Hegt man bei „Heimat ohne Hass“ gar Sympathien
für Verheiratungen Minderjähriger?
Erst kürzlich haben wir über den Tod einer achtjährigen Kindsbraut im Jemen berichtet. Diese
starb nach der Hochzeitsnacht mit ihrem erwachsenen Bräutigam an einem Gebärmuttereinriss.
Was denkt sich wohl ein normal denkender Mensch, wenn er nachfolgende Bilder sieht? Wir
sind der Meinung, dass diese Bilder nur Ekel und Abscheu hervorrufen können.
Quelle: google.com
Beim Verantwortlichen oder Beitreiber der Facebook-Seite „Heimat ohne Hass“ scheint man
das nicht so zu sehen. Denn bei diesen rief es offenbar helle Aufregung hervor, als der User
Marion Senger van Rens diese Bilder online stellte und mit dem Kommentar „NEIN DANKE!
Ich hasse Kinderschänder“ versah.
Screen: facebook.com (Account: Heimat ohne Hass)
Bei „Heimat ohne Hass“ sah man sich bemüßigt diesbezüglich eine Sachverhaltsdarstellung
an die Staatsanwaltschaft einzubringen. Was erwarten sich die Herrschaften? Einen Staats-
anwalt der in der Kritik an Verheiratungen Minderjähriger Verhetzung ortet?
Was soll daran falsch sein, eine derartig perverse Tradition anzuprangern? Oder hegt man
bei „Heimat ohne Hass“ möglicherweise Sympathien für die Verheiratungen Minderjähriger
und dem damit verbunden sexuellen Kindesmissbrauch?
Wenn dem so ist, was wir nicht hoffen, dann sollten diese Herrschaften auch bezüglich des
nächsten Bildes eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft einbringen.
*****
2013-09-17
Justizsprecher Steinhauser von den
Grünen klagt Satiriker – und verliert
Der Autor der bekannten Querschüsse (www.querschuesse.at) Dr. Georg Zakrajsek, ein
pensionierter Notar und Publizist, Generalsekretär der Bürgerrechtsbewegung IWÖ, hat
den Justizsprecher der Grünen Mag. Albert Steinhauser angeblich beleidigt.
In einem Beitrag vom 18.04.2013 hatte Zakrajsek geschrieben, Steinhauser sei „eher ein
Nazi als ein Kommunist“ und sei überdies „ein braver Lehrling des SS-Reichsführers“.
Grund dafür: das Verlangen des Grünpolitikers, man möge die „Whistleblower“ nicht
nur anonymisieren sondern auch straffrei stellen.
Steinhauser hat einen Strafantrag gegen den Publizisten gestellt (Ehrenbeleidigung und
üble Nachrede) und überdies 20.000 € Entschädigung gefordert. In der Verhandlung
vom 20. August 2013 im Straflandesgericht Wien ist nun Zakrajsek freigesprochen
worden.
Der Richter Dr. Stefan Apostol hat den Freispruch im wesentlichen wie folgt begründet:
· ein Politiker müsse sich mehr gefallen lassen als ein Durchschnittsbürger
· die Querschüsse seien eine satirische, ironische Webseite mit literarischem und künst-
lerischem Anspruch. Am Beginn der Seite werde darauf ausdrücklich hingewiesen und
schließlich
· sei das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu wahren, politische Kritik, auch wenn sie
schärfer formuliert sei, wäre daher zulässig.
Ein durchaus wichtiges Erkenntnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Steinhauser
hat Rechtsmittel angemeldet. (Quelle: http://www.querschuesse.at/ )
*****
2013-09-17
ÖSTERREICH BRAUCHT MEHR BILDUNK
Bildung wird im Wahlprogramm der Grünen ganz groß geschrieben. Sie fordern „BESTE
BILDUNGSCHANCEN FÜR ALLE!“ und meinen „GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS.“ Von
dem sind wir nicht wirklich überzeugt.
Screen: gruene.at
Auch sind wir nicht mehr sicher, dass das Wort „BILDUNK“ absichtlich provozierend falsch
geschrieben wurde. Zu diesem Schluss gelangen wir, wenn wir uns nachfolgenden Screen-
shot ansehen.
Screen: facebook.com (Account HC Strache)
45+5=51? Vielleicht bei den Grünen. Korrekterweise lautet das Ergebnis natürlich 50. Also
fordern wir „BESTE BILDUNGSCHANCEN FÜR DIE GRÜNEN UND VOR ALLEM FÜR
FRAU GLAWISCHNIG!“
*****
2013-09-16
„ATV Meine Wahl“ – 22. September 2013, ab 20.15 Uhr live bei ATV
Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass Zusagen von Frank Stronach an TV-Diskussionen
teilzunehmen, nicht für bare Münze genommen werden können. ATV hat zwar ein schriftliches
Versprechen des Team Stronach, dass der Spitzenkandidat zur Diskussionsrunde am 22. Sep-
tember erscheint, doch negative Anzeichen verdichten sich. Um dem Zuseher eine politische
Diskussion mit ernsthaften Politikern bieten zu können, hat sich ATV entschlossen Frank
Stronach aus der Diskussionssendung „ATV Meine Wahl“ am 22. September 2013 auszuladen.
ATV hat mit Frank Stronach schon im Juni dieses Jahres die Erfahrung gemacht, dass Zusagen
ohne Angabe von Gründen kurzfristig revidiert werden. Doch ATV will seinen Sehern im Wahl-
kampf keine falschen Versprechungen machen, sondern politische Diskussion auf hohem
Niveau bieten.
Um die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der ATV-Nachrichtenredaktion zu wahren, wurde
beschlossen, Frank Stronach aus der Diskussionssendung „ATV Meine Wahl“ auszuladen. So-
mit werden zuerst Kanzler Werner Faymann und Vize-Kanzler Michael Spindelegger und
danach Heinz-Christian Strache, Eva Glawischnig und Josef Bucher live in der Sendung dis-
kutieren, ihre Wahlprogramm darlegen und um Wählerstimmen kämpfen. Es werden den
Zusehern in der Sendung weder leere Plätze, noch Ersatzkandidaten präsentiert.
ATV Chefredakteur Alexander Millecker: „Das Team Stronach hat in der Vergangenheit auf
fragwürdige Weise versucht, Sendezeit im Privatfernsehen zu bekommen. Damit ist Stronach
bei ATV allerdings abgeblitzt, denn politische Unabhängigkeit ist für uns nicht nur ein Schlag-
wort. Unser Angebot an einer seriösen politischen Diskussionssendung teilzunehmen, hat Herr
Stronach wiederholt ausgeschlagen. Wir können und wollen natürlich niemanden zwingen,
aber auch Frank Stronach muss klar sein: hier machen wir die Regeln.“
ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger: „Privatfernsehen ist unabhängig – wir müssen nicht
alleine Parteien teilnehmen lassen, können uns aussuchen wer kommen darf. Wir sind nicht
käuflich und nur wir selbst entscheiden, wer bei ATV zu sehen ist. Auf keinen Fall werden
wir uns auf der Nase herumtanzen lassen.“ (Quelle: APA/OTS)
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2013-09-16
Das ist keine Satire mehr sondern eine geschmacklose Beleidigung
Es ist durchaus legitim, sich in satirischer Form über gewisse Zustände oder über Personen des
öffentlichen Lebens lustig zu machen. Allerdings sollte dabei der Anstand gewahrt bleiben und
Personen nicht geschmacklos beleidigt werden. Der nachfolgende Beitrag (Screenshot), den
wir auf der Facebook-Seite „Blutgruppe HC Negativ“ entdeckt haben, hat mit Satire nichts
mehr zu tun. Ebenso die primitiven und teils beleidigenden Kommentare der User(innen).
