FPÖ-Antrag auf Errichtung von Tempobremsen
auf Radwegen von Rot-Grün abgelehnt
In Wien häufen sich Verkehrsunfälle zwischen (Last-)Kraftfahrzeugen und Radfahrern. Meist kommt es zu solchen Kollision an Stellen, an denen der Radweg nicht unmittel-bar auf der Fahrbahn platziert ist, sondern durch einen Park- oder Grünstreifen von dieser getrennt ist. Abbiegende Fahrzeuge übersehen durch dieses eingeschränkte Sichtfeld oft einen, die Straße querenden, Radfahrer. Bei solchen Begebenheiten nimmt der abbiegende PKW oder LKW-Fahrer den Radweg nicht oder zu spät wahr. Aus diesem Grund hat der Wiener FPÖ-Gemeinderat Karl Baron die Errichtung von Bremsschwellen auf Fahrradwegen beantragt. Sie hätten den Nutzen, dass heran-rasende Radfahrer abbremsen müssen, bevor sie eine Straße überqueren.
Auch hier wäre eine Tempobremse von Vorteil gewesen Die Annahme des Beschlussantrages hätte zu mehr Sicherheit in Wien geführt. Die Gefahr, dass Radfahrer von abbiegenden Kraftfahrzeugen angefahren werden, hätte sich stark verringert. Es hat den Anschein, dass Rot-Grün offenbar aus Prinzip alles ablehnt, was die FPÖ vorschlägt, sei es noch so sinnvoll oder sogar lebensrettend. Entmutigen lassen will sich die FPÖ Wien davon nicht. Der Wiener FPÖ-Gemeinderat Karl Baron kündigte an:.. „Wir werden weiterhin an sinnvollen Ideen arbeiten und geben die Hoffnung nicht auf, dass die Stadtregierung eines Tages das Wohl der Bevölkerung vor Parteiinteressen stellt.“ ***** 2016-06-30