ein beachtlicher Erfolg!“, so heute Belakowitsch-Jenewein, die kritisiert, dass vor
allem für ältere Menschen, die keinen Internetzugang haben, ein ELGA-Austritt nahezu
unmöglich sei.
Dennoch werde die Zahl der ELGA-Austritte weiter steigen. „Die Menschen wollen ihre
Gesundheitsdaten geschützt wissen. Derzeit funktioniert ELGA nicht, ist extrem teuer
und ermöglicht Datenmissbrauch. Theoretisch könnten Unternehmer, die eine Stelle be-
setzen wollen, die Gesundheitsdaten der Bewerber erhalten. Minister Stöger hat bereits
140.000 Gründe, ELGA zu stoppen. Er soll endlich handeln, anstatt Schönwetterpolitik
zu betreiben“, so Belakowitsch-Jenewein abschließend.
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2014-02-23
Paradiesische Zustände in Österreich für ausländische Kriminelle
Es ist erschreckend, wenn man beinahe täglich Meldungen über Drogentransporte liest, deren
Ziel die Bundeshauptstadt ist. Oder von Einbruchserien und Diebstählen, denen die Polizei
machtlos gegenübersteht. Für Kriminelle ist das offene Europa das reinste Eldorado.
Wien wird immer mehr zum Hotspot osteuropäischer Kriminalität. Ob es nun die Bettelmafia
ist, die ihre Leute auf Wiens Straßen schickt, um gutes Geld zu machen, Schlepperbanden, die
arme Menschen um viel Geld über den Osten nach Wien schleusen oder Drogenkuriere, denen
die offenen Grenzen mehr als entgegenkommen, da es kaum Kontrollen gibt. Wien ist bereits
zur europäischen Drehscheibe der Ostmafia geworden.
Einerseits wurde uns durch Schengen die Reisefreiheit beschert, andererseits wurden durch
die unkontrollierten Grenzen Tür und Tor für die Kriminalität geöffnet. Während Einbrecher-
banden, Drogendealer und die organisierte Bettelei für die Wiener Bevölkerung zu einem
immer offensichtlicherem Problem werden, schauen die politisch Verantwortlichen diesem
kriminellen Treiben tatenlos zu.
Es ist höchste Zeit, dass die Politik handelt. Aber nicht nur Wien sondern ganz Österreich
braucht dringend ein neues, funktionierendes Sicherheitskonzept. Die Schließungen von
Polizeiinspektionen und weiterhin sperrangelweit offene und unkontrollierte Grenzen
sind jedenfalls keine geeignete Maßnahmen, um die bereits ausgeuferte Kriminalität einzu-
dämmen. Es wird auf lange Sicht sicher nicht ausreichen, auf Verbrechen nur zu reagieren.
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2014-02-23
Sherlock Holmes für die Aufarbeitung der Vergangenheit gesucht
Bei jusjobs.at – Österreichs juristisches Karriereportal – ist nachfolgendes Stellenangebot
zu lesen:

Screen: jusjobs.at
Hier hat sich niemand einen Jux gemacht, denn die besagte Webseite gilt in Juristenkreisen
und auch bei Jura-Studenten als absolut seriös.
Gesucht wird ein(e) Mitarbeiter(in) für eine generelle Projektmitarbeit im PMO/Forensics
Team. Plump ausgedrückt, ein bankinterner Sherlock Holmes. Will man bei der „Hypo Alpe
Adria“ gar nach noch nicht gefundenen Leichen im Keller suchen? Das wäre gar nicht von
der Hand zu weisen, denn das Unternehmen bietet spannende juristische Herausforder-
ungen in einem hochkarätigem Team in einem einmaligen Projekt an.
Ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften und mindestens 5 Jahre Berufser-
fahrung in einer Anwaltskanzlei oder in der Rechtsabteilung eines Unternehmens (vorzugs-
weise im Bank- und Finanzdienstleistungssektor) oder in der Staatsanwaltsschaft sind
Bedingung. Damit fallen zumindest Schul- und Studienabrecher – die zwar in der Politik
Unterschlupf finden – weg.
Gefordert wird unter anderem Hands-on Mentalität. Also Leute die selbst anpacken und
sich nicht davor scheuen, ihre eigenen Hände schmutzig zu machen. Damit kommen
Politgünstlinge, die Verantwortung generell von sich weisen, ebenfalls nicht in Frage.