Screen: facebook.com (Account: Blutgruppe HC Negativ)
Interessant dabei ist, dass sich auf dem Facebook-Account zahlreiche User(innen) tummeln,
die auf der Facebook-Seite „Heimat ohne Hass“ angeblich diffamierende Beiträge oder Kom-
mentare auf FPÖ_nahen Seiten schärfstens verurteilen. Solche finden sich auch unter den
Kommentatoren auf dem obig abgebildeten Screenshot wieder.
Der Autor des Beitrags merkt verhöhnend zu seinem primitiven Machwerk an: „… ja, das ist
letztklassig, untergriffig, niveaulos und pervers!“ Da stimmen wir ihm zu, allerdings meinen
wir es ernst. Der FPÖ-Chef sollte ernsthaft eine Klage gegen den Verantwortlichen dieser
selbsternannten Satire-Webseite in Erwägung ziehen.
*****
2013-09-15
Warum so schweigsam, Herr Deutsch?
Hasstiraden und Klagedrohungen – so reagiert SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch
üblicherweise auf jede kleinste Kritik der Freiheitlichen. Jetzt steht der Vorwurf im Raum,
dass Spitzenvertreter der Wiener SPÖ in einen internationalen Milliarden-Betrug verwickelt
sind und dabei auch die Wienerinnen und Wiener über die AVZ um mehr als eine Milliarde
Euro geschädigt haben.
„Und von Deutsch hört man gar nichts dazu“, erklärt Wiens FPÖ-Landesparteisekretär NAbg.
Hans-Jörg Jenewein. Seine Vermutung: „Die Beweislast ist so drückend, dass es ihm wohl
die Sprache verschlagen hat. Mauern ist ja bekanntlich eine gerade bei den Wiener Sozial-
isten übliche Strategie, auf Skandale zu reagieren. Deutsch sitzt derzeit wahrscheinlich mit
Faymann, Häupl und einer Armada von roten Rechtsanwälten zusammen und beratschlagt,
wie die SPÖ da ihren Kopf noch aus der Schlinge ziehen kann. Aber so, wie sich die Lage
darstellt, wird das nicht gelingen. Es werden sich diesbezüglich wohl einige Spitzenrepräs-
entanten der Wiener Sozialisten vor Gericht verantworten müssen. Aber man braucht kein
Mitleid haben: Das nötige Kleingeld für eine auch noch so teure Verteidigung sollte doch
bei den involvierten SPÖ-Politikern und in den roten Parteikassen hängen geblieben sein.“
(Quelle: APA/OTS)
*****
2013-09-15
Ein erstaunlicher Beitrag auf der Webseite von SOS-Mitmensch
Das Wahlrecht gehört zweifellos zum Fundament der Republik Österreich. Dem Gesetz nach
sind nur Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft dazu berechtigt, dieses auszuüben.
Da ist es doch erstaunlich, dass auf der Webseite von „SOS-Mitmensch“ nachfolgendes zu
lesen ist.
Screen: sosmitmensch.at
SOS-Mitmensch wirbt ganz augenscheinlich für eine Gruppe mit der Bezeichnung „WahlweXel
jetzt!“, die völlig ungeniert zum Wahlbetrug aufruft. Aus dem nachfolgendem Screenshot wird
das Ziel dieser Organisation einwandfrei ersichtlich.
Screen: wahlwexel-jetzt.org
„WahlweXel jetzt!“ stiftet wahlberechtigte Personen dazu an, mittels Wahlkarte ihr Wahlrecht
an Nichtwahlberechtigte zu überlassen. Das ist kein Kavaliersdelikt mehr sondern eine An-
stiftung zu einer Straftat.
Interessant ist die Tatsache, dass gerade SOS-Mitmensch, die immerzu Recht und Gesetz ein-
fordern, ungeniert Werbung für eine Straftat auf ihrer Webseite publiziert. Bedenkt man, dass
diese Gutmenschen-Organisation von öffentlicher Hand unterstützt wird, so sollte man unter
diesem Aspekt, sämtliche öffentlichen Zuwendungen streichen.
Wer die Grundfesten des Staates angreift (dazu gehört das Wahlrecht) – und das tut SOS-Mit-
mensch mit dem Beitrag auf seiner Webseite – kann nicht erwarten, dafür auch noch gefördert
zu werden. Wir sind schon gespannt ob und in welchem Zeitraum die Behörden in diesem Fall
einschreiten werden.
Den Herrschaften von SOS-Mitmensch und „WahlweXel jetzt!“ sei empfohlen, sich in die
Türkei, nach Afghanistan, Ägypten oder nach China zu begeben, um mit ähnlichen Aktionen
ein Wahlrecht für dort befindliche Österreicher einzufordern. Wir wünsche dabei viel Erfolg
und vor allem viel Geduld, um die daraus resultierenden Gefängnisstrafen mit Gleichmut zu
ertragen.
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2013-09-15
GASTAUTOREN – BEITRAG
FDIC ist der US-Einlagensicherungsfond von dem die Sparer versorgt werden sollen, wenn
eine Bank pleite geht. Dieser Fond verfügt über 25 Milliarden Dollar.
Die Bankeinlagen bei US-Banken betragen 19 Milliarden Dollar. Zusammen macht das 44
Milliarden Dollar. Mehr gibt es nicht für die „Gläubiger“, wie die Sparer jetzt genannt wer-
den.
Seit 1992 ist es den Banken erlaubt, nicht nur Kreditgeschäfte abzuwickeln, sondern auch zu
zocken – was möglicherweise als ertragreicher erscheint – mit dem Geld der Sparer oder über-
haupt ganz ohne Geld. Gezockt wird mit sogenannten Derivaten, also z.B. „Wetten“ wie viel
Gold in 3 Monaten wert sein wird. Dazu passend gibt es z.B. Versicherungen, falls die Wette
schiefläuft. Die Versicherung der Wette kann sich wieder rückversichern, falls sie bei den
Zockerspielen zahlen muss….. und so weiter und so weiter….
Das („fiktive“) Geld mit dem von den US-Banken mittlerweile gezockt wird, macht die stolze
Summe von 297 Milliarden Dollar aus. Das wird dann „Too big to fail“ genannt. Wenn das
Zockersystem einmal zusammenbrechen sollte, dann schaut es finster aus. Die Banken
haben nämlich nur 19 Milliarden „Spielgeld“ – alle zusammen.
Geht ein Zockergeschäft schief, und die „Versicherung“ muss brennen, dann erwischt es
sicher auch die Versicherung und die Rückversicherung und so weiter….. Dann sollten plötz-
lich 297 Milliarden Dollar bedient werden, vorhanden sind aber nur 19 Milliarden. Also
muss der Einlagensicherungsfond herhalten. Der hat aber auch nur 25 Milliarden Dollar.
Also müssen sich die „Gläubiger“ diese 44 Millarden (un)gerecht aufteilen. Die Sparer sind
dabei die Letzten.
Jetzt kommt die große Preisfrage:
Bei 297 Milliarden Dollar „Schulden“ und 44 Milliarden Dollar an Barem, wie viel wird dann
jeder „Gläubiger“ (früher: Sparer) von den als „besichert“ versprochenen ~ € 100.000,– be-
kommen?
