Muss erst etwas passieren, bis man beim Kurier umdenkt?


Kurier-Journalist  bezeichnet das Aufdecken möglicher

Sicherheitslücken am Flughafen Schwechat, als schüren

von Ängsten

Gestern  erhielten  wir  doch  tatsächlich  eine  Mail-Anfrage  des Kurier-Journalisten,
Dominik Schreiber,  ob es irgendwie möglich sei,  mit unserer Quelle bzgl. unseres
Beitrages. „Wie viele IS-Sympathisanten …..“ .in Kontakt zu treten.   Dies verneinten
wir  selbstverständlich.  Aber allein die Frage lässt uns auf eine gewisse Naivität des
Kurier-Mannes  schließen  und  so werten wir auch seinen heutigen Beitrag,  der uns
ein wenig Kritik beschert.   Allerdings können wir mit dieser gut leben.
Im  Prinzip  schlägt  der  Kurier  in  die  selbe  Kerbe wie die Kronen Zeitung.  Auch
Dominik Schreiber ist unter anderem der Meinung, dass der erhobene Zeigefinger
bei Muslimen, den Glauben an Gott bedeute.

Wie viele IS-Sympathisanten gibt es eigentlich am Flughafen Schwechat? Fragt eine
FPÖ-nahe  Internetseite“,  so Schreiber und  spielt damit auf unseren Beitrag an,  den
er als obstrusen Fall bezeichnet.

Interessant ist die Begründung von Schreiber, dass der besagte Mann bei einer Subfirma
tätig  war.   Das  ändert  nämlich nichts an der Tatsache,  dass dieser zu höchst sensiblen
Bereichen  Zugang  hatte.   Wie  sensibel  zeigt das nächste Foto,  das ebenfalls auf dem
betreffenden Facebook-Account zu finden ist.

Warum fotografiert jemand,  der sich mit der IS-Siegerpose des erhobenen Zeigefingers
vor  einem Flugzeug präsentiert, das Cockpit eines solchen?   Außerdem beruht unsere
Vermutung,  dass der betreffende Mann scheinbar dem  IS nicht ganz abgeneigt ist auf
der Tatsache,  dass dieser auf etliche einschlägige Facebook-Accounts ein  „gefällt mir“
gesetzt hat.
Aber  scheinbar  hat der Kurier-Journalist den Account von  „Achmed“  (wirklicher Name
ist  der  Redaktion  bekannt)  nicht  durchforstet,  denn  sonst  sollte. sein Beitrag anders
aussehen.  Zudem sei Dominik Schreiber noch ins Stammbuch geschrieben,  dass das
Aufdecken  möglicher  Sicherheitslücken  mit  dem  Schüren  von Ängsten nichts zu tun
hat.
*****
2016-04-05

Schon wieder ein Flieger von Germanwings


Pannenserie scheint nicht abzureißen

Ob man  nun  möglicherweise  erklären  wird,  dass  auch  dieser  Pilot psychisch
krank  sei  und die Ölablass-Schraube in Suizidabsicht gelockert habe,  um das
Flugzeug  abstürzen  zu  lassen?   Oder  besser gefragt,  welche Erklärung hätte
man parat gehabt,  wenn auch dieser Flieger abgestürzt wäre?
*****
2015-04-05

1 Million Euro für tote Fledermäuse


Korrektur

Hatten wir im Beitrag „Dioxin-Eier“ dem Lebensminister Nikolaus Berlakovich unterstellt,
keine Zeit für Reaktionen für den aus Deutschland nach Österreich überschwappenden
Dioxinskandal zu haben, müssen wir uns heute korrigieren.

Wir haben im oben angeführten Beitrag geschrieben, dass sich die Zeit von Berlakovich
im Weiterleiten von Spenden nach Pakistan, in der vergeblichen Jagd nach Flugzeugen
und der verantwortungsvollen Aufgabe des Ausmistens von Sauställen erschöpft.

Aktion „Vielfaltleben“

Dass wir uns  hier ein wenig geirrt hatten,  mußten wir feststellen als  wir heute folgende
Information  erhielten.  Der Lebensminister  sponsert die  Aktion  „Vielfaltleben“ mit der
stolzen Summe von einer Million Euro. Natürlich nicht aus seiner Privattasche, sondern
aus Steuergeld.

