Futtertröge für die Roten?


Wozu braucht es zwei neue Gesellschaften?

Zur Errichtung von 120 Gemeindebauwohnungen wurden in Gestalt der WGEG und
der  WIGEBA  zwei  neue  Gesellschaften gegründet.   „Ich frage mich, ob hier neue
Futtertröge  für  rote  Günstlinge  oder  tatsächlich  neue  Gemeindewohnungen  im
Vordergrund  stehen“,  stellt  FPÖ-Klubobmann  im  Wiener Rathaus,  Mag. Johann
Gudenus, die Frage in den Raum.
Zur  Errichtung  von  vorerst  120  Gemeindewohnungen  wurden  in der Gestalt der
Wiener Gemeindewohnungs-Entwicklungsgesellschaft und der Wiener Gemeinde-
wohnungs-Baugesellschaft zwei neue Unternehmen ins Firmenbuch eingetragen.
„Diese Relation scheint völlig unverhältnismäßig zu sein.   Inakzeptabel ist zudem,
dass die GESIBA eine tragende Rolle spielen wird“, kritisiert Gudenus und erinnert
an den jüngsten vernichtenden Rechnungshofbericht.
„Die  beiden  GESIBA-Vorstände  Klaus  Baringer  und  Ewald Kirschner wurden mit
zwei  zusätzlichen  Geschäftsführerposten  bedacht.   Es  drängt  sich der Verdacht
auf,  dass  hier Posten geschaffen wurden,  um Günstlinge zu versorgen.   Der Bau
neuer  Gemeindewohnungen scheint in diesem Zusammenhang ein willkommener
Vorwand  zu  sein“,  so Gudenus und fordert effiziente Strukturen.   Zudem kündigt
er diesbezüglich eine Anfrage im Gemeinderat an.
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2015-05-19