Mit besten Grüßen
Günther Richter
2013-09-14
Innenministerin muss endlich aktiv werden,
das Gesetz durchsetzen und rigoros abschieben
In nicht einmal drei Monaten konnte die Wiener Polizei bei Routine- und Schwerpunkt-
kontrollen insgesamt 872 Ausländern nachweisen, dass sie sich illegal im Land aufhalten.
Ihre Asylanträge sind entweder mangels Verfolgungsgrund abgelehnt worden oder sie haben
wegen Aussichtslosigkeit erst gar keine gestellt.
Und was geschieht? Sie werden ermahnt und müssen versprechen, sich künftig regelmäßig
bei den Behörden zu melden. „Lächerlicher geht es wohl nicht mehr“, ärgert sich Wiens FPÖ-
Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus, „die tauchen
natürlich gleich wieder unter, setzen ihren unrechtmäßigen Aufenthalt ungestört fort und
werden dabei auch noch, wie der Rechnungshof festgestellt hat, von Rot-Grün mit Steuer-
geld unterstützt.“
Gudenus fordert Innenministerin und Wiener Verlierer-Koalition auf, endlich auf den Boden
der Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren: „Gemäß Gesetz sind Illegale festzunehmen und
abzuschieben. Wer bei unrechtmäßigem Aufenthalt wohlwollend wegschaut, wie die Innen-
ministerin das tut, oder wer das sogar noch fördert, wie die Wiener Verlierer-Koalition, der
macht sich zum Komplizen der Schlepper-Mafia, die Millionen damit macht, diese Wirt-
schaftsflüchtlinge in unsere Stadt zu schleusen.“
Gudenus ist sich sicher: „Wenn Illegale konsequent festgenommen, ausgewiesen und mit
Aufenthaltsverbot belegt werden, bricht den Menschenhändlern das Geschäft weg. Aber
scheinbar arbeiten einflussreiche Interessensgruppen in Österreich mit diesen Schwerst-
kriminellen Hand in Hand.“ (Quelle: APA/OTS)
*****
2013-09-13
STOP THE BOMB protestiert gegen Ali Akbar Salehi
und kritisiert Treffen Fischers mit Hassan Rohani
Am Montag, den 16. September, wird das Bündnis STOP THE BOMB um 9:30 vor dem Vienna
International Center anlässlich des Auftritts von Ali Akbar Salehi bei der Generalkonferenz der
IAEO gegen den Chef des iranischen Atomprogramms demonstrieren.
Der Sprecher von STOP THE BOMB, Stefan Schaden, verweist darauf, dass Salehi bereits vor
2011 Leiter des iranischen Atomprogramms war: „Er verkörpert die Kontinuität im unbeirrten
Streben des iranischen Regimes nach der nuklearen Option und stand als Chefbombenbauer
völlig zu Recht auf der Sanktionsliste der EU. Als Außenminister unter Ahmadinejad wurde er
absurderweise gestrichen. Wir fordern, ihn unverzüglich wieder auf die Sanktionsliste zu setzen.“
Als Außenminister nutzte Salehi seinen letzten Wien-Besuch im Februar, um Kritikern des iran-
ischen Regimes offen zu drohen: In einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ hatte er erklärt,
Organisationen wie STOP THE BOMB sollten „vorsichtiger“ sein, da sie sonst „in Problem-
situationen geraten könnten.“
Schaden dazu: „Salehis Äußerungen zeigen abermals, dass mit Vertretern dieses Regimes, das
für die Ermordung von tausenden Oppositionellen verantwortlich ist, kein Dialog geführt
werden kann. Wir sind gespannt, ob Journalisten oder Vertreter des Außenministeriums Salehi
auf seine Drohungen gegen Regimekritiker ansprechen werden.“
Stephan Grigat, wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB, kritisiert in diesem Zusam-
menhang das geplante Treffen von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem iranischen Präsi-
denten Hassan Rohani bei der UN-Generalversammlung in New York. Und das aus gutem
Grund:
Rohani steht lediglich für eine neue Taktik, die den Ajatollahs Zeit verschaffen und zu einer
Lockerung der Sanktionen beitragen soll. Auch seit der Wahl Rohanis haben Vertreter des
Regimes ihre Vernichtungsdrohungen gegen Israel bekräftigt. An der brutalen Unterdrückung
der iranischen Bevölkerung hat sich nichts geändert.
Allein seit der Präsidentschaftswahl im Juni wurden mehr als 140 Menschen hingerichtet. Das
Atomprogramm wird laut IAEA unverändert fortgesetzt. In dieser Situation verschaffen Ver-
handlungen dem Regime nur Spielräume für die weitere Urananreicherung und Plutonium-
produktion. Dem muss mit einer klaren Verschärfung der Sanktionen begegnet werden.
Das geplante Treffen des österreichischen Bundespräsidenten mit Rohani setzt ein völlig
falsches Signal. Will Österreich wieder in seine alte Rolle als zuverlässiger Partner des Holo-
caustleugnerregimes in Teheran zurückfallen?
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2013-09-13
Wählen mit Bier
In Wien wird heuer ein neues Wahlsystem erprobt. Im Bierlokal HAWIDERE kann man von
16. – 28. Sept. seine Stimme per Bierwahl abgeben.

Fotocredit: Bierlokal HAWIDERE
Der Wähler erhält zu jedem Krügel Bier einen offiziellen Wahlzettel mit allen neun österreich-
weit antretenden Parteien. Die Stimmen werden in der Wahlurne gesammelt und täglich
ausgewertet. Tagesaktuelle Hochrechnungen und Analysen sind im Hawidere und auf
www.hawidere.at – jederzeit einzusehen.
Neben der Parteistimme gibt es natürlich auch Vorzugsstimmen zu vergeben. Diese kann der
Wähler einer der 30 Biersorten, die das Hawidere anbietet verleihen. Das Bier mit den meisten
Vorzugsstimmen gibt es am 29.9. bei der großen Wahlparty „100 Jahre „Sumsi“ Berlakovic
oder doch „Mr. Death Penalty“ Frank“ zum Vorzugspreis. Und als besonderes Wahlzuckerl
die ganze darauffolgende Woche auch noch.
Beachtenswert ist die Realitätsnähe der Bierwahl zu den Nationalratswahlen: „Wir wollen mit
der Bierwahl auch ein demokratiepolitisches Zeichen setzen“ so Adalbert Windisch, seines
Zeichens Wirt des Hawidere, „denn so wie bei der Nationalratswahl hier lebende Menschen
ohne Staatsbürgerschaft von der Wahl ausgeschlossen werden, dürfen bei uns weder Anti-
alkoholiker noch Weintrinker wählen.“ Also ab an die Wahlkrügeln!
*****
2013-09-13
EU-Ratspräsident van Rompuy sichert sich Riesenpension
Einmal mehr erweist sich die EU als wahres Paradies für Privilegienritter. Während Otto
Normalpensionist mit Ach und Krach über die Runden kommt, ist für den scheidenden EU-
Ratspräsident Herman van Rompuy, im EU-Haushalt 2014 eine üppige Pension vorgesehen.
Drei Jahre nach Ende seiner fünfjährigen Amtszeit im November 2014 wird van Rompuy
12.676,- Euro beziehen, danach die noch immer stattliche Pension von 5.420,- Euro. Ein
EU-Bonze hat es sich wieder einmal gerichtet – anders kann man diese Superpension nach
nur fünf Jahren Amtszeit nicht bezeichnen. Während überall innerhalb Europas gespart
werden musste, gönnten sich die EU-Spitzenpolitiker weiterhin fette Gagen.