Dafür hat die Aktion „Vielfaltleben“  hervorragende Erfolge vorzuweisen.  Zum Beispiel
den Erhalt des weltweit einzigen Dickwurz-Löffelkraut-Vorkommens. Kein Mensch weiß
wofür dieses Kraut gut ist,  aber wir sind die einzige Nation die es besitzt.  Vielleicht hilft

es ja gegen Dioxinvergiftung?

Als besonderen Erfolg verbucht die vom  Lebensminister gesponserte Truppe,  die Ein-

bürgerung  eines  Bienenstocks  am  Dach  der   Wiener  Staatsoper,  der 40 Kilo Honig
brachte. Na dann wollen wir doch hoffen, dass dieser frei von Dioxin war.

Die Meldung des Jahres

Aber der Überhammer ist folgende Meldung von der wir einen Screen anfertigten.

Screen: http://www.ots.at/

Werte Freunde der „Vielfaltlebens-Truppe“ und geschätzter Lebensminister.  Wenn eine
Tierart ausgestorben ist, ist es unmöglich diese lebend wieder zu entdecken. Denn aus-

gestorben bedeutet mausetot.  Es sei denn, es wurde eine erfolgreiche Reanimation an
den Viecherln durchgeführt, was wir jedoch ausschliessen.

Da würde selbst der Schnorrerkönig schön schauen

Aber es ist immer wieder interessant, welche erstaunlichen Meldungen man einem Polit-
iker für eine Million Euro verkaufen kann. Der selige Poldi Waraschitz würde vor Neid er-
blassen, denn eine solche Geschichte wäre ihm wahrscheinlich nicht eingefallen.

Aber wieder zurück zum Lebensminister, bei dem wir uns natürlich entschuldigen müssen.
Denn  wer  ausser den  eingangs  erwähnten  Beschäftigungen,  sich  noch mit Löffelkraut,
Bienenhonig und  ausgestorbenen  Fledermäusen beschäftigen muß,  hat  wahrlich  keine

Zeit  Maßnahmen zu setzen,  die  eventuell drohende gesundheitliche Schäden durch Dio-
xin von der Bevölkerung abwenden.

*****

2011-01-08
 

Dioxin-Eier


Deutsche Nachrichtensender reden Tacheles

Wie heute einige deutsche Nachrichtensender berichteten, ist es nicht mehr nachvollzieh-
bar,  wie lange schon  dioxinverseuchtes  Tierfutter in  Deutschland  verfüttert wird.  Da er-
scheint es doch recht erstaunlich,  dass die weisungsgebundene  AGES  (Österreichische
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) keinen besonderen Anlass zur
Warnung sieht.

Bedenkt man,  dass Österreich pro Jahr  nachweislich über  450.000 lebende Schweine,

Tonnen von Tierfutter und eine ungezählte Anzahl von Geflügel aus Deutschland impor-
tiert, erscheint der Optimusmus der AGES bereits mehr als erstaunlich.

Fahrlässigkeit oder Vorsatz?

Anstatt bundesweit  Stichproben von  möglichem verseuchtem Schweinefleisch, Geflügel,
Eiern und  Tierfutterprodukten durchzuführen,  ist auf der  Webseite der  AGES folgendes
zu lesen.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liefert das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und
Futtermittel (RASFF) keinen Hinweis darauf, dass Produkte aus den betroffenen deutschen
Betrieben  auf den österreichischen Markt gelangt sein könnten.  Die amtlichen Lebensmit-
telbehörden  (AGES, Bundesministerium für Gesundheit,  Lebensmittelaufsicht der Länder)
überwachen und setzen gegebenenfalls weitere Maßnahmen.“

Das wäre ungefähr vergleichbar, wenn es die Polizei unterließe Alko-Tests an Autofahrern
zu unterlassen, weil die Heurigenwirte gemeldet haben, keinen Alkohol verkauft zu haben.
Auch der Satz auf der AGES-Webseite:  „Die für die Futtermittelproduktion benötigten Roh-
stoffe  (Futterfett bzw. Mischfett inkl. Fettsäuren)  werden  in Österreich  hauptsächlich über

eine inländische Firma gedeckt“  ist recht interessant. Denn von wo der Rest der Futtermit-
tel bezogen wurde, darüber schweigt man sich wohlwollend aus.

Zuständige Politiker haben keine Zeit

Aber auch die zuständigen Herren Politiker Alois Stöger, Rudolf Hundstorfer und  Nikolaus
Berlakovich üben sich in vornehmer Zurückhaltung,  anstatt die  AGES anzuweisen endlich
umfangreiche Stichproben durchzuführen. Denn Frühwarnsysteme haben einen gravieren-
den Fehler. Man merkt es erst zu spät, wenn es zu spät ist.

