Österreich kann somit die gesamte Griechenland-Hilfe abschreiben
„Ich gratuliere den sozialistischen und christdemokratischen Strategen auf europäischer wie nationaler Ebene zum desaströsen Ausgang ihrer Euro-Rettungspolitik. Auf Kosten der Steuerzahler von gesunden Staaten hat man es jetzt zu Wege gebracht, dass ein EU-Land der politischen Doktrin von Links- und Rechtsradikalen ausgeliefert ist. Mit dem Wahlsieg der linksradikalen Partei Syriza können Österreich und alle anderen EU-Mit- gliedsstaaten ihre Griechenland-Hilfe de facto abschreiben. Es bewahrheitet sich unsere langjährige Forderung, dass man Griechenland angesichts dessen desaströser Finanz- politik schon vor Jahren aus der Euro-Zone ausschließen hätte sollen. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind die österreichischen Steuerzahler, die diesen politischen Amok- lauf finanziert haben“, so BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf den Ausgang der Griechenland-Wahl.Das BZÖ fordert jedenfalls den sofortigen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone. Nicht wegen dem Wahlergebnis von gestern sondern um den Euro-Raum und die Steuerzahler vor diesen griechischen Zuständen zu schützen.
Bemerkenswert ist die Reaktion der Medien und der politischen Parteien. „SPÖ und Grüne bejubeln den Sieg einer linksradikalen Partei, die Medien verwandeln diesen extremistischen Abschaum zu einer staatstragenden Gruppierung. Ich bin schon ge- spannt, ob die Medienlandschaft und die politischen Gartenschläuche Österreichs den zu erwartenden Sieg des rechtsradikalen Front National in Frankreich mit ähnlicher Euphorie bewerten. Es ist eine Schande für unser Land, dass heimische Politiker diesen Wahnsinn in Griechenland auch noch bejubeln, zumal damit hart verdientes österreichischen Steuergeld für immer verloren ist“, so Grosz.
„An die ehemaligen Finanzminister Pröll, Spindelegger und Fekter hätte ich noch eine Frage: Wo ist jetzt das Geschäft für Österreich?“, so Grosz abschließend. (Quelle: APA/OTS)
***** 2015-01-26