Gerade angesichts der katastrophalen Politik der EU-Spitze, die ganz Europa in die Krise
gestürzt hat und für ein Heer von Arbeitslosen verantwortlich ist, sind derartige Spitzen-
pensionen umso weniger gerechtfertigt. Während Europas Bürger mit der Krise kämpfen,
kassieren die EU-Spitzenpolitiker in großem Stil ab.
Auch wäre es interessant zu erfahren, welche weiteren Pensionsansprüche van Rompuy
aus seiner Zeit als belgischer Politiker zusätzlich einstreift.
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2013-09-12
Überraschend schnelle Reaktion
Unseren gestrigen Beitrag „Es geht auch anders“ haben wir auch dem Mobilfunk- und
Internetanbieter DREI zur Kenntnis gebracht, um diesem die Möglichkeit einer Stellungs-
nahme zu ermöglichen. Diese erfolgte überraschenderweise gleich am nächsten Tag – also
heute.
Screen: © erstaunlich.at
Man wird sehen, ob DREI seinen Worten auch Taten folgen lassen wird. Eines ist im Mail
von DREI allerdings nicht richtig. Es wird sehr wohl die in Österreich rechtswidrige Erlag-
scheingebühr oder wie diese sonst auch immer fantasievoll tituliert wird in Rechnung
gestellt. Allerdings werden Kunden – die diese nicht bezahlen- nicht geklagt. Denn eine
derartige Klage würde DREI verlieren, da ein österreichisches Höchstgericht diese Gebühr
als rechtswidrig anerkannt hat.
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2013-09-12
Warum wirbt Novomatic im VORmagazin?
VORmagazin – der schnellste Fahrplan durch die Stadt! Hier erfahren Sie, was in und um Wien
los ist. Präsent in allen Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland (195.000 Leser
pro Ausgabe). Aufgelegt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Wiener Linien, der Badener
Bahn, der Schnellbahn und in den Zügen des ÖBB-Nahverkehrs in Wien, in Niederösterreich
und im Burgenland. So wird die bunte – SPÖ-nahe (um nicht zusagen parteieigene) – Postille
von der eigenen Geschäftsführung vorgestellt und beworben.
Als Zielgruppe werden die jährlich mehr als 800 Millionen Passagiere der öffentlichen Ver-
kehrsmittel im Verkehrsverbund Ost Region angepeilt. Bedenkt man, dass das VORmagazin
12 x im Jahr erscheint, sind 195.000 Leser pro Ausgabe mehr als dürftig. Also dürfte sich
auch der Werbeeffekt dieser Zeitschrift in sehr engen Grenzen halten. Wobei der Preis eines
ganzseitigen Inserats mit Euro 4.900,– exkl. Steuern eher nicht zu den Schnäppchen zählt.
Aber das hindert die Firma Novomatic – Erzeuger und Aufsteller von Glücksspielautomaten –
nicht daran, im VORmagazin zu inserieren. Allerdings erschließt sich für uns der Sinn des
Inserates nicht, denn die Werbung ist nicht produktbezogen.
Quelle: VORmagazin (Printausgabe)
Unter dem Slogan „Arbeit durch Innovation“ wird eine hübsche Dame mit einem Super-
women-Umhang präsentiert, die den Betrachter lasziv anlächelt. Was will Novomatic mit
dem Inserat eigentlich bezwecken und mit dem Werbespruch zum Ausdruck bringen?
Nun, wir wollen es auf den Punkt bringen: Novomatic kann nur Arbeitsplätze schaffen und
diese sichern, wenn es genug Dumme oder Spielsüchtige gibt, die in ihre Glücksspielauto-
maten Geld einwerfen, um ein paar bunte Lämpchen flimmern zu sehen. Das als „Innovation“
zu titulieren finden wir dreist, denn durch das Glücksspiel – und dazu zählen natürlich auch
Glücksspielautomaten – werden jährlich unzählige Existenzen vernichtet.
Aber bei Novomatic ist man nicht dumm, denn sonst hätte es der Firmengründer Johann
Graf sicher nicht zum Milliardär gebracht. Wir glauben nicht, dass man Novomatic an einen
Werbeeffekt dieses Inserates glaubt. Dazu hätte man das Produkt – also das Glücksspiel
bewerben müssen und das hätte sicher keinen schlanken Fuß gemacht.
Könnte es sein, dass das „Larifari-Inserat“ eine Art Spende ist. Denn so bestünde die Möglich-
keit, sich bei der nächsten Konzessionsvergabe für Glücksspielautomaten bei den Verantwort-
lichen in Erinnerung zu rufen und von diesen nicht übersehen zu werden.
*****
2013-09-12
Trotz Gewinne sollen offenbar bis zu 600 Jobs abgebaut werden
Obwohl das Unternehmen UNIQA sich aktuell vornehmlich in Raiffeisen nahestehenden
Medien für seine Gewinne bejubeln lässt, läuft Insiderinformationen zufolge im Hintergrund
offenbar ein massives Stellenabbauprogramm von dem bis zu 600 Personen betroffen sind.
Dieser Schritt dürfte zur Vorbereitung einer weiteren Aktienplatzierung gehören. Sollte sich
das bestätigen, wäre das der nächste Nachweis einer unsozialen Unternehmenspolitik bei der
zugunsten von Aktiengewinnen das Personal auf der Strecke bleibt.
Denn Ziel ist es offenbar überdies, den massiven Personalabbau bis nach der Wahl möglichst
aus den Schlagzeilen zu halten. Ob die Gewerkschaft dieses Spiel zugunsten der Aktionäre
möglicherweise sogar deckt, wird sich zeigen. Betroffen sollen dem Vernehmen nach insbe-
sondere Mitarbeiter sein, die unter 50 Jahre alt sind. Überdies gibt es Informationen wonach
das Unternehmen offenbar plant, in Österreich dadurch Kosten zu senken, dass einzelne
Unternehmensabteilungen in ehemalige Ostblockländer übersiedelt werden.
Dazu der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl: „Ich verlange im Interesse der öster-
reichischen Arbeitnehmer eine Stellungnahme des Unternehmens und der Vertreter der
Bundesregierung. Sollten sich die Angaben bestätigen, könne man nicht einfach zur Tages-
ordnung übergehen. Es kann nicht sein, dass hunderte österreichische Arbeitsplätze bei
einem Unternehmen verloren gehen, das satte Gewinne macht. Ich bin in diesem Fall
gespannt auf den ‚Kampf und jeden Arbeitsplatz‘ vonseiten der SPÖ“.
*****
2013-09-11
Schwach in ihrer Glaubhaftigkeit, glaubhaft in ihrer Schwäche
Wenn es noch eines letzten Beweises bedurfte, um Maria Vassilakous frappante Unfähigkeit
in ihren Funktionen als Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin amtlich zu machen, eignet
sich das unerreichte Debakel Mariahilfer Straße-Neu dafür trefflich.
Bei ihrem ideologisch motivierten Feldzug gegen die Wiener Autofahrer hat sie sich durch die
massive Verteuerung der Kurzparkgebühren bzw. Strafen sowie die chaotische Ausweitung des
teuren Parkpickerls bereits zwei Misstrauensanträge der FPÖ eingehandelt, welche jedoch beide
von Rot-Grün abgewürgt wurden.