Der Gesundheitsminister  Stöger dürfte  seit dem  Listerienskandal,  den er verschlafen hatte,

ein zwiespältiges Verhältnis zu  Lebensmittel haben.  Anderseits kann man dem  Mann nicht
böse sein, fehlen ihm doch für seinen Job jegliche Qualifikationen. Als gelernter Maschinen-
schlosser und  anschliessender Berufsgewerkschafter,  hat man eben von Gesundheit nicht
wirklich viel Ahnung.

Aber  auch der  Ex-Gewerkschafts-Boss  Hundstorfer,  seines  Zeichens  Bundesminister  für
Soziales und Konsumentenschutz,  scheint für die  Anliegen und der  drohenden Gefahr von
Konsumenten  keine Zeit  zu haben.  Diese  erschöpft sich  offenbar im  Herumscharwenzeln
um die werte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Durchsetzung von Gender-
wahn.

Da bliebe noch der Landwirtschafts- Umwelt- und (Über)lebensminister Berlakovich, in des-

sen Ressorts eine derartige Angelegenheit ebenfalls fällt. Aber auch dieser ist schwerstens
damit  beschäftigt  Spenden nach  Pakistan  weiterzuleiten  oder Flugzeugen  nachzujagen,
nachdem sie ihm vor der Nase davongeflogen sind. Die wenige Zeit die ihm dann noch ver-
bleibt, nutzt er zur Ausmistung von Sauställen. Zuletzt hatte er einen in Paris entdeckt.

Dioxin-Tierfutter aus reiner Profitgier verkauft

Aber kommen wir wieder zum eigentlichen Thema zurück. In diversen deutsche Nachricht-
ensendern  (Privatsendern) wird ganz offen darüber berichtet, dass das verseuchte Tierfut-
ter seit nicht mehr nachvollziehbarer Zeit, aus reiner Profitgier verkauft wurde.

Nun kann sich jeder  halbwegs normal  denkende Mensch ausrechnen, was die Prognosen

des  Europäische Schnellwarnsystem  für Lebens- und Futtermittel  (RASFF)  in Wirklichkeit
wert sind. Aber wer daran glauben will dem sei dieses gegönnt. Nach der Verspeisung des
ersten Dioxin verseuchten  Frühstücksei,  wird dieser eines Besseren belehrt sein. Dann ist
es allerdings zu spät.

*****

2011-01-07
 

Osama bin Laden lässt danken


Spenden für Pakistan

In den Beiträgen  „Spenden für Terror-Camps  Teil1  und  Teil2“  haben wir  festgehalten,
was wir von Spenden in dieses von korrupten Politikern regiertes Land halten.  Ein Staat
der ganz offen zugibt, dass es einer seiner Ziele ist ein anderes Land (Israel) zu vernich-
ten,  hat unserer Meinung nach keinen Anspruch auf internationale Hilfe,  selbst wenn er
einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen ist.

Aber solange diverse Spendenorganisationen am Verwaltungsaufwand zur Spendenver-

teilung  gewaltige Summen  verdienen und der  Löwenanteil der  gespendeten  Gelder in
den Taschen von korrupten  Politkern der betroffenen Länder landen,  werden Aufrufe zu
Spendenboykotts ungehört verhallen.

Osama bin Laden ist erfreut

Jedenfalls  ließ sich unser  Umweltminister Niki Berlakovich,  im Rahmen einer feierlichen
Scheckübergabe am vergangenen Freitag  mediengerecht abbilden. Wieder 7.500,- Euro
für Pakistan, ein Land das Terrorcamps zur Ausbildung von moslemischen Attentätern un-
terhält. Osama bin Laden wird es jedenfalls freuen.


(Fotocredit: BMLFUW / Fotograf: KERN)

Aus  unbestätigten  Quelle  wurde uns berichtet,  dass die  pakistansiche  Regierung dem
österreichischen  Umweltminister zugesagt hat,  für ihn jedes Flugzeug aufzuhalten, sollte

er in Islamabad zu spät zum Flughafen kommen.

