Restaurant statt Wachzimmer


Müssen die Kellner dann auch polizeiliche Aufgaben erfüllen?

Seit  Jahren  gilt  der  Praterstern – einer der bedeutendsten  Verkehrsknotenpunkte der
Stadt – als  Eldorado  für  Alkoholiker,   Schläger und linke Chaostruppen.   Auch für den
Drogenhandel ist diese Örtlichkeit einer der bedeutendsten Umschlagplätze in Wien.

Bereits Ende 2014 berichtete das Innenministerium von mehr als 44.000 Polizeieinsätzen
und  mehr  als   2.000  Anzeigen   an  diesem  wichtigen  Verkehrsknotenpunkt.    Wer  die
Situation kennt, weiß, was sich dort täglich abspielt.
Das  soll jetzt alles anders werden.   Bei einem gestrigen Pressetermin verkündete der SPÖ-
Bezirksvorsteher Hora, dass der Praterstern nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt sei, sondern
dass es in einer wachsenden Stadt auch um Lebensqualität gehe.
Hora  wörtlich: . „Wir  wollen  den  Menschen  Lebensqualität   und  Aufenthaltsqualität  hinzu-
fügen“.   Aus diesem Grund wird im  ehemaligen  Wachzimmer der Polizei am Praterstern im
Frühjahr 2016  ein neues vegetarisches Lokal eröffnet,  so laut Presseaussendung der  Stadt
Wien (MA 53).   Der Spatenstich fand gestern statt.
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2015-07-31