Die skandalöse Fehlplanung auf der Mariahilfer Straße und in den umliegenden Bereichen der
Bezirke Mariahilf und Neubau hat bislang rund 2(!) Millionen Euro gekostet, das prolongierte
Herumdilettieren könnte weitere 1,5 Millionen Euro verschlingen. Mit freundlicher Unterstütz-
ung der SPÖ mindestens 3,5 Millionen Euro Steuergeld für den grünen Autofahrerhass zu
verbrennen , ist bereits mehr als grenzwertig.
Die FPÖ hat die SPÖ und die Grünen aufgefordert, das Fuhrwerken auf dem Rücken von
Geschäftsleuten, Anrainern, Kunden und Steuerzahlern umgehend einzustellen. Die Frei-
heitlichen werden in der Sondersitzung des Gemeinderates am 23. September daher einen
weiteren Misstrauensantrag gegen Verkehrsstadträtin Vassilkou einbringen. Und diesen hat
sie sich auch redlich verdient, obwohl wir davon ausgehen, dass Rot-Grün diesen wieder
abwürgen werden.
*****
2013-09-11
DREIste Kundenabzocke
Wir haben schon einige Male über erstaunliche Geschäftspraktiken von Mobilfunk- und
Internetbetreiber berichtet. Diese Branche genießt in etwa den gleichen Ruf wie Gebraucht-
wagenhändler. Allerdings scheint es so, dass man seitens der Mobilfunkbetreiber offen-
bar kein gesteigertes Interesse daran hat das Image zu verbessern, wie unser folgender Fall
beweist.
Herr XY (Name der Redaktion bekannt) war seit Jahren Kunde bei ORANGE und ist nun
– durch Firmenübernahme – bei DREI. Er nutzt unter anderem auch das mobile Internet,
wobei sein verbrauchtes Datenvolumen nachweislich bei einem Monatsschnitt von 1,2 bis
maximal 1,5 GB liegt bzw. lag. Sein Vertrag ist mit einem Verbrauch von 2 GB limitiert.
Kaum hatte DREI den Vertrag übernommen, schnellte sein verbrauchtes Datenvolumen auf
über 2 GB hinaus. Im Juli dieses Jahres hatte er laut Abrechnung von DREI sein Limit um
45 MB überschritten. Für diese angebliche Überschreitung wurden ihm zusätzlich 50,- Euro
in Rechnung gestellt.
XY rief im Callcenter von DREI an und reklamierte. Da auch für den Kundenbetreuer Herr S.
der plötzlich angestiegene Datenverbrauch nicht nachvollziehbar war, einigte man sich
wie folgt: 20,- Euro Gutschrift auf die Augustrechnung und ein Gratis-GB für den August.
Das zusätzliche Gratis-GB hatte den Sinn der Kontrolle, ob XY vielleicht nun doch sein
Datenlimit von 2 GB überschreitet, was jedoch nicht geschah. Sein verbrauchtes Daten-
volumen betrug im August 1,5 GB. Zusätzlich wurde das sogenannte „Schutzengel-Paket“
aktiviert. Gegen ein monatliches Entgelt von 1,50 Euro schaltet dieses die Internetverbind-
ung ab, wenn das vertraglich limitierte Datenvolumen verbraucht ist. Der Kunde hat dann
die Möglichkeit ein zusätzliches GB um 5,- Euro nachzukaufen.
Screen: © privat
Nachdem XY nun im September seine Augustrechnung erhielt, staunte er nicht schlecht.
Von den zugesagten 20,- Euro Gutschrift war auf dieser nichts zu sehen. Zusätzlich ver-
rechnete DREI die in Österreich rechtswidrige Erlagscheingebühr oder wie diese sonst
auch immer fantasievoll tituliert wird.
Der Vogel wurde jedoch damit abgeschossen, dass das kostenlose 1 GB-Datenvolumen
(obwohl nicht einmal begonnen, geschweige denn verbraucht) in Rechnung gestellt wurde.
Screen: © privat
Betrachten wir diesen Fall, dann bekommt der DREI-Werbeslogan „Es geht auch anders“
eine wirklich neue Bedeutung – allerdings nicht zum Vorteil des Kunden.
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2013-09-11
Mahü – 100.000 Euro-Auftrag ein Fall für den Staatsanwalt?
„Da sowohl Planung als auch Durchführung und Kommunikation beim rot-grünen Fiasko
Mariahilfer Straße-Neu unter jeder Kritik waren, bekommt der 100.000 Euro-Auftrag für eine
SPÖ-nahe Werbeagentur einen immer strengeren Geruch nach Freunderlwirtschaft oder gar
Korruption“, meint FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Ein gewichtiger Grund,
warum SPÖ und Grüne die von der FPÖ beantragte Sondersitzung des Verkehrsausschus-
ses abwürgen wollen, könnte die Angst vor folgenden Fragen sein:
1.Warum wurde der 100.000 Euro-Auftrag gerade an eine SPÖ-nahe Werbeagentur
vergeben?
2.Wo war die Leistung der SPÖ-nahen Werbeagentur?
3.Warum wurde die Kommunikation für das Projekt nicht von der für solche Zwecke mit
einem Budget von 8,9 Mio. Euro bis 2015 ausgestatteten Mobilitätsagentur vorge-
nommen?
4.Geht Wirtschaft doch nicht ohne Freunderln?
„Wenn diese Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden, könnte der übel riech-
ende 100.000 Euro-Auftrag durchaus ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft
werden“, kündigt Mahdalik an.
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2013-09-10
Einschreiten der Korruptionsstaatsanwaltschaft wird gefordert
Bundesgeschäftsführer Dr. Ronald Bauer, Team Stronach, fordert angesichts der jüngsten SPÖ-
Plakataffäre das Einschreiten der Korruptionsstaatsanwaltschaft. Nach dem geltenden Klub-
finanzierungsgesetz stehe parlamentarischen Klubs ein Beitrag zur Erfüllung Ihrer parlament-
arischen Aufgaben, nicht jedoch zur Verschwendung im Zuge von Wahlkampfaktionen, zu.
Laut Bauer bestehe durch die offenkundig rechtswidrige Verwendung der dem SPÖ-Parlaments-
klub zur Verfügung stehenden Steuergelder, die Norbert Darabos (SPÖ) nach § 6 Parteiengesetz
überhaupt nicht hätte annehmen und in Form von Plakatkampagnen verwenden dürfen, der
offenkundige Tatverdacht der Untreue.
Bauer geht davon aus, dass die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien dieser Angelegenheit von
Amts wegen nachgehen wird. Konkret sollten nach Meinung des Team Stronach Bundes-
geschäftsführers gegen die verantwortlichen Entscheidungsträger Josef Cap (Klubobmann SPÖ)
und Norbert Darabos (Bundesgeschäftsführer SPÖ) wegen des Verdachts auf Missbrauch der
Ihnen gesetzlich eingeräumten Befugnis zur Verfügung über Steuergelder unverzüglich ent-
sprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. (Quelle: APA/OTS)
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2013-09-10
Tod einer acht Jahre alten Kindsbraut
Das Mädchen Rawan war laut Medienberichten am Samstag während ihrer Hochzeitsnacht
in einem Hotel der jemenitischen Stadt Hardh gestorben. Ihre Gebärmutter riss durch den
Geschlechtsverkehr mit dem erwachsenen Bräutigam. Nach Angaben von Menschen-
rechtlern hatte Rawans Stiefvater für das Mädchen von dem Saudi 10.000 Rial (2.024 Euro)
erhalten.