*****

2010-12-19
 

Fly Niki fly


Live ist besser als Wikileaks

Nun, es bedarf keiner Wikileaks Enthüllungen um den österreichischen Umweltminister er-
fahren zu lassen,  dass er doch nicht so wichtig ist,  wie er fälschlicherweise  angenommen
hat.  Da erlaubte sich doch die  französische Fluglinie Air France,  eine Maschine starten zu
lassen, obwohl Berlakovich auf Grund einer Verspätung noch nicht an Bord war.
Jedenfalls bekam der Umweltminister wegen des versäumten Fluges einen Tobsuchtsanfall,
bezeichnete die  Österreichische Botschaft als Saustall  und feuerte  eine Mitarbeiterin.  Dies
ist der Tageszeitung „Die Presse“  zu entnehmen und wir schenken diesem Artikel Glauben.

Ärgernis nachvollziehbar

Wir  können aber das  Ärgernis des  Burgenländers verstehen,  sollte doch  die Reise nach
Mexiko, genau gesagt nach Cancun, zur Klimakonferenz gehen. Bedenkt man den Temp-
eraturunterschied dieser Länder, wird klar warum Berlakovich auszuckte.
Statt im sonnigen und warmen Mexiko zu verweilen, musste er im winterkalten Frankreich
verharren. Dazu kommt noch erschwerend, dass er seinen ÖVP-Parteifreund und Außen-
minister Michael Spindelegger telefonisch nicht erreichen konnte.  Wahrscheinlich wollte er
ihm mitteilen,  dass er soeben den weiblichen  Landwirtschaftsattachée gefeuert hat,  weil
diese es verabsäumte,  den Botschafter über  seine Anwesenheit zu informieren und auch
kein übliches Minister-Botschaftsgeleit zum Flughafen zu organisieren.
 

Sarkozy zeigt sich unbeeindruckt

 
Da auch der französische Staatspräsident,  Nicolas Sarkozy keine Anstalten machte,  dem
gestrandeten Minister die „Air France One“ zur Verfügung zu stellen, blieb dem weltreisen-
den Burgenländer nichts anderes übrig,  sowie Otto Normalbürger  auf das  nächste Flug-
zeug zu warten.
Auch wird Sarkozy die Drohung von Berlakovich „Nie wieder Air France“ relativ kalt lassen
und das  angekündigte  offizielle  Protestschreiben an die  französische  Botschaft in Wien,
wird sicher seinen Weg in den nächsten Reißwolf finden.

Die Wichtigkeit von Berlakovich

Berlakovichs Aussage, dass es ihm graue was einem Normalbürger auf Reisen passieren
kann,  ist  ungefähr  so  glaubhaft,  wie  die Mär  vom  kinderbringenden  Storch.  Aber der
wackere Burgenländer setzte noch einen  drauf und ließ verlautbaren,  dass seine  Reise
kein Ausflug sei, sondern es um die Zukunft gehe.
Damit spielte er offenbar auf die  Klimakonferenz in Cancun an,  bei der er persönlich teil-
nimmt.  Da  können wir aber den  Umweltminister beruhigen,  den  die  Wichtigkeit  dieser
Konferenz hat  ungefähr den  selben  Stellwert  wie seine Person  und diesen  hat er ja in
Frankreich erfahren.
Jedenfalls kam Nikolaus Berlakovich,  schließlich mit eintägiger  Verspätung  im sonnigen
Mexiko an. Und siehe da,  es war kein Stein  vom anderen gefallen  und Mutter  Erde dreht
sich noch immer um ihre Achse.
*****
2010-12-09
 

Flugverbot für Moslems?


GASTAUTOREN-BEITRAG

Sprengstoff“ auf Malmöer Flughafen war Plastilin für Enkel
Utl.: Polnischer Pensionist von bewaffneter Polizei offenbar
      rüde behandelt =
 
Stockholm (APA) – Ein Zwischenfall auf dem Malmöer Flughafen vor ein paar Wochen hat
in Schweden nun ein behördliches Nachspiel. Ein Pensionist hatte für seinen Enkel in Pol-
en Plastilin als  Mitbringsel gekauft  und dieses im  Handgepäck mit sich geführt.  Bei der
Sicherheitskontrolle wurde das Spielzeug als möglicher Sprengstoff identifiziert.
 
Teile des Flughafens wurden daraufhin gesperrt. Bewaffnete Polizisten bedrängten den
betagten Passagier offenbar derart, dass er in  Tränen ausbrach.  Eine Anzeige zu dem
Zwischenfall  wurde am Freitag  dem mit der  Prüfung behördlicher Tätigkeit befassten
Justiz-Ombudsman in Stockholm übergeben.
 