Eine Frage bleibt für uns allerdings offen: Was wird mit den eventuell bislang noch nicht
entdeckten Leichen, die im Zuge einer solchen forensischen Projektarbeit ausgegraben
werden, passieren?
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2014-02-22
Rücksichtslose und undemokratische Vorgehensweise
Maria Vassilakou interessiert sich augenscheinlich nicht für die Unternehmer und will ihr
„Prestigeprojekt“ unbedingt umgesetzt sehen. Wenn sie in einem Interview meint, dass
dauernd nur ein negatives Bild der Mariahilfer Straße gezeichnet wird, dann muss man sich
schon fragen, wie sehr die Frau Vizebürgermeisterin die Augen vor der Realität verschließen
kann.
Im Unterschied zu den Grünen ist es ganz offensichtlich nur den Freiheitlichen ein Anliegen,
sich auch der Sorgen der Unternehmer anzunehmen, die diese Straße zu einer der erfolg-
reichsten Einkaufsmeilen im europäischen Vergleich gemacht haben. Die ÖVP hat zwar
auch ihre Bedenken angemeldet, jedoch derart leise, um den wahrscheinlich zukünftigen
Koalitionspartner SPÖ – die sich in Sachen Mariahilfer Straße bereits zu weit aus dem
Fenster gelehnt haben – nicht zu verärgern. Denn dass es zu einer Neuauflage einer rot/
grünen Wiener Stadtregierung nach den Wien-Wahlen 2015 kommen wird, ist eher nicht
anzunehmen.
Für Vassilakou scheint es eine reine Nebensache zu sein, dass der Handel auf der Mariahilfer
Straße ein Umsatzminus von bis zu 30 Prozent zeigt, dass Garagen-Betreiber bis zu 10.000,-
Euro weniger im Monat verdienen und vermehrt Geschäfte auch in den Nebenstraßen kurz
vor der Schließung stehen.
Was hilft die schönste Fußgängerzone, wenn sie kein Mensch besuchen wird? Wenn viele
Geschäfte schließen müssen, weil die fehlenden Umsätze sie dazu zwingen. In diesem
Zusammenhang sei an die völlig verpatzte Fußgängerzone in der Meidlinger Hauptstraße.
erinnert.
Innerhalb kürzester Zeit haben dort die Kleingewerbetreibenden kapitulieren müssen und
es hat ein wahrer Boom von Billigst- und Ramschläden stattgefunden. Möglicherweise
möchte Vassilakou so eine Entwicklung auch auf der Mariahilfer Straße haben. Auch an
die Menschen, die ihre Arbeitsplätze verlieren denkt die Vizebürgermeisterin anscheinend
überhaupt nicht.
Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass gerade die Leistungsträger der Mariahilfer Straße
von der Befragung ausgeschlossen werden. Undemokratischer zu agieren, als es hier
die Grünen mit stillschweigender Unterstützung der Sozialisten tun, nur um ihre Interes-
sen auf Biegen und Brechen durchzusetzen, geht wohl nicht mehr.
Man kann jetzt nur mehr auf die Vernunft der Bürger(innen) hoffen, die diesem ökonom-
ischen Wahnsinn eine klare Absage erteilen. Denn nur durch einen Rückbau zur alten
Mariahilfer Straße bekommen die Wiener(innen) wieder zurück, was sie Jahrzehnte
geliebt und geschätzt haben.
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2014-02-21
Wo soll hier eine Unterbezahlung stattgefunden haben?
Screen: APA/OTS
„Falsch angemeldet und systematisch unterbezahlt: AK erkämpfte 18.500 Euro für Linzer
Kellnerin“, so lautet die Überschrift einer heutigen Presseaussendung der Arbeiterkammer
Oberösterreich.
Laut Angaben der AK arbeitete Frau S. drei Jahre lang als Kellnerin. Obwohl sie in Vollzeit
beschäftigt war, meldete sie ihr Chef nur mit 30 Wochenstunden (also 10 Stunden zu wenig)
an. Laut dem Unternehmer geschah dies auf ausdrücklichen Wunsch der Arbeitnehmerin.
Dieser Umstand (Hinterziehung von Sozialabgaben) könnte möglicherweise auch als Druck-
mittel gedient haben, das Unternehmen dahingehend zu bewegen, „freiwillig“ rund 18.500,-
Euro an seine ehemalige Dienstnehmerin nachzuzahlen.
