LVT Wien ermittelt, Anzeige bei Staatsanwaltschaft Wien erstattet
Am 24. Jänner 2018, gegen 19:00 Uhr, wurde im Büro von Vizekanzler Heinz-Christian Strache von Mitarbeitern eine fremde Person wahrgenommen. Als sie Nachschau hielten, hörten sie jemanden über die Nottreppe flüchten. Die Person konnte entkommen. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) nahm die Ermittlungen auf. Es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien erstattet. Strache war zu dieser Zeit nicht im Büro anwesend.
„Das LVT Wien wurde umgehend mit der Tatortarbeit befasst. Aktuell laufen die Ermittlungen, welches Motiv dahinter stecken könnte, ist unklar. Wir erwarten uns nähere Erkenntnisse durch die weiteren Einvernahmen“, so Dr. Michaela Kardeis, Generaldirektorin für die Öffentliche Sicherheit im Innenministerium – und führt weiters aus: „Insbesondere gilt es abzuklären, ob Dokumente, Unterlagen, etc. entwendet wurden.“
Wie auch weiters bekannt wurde, hatten wenige Tage vor dem Einbruch, Experten des Heeresabwehramts in Straches Büro und im Arbeitszimmer seines Kabinettchefs zwei Wanzen gefunden und entfernt. Ob da ein Zusammenhang bestehen könnte wird derzeit geprüft. Ausgeschlossen werden kann es nicht. Dazu der Vizekanzler via Facebook:

Das Palais Dietrichstein, in dem Straches Büro untergebracht ist, verfügt über ein elektronisches Sicherheitssystem. Aufgrund von Transportarbeiten im Palais Dietrichstein standen die Türen längere Zeit offen, sodass ein unbemerktes Betreten des Gebäudes durchaus möglich war. Die Ermittlungen werden seitens des LVT Wien geführt.
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2018-01-25