Diese Meldung die heute über den APA-Ticker gelaufen ist, sollte wieder einmal Anlass
dafür sein, über die Großteils unsinnigen „Sicherheitsmaßnahmen“ im Flugverkehr nach-
zudenken. Wem geht es nicht auf den Keks, wenn er bei Sicherheitskontrollen die
Schuhe ausziehen muss, den Gürtel ablegen muss, die Kosmetikartikel in einen durch-
sichtigen, verschließbaren Plastikbeutel geben muss, keine Nagelschere, oder Nagelfeile
mitnehmen dar, und, und, und.
 
Ich halte das für völlig unsinnig! Nur weil irgend einem paranoiden Amerikaner eingefallen
ist, dass Nagelfeilen gefährlich sein könnten, dürfen jetzt auf der ganzen Welt keine mehr
in die Flugzeugkabine mitgenommen werden?! Was glauben die? „Hände hoch, oder ich
feile mir die Nägel“. Wenn der erste Pilot mit einem String-Tanga erwürgt wird, müssen
dann alle nackt fliegen? Oder rechnen die damit, dass die Terroristen eine Maschine mit
Duschgel entführen?
 
Oder – wie mir selbst kürzlich passiert ist – extrem gefährliches Haargel.  Ich hatte eine
Tube mit 150 ml Haargel, die jedoch nur halb voll war – erlaubt sind 100 ml.  Die wurde
mir doch glatt abgenommen, mit der Begründung, dass Behältnisse mit mehr als 100 ml
nicht erlaubt seien.   Die Tube war durchsichtig  und für jedermann erkennbar halb leer,
also nur mit 75 ml Inhalt.  Abgesehen davon  konnte ich beweisen,  dass es tatsächlich
Haargel ist und kein Sprengstoff. „Fliegen sie nach lslamabad, oder ich gele mir die Haare!“
 
Da gefällt mir der israelische Zugang viel besser. Die belästigen ihre Passagiere nicht mit
völlig absurden Vorschriften, sondern setzen auf  Ethik-Profiling.  Das bedeutet, dass sie
sich die Passagiere genauer ansehen. Von einem 60jährigen Israeli (auch mit Haargel im
Gepäck), geht deren Meinung nach, weniger Gefahr aus, als von einem 20jährigen Ara-
ber mit feurigem Blick, auch wenn diese kein Haargel im Gepäck hat.
 
Jetzt ist es ja so, dass gerade Israel eine große und langjährige Erfahrung mit Terrorismus
hat und daher davon ausgegangen werden kann, dass die nicht ganz blöd sind. Ich frage
mich also, warum nicht auch bei uns  Ethik-Profiling zumindest versucht wird.  Ich bin mir
auch sicher, dass von einem gebürtigen Wiener aus Floridsdorf, mit Duschgel im Handge-
päck, weniger Gefahr ausgeht, als von einem zugewanderten Afghanen, mit Koran unter
dem Arm und Gebetsteppich  im Handgepäck.  Das sollten sogar unsere Zöllner auf die
Reihe kriegen.
 
Die einfachste  und vermutlich effizienteste Methode  wäre ein  generelles  Flugverbot  für
Moslems auf europäischen  Fluglinien. Schließlich waren es deren Glaubensbrüder,  die uns
diesen ganzen Schwachsinn beschert haben , indem sie unbedingt ins World Trade Center
fliegen haben müssen. Es ist auch in den vergangenen 30 Jahren kein einziger Zwischen-
fall im Flugverkehr ohne moslemische Beteiligung passiert.
 
Mit anderen Worten: Wenn ich keinen islamistischen Fanatiker an Bord habe, geht die Chan-
ce gegen Null, dass irgend ein Irrer versucht den Flieger zu entführen oder zu zerstören. Da-
her:  Flugverbot für Moslems.  Sollen die doch mit ihren eigenen  Linien fliegen – da können
sie sich dann nach Herzenslust entführen, umbringen, abstürzen – aber bitte nicht in Häuser
fliegen. Da sich das vermutlich nicht durchsetzen wird, heißt es somit weiterhin: Hände hoch,
oder ich schneide mir die Zehennägel!
 