Allerdings kann von einer Unterbezahlung bei Frau S. keinesfalls die Rede sein. Die Dame
erhielt nach eigenen Angaben im ersten Jahr 120,- Euro und anschließend 130,- Euro pro
Tag. Bei den Beträgen handelt es sich um Nettosummen. Zwei Jahre lang bekam sie kein
Urlaubs- und Weihnachtsgeld ausbezahlt. Dazu wäre anzumerken, dass es im Gastgewerbe
durchaus üblich ist, die Bezahlung des 13. und 14. Monatsgehaltes aliquot in die laufen-
den Lohnauszahlungen zu integrieren.
Aber rechnen wir einmal nach. Laut Kollektivvertrag verdient eine Kellnerin bei einer
40 Stundenwoche 1.140,- Euro netto im Monat. Das ergibt einen Jahresnettogehalt (14
Gehälter) von 15.960,- Euro.
Frau S. erhielt einen Nettolohn von 130,- Euro pro Tag. Gehen wir davon aus, dass sie
während ihres Urlaubes keinen Gehalt erhielt: 130 (Tageslohn) x 5 (Tage zu je 8 Stunden)
x 4,33 (Formel zur Berechnung des Monatsgehaltes) x 11 (Monate – 1 Urlaubsmonat abge-
zogen) ergibt einen Jahresnettolohn von 30.959,50 Euro.
Damit verdiente Frau S. knapp doppelt soviel als es der Kollektivvertrag vorsieht. Wo in
in diesem Fall die AK eine systematische Unterbezahlung ortet, ist für uns nicht nachvoll-
ziehbar.
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2014-02-21
Jeder fünfte Wiener lebt an oder unter der
Armutsgrenze, aber die Reichen sind hochzufrieden
„Wien wieder top und das Ergebnis bestätigt den ´Wiener Weg´“, freut sich der Wiener Bürger-
meister zur heute veröffentlichten Mercer-Studie. Diese wird jährlich veröffentlicht und be-
scherte Wien zum vierten Male den Platz 1. Für Häupl bedeutet das, dass Wien weltweit die
Stadt mit der höchsten Lebensqualität ist.
Screen: wien.gv.at
Die Lobhudelei von Häupl ist aber nicht angebracht, denn der 1. Platz auf der Siegertreppe
hat einen gewaltigen Haken. Scheinbar ist dem Wiener Landesfürsten entfallen, dass bei
dieser Studie lediglich ausländische Manager befragt werden, die aber von den signifikant
vorherrschenden Problemen der Wiener Bevölkerung nichts mitbekommen.
Dass sich ausgerechnet ein Sozialist auf die Fahnen heftet, das Leben für die oberen Zehn-
tausend möglichst angenehm zu gestalten, irritiert, ist für die völlig abgehobene Wiener SPÖ
aber offenbar völlig normal geworden und auch bezeichnend.
Aber wie sieht es bei den Normal-Bürger(innen) aus? 320.000 Wiener(innen) müssen ihr
Leben an oder unter der Armutsgrenze fristen , darunter 90.000 Kinder. Die Kinderarmut
hat sich seit dem Jahr 2005 mehr als verdoppelt. Jeder siebente unselbständig Erwerbstätige
ist arbeitslos. Die Anzahl der Mindestsicherungsbezieher ist in nur acht Jahren von 30.000
auf 130.000 explodiert.
Für all diese Menschen, deren Existenz die Wiener SPÖ durch Misswirtschaft, Rekord-
Gebührenwucher und Streichung von elementarsten Sozialleistungen wie etwa dem Heiz-
kostenzuschuss gefährdet, muss die Freude Häupls über die Mercer-Studie ein Schlag ins
Gesicht sein. Es zeigt nur einmal mehr, dass sozialistisch nicht sozial, sondern genau das
Gegenteil davon sein kann.
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2014-02-19
Jeder zweite Schüler spricht zu Hause nicht Deutsch
„Jetzt haben wir die Zahlen schwarz auf weiß und sie sind überaus alarmierend“, so heute der
Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dominik Nepp angesichts der Tatsache, dass in der
Bundeshauptstadt jeder zweite Schüler zu Hause nicht Deutsch spricht.
Damit ist einmal mehr klar, weshalb sämtliche PISA- und Lesetests derart schlecht ausfallen.