Der Text des obigen Absatzes stammt nicht aus einer islamkritischen Publikation, sondern
von der Webseite des Staatsrundfunks „orf.at“ vom 9.September 2013. Forderungen für ein
Gesetz gegen die Verheiratungen Minderjähriger wurden bis dato von islamistischen Politikern
stets abgelehnt und entsprechende Gesetzesvorlagen zu Fall gebracht. Offensichtlich halten
diese Volksvertreter an Traditionen fest.
Aischa bint Abi Bakr
Aischa bint Abi Bakr war die dritte und jüngste der neun Frauen des islamischen Propheten
Mohammed und wurde als Tochter des Geschäftsmanns und späteren Kalifen Abu Bakr
geboren. Abu Bakr stammte wie Mohammed aus dem damals vorherrschenden Stamm
der Quraisch. Sie ist als Mohammeds Lieblingsfrau bekannt geworden. Die in der Hadith-
Literatur erhaltenen und ihr zugeschriebenen Aussagen bilden eine wichtige Grundlage zur
Erforschung der islamischen Frühzeit.
Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit
Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt.Der Historiker Muhammad ibn
Saʿd († 845 in Bagdad) überliefert in seinem Klassenbuch die eigene Aussage von Aischa,
die gesagt haben soll: „Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehn-
ten Jahr der Prophetie, vor der Auswanderung als ich sechs Jahre alt war.
Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag den 12. Rabī al-awwal
an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem
Auszug aus Medina. Die Ehe vollzog er mit mir als ich neun Jahre alt war.“ Anderen Be-
richten zufolge, ebenfalls als Aussagen von Aischa überliefert, war sie bei dem Eheschließ-
ungsvertrag nicht sechs, sondern sieben Jahre alt. In den kanonischen Hadithsammlungen,
bei Buchārī, Muslim ibn al- Haddschādsch und anderen, sind beide Überlieferungsvarianten
dokumentiert.
Der Inhalt der drei obigen Absätze ist nicht unserer Fantasie entsprungen, sondern stammt
aus dem weltweit anerkannten Internet-Lexikon „Wikipedia“. Demnach heiratete Mohammed
ein Mädchen im Alter von 6 bzw. 7 Jahren. Als sie 9 Jahre alt war, vollzog der erwachsene
Mann mit dem Kind den Geschlechtsverkehr.
Was denkt sich heute wohl jene Richterin, welche die Islam-Expertin, Sabaditsch-Wolff, vor
2 ½ Jahren, wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ verurteilte, wenn sie nun vom Tod
der Achtjährigen liest? Sabaditsch-Wolff, hatte im Zuge von islamkritischen Äußerungen,
den „relativ großen Frauenverschleiß“ und „Mohammed habe gern mit Kindern ein bisschen
was gehabt“ durchklingen lassen.
Screen: derStandard.at
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2013-09-09
Es gibt ihn doch noch gratis
Nachdem die kostenlosen Koran-Verteilung auf diversen Plätzen in Österreich offenbar nicht
den gewünschten Erfolg brachte, wurde diese Aktion wieder sang- und klanglos eingestellt.
Was machen aber nun vereinzelt suchende Schäfchen, welche ihre geistige Erfüllung im Islam
suchen? Wie kommen diese Leute nun zu einem Koran – und vor allem kostenlos? Wir haben
da eine Lösung gefunden.
Screen: willhaben.at
Statt mehr oder weniger erfolglos den Koran an öffentlichen Plätzen zu verteilen, bedient man
sich nun der Internetplattform „willhaben.at“. Allerdings beschäftigt uns eine Frage. In Öster-
reich gibt es ein altes Sprichwort das lautet: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ Wir fragen
uns, ob das auch auf den Koran zutrifft?
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2013-09-09
System-Medien und Politiker(innen) schweigen vornehm
Während Frank Stronach die Todesstrafe nur gegen Berufskiller einsetzen möchte, erlaubt die
EU die Todesstrafe gegen die normale Bevölkerung. Über diesen EU-Skandal hat bis dato noch
keine Zeitung, geschweige denn ein Politiker berichtet. Wir haben diese erstaunliche Tatsache
auf der Webseite der EU-Austrittspartei entdeckt.
So steht es auf „euaustrittspartei.at
Eigentlich war die Todesstrafe in Österreich schon abgeschafft. In Art. 85 der österreichischen
Bundesverfassung ist seit 1968 gesetzlich geregelt: „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“ Leider
wurde die Todesstrafe über den EU-Vertrag von Lissabon den EU-Mitgliedsländern wieder
erlaubt und trat mit 1. Dezember 2009 in Kraft:
Das ging so:
Schritt 1: Mit dem Vertrag von Lissabon wird wird die Charta der Grundrechte rechtsverbindlich.
Schritt 2: Im Artikel 2 dieser Grundrechtecharta steht unter (2): Niemand darf zur Todesstrafe
verurteilt oder hingerichtet werden.
Schritt 3: in den sogenannten Erläuterungen zur Grundrechtecharta steht:
„Eine Tötung wird nicht als Verletzung des Artikels betrachtet,“ wenn es erforderlich ist, „einen
Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“. Die zweite Ausnahme, wann die Todes-
strafe verhängt werden darf: „Für Taten in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr.“
Das bedeutet im Klartext, dass die EU die Tötung eines Menschen bei „Aufstand und Aufruhr“
legitimiert und weiters die Todesstrafe für Taten vorsieht, die in Kriegszeiten oder bei unmittel-
barer Kriegsgefahr begangen werden. SPÖ und ÖVP haben dem mittels EU- Vertrag von
Lissabon zugestimmt. In Österreich ist übrigens die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner
(ÖVP) für die Exekution dieses unmenschlichen und rückschrittlichen EU-„Rechts“ zuständig.
Pikantes Detail am Rande. Bundeskanzler Werner Faymann hieß gestern den ehemaligen
Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien und Befürworter der Todesstrafe, Arnold
Schwarzenegger, im Bundeskanzleramt willkommen.
Quelle: BKA / Fotograf: Andy Wenzel
„Es freut mich immer, wenn Arnold Schwarzenegger Österreich einen Besuch abstattet“, so
der Bundeskanzler. Über was die beiden beim Abendessen wohl gesprochen haben? Viel-
leicht hat der Ex-Aushilfstaxifahrer dem Ex-Bodybuilder mitgeteilt, dass nicht nur in Kali-
fornien – sondern auch in Österreich die Todesstrafe möglich ist. Es könnte durchaus
der Fall sein, dass so eine Mitteilung beim ehernen Verfechter der Todesstrafe freudige Erreg-
ung ausgelöst hat. Jedenfalls quittierte Schwarzenegger den Empfang beim Bundeskanzler
mit den Worten: „Freue mich riesig, wieder in Österreich zu sein.“
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2013-09-08
Hochegger-Zahlungen an den roten Echo-Verlag
legen schlimmen Verdacht nahe
Mehr als 3.000 Gäste, rund 200.000 Euro Kosten – Bürgermeister Michael Häupl ließ es zu
seinem 60. Geburtstag so richtig krachen. Finanziert wurde das rauschende Fest angeblich von
der Wiener SPÖ und dem „Bezirksblatt“, einer Postille, die zum Echo-Medienhaus gehört. Nun
stellt sich dieser Sachverhalt aber anders dar.