Mit freundlichen Grüßen
Martin Zampach
 
2010-09-10
 

Keine Wahlempfehlung


Weiß wählen

„Andreas Unterberger“ hat 20(!) Gründe gefunden, dem amtierenden BP Dr. Heinz Fischer
bei der morgigen Wahl nicht seine Stimme zu geben. Wir haben „nur“ 5 Gründe, die es aber
ebenfalls in sich haben, um keine Wahlempfehlung für Dr. Heinz Fischer abzugeben. Sollten
Ihnen die Kanditaten Rosenkranz und Gehring nicht geeignet erscheinen, bleibt nur die Alter-
native weiß zu wählen.

1. Die ewige Nazikeule

Als Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes hätte er die Pflicht gehabt, alle seine
Partei- und sonstigen Freunde rigoros einzubremsen, die gegen jeden die Nazi- und Dis-
kriminierungskeule schwingen die sich mit „linksradikalen“ Gedankengut nicht anfreunden
können.

Da er dies offenbar absichtlich verabsäumt hat, ist seine Objektivität in Frage zu stellen.
Seine Behauptung ein überparteilicher Bundespräsident für alle Österreicher zu sein, ist
damit eindeutig widerlegt.

2. Mangelnder Respekt

Als Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes hätte er die Pflicht gehabt, seinem Wahl-
kampfgegner Respekt entgegen zu bringen. Keine einzige Wahlkampfveranstaltung von
Fischer wurde von seinen politischen Gegnern gestört.

Das kann man von den Wahlkampfveranstaltung der freiheitlichen Kanditatin wahrlich nicht

behaupten. Diese wurden immer wieder von „Fischer-Fans“ massiv gestört, wobei es aus
Gründen der persönlichen Sicherheit von Rosenkranz sogar zu Abbrüchen kam.  H. Fischer
hat tatlos zugesehen, anstatt ein Machtwort zu sprechen um diese undemokratische Verhal-
tensweise einzustellen.

3. Dürftige Vergangenheitsbewältigung

Als Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes hätte er die Pflicht gehabt, sich von allen
Diktaturen oder sonstigen Gewaltregimes dieser Welt zu distanzieren. Das hat er nicht ge-
macht. Er tut seinen ehmaligen Vorsitz im „Föderverein für Nordkorea“ als „Jugendsünde“
ab und stellt mit keinem einzigen Wort  eindeutig klar, dass es sich bei diesem Regime um
eine menschenverachtende Diktatur handelt.

Auch sein vornehmes Schweigen zu der „Ausstellung“ im MAK beweist, dass er noch immer

mit einem der schlimmsten Folter- und Terrorregimes dieser Welt symphatisiert.

4. Politische Marionette

Er ist Mitglied und Vertreter einer Partei, die vorwiegend nur fordert aber nicht bereit ist, dem-
entsprechende Leistungen zu erbringen. Die Mentalität der SPÖ bestätigt sich in den laufen-
den Wahlniederlagen.

Auf Grund des hohen Ranges,welches das Amt eines Bundespräsidenten mit sich bringt, er-

scheint es uns dass die SPÖ Dr. Heinz Fischer als politische Marionette missbraucht und sich
dieser auch gerne für die Anliegen dieser Partei missbrauchen lässt.

5. Mangelnde Arbeitsmoral

Als Staatsoberhaupt eines demokratischen Landes hätte er die Pflicht gehabt, am Begräbnis
des polnischen Staatspräsidenten teilzunehmen. Polen liegt nicht am Ende der Welt und ist
mit  dem Auto in etwa 6-8 Stunden zu erreichen. Dazu wäre ihm sein Dienstwagen mit Fahrer
und einer dazugehörenden Eskorte zur Verfügung gestanden.

Da aber zum Zeitpunkt der Beerdigung des verunglückten polnischen Staatspräsidenten, ein
rigoroses Flugverbot wegen der Vulkanaschewolke herrschte, zog es Dr. Heinz Fischer vor
zu Hause zu bleiben, anstatt seiner diplomatischen Pflicht nachzukommen.

Seine propagierte Volksnähe ist wohl nur ein Lippenbekenntnis. Fischer war wohl zu bequem
die Reise in einem Auto anzutreten. Damit stößt er jeden Werktätigen vor den Kopf, der
zur Fahrt zu seinem Arbeitsplatz kein Flugzeug zur Verfügung hat. Ausserdem hat er durch
sein Nichterscheinen, dem Ansehen Österreichs geschadet.