Die Sprachdefizite sind enorm. In vielen Volksschulklassen Wiens sitzen über 90% Kinder mit
nichtdeutscher Muttersprache, die dem Regelunterricht gar nicht folgen können, weil sie die
Lehrerin nicht verstehen.
Wenn diese Schüler nun zu Hause in ihrer jeweiligen Landessprache sprechen, ist das dem
Erwerb der deutschen Sprache sicherlich alles andere als förderlich. Festzuhalten ist auch,
dass Kinder, die der deutschen Sprache kaum bis gar nicht mächtig sind, nicht in den Regel-
unterricht gehören. Diese bremsen einerseits alle anderen Schüler in der Klasse beim schul-
ischen Fortkommen und sind selbst gänzlich überfordert.
Stattdessen müssten eigene Förderklassen eingerichtet werden, in denen es einzig und allein
darum geht, Deutsch zu lernen und zu verstehen. „Erst Deutsch, dann Schule“ sollte jetzt
endlich umgesetzt werden. Daran wird kein Weg vorbeiführen, wenn unser Bildungssystem
vor einem Komplettabsturz bewahrt werden soll.
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2014-02-19
Mit Strom zum Schwulen oder zur Lesbe mutieren
Normalerweise berichten wir nur in Ausnahmefällen über ausländische Themen. Unser
medialer Schwerpunkt liegt in Österreich, denn da gibt es ohnehin viel Erstaunliches.
Dieser Beitrag ist aber eine Ausnahme von der Regel da wir befürchten, dass dieser „Lehr-
behelf“ auch in österreichischen Schulen Einzug halten könnte.
Screen: gew-bw.de
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) publiziert über ihren Landesverband
Baden-Württemberg eine so genannte „Handreichung für Lehrkräfte“. In einem 40-seitigen
Dokument finden sich allgemeine Anregungen für die Unterrichtspraxis wieder.
Hochinteressant wird es auf der Seite 20 der Lehrstoffunterlage. Hier finden sich Feststell-
ungen – aber auch Fragen, die an Schüler(innen) und an Eltern gestellt werden.

Screen: gew-bw.de
So will man beispielsweise wissen ob es möglich ist, dass die Heterosexualität des/der
Befragten nur eine Phase ist und ob er/sie diese Phase überwinden wird. Auch das Problem
der Überbevölkerung könnte laut dem Pamphlet mit der Homosexualität gelöst werden.
Interessant ist auch die Frage, ob es für Frauen wirklich sinnvoll ist eine heterosexuelle Lebens-
weise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzu-
gehen.
Allerdings schlägt die Frage Nummer 11 alle anderen mehr oder weniger schwachsinnigen
Fragen. Diese lautet wörtlich:
Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren ent-
wickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast
du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen?
Waren militante Homosexuelle bislang nur nervig, scheinen diese nun gefährlich zu werden.
Denn der Rat mit der Elektroschocktherapie schlägt alles bislang Dagewesene. Geneigte
Leser(innen) können sich den gesamten Lehrbehelf, oder wie immer man dieses Pamphlet
nennen will, unter diesem LINK herunterladen.
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2014-02-18
Fräulein Rudas hat endlich ihr Schweigegelübde gebrochen
„Man kann durchaus über die Matura an sich diskutieren, also ob man nach acht Jahren Schule
dann noch eine Prüfung braucht“, so Rudas. „Wenn man sich für die Matura entscheidet, dann
muss es nicht die strengste und härteste Prüfung sein. Immerhin hat derjenige ja schon acht
Jahre geschafft“, so Rudas. (Zitat: Laura Rudas vom 18.02.2014 – Quelle: nachrichten.at)
Dass die nicht unattraktive SPÖ-Bildungssprecherin mit Leistungsdruck in der Schule so ihre
Probleme gehabt haben könnte, beweist nachfolgendes Video, welches mittlerweile Kultstatus
erlangt hat.
Quelle: facebook.com
{mp4-flv img=“videos/rudasrede.jpg“ showstop=“true“}rudasrede{/mp4-flv}
Tja, wer nach 8 Jahren Gymnasium nicht fehlerfrei von einem Zettel ablesen kann und der
deutschen Sprache noch immer nicht ganz mächtig ist, der darf zu Recht die Forderung zur
Abschaffung der Matura stellen.