„Dass Firmen des höchst umstrittenen Lobbyisten Peter Hochegger insgesamt mindestens
72.000 Euro an das Echo-Medienhaus gezahlt haben sollen, legt den schlimmen Verdacht
nahe, dass in Wahrheit die Telekom zumindest einen Teil der Kosten der Nobel-Veranstaltung
übernommen hat. Wenn dem so ist, dann stecken Häupl und seine Wiener SPÖ bis zum Hals
in jenem widerlichen Korruptionssumpf, der zurzeit vor Gericht aufgearbeitet wird“, erklärt
Wiens FPÖ-Landesparteisekretär NAbg. Hans-Jörg Jenewein.
Bereits unmittelbar nach der Veranstaltung hatte es Aufregung gegeben, weil das beim Häupl-
Fest so spendable Medienhaus plötzlich so klamm war, dass es mit 78.500 Steuer-Euro unter-
stützt werden musste.
Jenewein: „Mindestens 72.000 Euro von der Telekom und 78.500 Euro vom Steuerzahler – da
würden noch rund 50.000 Euro auf die Gesamtkosten fehlen. Ich fordere vom Bürgermeister,
dass er hochoffiziell eingesteht, wer seine Feier wirklich bezahlt hat. Er muss – im Sinne der
politischen Hygiene – endlich sämtliche Zahlungsströme offenlegen und auch die Hintermänner
nennen!“ (Quelle: APA/OTS)
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2013-09-07
Der deutschen Sprache zwar nicht mächtig,
aber trotzdem wahlberechtigt
Wahlwerbung in türkischer Sprache ist bereits zur Normalität geworden. Allerdings nicht in
der Türkei sondern in der Alpenrepublik. Offenbar dürfte sich zwischen der SPÖ, den Grünen
und der ÖVP eine Art Strategiespiel – wir nennen es „Fang den Türk´“ – entwickelt haben.

Werner Faymann stellt die türkische Wahlwerbung vehement in Abrede obwohl diese ganz
offensichtlich ist. Er spricht in diesem Zusammenhang sogar von Hetze. „………. Wie uns
Mitarbeiter der Parteizentrale mitgeteilt haben, gibt es nur deutschsprachige Plakate. Wir
bitten deshalb alle, die etwas anderes verbreiten, sich mit derartigen Aktionen, die nur der
Hetze dienen, zurückzuhalten“, so der Bundeskanzler. Da wird doch der SPÖ-Chef nicht mit
verdeckten Karten spielen?

Screen: facebook.com (Account: Bundeskanzler Werner Faymann)
Weniger Berührungsängste zeigen da die Grünen. Diese legen ihr Blatt offen.

Screen: gruene.at
Allerdings ist es für uns nicht nachvollziehbar, was der Eisbär in der türkischen Wahlwerbung
zu suchen hat. Aber vielleicht ist das so eine Art Joker im Strategiespiel „Fang den Türk´“.
Bei derartigem Spieleifer kann die ÖVP offenbar nicht tatenlos zusehen und beteiligt sich an
diesem Spiel.
Foto: © erstaunlich.at
Normalerweise sollte man annehmen können, dass Wahlberechtigte der deutschen Sprache
mächtig sind, wenn sie in Österreich zur Wahlurne schreiten dürfen. Dem dürfte aber offen-
bar nicht so sein und dies beweist die verfehlte Einwanderungspolitik der Bundesregierung in
den letzten Jahren.
Aus diesem Grund wird nun ganz augenscheinlich Wahlwerbung in türkischer Sprache
betrieben. Offenbar ist der SPÖ, den Grünen und der ÖVP nichts zu billig, um am Futtertrog
der Macht zu bleiben beziehungsweise dorthin zu gelangen.
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2013-09-06
Inhaltslosigkeit wird durch Schmuddelfilmchen ersetzt
Geht es mit Künstler(innen) bergab oder sind diese doch nicht so talentiert wie es ihnen vor-
schwebt, dann machen diese Herrschaften meist mit sexuellen Aktivitäten auf sich aufmerk-
sam. Dabei ist es egal ob plötzlich Pornofilme von ihnen auftauchen oder sie es bei Events
ein wenig blitzen lassen. Legt man dieses Verhalten 1:1 auf die Grünen um, dann befinden
sich diese im freien Fall.
Offenbar ist den Grünen die Inhaltslosigkeit ihres Wahlprogramms bewusst geworden. Also
setzen sie auf Sex. Da gibt es beispielsweise den Kurzfilm „I love MY Vagina“.
Screenshot aus dem Video „I love MY Vagina“
In diesem Spot teilen pubertierende Jugendliche unter anderem ihre feuchten Wunschträume
mit. Dieser Clip ist aber eigentlich harmlos und lockt dem Zuseher vielleicht ein müdes
Lächeln hervor. Da verhält es sich mit dem Video der „Grünen andersrum“ schon ein wenig
anders.
Screenshot aus dem Video „Deine Lieblingsstellung?“
Das knapp einminütige Schmuddelfilmchen „Deine Lieblingsstellung?“ wirbt für Interessen der
Grünen. Absolut unästhetisch finden wir den Ausschnitt in dem zwei kopulierende Männer
gezeigt werden. Ob es nun Schwule gibt, die dadurch angeregt wurden die Grünen zu
wählen lassen wir dahingestellt.
Screenshot aus dem Video „Deine Lieblingsstellung?“
Welches Wählerklientel wollen die Grünen mit diesem Video eigentlich ansprechen. Jene die
auf einem „68er Flower Power – Trip“ hängengeblieben sind? Wäre durchaus vorstellbar,
denn die Grünen setzen sich ja auch für die Freigabe von Cannabis ein. Jedenfalls kann man
nun grüne Inhalte auf das Thema Sex reduzieren und braucht dabei nicht einmal ein
schlechtes Gewissen zu haben. Mit dem Schmuddelfilmchen haben dies die Grünen einwand-
frei unter Beweis gestellt und ihr Wahlprogramm im wahrsten Sinne des Wortes unter die
Gürtellinie verlegt.
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2013-09-04
Maßnahme zur Bevölkerungsreduzierung?
Wer in Wien Meidling die Fußgängerbrücke „Storchensteg“ (nächst der Längenfeldgasse)
per Pedes überqueren will, trifft auf folgende erstaunliche Situation.
Wie müssen sich nun Fußgänger in dieser Situation verhalten? Sollen sie vorschriftwidrig
auf dem Radweg ihren Weg fortsetzen und möglicherweise ein Strafmandat von einem Amts-
organ einer Kapperltruppe riskieren? Oder noch ärger, sich von einem Radrowdy über den
Haufen fahren lassen?
Bösartige Zungen würden behaupten, dass die erstaunliche Bodenmarkierung eine Maßnahme
zur Bevölkerungsreduzierung darstellen könnte. Hoffentlich nimmt die weiße Linie niemand
für bare Münze und springt von der Brücke auf die Gleise der U-Bahn.
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2013-09-03
Statt in einer Schule findet der Unterricht im Container statt
Für die Wiener Schulkinder begann heute Früh wieder der Ernst des Lebens. Für zahlreiche
Wiener Schulkinder ist der Start in das neue Schuljahr aber eher ernüchternd gewesen, denn
eine moderne und schöne Schule mit angenehmen Lernklima bleibt ihnen verwehrt. Statt-
dessen müssen sie dem Schulunterricht in einem Container folgen.
Während sich die meisten Kinder aus Containerklassen an das Schwitzen im Sommer, das
Frieren im Winter sowie die Platzknappheit gewöhnen mussten, hatten einige Schulstarter
heute die „Freude“ diese Erfahrung erstmals machen zu dürfen. Die Schule hatten sie sich
mit Sicherheit anders vorgestellt. Statt schönen und strahlenden Schulklassen mit ausreich-
end Platz gibt es Schulklassen im Baucontainer-Stil mit Platzverhältnissen wie in einer
Konservenbüchse.
