Liste Jörg Haider
Bei der Landtagswahl am 1.März 2009 in Kärnten tritt das BZÖ mit dem Namen
„Liste Jörg Haider“ an.
„Die Freiheitlichen Kärntens. Liste Jörg Haider. BZÖ“ , wird die genaue Bezeichnung
lauten.
Jahrmarkt der BZÖ-Peinlichkeit. Muß als Toter im Wahlkampf antreten. Alles sei rechtlich abgesichert und man sehe keine Pietätslosigkeit, mit dem Namen eines Toten in den Wahlkampf zu gehen.. Ausserdem sei alles mit der Witwe Haiders abgesprochen und rechtlich abgesichert. Man sei stolz als Liste Jörg Haider anzutreten und seine Politik symbolisch fortzu- führen, die Kärnten in den letzten Jahren maßgeblich positiv beeinflusst hat. So die Ausssage vom Landesparteiobmann des BZÖ Uwe Scheuch.
Damit stellt Scheuch nun klar, daß es das BZÖ in Wirklichkeit nie gegeben hat, sondern diese Partei nur aus einem einzigen Mann bestand, nämlich aus Jörg Haider.
Absolute Peinlichkeit
Nun lieber Herr Scheuch, es möge Ihnen vielleicht nicht pietätslos erscheinen und
alles rechtlich abgesichert sein, aber eines es ist mit Sicherheit und zwar ausge-
sprochen „PEINLICH“.
Das man im BZÖ einen Mangel an geeigneten Nachfolgerkanditaten hatte, war spätestens mit dem Tod von Jörg Haider klar. Allerdings das man so wenig Selbstvertrauen hat um mit einem Toten Wahlwerbung zu betreiben war nicht wirklich vorhersehbar.
War schon Strache geschmacklos
War es schon geschmacklos, wie sich H.C. Strache an die Wähler des BZÖ’s
heranpirschte, indem er sich auf einmal als „Bewahrer des Erbe von Jörg Haider“
sieht, wurde dies nun vom BZÖ um Längen geschlagen.
Etwas derartig Vergleichbares hat es in der Geschichte der 2.Republik in Österreich
noch nicht gegeben.
Eine Partei die offensichtlich weder eigene Ideen noch Führungskräfte hat, kann sich in der Politlandschaft eines Landes nicht auf Dauer halten. Wenn man im BZÖ nicht rasch handelt, wird es diesem wie dem LIF ergehen, nämlich in der politischen unbedeutenden Versenkung verschwinden.
Stauni