Gut, Fräulein Rudas hatte einen wesentlichen Vorteil (wenn auch nur in der SPÖ) Karriere
zu machen. Sie ist die Tochter des 2010 verstorbenen SPÖ-nahen Psychiaters Dr. Stephan
Rudas und die Nichte des ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers Andreas Rudas. Eine
derart hochkarätige Verwandtschaft ersetzt eine Matura und auch ein Studium spielend.
Der Wiener FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Dominik Nepp, kommentierte heute den Vorschlag
von Rudas, zur Abschaffung der Matura, in ironischer Weise sehr treffend:
„Lange Wochen hatte die bei ihrer Kür heftigst akklamierte SPÖ-Bildungssprecherin eisern
geschwiegen, um die somit darbende Kabarettszene mit der ersten Wortmeldung dann umso
mehr zu enthusiasmieren. Der Vorschlag, die blöde Matura endlich auszusetzen und die Taxi-
prüfung in Österreich so lange als AHS-Schulabschluss anzuerkennen, bis ihr Parteichef mit
der schönen Frisur seine verlegten Zeugnisse wiedergefunden hat, ist echt fett“, so Nepp.
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2014-02-18
Mehr oder weniger Parkplätze?
„Nicht dass Maria Vassilakou bislang Frau der Lage in Sachen Mariahilfer Straße gewesen
wäre, das krause Hü-Hott zu den Parkplätzen auf der ehemals pulsierenden Einkaufsmeile
weist jedoch eher tragigkomische Züge auf“, so heute der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher
LAbg. Toni Mahdalik. Die Zusage, dass nach dem Umbau mehr Parkplätze zur Verfügung
stehen würden, überlebte keinen Tag lang.
Foto: fpö.tv
Die vom Spittelberger Politbüro verlautbarte Linie, dass statt mehr Parkplätzen jetzt doch
nur mehr „Anhalteplätze für Ladetätigkeiten“ kommen sollen, verschließt sich unverhanften
Charakteren. Die Umsätze sind durch die Vernichtung hunderter Parkplätze auf der Mahü
und in den umliegenden Bereichen der Bezirke 6 und 7 sowie einen perversen Einbahn-
und Sackgassenzirkus um rund 25% zurückgegangen, so dass zahlreiche Geschäfte be-
reits geschlossen haben und viele weitere Betriebe ums Überleben kämpfen.
„Wenn die Kundschaft ausbleibt, sind mehr Ladezonen für Betriebe, die keine Ware mehr
an den Mann bringen, nicht mehr als Baldrian aus der Apotheke ‚Zur grünen Einfalt‘,
meint Mahdalik abschließend.
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2014-02-18
Bayern lachten über Notverstaatlichung durch SPÖ und ÖVP
Was das Desaster um die Hypo-Alpe-Adria betreffe, müsse man bei der bei der Wahrheit
bleiben, stellte FPÖ-Generalsekretär Hebert Kickl anlässlich der heutigen Sondersitzung fest.
Die Bundesregierung würde die Bevölkerung für dumm verkaufen und Desinformation be-
treiben.
Und Kickl stellte unmissverständlich klar, dass nach dem Verkauf der Bank an die Bayern
die „Ära Haider“ geendet hätte, mit dem Ergebnis, dass Kärnten in der Haftungskette ganz
nach hinten gereiht worden wäre. Dank SPÖ und ÖVP, die die Hypo nun notverstaatlicht
hatten, wurde Kärnten wieder nach vorne gereiht, obwohl die Haftungen nie schlagend
geworden wären.
„Der damalige Finanzminister Pröll hat sich schon geschlichen, seine Erfüllungsgehilfen
sitzen noch da“, so Kickl. Eigentlich müssten die Politiker Andreas Schieder (SPÖ) und
Reinhold Lopatka (ÖVP) mit dem bayrischen Orden ausgezeichnet werden. Dank Rot
und Schwarz sei der Freistaat aus den Haftungen entlassen worden.