Vielleicht gab es statt Süßigkeiten und Geschenken, Sonnencreme, Winterbekleidung und
platzsparende Utensilien für das erste Schuljahr. Eine Situation bei der man nicht weiß, ob
man lachen oder weinen soll. Man darf gespannt sein, wann endlich ein Ende dieser un-
würdigen Situation für Wiens Schulkinder eintreten wird.
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2013-09-02
Wirtschaft geht auch ohne Freunderl

Foto: © erstaunlich.at
Da haben die Grünen recht, denn in ihrer Fraktion werden diese „Beauftragte“ genannt. Und
davon haben sie ja jede Menge. Zwar ist es für Otto Normalbürger kaum bis gar nicht nachvoll-
ziehbar wofür die diversen Beauftragten ihre üppigen Gagen beziehen, aber Hauptsache es
sind keine „Freunderl“.
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2013-09-02
Leiharbeit macht krank und ist moderner Sklavenhandel
Die Arbeiterkammer lässt an der Leiharbeit kein gutes Haar und stellt klar, dass es in keiner
anderen Berufssparte so viele Krankengeldfälle wie in der Leasingbranche gibt. Die beiden
Hauptgründe: Leiharbeitnehmer(innen) leiden verstärkt unter krank machenden Arbeitsbe-
dingungen – und ihre Arbeitgeber(innen) drängen sie im Krankenstand häufig zur einvernehm-
lichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses oder zur Selbstkündigung. Dadurch drücken sich
die Leasingfirmen vor der Entgeltfortzahlungspflicht und wälzen die Kosten für arbeitsunfähige
Beschäftigte auf die Allgemeinheit ab.
Abgesehen davon, dass diese Leasingfirmen offenbar aus Profitgier die Allgemeinheit finanziell
belasten, ist für uns Leiharbeit nichts anderes als moderner Sklavenhandel. Und just jene
Partei – nämlich die SPÖ – die sich als Partei der Arbeit präsentiert, ließ ihre Funktionäre beim
offiziellen Wahlkampfauftakt im Wiener Museumsquartier von Leiharbeiter(innen) bedienen.
Die Tageszeitung „Die Presse“ berichtete gestern online darüber.
Screen: diepresse.com
Im Beitrag der PRESSE ist die Verlinkung „Partei der Arbeit“ angeführt. Und hier schlägt die
Ironie des Schicksals unbarmherzig zu. Klickt man nämlich diesen LINK an, der zur Webseite
„www.parteiderarbeit.spoe.at“ führt, dann erscheint folgendes Bild.
Screen: erstaunlich.at
Ob die eindringliche Warnung „Dieser Verbindung wird nicht vertraut“ ein schlechtes Omen
ist? Jedenfalls sollte sich jede(r) Wahlberechtigte so seine Gedanken darüber machen. Denn
einer angeblichen Arbeiterpartei, welche die Dienste von Leiharbeiter(innen) in Anspruch
nimmt, sollte man nicht unbedingt blindlings vertrauen.
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2013-09-01
Keinesfalls Ladylike
Nachfolgend möchten wir unseren Leser(innen) eine Twitter-Kommunikation bzgl. der
TV-Diskussion im ORF zwischen H.C. Strache und Eva Glawischnig zur Kenntnis bringen.

Screen: twitter.com (Account Euke Frank)
Da bezeichnet der User Alexander Arbesser, die FPÖ als moralisch verkommenen und kor-
rupten Scheißverein. Und wie reagiert Euke Frank – Armin Wolfs bessere Hälfte – darauf?
Anstatt das primitive Hetz-Posting zu löschen kommentiert sie: „Leider ist mir diese Formu-
lierung nicht eingefallen. Danke.“
Da staunen wir aber mit welcher Person der Posten der Chefredakteurin bei der politisch links
orientierten Frauen-Zeitschrift WOMAN besetzt ist. Eines würde uns jedoch brennend
interessieren. Herrscht im Hause Wolf-Frank auch so ein rüder Umgangston?
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2013-08-31
Gründliche Recherche könnte die beste Geschichte zerstören
Der sogenannte „Faktencheck“ des ORF nach den TV-Konfrontationen der Spitzenkandidaten
ist eher als „Faktenschreck“ zu bezeichnen, denn die verantwortlichen Redakteure dürften sich
vor der traurigen Wahrheit schrecken. So sind die nachgereichten „Fakten“ der ORF-Redaktion
zu den Asylverfahren weit weg von jeder Realität gewesen.
Offenbar gelte auch im öffentlich rechtlichen Rundfunk die Devise, dass eine gründliche
Recherche die beste Geschichte zerstören könne, worauf man auf eine solche lieber verzichte,
besonders dann, wenn es gegen die FPÖ gehe, zeigte sich Kickl verärgert über den mehr als
unseriösen Umgang der Fakten-Checker mit der Realität.
Eine einfache Recherche in den elektronischen Archiven des Parlaments hätte gestern schon
ausgereicht, um die von HC Strache genannten Fakten beim Asylbetrug zu bestätigen:
Quelle Bundesministerin für Inneres Mag. Johanna Mikl-Leitner zur Dringlichen Anfrage der
FPÖ am 30.10.2012: „Fakt ist auch, Herr Klubobmann, dass von fünf Asylanträgen vier
letztendlich negativ beurteilt und negativ entschieden werden.“
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/NRSITZ/NRSITZ_00177/fname_285422.pdf
Seite 21, letzter Absatz:
2011 wurden 3.572 Asylanträge positiv und 11.553 Asylanträge negativ beurteilt. Das ergibt
von den insgesamt 15.125 Entscheidungen (100 Prozent) ein prozentuelles Verhältnis von
23,6% positiven und 76,4% (aufgerundet 80 Prozent) negativ beurteilten Asylanträgen.
ORF-Faktencheck im Faktencheck:
Der ORF erklärte jedoch im Faktencheck, dass es im Jahr 2011 10.700 negative Entscheid-
ungen in Asylverfahren gegeben habe. Dies ist falsch, da die offizielle Asylstatistik des
Bundesministeriums für Inneres für das Jahr 2011 eine Zahl von 11.553 negativen rechts-
kräftigen Erledigungen angibt. Hingegen ist der Asylstatistik 2012 des Bundesministeriums
für Inneres die Zahl 10.745 für negative rechtskräftige Erledigungen zu entnehmen.
Auch die Zahl der nicht entschiedenen Verfahren 1.800 stimmt nicht mit der vom ORF ange-
sprochenen Asylstatistik 2011 überein. Auch hier wurden die Zahlen des Jahres 2012 ver-
wendet.
Quelle:
http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Asylwesen/statistik/files/2011/Asylstatistik_2011.pdf
HC Strache sagte 14.000 Asylantragsteller pro Jahr:
Asylanträge laut BMI:
2012 – 17.413
2011 – 14.416
2010 – 11.012
2009 – 15.822
2008 – 12.841
Gibt einen Schnitt von ca. 14.300 pro Jahr!
Es stellt sich somit die Frage, warum die ach so objektiven Faktenchecker im ORF derartig
manipulierte Zahlen liefern? Geht es möglicherweise darum, die ungeliebte FPÖ zu denun-
zieren und abzuwerten. Eine solche würde nämlich einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk
nicht zustehen.
*****
2013-08-30