Es wird ein Wahlsieg werden

Mit aller Wahrscheinlichkeit wird Dr. Heinz Fischer diese Bundespräsidentenwahl gewinnen.
Allerdings basiert dieser Sieg nicht auf Grund seiner Stärke, sondern lediglich weil ihm äuß-
erst schwache Kanditaten entgegen gestellt wurden. So kann sich jeder Mensch ausrechnen,
was dieser voraussichtliche Wahlsieg in Wirklichkeit Wert ist.

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2010-04-24
  

Grüne Politikerinnen für Alkoholkonsum

 

Alkoholverbot in Reisezügen?

Bei den österreichischen Bundesbahnen denkt man seit geraumer Zeit, über ein Alkohol-
verbot während der Zugfahrt nach. Das heißt aber nicht, dass ein Reisender im Speise-
wagen kein Bier mehr zum Essen erhält.
Es geht hier vorwiegend um den Alkoholkonsum von Personen, die sich zum Beispiel
während der Reise vor oder nach einem Fußballspiel  sinnlos betrinken und dann andere
Fahrgäste belästigen, die Waggons beschmutzen oder fremdes Eigentum beschädigen.
Es ist jene Spezies, die schon mit einem alkoholischen Getränk in der Hand, laut grölend
den Eisenbahnwaggon betreten. Wir finden, dass die ÖBB mit der geplanten Maßnahme
eines Alkoholverbotes rechtens handelt.

Reisende werden belästigt

Wie kommen andere Personen dazu, sich von Betrunkenen belästigen zu lassen. Selbst
die Raucher haben es zur Kenntnis genommen, dass sie mit ihrem Laster andere Reisende
behelligen und haben sich mit dem Rauchverbot abgefunden.
Also ist es auch einem Alkoholiker zuzumuten, dass er einige Zeit ohne Alkohol auskommt.
Wer nicht alkoholkrank ist, dem werden einige Stunden ohne geistige Getränke ohnehin
nichts ausmachen.

Was ist mit den Grünen los?

Es kann ja auch niemand mit einer Wodkaflasche in der Hand ein Flugzeug betreten. Also
warum soll das bei einem Personenzug nicht gelten. Das sehen die niederösterreichischen
Grünen offensichtlich nicht so.
Sie meinen, dass pünktliche Züge wichtiger wären als ein Alkoholverbot und unterstützen
unter dem hochgeistigen Motto „Mei Bier is net deppat“, das Online-Magazin „Oekonews“.

Erstaunliche Meinung

Auf dieser Webseite ist man der Meinung, dass ein Alkoholverbot in österreichischen Zügen,
die ÖBB besonders für junge Menschen noch unattraktiver machen würde. Da kann man
nur staunen, welche Meinung die Herrschaften von der österreichischen Jugend haben.

Grüne Politikerinnen für Alkoholkonsum

Aber mit dieser erstaunlichen Meinung ist „Oekonews“ nicht allein, den die grünen Damen
LAbg Amrita Enzinger und BRin Elisabeth Kerschbaum, dürften ebenso denken.
Anders ist es sonst nicht erklärbar, dass die beiden Politikerinnen bereits an Protestflaschen
basteln, welche sie am Freitag, den 23.10.09 um 10 Uhr bei der ÖBB Personenverkehrs AG,
1100 Wien, Wienerbergstraße 10, abgeben wollen.

Protestaktion

„Oekonews“ ruft nämlich an dieser Örtlichkeit und zu diesem Zeitpunkt, zu einer Protest-
aktion gegen das geplante Alkoholverbot in Zügen auf. Dabei sollen dem ÖBB-Management
diese Protestflaschen übergeben werden. Na ja, ob jene Person die sich diese Idee einfallen
hat lassen ganz nüchtern war, wollen wir bezweifeln.

Zwei verschiedene Paar Schuhe

Aber zurück zur Politik, bzw. deren erstaunliche Vertreterinnen. Es ist schon richtig, wenn
die ÖBB darauf hingewiesen wird, dass ihre Züge pünktlich verkehren sollen.
Was das allerdings mit einem geplanten Alkoholverbot wegen sinnloser Besäufnisse und den
daraus resultierenden Belästigungen anderer Reisender und Sachbeschädigungen zu tun hat,
ist mehr als undurchsichtig.

Bezug zur Realität verloren?

Aber vielleicht haben sich die grünen Politiker bereits so an ihre komfortablen und PS-starken
Dienstautos gewöhnt, sodass sie keine Erinnerung mehr daran haben, wie es ist im Zug zu
reisen und von einem oder mehreren Betrunkenen belästigt zu werden.