„Die haben gelacht und gejauchzt, das war ein Feiertag für Bayern. Die Debatten um die
Bank gehören aber im Grunde genommen nach Bayern“, so Kickl. Es stelle sich auch die
Frage, ob Haider diverse Herrschaften von SPÖ und ÖVP aus dem Jenseits genötigt hätte,
sich den Haftungsrucksack umzuhängen, wunderte sich Kickl: „Hören die seine Stimme
aus dem Jenseits? Wenn dem so ist, sind diese Personen ein Fall für den Pfarrer oder
den Psychologen!“
Kickl übte auch Kritik an jenen Beratern, die für ihre Expertisen zur Hypo 300 Millionen
Euro kassierten, mit dem Ergebnis: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Ewald Nowotny,
Chef der Oesterreichischen Nationalbank, habe der Hypo sogar sein Gütesiegel drauf-
gehaut. Dass nun SPÖ und ÖVP gegen einen Untersuchungsausschuss seien, liege wohl
daran, dass man den rot-schwarzen Mist weiter zudecken wolle. (Quelle: APA/OTS)
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2014-02-17
Hasan B. ist dem Krieg nachgelaufen und hat ihn auch gefunden
Nachfolgender Screenshot wurde uns heute von einem ERSTAUNLICH-Leser gemailt.
Der betreffende Beitrag im SPÖ-nahen Wiener Bezirksblatt (Autor: Harald Zeilinger), darf
getrost als Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber den tausenden unschuldigen Opfern
des syrischen Bürgerkriegs gewertet werden.
Screen: Wiener Bezirksblatt (Printausgabe vom 17.02.2014)
ZITAT: „……. doch der Krieg holte ihn wieder ein…“ Erstaunlich, irgendwie müssen wir die
Tatsache eines Krieges in Wien verabsäumt haben. Richtigerweise müsste es heißen, dass
Hasan B. dem Krieg nachgelaufen ist und ihn in Syrien gefunden hat.
ZITAT: „Hasan hatte sich einer muslimischen Miliz angeschlossen,….“ Eine Mörderbande als
Miliz zu bezeichnen, ist in der Tat erstaunlich. Diese sind nämlich für zahlreiche Todesopfer
in der syrischen Zivilbevölkerung verantwortlich. Der Ordnung halber merken wir an, dass
die regulären Truppen des syrischen Machthabers nicht besser sind.
ZITAT: „ Mit einer Kalaschnikow bewaffnet kämpfte ….“ Da hätte sich Hasan B. lieber den
Spruch: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“ vor Augen halten
sollen. Niemand hat ihn dazu gezwungen, sich mit einer Kalaschnikow bewaffnet, schieß-
wütig durch Aleppo zu bewegen.
ZITAT: „Hasan B. wurde vermutlich von einer Granate getroffen, die ihm die Bauchdecke
aufriss und einen Arm abtrennte.“ Was will uns der Autor damit sagen? Will er etwa Mitleid
für jemanden erregen, der sich freiwillig einer Mörderbande in einem fremden Land ange-
schlossen hat?
Am interessantesten erscheint uns aber folgender Absatz im Wr. Bezirksblatt-Beitrag, der
die mutmaßliche Witwe betrifft:
„Sie beantragte jetzt auf dem Bezirksgericht Hietzing eine Todeserklärung, mit der auch
amtlich festgestellt werden soll, dass Hasan B. Opfer des syrischen Bürgerkrieges wurde –
eines von vielen Zehntausenden. Der Wiener wird aufgefordert, sich fristgerecht bis zum
6. Mai 2014 beim Gericht zu melden, andernfalls kann er für tot erklärt werden.“
Abgesehen davon, dass Hasan B. kein Opfer des syrischen Bürgerkrieges – wie viele andere
Zehntausende – wurde (er wurde Opfer seiner eigenen Kriegslust) fragen wir uns, warum
seine Frau eine Todeserklärung beim BG Hietzing beantragt hat.
Spekuliert Frau B. möglicherweise mit einer Witwenrente? Und wenn eine solche tatsächlich
bezahlt werden sollte, wäre das ein Skandal erster Güte. Erstaunlich finden wir auch die
Bezeichnung „Wiener“ für Hasan B. Vielleicht bekam er bei seinem Zwischenaufenthalt in der
Alpenrepublik die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen?
Diese müsste ihm aber bereits aberkannt worden sein, denn das Gesetz sagt nämlich folg-
endes: Der freiwillige Eintritt (bei Minderjährigen nur bei Zustimmung des gesetzlichen
Vertreters) in den Militärdienst eines fremden Staates (z.B. Fremdenlegion) bewirkt den
automatischen Verlust der Staatsbürgerschaft (§ 32). Quelle
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2014-02-17