Unterstellung

Denn den Jugendlichen zu unterstellen, dass für sie das Bahnfahren noch unattraktiver wird,
wenn man keinen Alkohol dabei trinken kann, ist gerade einer Ökopartei wie den Grünen
nicht würdig.
Also hoffen wir das die beiden Damen LAbg Amrita Enzinger und BRin Elisabeth Kerschbaum,
nur um des protestieren Willen, die Protestaktion von „Oekonews“ unterstützen.

Bitte Rücktritt nicht vergessen

Das wäre noch verzeihlich, denn so etwas ist man von den Grünen ohnehin gewöhnt. Sollten
die beiden grünen Politikerinnen jedoch tatsächlich die Meinung dieses Online-Magazins
teilen, wäre es angebracht wenn sie sich aus ihren politischen Funktionen zurückziehen.
Stauni
  
2009-10-22
  

Abzocke mit Sicherheits-Aspekt

Sicherheitsgurte und Kindersitze    

Im § 106 des Kraftfahrzeuggesetzes wird unter anderem die Ausrüstung und Handhabung von
Sicherheitsgurten und Kindersitzen geregelt.
In Österreich besteht Anschnallpflicht für Autofahrer und deren Fahrgäste. Für Kinder
unter einem gewissen Alter und Grösse, schreibt der Gesetzgeber zusätzlich eigene
Kindersitze vor.

Hohe Strafen bei Gesetzesverstoß

Die Nichtverwendung von Sicherheitsgurten kostet 35,- Euro Strafe. Beim Gesetzesverstoß
gegen die Verwendung von Kindersitzen, sind Strafen bis zu 5.000,- Euro vorgesehen.
Zusätzlich gibt es eine Vormerkung in der Führerscheinkartei und beim dritten Verstoß
ist der Führerschein für drei Monate weg.
    
Wie es scheint, ist dies alles im Sinne der Verkehrssicherheit. Doch der Schein trügt,
denn bei der staatlichen oder kommunalen, bzw. in deren Auftrag handelnden Personen-
beförderung, scheint dem Gesetzgeber die Verkehrssicherheit von Erwachsenen und auch
von Kindern egal zu sein.

Öffis völlig ungesichert 

In keinem städtischen Autobus oder Strassenbahn gibt es Sicherheitsgurte oder gar
Kindersitze. Ganz im Gegenteil, dort kann man sich sogar auf einem Stehplatz befördern
lassen.
Diese öffentliche Massenbeförderungsmittel befördern täglich tausende Fahrgäste unge-
sichert.
    
Völlig ungesicherte Fahrgäste sind bei einem Unfall besonders  arg betroffen 
    
Schülertransporte sind da auch ein eigenes Kapitel, dort müssen sich oft zwei Kinder
einen Sitz
teilen und das natürlich ungesichert.
Täglich sind städtische Autobusse oder Strassenbahnen in kleinere oder auch größere
Verkehrsunfälle verwickelt, wobei es hier nicht um die Verschuldensfrage geht.
Wer schon eine Notbremsung in Bus oder Bim erlebt hat, wird wissen wovon  wir sprechen.

Unlogisches Verhalten des Gesetzgebers    

Uns fehlt hier die Logik des Gesetzgebers. Auf der einen Seite im privaten Individual-
verkehr, wird maximale Sicherheit unter Androhung von empfindlichen Strafen gefordert,
während auf der anderen Seite in der öffentlichen Massenpersonenbeförderung nicht der
geringste Wert auf Sicherheit gelegt wird und auch nicht vorhanden ist.
    
Es ist auch kein logistisches Problem, wie man es gerne vorgibt, denn in Flugzeugen
die ebenfalls tausende Personen täglich befördern, gibt es einen Sicherheitsstandard.
Es werden nur so viele Personen mitgenommen, als auch tatsächlich Sitzplätze vorhanden
sind. Diese sind alle mit Sicherheitsgurten ausgerüstet, obwohl über die Sinnhaftigkeit
eines Gurtes bei einem Absturz diskutiert werden kann. Diese Gurte werden eher bei einer
Notlandung oder Notbremsung ihre Wirkung tun.
    
Wenn man hier der (Un)logik des Gesetzgebers folgt, kann man zum Schluß kommen, daß
das ganze vorgegebene Sicherheitsdenken nur zur Abzocke der Autofahrer bestimmt ist.
   
Stauni
    
2009-02-16
  

Inhalts-Ende

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